AT86086B - Verdeckanordnung für Wagen aller Art mit verstellbarer Rückenlehne. - Google Patents

Verdeckanordnung für Wagen aller Art mit verstellbarer Rückenlehne.

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AT86086B
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Gerb Reichstein Brennabor Werk
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  Verdeekanordnung. für Wagen aller Art mit verstellbarer Rückenlehne. 
 EMI1.1 
 . stellbarer Rückenlehne und vollkommen geschlossenem abnehmbaren Verdeck. 



   Es sind Wagen mit parallel oder annähernd parallel verschiebbaren Verdecken bereits bekannt. Bei diesen war es indessen ausgeschlossen, ein vollkommen geschlossenes Verdeck zur Anwendung zu bringen und gleichzeitig zu vermeiden, dass die Rückenlehne das Hinterteil des Verdeckbezuges durchscheuert. Ferner war es nicht möglich, die Rückenlehne beim Verstellen des Verdeckes so mitzuverstellen, dass auch ein Niederklappen der Rückenlehne auf den Wagensitz möglich   war.

   F  
Die Erfindung vermeidet nun diese Übelstände dadurch, dass das wagrecht verschiebbare geschlossene Verdeck durch die kurvenartige Ausbildung der Rückenlehne vor dem Durchstossen des Hinterteiles zwangläufig bewahrt bleibt und- die Rückenlehne, die lose auf der Verlängerung des verschiebbaren Verdeckträgers ruht, beim Verschieben des Verdeckes selbsttätig mit verstellt wird, während beim Zusammenlegen oder Verpacken des Wagens die Rückenlehne ohne Lösen einer Verbindung auf den Sitz gelegt werden kann. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Wagenoberteil mit feststehenden Seitenteilen in Sitz-und Liegestellung in
Seitenansicht und Fig. 2 in Aufsicht. Fig. 3 is ein Querschnitt in grösserem Massstabe durch die Halte-bzw. Stellvorrichtung für das Verdeck und Fig. 4 eine Seitenansicht derselben. 



   An dem Wagenoberteil a ist drehbar die im Querschnitt kurvenartig ausgebildete Rückenlehne b befestigt, deren Krümmung derart gewählt ist, dass sie in keiner Verdecklage den Rückenteil c des Verdeckbezuges berührt. An dem Wagenoberteil a sind oben seitlich
Schienen d befestigt, auf denen je ein Schlitten h verschiebbar ist. Die Seitenwände dieses Schlittens sind nach oben verlängert (siehe insbesondere Fig. 3) und bilden eine offene Rinne, in der die unteren Schienen g des Verdecks liegen. Jeder Schlitten   h   trägt zwei Haltevorrichtungen, die im gezeichneten Beispiel als Federstifte ausgebildet sind, jedoch auch, beliebiger anderer Art sein können.

   Die Stifte   t,   greifen, um die jeweilige Verdecklage festzustellen, in Rasten der Führungsschienen   d   ein, während die Stifte   iz   in die Schienen g des Verdecks eingreifen und dadurch das Verdeck in den Schlitten   h   festhalten. An jedem
Schlitten sitzt an einer seiner Verlängerung ein Arm e, der einen nach innen gebogenen Anschlag ei als   Stützpunkt   für die Rückenlehne b trägt. 



   Die Verstellung geschieht in folgender Weise : Werden die in die Rasten der Schienen   d   eingreifenden Federstifte il zu beiden Seiten des Wagens angehoben, so kann das Verdeck nach rückwärts in die strichpunktierte Stellung geschoben werden und es bewegt sich dabei die lose auf dem Arme ei aufliegende Rückenlehne durch das Eigengewicht oder durch 'Federzug ebenfalls nach rückwärts in die Stellung bl. Ausserdem kann die Rückenlehne b in jeder Stellung, ohne eine Verbindung lösen zu müssen, nach der Sitzseite zu geklappt werden und kommt dann in die strichpunktierte Stellung   bag   Da die Biegung der Rückenlehne b so geformt ist, dass der Rückenteil c des Verdeckbezuges in keiner Stellung die
Rückenlehne b berührt, so ist ein Durchstossen des Verdeckbezugteiles durch die Rücken- lehne, ausgeschlossen.

   Das Abnehmen dss Verdeckes geschieht durch einfaches Anheben der 

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 federnden Stifte   i2   und Herausheben der unteren Schienen g aus dem Schlitten   h   ; es kann in jeder beliebigen   Verdeckstellung   vorgenommen werden. 



   Um das Verdeck zugdicht abzuschliessen, können Dichtungen k o. dgl. vorgesehen, sein, die sowohl am Verdeck als auch an der Rückenlehne oder den Wagenseiten angebracht sind. Es ist für die Wirkungsweise der Anordnung ohne  Einfluss, ob die Krümmung der 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verdeckanordnung für Wagen aller Art mit verstellbarer, in das Ve : deck hineinreichender Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne durch Verstellung des geschlossenen Verdecks gleichzeitig verstellt wird und derart gebogen ist, dass sie in   keiner Stellung den Rückenteil des Verdeckes berührt.

Claims (1)

  1. 2. Verdeckanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ver- stellung. des Verdeckes sich bewegende Arme (ej die Rückenlehne (b) in die der jeweiligen Stellung des Verdeckes entsprechende Lage einstellen.
    3. Verdeckanordnung nach den Ansprüchen I und,.'2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeck am Wagenoberteil durch Schlitten (h-mit nach innen reichenden Armen (el) geführt ist, auf denen die Rückenlehne lose aufliegt, so dass sie unabhängig vom Verdeck und ohne Lösung von Verbindungen nach der Sitzseite zu umgeklappt werden kann.
    4. Verdeckanordnung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbaren Schlitten (h) mit Haltevorrichtungen zur lösbaren Befestigung des Verdeckes an dem Schlitten (h) selbst versehen sind.
AT86086D 1920-01-12 1920-03-08 Verdeckanordnung für Wagen aller Art mit verstellbarer Rückenlehne. AT86086B (de)

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CH89889A (de) 1921-07-01

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