AT86075B - Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine. - Google Patents

Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine.

Info

Publication number
AT86075B
AT86075B AT86075DA AT86075B AT 86075 B AT86075 B AT 86075B AT 86075D A AT86075D A AT 86075DA AT 86075 B AT86075 B AT 86075B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lever
side walls
crank
toothed
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Marc Antoine Pattay
Eugene Jaquemot
Original Assignee
Marc Antoine Pattay
Eugene Jaquemot
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marc Antoine Pattay, Eugene Jaquemot filed Critical Marc Antoine Pattay
Application granted granted Critical
Publication of AT86075B publication Critical patent/AT86075B/de

Links

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Taschenlampe mit   Magnetmasehine.   



   Die Taschenlampe gemäss der Erfindung besitzt, wie andere bekannte magnet-elektrische Taschenlampen einen Mechanismus, der dazu dient, den Anker ihrer magnet-elektrischen Maschine ohne Vermittlung irgendeines Federgehäuses anzutreiben, und zwei Betätigungsvorrichtungen aufweist, von denen die eine mit einem schwingendem Hebel, die andere mit einer rotierenden Kurbel versehen ist, und die unabhängig voneinander wirken.

   Nun unterscheidet sich diese Taschenlampe von den andern dadurch, dass ihr Mechanismus in einem Gehäuse untergebracht ist, das, zwei mit inneren Vorsprüngen versehene Seitenwände besitzt, auf welchen Vorsprüngen ein   etwas'biegsamer Streifen   durch wenigstens ein sich auf die Seitenwände stützendes Befestigungsglied festgehalten ist, derart, dass der Streifen von diesen Seitenwänden getrennt, indem das Befestiguhgsglied   weggenommen whd,   und wieder eingesetzt werden kann, indem dieses Befestigungsglied eingesetzt wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Taschenlampe, und zwar sind : Fig. i ein axialer Längsschnitt ; Fig. 2 eine Ansicht, die teilweise im Schnitt und um   900   vom Schnitte nach Fig.   T   entfernt ist ; Fig. 3   und 4 Längs- und   Querschnitte des Gehäuses und einiger damit zusammenhängender Teile ; Fig. 5 ein Längsschnitt eines Teiles dieses Gehäuses, wobei dieser Schnitt um   900 gegen   denjenigen nach Fig. 3 gedreht ist ; Fig. 6 eine teilweise Ansicht und ein teilweiser Schnitt des Gehäuses ; Fig. 7 bis 9 Ansichten von Einzelheiten. 



   Die dargestellte Ausführungsform besitzt zwei parallele, rechteckige, längliche Seitenwände a, b (Fig.   I,   3,   4,   6), die in der nötigen Entfernung voneinander festgehalten sind. 



  An einem die beiden Seitenwände verbindenden Distanzstück c (siehe auch Fig. 2) ist durch eine Schraube d der Magnet e der magnet-elektrischen Maschine'befestigt. Der Magnet e besteht aus einem hufeisenförmigen, mit unabhängigen Polstücken e3 versehenen Teile   e1   und aus einem gleichfalls hufeisenförmigen Teile e2, der im Innern des ersten Teiles   er-   angeordnet 
 EMI1.1 
 Körper   fl,   welcher eine   Wicklung f2   trägt und zwischen   zwei'Scheiben/ / befestigt   ist. 



  Die   Scheibe/   trägt einen kurzen in einer Öffnung der Seitenwand b angeordneten   Zapfen/.   



  Die Scheibe f3 ist mit einem längeren Zapfen f6 versehen, der teilweise in einer Öffnung der Seitenwand a ruht und mit einem auf ihm aufgeschraubten Zahnkolben g ausgerüstet ist. Der Zahnkolben g steht mit einem   Zahnrade     h   in Eingriff, das sich mit einer Welle   h2   dreht und mit einem   Za, hnkolben h1   fest verbunden ist, mit diesem letzteren steht ein auf einer Welle k festgekeiltes Zahnrad i in Eingriff. 



   Die eine Betätigungsvorrichtung besitzt einen Zahnkolben l (Fig. i und 2), der auf der Welle k lose sitzt, aber mit dem einen Teile   1121   einer Zahnkupplung m fest verbunden ist und mit einem durch den hin und her gehenden Hebel n getragenen Zahnsegment   n1   in Eingriff steht (siehe auch Fig. 4 und 7). Der   Kupplungsteil1121   kann sich auf der Welle k verschieben, wird aber mit dem andern mit der Welle k und dem Zahnrade i fest ver- 
 EMI1.2 
 schaulicht. Die Feder o ist an einem Ende zwischen der Seitenwand b und dem Distanzstück c festgeklemmt und besitzt am anderen Ende die Gestalt einer Gabel, deren Arme in einer kreisförmigen Nut des Kupplungsteiles   1121   angeordnet sind.

   Der Zahnkolben   I   hat eine solche Länge, dass er nie aufhört, mit dem Zahnsegment   n1   in Eingriff zu stehen, 
 EMI1.3 
 versehen, die dazu bestimmt sind, die eine mit einer   Nase   des Zahnsegmentes   n1   in Eingriff zu kommen, um die Bewegung dieses letzteren nach aussen unter der Einwirkung der Feder q zu begrenzen, die andere in einem Einschnitt n3 des Hebels n einzudringen, um diesen Hebel n in der in der Zeichnung veranschaulichten eingezogenen Lage festzuhalten. Der Arm 5 kann in die eine oder die andere Lage mittelst eines Handgriffes   n4   gebracht werden, mit welchem er ausgerüstet ist.

   Der sich zwischen den Nasen   52,   53 befindende Raum ist gross genug, damit das Zahnsegment   n1 mit   der Nase n2 sich darin 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   bewegen kann, wenn der Arm 5 in einer zwischen-diesen Lagen liegenden Zwischenlage sich befindet, unter diesen Umständen kann'der Hebel soweit nach links (Fig. 2 und 9) gedreht.   werden, dass das Zahnsegment   n'sich   vollständig vom   Za, hnkolben 1   trennt. 
 EMI2.1 
 wand angeordnet ist. Zu diesem Zwecke ist sie bei   SI an   einem Tragstück s befestigt, das durch einen in der Seitenwand eingeschraubten Ring festgehalten wird, der das eine Lager der Welle k darstellt, und'diese letztere an einer Drehung nicht hindert.

   Die Welle k ist mit einem Vierkant. kl versehen, der, wenn die Kurbel r in, ihrer Verwendungslage ist, in einer. ähnlich gestalteten Öffnung dieser Kurbel sitzt. 



   Das Gehäuse der Lampe besitzt zwei Metallseitenwände u, v (Fig.   i,   2,   3, 4,   6), die an den Seitenwänden a, b durch Schrauben befestigt sind, mit Ausschnitten zur Aufnahme dieser Seitenwände a, b versehen sind, die Welle p des Hebels n tragen und in, der erforderlichen Entfernung voneinander durch das Distanzstück c und die beiden Polstücke e3 festgehalten sind. Die Seitenwände u, v weisen auf drei Rändern ihrer einander gegenüberliegenden Seiten innere Vorsprünge   M, auf,   die zur Aufnahme eines etwas biegsamen Streifens w (siehe auch Fig. 5 und 6) dienen, welcher ebenfalls zum Gehäuse gehört und eine   U-förmige   Gestalt besitzt.

   Die beiden Enden des Streifens w sind derart umgebogen, dass sie Kanäle   \W1,     asz   bilden, in welchen Stifte x, y angeordnet sind, die an ihren beiden Enden in Einschnitten wie v2 der Seitenwände M, v ruhen und so diesen Streifen festhalten. 



  Der Stift x dient ausserdem als Drehachse für einen Deckel z,'der am Streifen w drehbar gelagert ist, gleichfalls zu dem Gefässe gehört und einen Strahlspiegel z trägt, in dessen Boden die durch'die Maschine'gespeiste elektrische Birne 1 angeordnet ist. Vor dem   Strahlspiegel     xi befindet   sich eine Linse 2, die durch einen mit innerem Gewinde versehenen Ring 3 festgehalten ist. Des weiteren ist der Deckel z mit einer federnden Nase   Z2   versehen, die über den Kanal   w2   hinübergeht, wenn der Deckel z in seine Schliessungslage gebracht wird und so diesen Deckel in dieser Lage festhält. 



     Die'Seitenwand v   weist eine Öffnung v3 zur Aufnahmes des Kurbelknopfes   &gamma;1   in der eingezogenen. Lage   der Kurbel &gamma;und einen kreisbogenförmigen   Schlitz zur   Durchführung   des Handgriffes n4 auf. Der Gewindeteil der Birne 1 ist durch die Masse der Lampe mit dem einen Ankerpol verbunden. Der andere isolierte Ankerpol ist in ständiger Verbindung mit einer isolierten Scheibe y verbunden, die auf dem   Zapfen j6 durch   den aufgeschraubten Zahnkolben g festgehalten ist und auf welcher der eine Arm einer rechtwinkligen, isolierten Feder   4   schleift. Der andere Arm der Feder   4   ist in der   Schliesslage des   Deckels z mit einem isolierten Kontakt der Birne 1 in   Berührung.   



   Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende   : -Wenn   sie durch Betätigung des Hebels n angetrieben werden soll, so wird zuerst das Tragstück s und die Kurbel r in die in. Fig. 2 angegebene Lage gebracht, in, welcher'der Knopf rl   in der Öffnung   der Seitenwand v liegt und der Handgriff n4 bis in seine unterste Lage verschoben wird, wenn er sich nicht schon darin befindet ; der Knopf rI wird in dieser Öffnung   v3   so lange ver-t bleiben, als man sich des Hebels n bedienen wird, Es bleibt nur noch das Gehäuse mit der einen Hand zu fassen und mit einem oder mehreren Fingern der anderen Hand abwechslungsweise auf diesen Hebel n zu drücken, um dessen freies Ende dem Gehäuse näher zu bringen und hierauf wieder vom   Gehäuse   unter der Einwirkung der Feder q zu entfernen.

   Bei jeder Bewegung im ersten Sinne treibt das Zahnsegment nI den. Zahnkolben 1 in einer solchen Richtung an, dass der Kupplungsteil m1 den Kupplungsteil m2 und somit 
 EMI2.2 
 mittlung der Zahnkolben   und -Räder h1, h,   g in Bewegung, wobei die Trägheit der sich drehenden Teile gross genug ist, damit sie fortfahren sich während der Zeit zu drehen, während welcher die Hand den Hebel freilässt. Das Tragstück s führt dann keine Drehbewegung aus. 



   Wenn die Lampe vermittelst der Kurbel r angetrieben werden soll, so wird der Handgriff n4 an das Ende seines Hubes gebracht, so dass er das Zahnsegment   n'und   den Hebel n in der in der Zeichnung veranschaulichten Lage festhält ; mit der einen Hand fasst man das Gehäuse, mit der anderen ergreift man die   Kurbel r   und lässt sie von oben nach unten um die wagrechte Achse    im Tragbtück   drehen, so'dass der Kopf   &gamma;1   aus der Öffnung v3 herauskommt und den Vierkant kl der Welle k in die quadratische Öffnung r2 der Kurbel   ?'eindringt   und somit diese Kurbel mit der Welle k nunmehr gekuppelt wird. 



  Indem man der Kurbel y mit der zweiten Hand, eine fortlaufende Drehbewegung erteilt, setzt, man die Welle k und somit den Anker f in Bewegung. Im Laufe dieser Bewegung. springt der Kupplungsteil   m2   von einem Zahn des Kupplungsteiles   m1 auf   einen anderen   Zahn, ohne diesen Kupplungsteil mitzunehmen, der unbeweglich durch das. Zahnsegment und den Arm 5 festgehalten wird.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die beiden Betätigungsvorrichtungen wirken also unabhängig voneinander. Ihre Ver- - wendung ist vorteilhaft, weil der Antrieb einer'magnet-elektrischen Maschine durch aufeinanderfolgendes, wiederholtes Drücken auf einen Hebel nützlich ist, wenn es sich um eine kurze Beleuchtungsdauer handelt, eine Kraftanstrengung aber erheischt, die ermüdend wirkt, falls die Lampe-mehrere Minuten lang angetrieben, werden soll ; der Antrieb mittels der Kurbelvorrichtung ist weniger ermüdend und ist zweckmässiger, wenn man über beide Hände verfügen    kann.--  
Wenn man den   Mechanismus-nachschauen-will,   so   genügt-es,   den Deckel z zu öffnen und den Stift y aus dem   Kanal'w2   herauszunehmen.

   Dann kann der Streifen w auf seiner ganzen Länge infolge seiner Biegsamkeit von den Vorsprüngen   uJ.,'01   der Seitenwände u, v getrennt und samt dein Deckel z und der- Birne i abgenommen Werden, indem der Stift x aus den entsprechenden Einschnitten herausgenommen wird. Der Mechanismus ist somit blossgelegt. Dank der Verwendung des Streifens w und seiner besonderen. Anordnung erfolgt diese Blosslegung in äusserst einfacher Weise und ohne Werkzeuge, da der Stift x-mit einem Kopfe'versehen ist, mittelst welcher er mit den Fingern gefasst werden kann. 



   Wenn man den Mechanismus wieder verdecken will, so verfährt man umgekehrt, 
 EMI3.1 
   -, :'-..-.. PATENT-ANSPRÜCHE   : x. Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine und zwei voneinander unabhängigen Antriebsvorrichtungen, einem Handhebel und einer Kurbel, dadurch gekennzeichnet, dass das Lampengehäuse von rechteckigem Querschnitte zwei starre Seitenwände .(u, v) besitzt, während der Boden und die beiden anderen Seitenwände durch einen einzigen mit dem Deckel (z) und den Seitenwänden (u, v) durch lösbare Stifte (y, x) verbundenen biegsamen Streifen (w) gebildet werden, zum Zwecke, den Lampeninhalt leicht zugänglich zu machen.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Taschenlampe nach Anspruch i, dadurch-gekennzeichnet, dass sie eine Vorrichtung zum Ausschalten bzw. Festhalten des Handhebels (n) besitzt, die aus einem Hebel besteht, der um einen Drehpunkt (51) drehbar ist und durch einen aus einem Schlitze (v5) der Gehäusewand (v) hervorragenden Handgriff (M) bewegt wird.
    3. Elektrische Taschenlampe nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (5) sich um eine der Drehachse des Hebels (n) parallele Achse dreht, wobei dieser Hebel zwei Nasen (52, 53) aufweist, von welchen die eine dazu bestimmt ist, mit einer Nase (n2) des Hebels (n) in Berührung zu-kommen, um den Hub des Hebels (n) zu begrenzen und die andere in einen Einschnitt (n3) des Hebels (n) einzudringen, um ihn in der Ruhestellung festzuhalten.
AT86075D 1918-08-07 1919-08-07 Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine. AT86075B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH86075X 1918-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86075B true AT86075B (de) 1921-10-25

Family

ID=4342555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86075D AT86075B (de) 1918-08-07 1919-08-07 Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86075B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT86075B (de) Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine.
DE330034C (de) Elektrische Taschenlampe mit Dynamomaschine und zwei voneinander unabhaengigen Antriebsvorrichtungen, einem Handhebel und einer Kurbel
DE182484C (de)
DE437220C (de) Schaltklinken-Umstellvorrichtung fuer Gewindeschneidkluppen mit Rechts- und Linksschnitt
DE337709C (de) Maltesergetriebe
DE285732C (de)
AT103305B (de) Verschluß für Tuben od. dgl.
DE602081C (de) Schnellschalter
DE315807C (de)
DE328347C (de) Drehschalter
DE371082C (de) Antriebrad fuer Rechenmaschinen, dessen verschiebbare Zaehne durch eine Kurvenscheibe gesteuert werden
DE434711C (de) Kinematographische Wiedergabevorrichtung
DE234155C (de)
DE331618C (de) Schalter fuer Gluehlampenfassungen mit Edisongewinde o. dgl.
DE396232C (de) Antrieb fuer Zugschalter
DE374526C (de) Decklasche fuer Kolbenringe
DE671174C (de) Motorantrieb mit Hilfsantrieb von Hand
DE139803C (de)
DE711628C (de) Einbauzugschalter
DE329686C (de) Selbsttaetig wirkender Ausschalter fuer den Riemenantrieb an Maschinen
AT18850B (de) Stiftwechselvorrichtung für Sprechmaschinen.
DE2426074C3 (de) Diaprojektor
DE617103C (de) Schaltwerk zum mehrmaligen An- und Abschalten von Gashaehnen
DE561893C (de) Einschaltvorrichtung fuer Ruehr- und Schlagmaschinen
AT260631B (de) Ventil