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Elektrische Taschenlampe mit Magnetmasehine.
Die Taschenlampe gemäss der Erfindung besitzt, wie andere bekannte magnet-elektrische Taschenlampen einen Mechanismus, der dazu dient, den Anker ihrer magnet-elektrischen Maschine ohne Vermittlung irgendeines Federgehäuses anzutreiben, und zwei Betätigungsvorrichtungen aufweist, von denen die eine mit einem schwingendem Hebel, die andere mit einer rotierenden Kurbel versehen ist, und die unabhängig voneinander wirken.
Nun unterscheidet sich diese Taschenlampe von den andern dadurch, dass ihr Mechanismus in einem Gehäuse untergebracht ist, das, zwei mit inneren Vorsprüngen versehene Seitenwände besitzt, auf welchen Vorsprüngen ein etwas'biegsamer Streifen durch wenigstens ein sich auf die Seitenwände stützendes Befestigungsglied festgehalten ist, derart, dass der Streifen von diesen Seitenwänden getrennt, indem das Befestiguhgsglied weggenommen whd, und wieder eingesetzt werden kann, indem dieses Befestigungsglied eingesetzt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Taschenlampe, und zwar sind : Fig. i ein axialer Längsschnitt ; Fig. 2 eine Ansicht, die teilweise im Schnitt und um 900 vom Schnitte nach Fig. T entfernt ist ; Fig. 3 und 4 Längs- und Querschnitte des Gehäuses und einiger damit zusammenhängender Teile ; Fig. 5 ein Längsschnitt eines Teiles dieses Gehäuses, wobei dieser Schnitt um 900 gegen denjenigen nach Fig. 3 gedreht ist ; Fig. 6 eine teilweise Ansicht und ein teilweiser Schnitt des Gehäuses ; Fig. 7 bis 9 Ansichten von Einzelheiten.
Die dargestellte Ausführungsform besitzt zwei parallele, rechteckige, längliche Seitenwände a, b (Fig. I, 3, 4, 6), die in der nötigen Entfernung voneinander festgehalten sind.
An einem die beiden Seitenwände verbindenden Distanzstück c (siehe auch Fig. 2) ist durch eine Schraube d der Magnet e der magnet-elektrischen Maschine'befestigt. Der Magnet e besteht aus einem hufeisenförmigen, mit unabhängigen Polstücken e3 versehenen Teile e1 und aus einem gleichfalls hufeisenförmigen Teile e2, der im Innern des ersten Teiles er- angeordnet
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Körper fl, welcher eine Wicklung f2 trägt und zwischen zwei'Scheiben/ / befestigt ist.
Die Scheibe/ trägt einen kurzen in einer Öffnung der Seitenwand b angeordneten Zapfen/.
Die Scheibe f3 ist mit einem längeren Zapfen f6 versehen, der teilweise in einer Öffnung der Seitenwand a ruht und mit einem auf ihm aufgeschraubten Zahnkolben g ausgerüstet ist. Der Zahnkolben g steht mit einem Zahnrade h in Eingriff, das sich mit einer Welle h2 dreht und mit einem Za, hnkolben h1 fest verbunden ist, mit diesem letzteren steht ein auf einer Welle k festgekeiltes Zahnrad i in Eingriff.
Die eine Betätigungsvorrichtung besitzt einen Zahnkolben l (Fig. i und 2), der auf der Welle k lose sitzt, aber mit dem einen Teile 1121 einer Zahnkupplung m fest verbunden ist und mit einem durch den hin und her gehenden Hebel n getragenen Zahnsegment n1 in Eingriff steht (siehe auch Fig. 4 und 7). Der Kupplungsteil1121 kann sich auf der Welle k verschieben, wird aber mit dem andern mit der Welle k und dem Zahnrade i fest ver-
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schaulicht. Die Feder o ist an einem Ende zwischen der Seitenwand b und dem Distanzstück c festgeklemmt und besitzt am anderen Ende die Gestalt einer Gabel, deren Arme in einer kreisförmigen Nut des Kupplungsteiles 1121 angeordnet sind.
Der Zahnkolben I hat eine solche Länge, dass er nie aufhört, mit dem Zahnsegment n1 in Eingriff zu stehen,
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versehen, die dazu bestimmt sind, die eine mit einer Nase des Zahnsegmentes n1 in Eingriff zu kommen, um die Bewegung dieses letzteren nach aussen unter der Einwirkung der Feder q zu begrenzen, die andere in einem Einschnitt n3 des Hebels n einzudringen, um diesen Hebel n in der in der Zeichnung veranschaulichten eingezogenen Lage festzuhalten. Der Arm 5 kann in die eine oder die andere Lage mittelst eines Handgriffes n4 gebracht werden, mit welchem er ausgerüstet ist.
Der sich zwischen den Nasen 52, 53 befindende Raum ist gross genug, damit das Zahnsegment n1 mit der Nase n2 sich darin
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bewegen kann, wenn der Arm 5 in einer zwischen-diesen Lagen liegenden Zwischenlage sich befindet, unter diesen Umständen kann'der Hebel soweit nach links (Fig. 2 und 9) gedreht. werden, dass das Zahnsegment n'sich vollständig vom Za, hnkolben 1 trennt.
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wand angeordnet ist. Zu diesem Zwecke ist sie bei SI an einem Tragstück s befestigt, das durch einen in der Seitenwand eingeschraubten Ring festgehalten wird, der das eine Lager der Welle k darstellt, und'diese letztere an einer Drehung nicht hindert.
Die Welle k ist mit einem Vierkant. kl versehen, der, wenn die Kurbel r in, ihrer Verwendungslage ist, in einer. ähnlich gestalteten Öffnung dieser Kurbel sitzt.
Das Gehäuse der Lampe besitzt zwei Metallseitenwände u, v (Fig. i, 2, 3, 4, 6), die an den Seitenwänden a, b durch Schrauben befestigt sind, mit Ausschnitten zur Aufnahme dieser Seitenwände a, b versehen sind, die Welle p des Hebels n tragen und in, der erforderlichen Entfernung voneinander durch das Distanzstück c und die beiden Polstücke e3 festgehalten sind. Die Seitenwände u, v weisen auf drei Rändern ihrer einander gegenüberliegenden Seiten innere Vorsprünge M, auf, die zur Aufnahme eines etwas biegsamen Streifens w (siehe auch Fig. 5 und 6) dienen, welcher ebenfalls zum Gehäuse gehört und eine U-förmige Gestalt besitzt.
Die beiden Enden des Streifens w sind derart umgebogen, dass sie Kanäle \W1, asz bilden, in welchen Stifte x, y angeordnet sind, die an ihren beiden Enden in Einschnitten wie v2 der Seitenwände M, v ruhen und so diesen Streifen festhalten.
Der Stift x dient ausserdem als Drehachse für einen Deckel z,'der am Streifen w drehbar gelagert ist, gleichfalls zu dem Gefässe gehört und einen Strahlspiegel z trägt, in dessen Boden die durch'die Maschine'gespeiste elektrische Birne 1 angeordnet ist. Vor dem Strahlspiegel xi befindet sich eine Linse 2, die durch einen mit innerem Gewinde versehenen Ring 3 festgehalten ist. Des weiteren ist der Deckel z mit einer federnden Nase Z2 versehen, die über den Kanal w2 hinübergeht, wenn der Deckel z in seine Schliessungslage gebracht wird und so diesen Deckel in dieser Lage festhält.
Die'Seitenwand v weist eine Öffnung v3 zur Aufnahmes des Kurbelknopfes γ1 in der eingezogenen. Lage der Kurbel γund einen kreisbogenförmigen Schlitz zur Durchführung des Handgriffes n4 auf. Der Gewindeteil der Birne 1 ist durch die Masse der Lampe mit dem einen Ankerpol verbunden. Der andere isolierte Ankerpol ist in ständiger Verbindung mit einer isolierten Scheibe y verbunden, die auf dem Zapfen j6 durch den aufgeschraubten Zahnkolben g festgehalten ist und auf welcher der eine Arm einer rechtwinkligen, isolierten Feder 4 schleift. Der andere Arm der Feder 4 ist in der Schliesslage des Deckels z mit einem isolierten Kontakt der Birne 1 in Berührung.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende : -Wenn sie durch Betätigung des Hebels n angetrieben werden soll, so wird zuerst das Tragstück s und die Kurbel r in die in. Fig. 2 angegebene Lage gebracht, in, welcher'der Knopf rl in der Öffnung der Seitenwand v liegt und der Handgriff n4 bis in seine unterste Lage verschoben wird, wenn er sich nicht schon darin befindet ; der Knopf rI wird in dieser Öffnung v3 so lange ver-t bleiben, als man sich des Hebels n bedienen wird, Es bleibt nur noch das Gehäuse mit der einen Hand zu fassen und mit einem oder mehreren Fingern der anderen Hand abwechslungsweise auf diesen Hebel n zu drücken, um dessen freies Ende dem Gehäuse näher zu bringen und hierauf wieder vom Gehäuse unter der Einwirkung der Feder q zu entfernen.
Bei jeder Bewegung im ersten Sinne treibt das Zahnsegment nI den. Zahnkolben 1 in einer solchen Richtung an, dass der Kupplungsteil m1 den Kupplungsteil m2 und somit
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mittlung der Zahnkolben und -Räder h1, h, g in Bewegung, wobei die Trägheit der sich drehenden Teile gross genug ist, damit sie fortfahren sich während der Zeit zu drehen, während welcher die Hand den Hebel freilässt. Das Tragstück s führt dann keine Drehbewegung aus.
Wenn die Lampe vermittelst der Kurbel r angetrieben werden soll, so wird der Handgriff n4 an das Ende seines Hubes gebracht, so dass er das Zahnsegment n'und den Hebel n in der in der Zeichnung veranschaulichten Lage festhält ; mit der einen Hand fasst man das Gehäuse, mit der anderen ergreift man die Kurbel r und lässt sie von oben nach unten um die wagrechte Achse im Tragbtück drehen, so'dass der Kopf γ1 aus der Öffnung v3 herauskommt und den Vierkant kl der Welle k in die quadratische Öffnung r2 der Kurbel ?'eindringt und somit diese Kurbel mit der Welle k nunmehr gekuppelt wird.
Indem man der Kurbel y mit der zweiten Hand, eine fortlaufende Drehbewegung erteilt, setzt, man die Welle k und somit den Anker f in Bewegung. Im Laufe dieser Bewegung. springt der Kupplungsteil m2 von einem Zahn des Kupplungsteiles m1 auf einen anderen Zahn, ohne diesen Kupplungsteil mitzunehmen, der unbeweglich durch das. Zahnsegment und den Arm 5 festgehalten wird.
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Die beiden Betätigungsvorrichtungen wirken also unabhängig voneinander. Ihre Ver- - wendung ist vorteilhaft, weil der Antrieb einer'magnet-elektrischen Maschine durch aufeinanderfolgendes, wiederholtes Drücken auf einen Hebel nützlich ist, wenn es sich um eine kurze Beleuchtungsdauer handelt, eine Kraftanstrengung aber erheischt, die ermüdend wirkt, falls die Lampe-mehrere Minuten lang angetrieben, werden soll ; der Antrieb mittels der Kurbelvorrichtung ist weniger ermüdend und ist zweckmässiger, wenn man über beide Hände verfügen kann.--
Wenn man den Mechanismus-nachschauen-will, so genügt-es, den Deckel z zu öffnen und den Stift y aus dem Kanal'w2 herauszunehmen.
Dann kann der Streifen w auf seiner ganzen Länge infolge seiner Biegsamkeit von den Vorsprüngen uJ.,'01 der Seitenwände u, v getrennt und samt dein Deckel z und der- Birne i abgenommen Werden, indem der Stift x aus den entsprechenden Einschnitten herausgenommen wird. Der Mechanismus ist somit blossgelegt. Dank der Verwendung des Streifens w und seiner besonderen. Anordnung erfolgt diese Blosslegung in äusserst einfacher Weise und ohne Werkzeuge, da der Stift x-mit einem Kopfe'versehen ist, mittelst welcher er mit den Fingern gefasst werden kann.
Wenn man den Mechanismus wieder verdecken will, so verfährt man umgekehrt,
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-, :'-..-.. PATENT-ANSPRÜCHE : x. Elektrische Taschenlampe mit Magnetmaschine und zwei voneinander unabhängigen Antriebsvorrichtungen, einem Handhebel und einer Kurbel, dadurch gekennzeichnet, dass das Lampengehäuse von rechteckigem Querschnitte zwei starre Seitenwände .(u, v) besitzt, während der Boden und die beiden anderen Seitenwände durch einen einzigen mit dem Deckel (z) und den Seitenwänden (u, v) durch lösbare Stifte (y, x) verbundenen biegsamen Streifen (w) gebildet werden, zum Zwecke, den Lampeninhalt leicht zugänglich zu machen.