DE315807C - - Google Patents
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- DE315807C DE315807C DENDAT315807D DE315807DA DE315807C DE 315807 C DE315807 C DE 315807C DE NDAT315807 D DENDAT315807 D DE NDAT315807D DE 315807D A DE315807D A DE 315807DA DE 315807 C DE315807 C DE 315807C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/02—Bodies
- G03B17/12—Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Blocking Light For Cameras (AREA)
- Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
- Color Television Image Signal Generators (AREA)
Description
Bei photographischen Geländeaufnahmen reicht im allgemeinen ein einziges Gelbfilter
von bestimmter Färbung nicht aus und man benötigt deren mindestens zwei. In anderen
Fällen muß wegen schlechter Beleuchtungsverhältnisse von der Anwendung eines Gelbfilters
überhaupt' abgesehen werden. Im besonderen Maße trifft dies bei photographischen
Fliegeraufnahmen zu. Gerade hierbei ίο müssen noch die Gelbfilter besonders gesichert
gelagert und einfach gewechselt werden können.
Es ist bekannt, beim Austauschen eines Filters gegen ein anderes gleichzeitig alle FiI-ter
durch eine von außen bedienbare Steuerungsvorrichtung zu bewegen. Demgegenüber
besteht die Erfindung darin, daß die Filter in der Ruhestellung seitlich des Strahlenganges
festgehalten werden, und daß beimEinschwenken eines Filters in die Gebrauchsstellung das andere in der Ruhestellung verbleibt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Hauptteile der Gelbfiltersteuerung
in Vorderansicht bei teilweise weggebrochener Gehäusevorderwand,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. ι;
. Fig. 3 ist wieder eine Vorderansicht bei eingerücktem linken Gelbfilter,
. Fig. 3 ist wieder eine Vorderansicht bei eingerücktem linken Gelbfilter,
Fig. 4 eine Vorderansicht bei eingerücktem rechten Gelbfilter;
Fig. 5 zeigt die Gelbfiltersteuerüng in das Vorderteil einer Fliegerkammer eingebaut in
Vorderansicht;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht zu Fig. 5.
Die Figuren der Zeichnung stellen die Anordnung in einer Lage dar, bei welcher das Objektiv der Kamera nach oben gerichtet wäre.
Die Figuren der Zeichnung stellen die Anordnung in einer Lage dar, bei welcher das Objektiv der Kamera nach oben gerichtet wäre.
In dem Gehäuse 1 der Gelbfiltersteuerung ist um eine Achse, beispielsweise den Blendenstellzapfen
25 drehbar ein Zahnsegment 3 angeordnet. Zu ihm gehören zwei Zahnräder 10.
Die gegenseitige Lage dieser drei Teile ist jedoch so, daß in der in Fig. 1 gezeichneten
Mittelstellung das Zahnsegment 3 völlig zwischen den beiden Zahnrädern 10 liegt, so daß
die Zähne jener Zahnräder mit denen des Zahnsegmentes nicht im Eingriff stehen.
Auf jedem der beiden Zahnräder 10 ist um
den Zapfen 21 schwingbar ein Arm 2 angeordnet, welcher bei 12 diametral gegenüberliegende
Zapfen der Fassung 27 des Gelbfilters festhält. An ihren dem Drehpunkt 21 gegenüberliegenden
Enden besitzen die Arme 2 je eine Sperrfläche 31, die nach Art einer Maltesersperrung
mit einer teilweise ausgeschnittenen Sperrscheibe 30 zusammenwirkt. Auf
diese Sperrscheibe werden die Sperrflächen 31 mittels der Federn 13 angedrückt, die einerseits
an den Armen 2, anderseits an den Zahnrädern 10 angreifen.
Die Sperrscheibe 30 ist fest mit dem Zahnsegment 3 verbunden.
Mit den Zahnrädern 10 kämmt je ein weiteres Zahnrad 9, das mittels Stellschraube 17
auf einer Welle 14 befestigt ist. Um jede der Wellen 14 ist eine Schraubenfeder 24 geschlungen,
deren eines Ende mit der Welle 14 und deren anderes Ende mit dem Gehäuse 1.
fest verbunden ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende:
Befindet sich das Zahnsegment 3 in der in Fig. ι dargestellten Lage, so stehen die bei-
den Zahnräder ίο außer Eingriff mit dem Zahnsegment 3, dagegen liegen die Sperrflächen
31 auf der Sperrscheibe 30 auf, und die· Gelbfilter 27 sind in ihrer seitlichen Stellung
verriegelt.
Wird das Zahnsegment 3 nach links, d.h. entgegen dem Sinne der Bewegung des Uhrzeigers,
gedreht, so gelangt das linke Zahnrad 10 in Eingriff mit dem Zahnsegment 3.
Ist dies geschehen, so ist auch die Sperrfiäche3i
des linken Armes 2 von der Sperrscheibe 30 heruntergeglitten und über die Aussparung
der Scheibe 30 gelangt. Eine Weiterdrehung nach links bewirkt nun eine Drehung des Zahnrades 10 und des Armes 2 in der
Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles bis in die in Fig. 3 dargestellte Endstellung.
Hierbei ist das eine Gelbfilter vor den Strahlengang des Objektivs gelegt und vor
die Fassung des Objektivs gedrückt, während das andere (rechts gezeichnete) Gelbfilter mittels
der Sperrvorrichtung 30 und 31 verriegelt bleibt.
Bei der Bewegung aus der Stellung Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 3 ist durch Drehung
des Zahnrades 9 mit dem Zahnrad 10 die Feder 24 des linken Gelbfilters gespannt worden,
so daß sie im Sinne der Rückdrehung wirkt, während die Feder 13 desselben
Armes 2 sich beim Eintritt des' Sperrfortsatzes 31 in die Ausnehmung der Sperrscheibe
30 so weit entspannen konnte, bis der Arm 2 sich auf die Zapfenschraube 15 aufsetzte.
.
Bei Drehung des Zahnsegmentes 3 im Sinne der Uhrzeigerbeweguhg kehren sich einfach
die Bewegungen der beiden Gelbfilter und ihrer Steuerungsteile um, d. h. das rechts befindliche
Gelbfilter wird im Sinne des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles in die Stellung nach
Fig. 4 vor das Objektiv gebracht, während das linke Gelbfilter verrieglt bleibt.
Zur Bewegung des Zahnsegmentes 3 dient eine Kurbel 26 (Fig. 5 und 6), die natürlich
drei den drei Ruhestellungen entsprechende Rasten o. dgl. haben muß.
Bei den großen Erschütterungen, welchen, eine zum Gebrauch in Flugzeugen bestimmte
Kamera ausgesetzt ist, ist es besonders wichtig, daß alle ihre Teile ständig vollständig
spielfrei gelagert sind.
Deshalb ist zweckmäßig noch eine besondere Vorrichtung vorgesehen, um auch noch
die Fassungen der Gelbfilter in deren ausgerückter Lage festzuhalten.
Diesem Zweck dient eine weitere mit dem Zahnsegment 3 und der Sperrscheibe 30 verbundene
Steuerscheibe 4 und zwei Steuerhebel 6, die sich mittels Nasen oder Stiften 5 auf den Umfang der Scheibe 4 stützen können,
andererseits aber auf Hebeln 7 ruhen, die auf Achsen 32 befestigt sind und! unter der Einwirkung
von Zugfedern 19 stehen.
Auf den Achsen 32, die in Lagern 22 am Gehäuse 1 gelagert und durch Stellringe 23
gegen Verschiebung gesichert sind, sind Klauen 8 befestigt, die über den Fassungsring
des Gelbfilters hinübergreifen und ihn festhalten können.
Wie die Fig. 3 und 4 deutlich erkennen lassen, werden die Klauen, die in der Stellung
nach Fig. 1 mittels Scheibe 4 und Stifte 5 an die Gelbfilterfassung angedrückt werden, beim
Übergang zu der Stellung nach Fig. 3 oder nach Fig. 4 je für dasjenige Gelbfilter freigegeben,
das vor das Objektiv gebracht werden soll, indem der zugehörige Stift 5 von der Scheibe 4 abgleitet.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Wechseln mehrerer Filter, insbesondere bei Fliegerkammern,
mittels von außen bedienbarer Steuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter in
der Ruhestellung durch die Steuervorriehtiftig
seitlich des Strählenganges festgehalten werden, während beim Einschwenken eines der Filter in die Gebrauchsstellung ■
das andere in der Ruhestellung verbleibt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Steuerungsgriff (26) ein Zahnsektor (3) verbunden ist, der bei seiner
Bewegung aus einer Mittelstellung nach der einen oder anderen Richtung abwechselnd
in zu beiden Seiten angebrachte, die Filter beeinflussende Zahnräder (10) eingreift.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Zahnsektor (3) eine teilweise ausgeschnittene Sperrscheibe
(30) verbunden ist, welche mit Sperrsegmenten (31) zusammenwirkt, die an dem
einen Ende von an den Zahnrädern (10) um Zapfen (21) schwingenden, die Filter
(27) tragenden Armen (2) angebracht sind.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Zahnsektor (3) noch ein über dessen Umfang hinausreichendes
Scheibensegment (4) verbunden ist, welches eine Festhaltevorrichtung (8)
für die Filterfassungen durch Hebel (6, 7) steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE315807C true DE315807C (de) |
Family
ID=568546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT315807D Active DE315807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE315807C (de) |
-
0
- DE DENDAT315807D patent/DE315807C/de active Active
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