DE328347C - Drehschalter - Google Patents

Drehschalter

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DE328347C
DE328347C DE1919328347D DE328347DD DE328347C DE 328347 C DE328347 C DE 328347C DE 1919328347 D DE1919328347 D DE 1919328347D DE 328347D D DE328347D D DE 328347DD DE 328347 C DE328347 C DE 328347C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/06Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 23. OKTOBER 1920
GuMo Horn in Berlin-Weißensee.
Die Erfindung bezieht sich auf Schalter mit zwei übereinander liegenden Schaltwalzen, bei welchen der Knebel achsial verschiebbar ist und in seinen Endstellungen die Schaltwalzen abwechselnd betätigt und betrifft eine zweckmäßige Feststellung der den Knebel tragenden Schalterwelle in den Endstellungen und die durch diese Verschiebbarkeit bedingten Vorrichtungen für den toten
ίο Linksgang. Die Wellen derartiger Schalter sind schlüsselartig ausgebildet, sie drehen in der einen Endstellung die Schaltwalze eines Gruppenschalters, in der anderen die eines einfachen Schalters. Beim Erfindungsgegen-'stand ist die Schalter welle, wenn sie mit einem festsitzenden Knebel versehen ist, zur Ermöglichung der toten Linksdrehung, wie Ausführung·^ zeigt, in der Weise zusammenr gesetzt, daß auf dem mittleren Teil der Welle ein Röhrchen mit den Schlüsselbärteri aufgesteckt ist; wenn sie mit einem drehbaren Knebel versehen ist, ist die Vorrichtung für den toten Linksgang mit diesem verbunden, wie unter Ausführung B an zwei Beispielen gezeigt ist.
Es sind zwar an elektrischen Drehschältern schon Griffe mit toter Linksdrehung bekannt; die dort verwendeten Mitnehmereinrichtungen bestehen aber aus zu vielen Teilen und
3Q gestatten nicht, den Knebel jederzeit durch eine Schraube lösbar auf die Welle aufzustecken. ,
Die eine Ausführungsform' [A) umfaßt die Fig. ι bis 6,
Fig. ι und 2 zeigen den Schalter in der unteren Endstellung des Knebels, in welcher in diesem Falle der Gruppenschalter eingerückt ist,
die Fig. 3 und 4 in der oberen Endstellung,
die Fig. S und 6 zeigen in größerem Maßstäbe das Ende der Schalterwelle mit den rillenförmigen Rasten und der Gabelfeder zum Festhalten der Welle in den Endstellungen.
. Die andere Ausführungsform (B) ist in den Fjg. 7 bis' 11 dargestellt.
Fig. 7 zeigt einen Schalter mit ungeteilter Welle und totem Linksgang "im Knebel,
Fig. 8 den Knebel mit Sperrvorrichtung von unten gesehen, ■
die Fig. 9 bis 11 veranschaulichen eine Abart einer bekannten Vorrichtung für toten Linksgang in Verbindung mit dem losen Knebel. - ' ■
Auf einem-Schaltersockel liegen übereinander zwei Schaltwalzen, durch die die Schalterwelle ι hindurchgeht. Diese Welle hat an ihrem unteren Ende zwei Rillen 2 als Rasten für die gabelförmige Sperrfeder 3, die in einfachster Weise in der Kappe 4 befestigt ist. So
Bei der ersten Ausführungsform ist über •den mittleren Teil der Welle 1 ein Rohr 1' geschoben, welches oben einen Flansch mit ,einem Sperrzahn hat. Die Drehung der Welle ι wird durch eine Spiralfeder in bekannter Weise auf die Wellenhülse 1' übertragen.
Die Welle 1 oder die Wellenhülse 1' haben
Schlüsselbärten ähnliche Mitnehmer 5 und 6, die abwechselnd in entsprechende Nuten der Schaltwalzen eingreifen können. Die obere Schaltwalze hat nur eine Nut, so daß der Schlüsselbart 5 nur an dieser Stelle, eingescho- - ben werden kann, während die untere Schaltwalze zwei gegenüberliegende Nuten hat, und deshalb die Schlüsselbärte 6 in zwei Stellungen eingesteckt werden können. Soweit Schaltsterne der dargestellten Art verwendet werden, ist toter Linksgang erforderlich, der zur Erzielung einer einfachen Schalterwelle mit Vorteil in den Knebel zu legen ist. .
In Fig. 8 sitzt auf einem Ansatz der Welle 1 ein Sperrad 7 mit zwei oder mehr Zähnen; über diesem dreht sich der Knebel mit der Sperr feder 8.
In den Fig. 9 bis 11 ist 9 eine Sperrscheibe mit dem Sperrzahn 10, gegen den beim Rechtsdrehen des Knebels das Ende der Spiralfeder 11 drückt, während es beim Linksdrehen darüber hinweggleitet.
■Die Schalter erhalten eine Brücke 12 (Fig. 7). Diese gibt nicht nur eine zweite Lagerstelle für die Schalterwelle, sie begrenzt gleichzeitig den für die beiden Schaltwalzen verfügbaren Raum, kann aber außerdem noch . zur Befestigung der Dose dienen, wie die zweite Ausführungsform in Fig. 7 zeigt.
Die Wirkungsweise des Schalters sei an einem Beispiel erläutert.
Der Schalter befinde sich in der in den Fig. ι und 7 gezeigten Stellung, in welcher die Schlüsselbärte 6 in den Nuten der unteren Schaltwalze liegen. Die Gabelfeder 3 greift in die obere Rille 2 ein und hält dadurch die Schalterwelle in' ihrer unteren Endstellung fest. Im Ausführungsbeispiel kann der Schalter in dieser Stellung als Gruppenschalter be: tätigt werden. Er ist ausgeschaltet gezeichnet, die Nut der oberen Schaltwalze befindet sich also über dem Schlüsselbart 5. Das Umstellen des Schalters vom Gruppenschalter zum einfachen Schalter erfolgt nur durch Zug am Knebel. Hierbei schiebt sich der schiefe Rand der Nut 2 keilförmig zwischen die beiden Schenkel der Feder 3 und spreizt diese, bis die .Feder in die untere Rille 2 einschnappen kann. Diese Stellung, in welcher der Schalter nur einen Stromkreis schließen, kann, zeigt Fig. 3.
Der gezeigte Schalter erfordert toten
Linksgang. Dieser ist bei der ersten Aus-.
führungsform zwischen die Schaltwelle 1 und die Wellenhülse ι' gelegt; die Art desselben, ist bekannt, es ist nur hervorzuheben, daß das innere Ende der Spiralfeder dicht über dem Flansch der Hülse i' durch die Welle 1 geführt wird, weil dasselbe den Platz des Röhrchens auf der Welle nach oben begrenzt.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird die in Fig. 8 gezeigte Sperrfeder bei Drehung des Knebels gegen die Zähne des Sperrades bis dicht an den Zahn durch Anlage an die entsprechende' Seite der Nut im Knebel gestützt. Dadurch wird die Sperrfeder nicht auf Stoß beansprucht, sondern auf Abscherung. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß sie sehr gedrungen ausfällt und bequem herzustellen ist.
Das Eigenartige der Vorrichtung nach Fig. 9 bis 11 ist, daß die Sperrscheibe 9 mit dem Sperrzahn 10 durch den Knebel als den treibenden Teil betätigt wird und die mit der Sehalterwelle verbundene Spiralfeder 11 darunter liegt, ferner, daß das Mitnehmen der Sperrscheibe dadurch erfolgt, daß dieselbe seitlich hochgebogene Lappen erhält, zwischen welche das entsprechend geformte untere Knebelende eingreift.
Dadurch wird es ermöglicht, diese bewährte Vorrichtung für toten Linksgang in Verbindung mit einem lose auf der Schalterwelle sitzenden Knebel zu gebrauchen, ohne ihre Sperrscheibe besonders am Knebel befestigen zu müssen.
Es ist naheliegend, die bei anderen Schalterarten mit der Ausführung der einzelnen Teile gesammelten Erfahrungen unter entsprechender' Anpassung auf Doppelschalter der vorliegenden Art zu übertragen, die Erfindung betrifft nur eine zweckmäßige Ausbildung der Schalterwelle und deren Antrieb.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Drehschalter mit achsial verschiebbarem Knebel und zwei übereinander liegenden Schaltwalzen für verschiedene Schaltungen, dadurch 'gekennzeichnet, daß -die Schalterwelle (1) am unteren Ende zwei Rillen (2) hat, deren benachbarte Ränder abgeschrägt sind, und daß eine Gabelfeder (3) die Welle in jeder ihrer 105" Endstellungen festhält.
2. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schalterwelle (1) eine Wellenhülse (V) aufgeschoben ist, welche die Schlüsselbärte (5 und 6) zur Betätigung der beiden Schaltwalzen trägt und mit der Welle durch eine Vorrichtung mit totem Linksgang gekuppelt wird.
3. Drehschalter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schalterwelle ein Sperrad (7 in Fig. 8) sitzt und ein Knebel mit einer Sperrfeder (8)' derart auf dem Wellenende drehbar befestigt ist, daß bei Rechtsdrehung des iao
Knebels die Sperr feder gegen einen. Zahn des Sperrades drückt und durch dieses die Welle mitnimmt. -=
4. Drehschalter nach Anspruch 1, mit aus Sperrscheibe und Spiralfeder bestehender Vorrichtung für toten Linksgang, dadurch -gekennzeichnet, daß der Knebel die mit einem Sperrzahn (10) versehene Scheibe (9) mitnimmt und diese die Rechtsdrehung durch die Spiralfeder (11) auf die Schalterwelle überträgt (Fig. 9'bis 11).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919328347D 1919-03-12 1919-03-12 Drehschalter Expired DE328347C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE328347T 1919-03-12

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ID=6185907

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DE1919328347D Expired DE328347C (de) 1919-03-12 1919-03-12 Drehschalter

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DE (1) DE328347C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE859638C (de) * 1949-05-18 1952-12-15 Blaupunkt Werke Gmbh Umschalter fuer Hochfrequenzgeraete

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