AT85831B - Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste ùnd Drähte. - Google Patents

Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste ùnd Drähte.

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AT85831B
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Heinrich Schmuck
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Heinrich Schmuck
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  Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste und Drähte. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Plättmühlen   für ionische Gespinste und. Drähte und hat einen elektrischen Wächter zum Gegenstande, der die Maschine bei Eintritt eines Fadenoder Drahtbruches, ferner beim Vollaufen der Aufwickelspule selbsttätig stillsetzt. Bei den bekannten Spulenwickelmaschinen, wo es darauf ankommt, Bewicklungsfehler zu   entdecken,   während der zu bewickelnde Draht selbst wegen seiner Stärke der Gefahr des Reissens nicht ausgesetzt ist, wird der   Überwachungsstrom   für gewöhnlich an den   Überwachungsstellen   unterbrochen erhalten, und Stromschluss entsteht sowohl dann, wenn die Bewicklung an irgendeiner Stelle des Drahtes fehlt, als auch dann, wenn in der   Bewaldung   eine Verdickung (ein Knoten) entstanden ist.

   Es werden also Bewicklungsfehler abgefühlt. Bei dem vorliegenden Wächter 
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 die Maschine ungestört läuft. Reisst das   Plätt,   so entsteht eine Stromunterbrechung, die aber nicht etwa zum blossen Abstellen der Maschine, sondern zum Umschalten des Antriebsmotors verwendet wird, derart, dass dieser nunmehr kurzgeschlossen als Bremse wirkt. Infolge der Anwendung von Ruhestrom entsteht selbstverständlich während der gesamten Betriebsdauer der Maschine ein gewisser Stromverbrauch, der aber keinen nutzlosen Aufwand darstellt. Vielmehr erhitzt der Ruhestrom den Faden während des Plättens, wodurch das Erzeugnis an Weichheit gewinnt und dem sogenannten Sichstellen des Plätts beim Aufwickeln vorgebeugt, d. h. glattes Sichauflegen des Plätts beim Wickeln erreicht wird.

   Bei Spulenwickelmaschinen ist es bekannt, durch das Vollaufen der Spule den Antr. ebsstrom auszuschalten. Um die entsprechende Wirkung auch mit   Ruhestrom'im Uberwachungskreis   zu erreichen, ist bei dem vorliegenden Wächter noch ein zweiter Schwachstromkreis vorgesehen, der beim Vollaufen der Spule geschlossen wird und dann eine vom Ruhestrom herrührende   Elektromagneterregung ausgleicht.   



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar die Maschine selbst im Aufriss, die stromführenden Teile hingegen im Grundriss. 



   Der zu plättende Draht a geht zwischen den Plättwalzen b, b hindurch, läuft in geplättetem Zustande, nunmehr die Bezeichnung Lahn führend, unter einer ersten Leitrolle d weg, dann 
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 spule g auf. Der Ständer 2 der Leitrolle e ist mit dem positiven Pol einer Schwachstromquelle (Batterie   A)   verbunden. Der negative Pol ist an die beiden Wicklungen der Spulen i   und j an-   geschlossen. Die Wicklung der Spule i steht mit dem Ständer k der Plättwalzen b, also auch mit diesen selbst in leitender Verbindung, die Wicklung der Spule j ist an den   Ständer f und durch   diesen an eine Schleiffeder   1   angeschlossen, die mit dem aufgewickelten Lahn in leitende Verbindung gelangt, sobald die gewünschte Dicke der   Spule µ'erreicht   ist.

   Die Plättspule selbst ist gegen den   Ständer f isoliert.   Es sind also zwei   Schw chstromkreise   zu unterscheiden, die bei e verzweigt sind. Für gewöhnlich fliesst der Schwachstrom vom positiven Pol durch die Leitung 1, den Ständer 2, den Rollenhalter-3, die Rolle e, die Lahnstücke   4,     4   a. die Walzen b, den Ständer   A ;   die Leitung 6, die Wicklung i, die Leitung 9 zum negativen Pol. Infolgedessen wird der Kern   A   
 EMI1.3 
   kern 48.   



   Beim Reissen des Lahnes wird der Schwachstromkreis im Lahnstück 4 oder im Lahnstück 4 a unterbrochen. Reisst der Lahn zwischen der Rolle e und der Spule g, so hört die Spannung auf, welche den Lahn an die Rolle e andrückt, der Lahn fällt von der Rolle e ab. und der Strom wird ebenfalls an der Stelle e unterbrochen. Reisst der Lahn vor den Walzen b, so fällt das Stück 4 a von diesen ab. Es findet also auch dann eine Unterbrechung des Schwachstromkreises statt. In jedem Fall hört die Einwirkung der Spule i auf den Anker   A   auf, und der   Nebenschluss-   kreis des Starkstromes wird bei   T ? geschlossen,   indem nunmehr zwischen den Verzweigungstellen J und 8 folgende leitende Verbindung zustande kommt :   J.

   Leitung-M, Abzweigstelle B,   Leitung   51, 52, 53, Wicklung der   Spule 54, Abzweigstelle 8. Infolgedessen zieht die Spule 54 ihren Kern 48 an, die Stange 13 verschiebt sich in ihrer eigenen Achse, und der Starkstrom 

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 wird zwischen der Schleiffeder 11 und dem Kontakt   45   unter wochen, derart, dass er vom Speiscnetz abgeschaltet ist. Gleichzeitig wird die Berührung zwischen den Kontakten 49, 58 untelbrochen, hingegen die Berührung zwischen den Kontakten 46,   58,   ferner zwischen 49 und 59 hergestellt.

   Der Stromkreis des Motors ist nun in sich geschlossen, was in bekannter Weise 
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 Schleiffeder   58,   Kontakt 46, Stange 13, Lager 43, Verzweigungsstelle 5, Leitung 14, 15, 16, 17, Bürste   18,   Motoranker   M,     Leitung 19, nachgiebige Verbindung 20, Ring 49, Schleiffeder   59, Leitung 41, 40, 30, Verzweigungsstelle 8, Leitung 29,   28,   Motorwicklung 14, Leitung 27, 26, 25, 24, 23, Schleiffeder 58. Die Nebenschlussverbindung zwischen den Stellen 5 und 8 ist die nämliche, wie oben angegeben. Der Strom läuft also in der Feldwicklung wie beim arbeitenden Motor, im Anker hingegen entgegengesetzt, wirkt also tatsächlich bremsend. Infolge der Bremsung kommt der Motor sehr rasch zum Stillstand. 



   Um die Maschine wieder anzulassen, hat man zunächst die abgerissenen Enden des Lahns zu verbinden, wodurch zugleich der Schwachstromkreis geschlossen und der Starkstrom an der Stelle B erneut unterbrochen wird. Alsdann ist mittels des Handgriffes 17 die leitende Verbindung an der Stelle 11, 45 wieder herzustellen, d. h. der Starkstrom an das Aussennetz anzuschalten. 



   Reisst der Lahn überhaupt nicht, sondern läuft die Spule g ohne Störung voll, so kommt neben dem bereits bestehenden noch folgender Schwachstromkreis zustande : Positiver Pol der Quelle   h,   Leitung 1, Ständer 2, Träger 3, Rolle e, Lahnstück 61, Spule g,   Schleiffeder Ständer/,   Leitung 60, Wicklung der Spule i, Leitung 9, negativer Pol. Die Wicklung der Spule j ist der Wicklung der Spule i entgegengeschaltet, derart, dass, wenn beide unter Strom stehen, die Wirkung auf den Kern   A   gleich Null ist und somit der Starkstrom an der Stelle B mit den bereits erörterten Wirkungen geschlossen wird. 



   Die beschriebene Einrichtung bietet den Vorteil, dass der Lahn infolge des dauernden Stromdurchflusses elektrisch erwärmt und dadurch weich gemacht wird, was die Güte des Plätts verbessert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste und Drähte, dadurch gekennzeichnet, dass das überwachte Stück des Plätts von einem ständig wirkenden Ruhestrom durchflossen wird, der den Plätt bei ungestörtem Gang der Maschine erhitzt'und geschmeidig macht, beim Reissen des Plätts dagegen unterbrochen wird und dadurch den Antrieb abstellt 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 41, 59) geschlossen wird.
    3. Elektrischer Wächter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem die Untcrbrechungsstelle (B) des Relaiskreis während des ungestörten Ganges der-Maschine geöffnet erhaltenden Ruheschwachstromkreis noch ein zweiter Schwachstromkreis (h, 1, 2,3, e, 61, g, ,/, f, 60, i, 9, h) vorgesehen ist, der in dem Augenblick, wenn infolge Vollaufens der Spule ; (bei Q Stromschluss zustande kommt, geschlossen wird und dadurch eine die Erregung der Elektromagnetwicklung (i) des ersten Schwachstromkreises ausgleichende Erregung der Wicklung (J) des zweiten Schwachstromkreises hervorruft, derart, dass auch in diesem. Falle (bei B) im Relaiskreis Stromschluss entsteht.
AT85831D 1913-11-10 1920-06-24 Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste ùnd Drähte. AT85831B (de)

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AT85831D AT85831B (de) 1913-11-10 1920-06-24 Elektrischer Wächter an Plättmühlen für leonische Gespinste ùnd Drähte.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2572854A (en) * 1949-02-02 1951-10-30 Charles W Guion Autoamtic stop gauge for winding machines

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