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Spaltmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Zuschärfen der Kanten und zum Spalten von Leder und anderen Stoffen, die zur Herstellung von Schuhen, Brieftaschen, Handtaschen usw, üblich sind.
Gemäss der Erfindung ist auf der Vorschubwelle eine Mehrzahl von Schraubenrädern verschiebbar gelagert, die wahlweise mit einer Schnecke in Eingriff gebracht werden können, die ihre Drehung von der Maschinenantriebswelle aus erhält und von Hand geregelt wird, um die Kraft dem ausgewählten Schraubenrade zu übertragen, so dass den Erfordernissen für den Vorschub des zu behandelnden Arbeitsstückes am besten Rechnung getragen wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Maschine beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist : Fig. i eine vordere Seitenansicht einer Spaltmaschine gemäss der Erfindung. Die Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen in einer Draufsicht, in einer Ansicht von unten bzw. in einer Vorderansicht die Maschine der Fig. i. Fig. 5 zeigt in vergrösserter schaubildlicher Darstellung die in der Fig. 4 dargestellten und unter der Maschinengrundplatte liegenden Teile. Die Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach den Linien B-B bzw. C-C der Fig. 3.
Die Antriebswelle 6 ruht mit dem einen Ende in einem Lager, das in dem Lageransatz 7 des Riemenscheibengehäuses 8 gebildet ist. Letzteres besteht aus einem Stück mit dem Maschinengestell 1. Mit ihrem anderen Ende ruht die Welle 6 in einem Lager eines Ansatzes 9 der Grundplatte 2.
Auf der Welle 6 ist ein Schraubenrad 62 befestigt, auf-dessen beiden Seiten die Arme 79 und. 80 eines Bügels 78 liegen, der auf der Welle 6 schwingbar gelagert ist. In dem Bügel ist eine rohrförmige Schnecke 81 gelagert, die ein Schraubenrad 82 trägt, welches mit dem Schraubenrade 62 in Eingriff steht, so dass von der Welle 6 aus die Schnecke 81 angetrieben werden kann.
83 bezeichnet eine Einstellstange, die in der rohrförmigen Schnecke 81 gelagert ist und die an dem einen Ende eine Verbindungsstange 84 trägt. Letztere ist an ihrem freien Ende gabelförmig
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gegabelt und umfasst eine Muffe 87, die verschiebbar auf der Vorschubwelle 88 sitzt und sich mit ihr drehen kann. Auf derMuffe 87 sind die Schneckenräder 89, 90 befestigt ; sie besteht mit dem Schneckenrad 91 aus einem Stück. Die Schneckenräder 89, 90 und 91 haben verschiedene Durchmesser. 92 bezeichnet einen Kurbelarm, der fest auf dem äusseren Ende der Einstellstange 83
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Muffe 87 zwischen sich und dem Maschinengestell 1 begrenzt. Der Kurbelarm 82 besitzt einen unter Federwirkung stehenden Kolben 94 mit einem gerieften Kopf 95.
Die Vorschubwelle 88 trägt ein Kegelrad 97, welches mit einem Kegelrade 99 in Eingriff steht, das fest an dem unteren Ende der rohrförmigen Welle 100 sitzt. Letztere ruht in einem Lager eines Ansatzes 101 des Maschinenengestelles 1. 102 bezeichnet einen Lagerklotz, der an dem Maschinengestell 1 befestigt und mit einer Nut 103 versehen ist, in der die rohrförmige Stange 104 verschiebbar gelagert ist. Letztere wird in der genannten Nut durch eine Deckelplatte 105 verschiebbar gehalten und in ihrer Aufwärtsbewegung durch einen Bund 105'begrenzt, der seiner-
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seits auf die Stange aufgeschraubt ist. Die Stange 104 trägt einen Arm 106, in dem eine Welle 107 gelagert ist.
Letztere trägt ein Kegelrad 108, welches mit einem Kegelrade 109 in Eingriff steht, das fest auf der senkrecht verschiebbaren Welle 110 sitzt, die in der rohiförmigen Welle 100 geführt ist. Eine zwischen der Wand 106'des Armes 106 und dem oberen Ende der Welle 100 befindliche Feder 113 hält die Stange 104 und die von ihr getragenen Teile in ihrer oberen Grenzlage, die durch den mit Gewinde versehenen Bund 105'geregelt wird.
119 bezeichnet eine Vorschubwalze, die fest auf einer Welle 120 sitzt, welche in Lagern
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der beschiebenen Verbindungen die Vorschubwalze 119 angetrieben.
Die der Vorschubwalze erteilte Geschwindigkeit wird entsprechend der Dicke und Festigkeit des Arbeitsstückes gewählt ; soll der Vorschub geändert werden, zieht der Arbeiter
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Hierdurch wird die Schnecke 81 ausser Eingriff mit dem zuletzt angetriebenen Schraubenrade gebracht und durch den Kurbelarm kann die Stange-83 ausgeschwungen werden. Letztere bringt durch die beschriebenen Verbindungen das Schraubenrad 89, 90 oder 91 für den gewünschten Vorschub in Eingriff mit'der Schnecke 81, worauf der Kolben 94 in seine betreffende Öffnung wieder eingeführt wird.