AT85589B - Verfahren und Vorrichtung zum einseitigen Überziehen von Metallplatten (Eisen-, Stahl-, Kupfertafeln und dgl.) mit einem Metall, insbesondere mit Zinn oder einer Metallegierung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum einseitigen Überziehen von Metallplatten (Eisen-, Stahl-, Kupfertafeln und dgl.) mit einem Metall, insbesondere mit Zinn oder einer Metallegierung.

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AT85589B
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Daniel Robert James
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  Verfahren und Vorrichtung zum einseitigen Überziehen von Metallplatten (Eisen-, Stahl-, Kupfer-   tafeln und dgl. ) mit einem Metall, insbesondere mit Zinn oder einer Metallegierung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum einseitigen   Überziehen von Metallplatten (Eisen-, Stahl-, Kupferplatten u. dgl. ) mit einem Metall,   insbesondere mit Zinn oder einer Metallegierung. 



   Bisher wurden zu diesem Zwecke die Blechtafeln einzeln zwischen einem Walzenpaar aus Kupfer durchgeführt, von welchem nur die untere Walze in einen mit flüssigem Zinn gefüllten Behälter taucht, dagegen die obere Walze frei liegt (Ö. P. Nr.   57420).   Die untere
Walze nimmt das Zinn aus dem Behälter auf und trägt es auf die Unterseite der Blech- tafel auf. Die obere Walze soll rein gehalten werden und wird sogar wiederholt mit Salmiak bestrichen. Auf diese Weise ist es wohl möglich, ein einseitiges Verzinnen von Blechtafeln zu bewirken, wenn die Walzen nur während des Durchganges der Blechtafeln angetrieben werden. Ein ununterbrochener Antrieb ist nicht möglich, weil die untere'Walze sonst auch das Zinn auf die obere Walze übertragen würde.

   Aber auch bei unterbrochenem Antrieb   ist, da das Abstellen des Antriebes nicht augenblicklich nach Austritt der Blechtafeln aus % den Walzen möglich ist, ein häufiges Bestreichen der oberen Walze mit Salmiak erforderlich,   um die Walze und die Oberseite der Blechtafel rein zu halten. 



   Nach der Erfindung ist ein ununterbrochener Antrieb der Walzen der Vorrichtung dadurch ermöglicht, dass die oberen Walzen solche Beschaffenheit erhalten, dass ein Haften des Überzugsmetalls, z. B. des Zinns, auf den Walzen überhaupt nicht möglich ist. Die oberen Walzen werden aus einem Material hergestellt, auf dem das Metall nicht haftet, wie
Glas, Porzellan, Marmor, Granit u. dgl. und zweckmässig überdies mit einem Schmiermittel, Öl, Fett, Harz u. dgl. überzogen. Auf diese Walzen kann das Metall von den Unterwalzen nicht übertragen werden und es werden daher auch bei ununterbrochenem Antrieb einseitig verzinnt Bleche mit vollständig reiner Oberseite erhalten. 



   Die Vorrichtung zum einseitigen Überziehen einzelner Platten nach dem Verfahren der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Sie besteht aus mehreren Walzenpaaren, deren untere Walzen a aus Stahl oder anderem
Metall hergestellt sind und in einen Behälter b. tauchen, der das Metallbad c enthält. Die oberen Walzen d bestehen aus bossiertem oder nicht bossiertem Glas, Porzellan, Marmor,
Granit oder ähnlichem Material, an dem das flüssige Metall nicht haftet. Sie laufen zweck- mässig in einem Schmiermittel, wie Palmöl, Fett, Harz o. dgl., das über dem flüssigen Metallbad c liegt. 



   Die mit einem Überzug zu versehenden Platten e werden auf einer   Führung f in   den
Behälter gebracht und gelangen zu dem ersten Walzenpaar a, d, von welchem die Unter- walze a das Überzugsmetall, Zinn o. dgl., auf die Unterseite der Platte aufträgt, und zwar auf die Seite, die mit der in das Metallbad tauchenden Walze a in Berührung kommt. 
 EMI1.1 
 weil die obere Walze d kein Metall annimmt. Die Platte e läuft durch eine Anzahl solcher Walzenpaare a, d unter stetiger Wiederholung des beschriebenen Vorganges. Über eine Weiterführung g gelangt sie schliesslich an das andere Ende des Behälters, Wo sie, ehe sie 

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 aus dem Behälter kommt, noch durch zwei weitere Walzenpaare   :,   i durchgeht. Diese Walzenpaare heben die Platte aus dem Behälter b.

   Die Walzen   h   bestehen aus Stahl o. dgl., die Walzen i dagegen wieder aus einem Material, an dem das aufzutragende Metall oder die Metallegierung nicht haftet. Die Walzen   h   sind in einer kleinen Wanne i mit dem Metallbad gelagert und erteilen der frischbezogenen Platte ihre Endbearbeitung. Beide Walzenpaare und natürlich auch die Wannen mit dem Metallbad liegen in das Schmiermittel aus Öl o. dgl. eingetaucht. 



   Die Walzen sind untereinander durch   einen geeigneten   Zahntrieb verbunden und werden durch diesen in Bewegung gesetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zum einseitigen Überziehen von Metallplatten   (Eisen-, Stahl-,   Kupfertafeln u. dgl.) mit einem Metall, wie Zinn oder einer Metallegierung, bei dem die zu überziehenden Platten einzeln zwischen Walzenpaaren durchgeführt werden, von welchen die unteren Walzen in das Bad aus dem   Überzugsma. terial tauchen,   dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Walzen aus einem Material, wie Glas, Porzellan, Marmor, Granit usw. hergestellt sind, auf dem das aufzutragende Metall nicht haftet und zweckmässig überdies mit einem Schmiermittel, wie Öl, Fett, Harz o. dgl. überzogen sind, um ein Übertragen des Metalls von den unteren auf die oberen Walzen auszuschliessen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der einzelnen Platten (e) in einem Behälter (b) eine Anzahl Walzen- EMI2.1 das Metallbad annehmenden und auf die Platte (e) übertragenden Material hergestellt sind, die oberen Walzen (d und i) dagegen aus einem Material, an dem das auf die Platten (e) aufzutragende Metall nicht haftet.
AT85589D 1914-04-07 1915-03-20 Verfahren und Vorrichtung zum einseitigen Überziehen von Metallplatten (Eisen-, Stahl-, Kupfertafeln und dgl.) mit einem Metall, insbesondere mit Zinn oder einer Metallegierung. AT85589B (de)

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