AT85470B - Vorrichtung zur Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie Roh- und Leuchtpetroleum, Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation in leichter flüchtige Öle. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie Roh- und Leuchtpetroleum, Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation in leichter flüchtige Öle.

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AT85470B
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Marie Amedee Henry D Dampierre
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Marie Amedee Henry D Dampierre
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie   Roh- und Leuchtpetroleum,  
Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation in leichter   flüchtige   Öle. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent Nr. 82488 geschützten Vorrichtung zur weitgehenden Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie z. B. Roh-und Leuchtpetroleum, Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation, in leichter flüchtige Öle. Nach dem Stammpatent besteht die Vorrichtung aus einem Verdampfungskessel für das zu behandelnde Schweröl, der unten mit einer Zuleitung für den Wasserstoff und oben mit einem lotrechten Abzugsrohr versehen ist, welches in Abstand voneinander angeordnete, durchlochte Platten aus einem katalytisch wirkenden Metall, beispielsweise aus Nickel, enthält. Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Anwendung verhältnismässig hohen Druckes während des Überleitens der Dämpfe über die katalytisch wirkenden Metallflächen zu ermöglichen.

   Dies wird dadurch erreicht, dass in der Verbindungsleitung zwischen Verdampfungskessel und Kondensationsapparat ein Sicherheitsventil vorgesehen ist, welches den Druck im Verdampfungskessel und in dem die Nickelscheiben enthaltenden Rohr auf der gewünschten Höhe erhält. Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. I zeigt einen lotrechten Längsschnitt ; die Fig. 2 stellt einen nach der Linie 2-2 der Fig. i geführten Schnitt dar. Die Vorrichtung besteht aus einer Blase a, in welche das zu behandelnde Schweröl gebracht wird. Der Wasserstoff wird durch ein bis zur tiefsten Stelle der Blase reichendes Rohr b eingeleitet. Auf dem oberen Teil der Blase a ist ein lotrechtes Rohr c angeordnet, durch welches die aus der Blase a entweichenden Dämpfe und Gase emporsteigen.

   Im Inneren des Rohres c ist eine Anzahl von Nickelplatten c1 angebracht, welche durch eine in der Mitte des Rohres c angeordnete Stange c2 in der richtigen Lage festgehalten werden. Die Nickelscheiben schliessen das Rohr c vollkommen ab und sind mit einer grossen Anzahl kleiner Löcher versehen (Fig. 2), durch die der Dampf hindurchtritt. Dadurch wird eine innige Berührung des Dampfes mit der Oberfläche des Nickels herbeigeführt und die katalytische Wirkung des Metalles erhöht. Es ist zweckmässig, auch die Innenflächen des Abzugsrohres c mit einem Nickelbelag zu versehen. 



   Das obere Ende des Rohres c ist durch eine Leitung d an einen Kondensationsapparat irgendeiner geeigneten Bauart angeschlossen, beispielsweise an einen Apparat mit Wasserkühlung, in welchen das Wasser durch ein Rohr   dl eintritt und   den es durch ein Rohr d2 verlässt. Durch ein am unteren Teil des Kondensators angebrachtes, mit einem Hahn e versehenes Rohr tritt das in dem Kondensator niedergeschlagene flüchtige Öl aus und wird in einem   Behälter f gesammelt   ; dieser ist oben mit einem   Rohr. f1 versehen,   durch welches der für das Verfahren benutzte Wasserstoff zum Zwecke der Wiedergewinnung abgeleitet wird. 



   Das Rohr c wird zweckmässig mit einer Wasserkühlung g versehen, um die Temperatur so niedrig zu halten, dass eine vollkommene Kondensierung der Dämpfe des den Rückstand bildenden Schweröles in diesem Rohr c selbst sichergestellt ist. Das kondensierte 

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 Schweröl fliesst in die Blase a zurück. Durch diese Einrichtung wird das Mitreissen von Schweröldämpfen in den Kondensator für die Dämpfe des flüchtigen   Öles   verhindert. 



   Die Anlage besitzt ferner einen Behälter k für das zu behandelnde Schweröl, der durch ein mit einem Hahn versehenes Rohr kl mit der Blase a verbunden ist. Der Zufluss des Rohöles in die Blase a wird nach Massgabe der Erzeugung von flüchtigem Öl geregelt. 



   Zwischen dem Rohr c und dem Kondensationsapparat ist ein Sicherheitsventil dO angeordnet, mittels dessen in dem Verdampfungskessel und in dem Rohr c ein bestimmter Druck aufrechterhalten werden kann. 



   Der Druck, unter welchem die Behandlung vor sich zu gehen hat, hängt von der Beschaffenheit der zu behandelnden schweren Öle ab, Bei gewissen Mineralölfraktionen werden beispielsweise so gute Ergebnisse durch Anwendung eines Druckes von 5 bis 10   Atmo-   sphären erzielt, indem dieser Druck eine Ausbeute von   4ouzo   des Ausgangsproduktes an leicht flüchtigen Ölen und eine solche von   60%   an Petroleum ergibt. 



   Behufs Vergrösserung der Oberfläche des katalytisch wirkenden Metalles. werden zwischen die durchlochten Scheiben cl Nickelspäne eingebracht. Solche Späne können auch in dem Verdampfungskessel selbst oberhalb des zu behandelnden Schweröles angeordnet werden. 



  Eine weitere Ausführungsform der erfundenen Vorrichtung besteht darin, dass Ventilvorrichtungen an sich bekannter Art vorgesehen werden, mittels welcher der Druck in dem Verdampfungskessel unabhängig von dem Druck in dem Rohr c geregelt werden kann. 



  Schiesslich kann das katalytisch wirkende Metall auch derart angeordnet werden, dass es in das zu behandelnde Schweröl ganz oder zum Teil eintaucht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zur Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie Roh-und Leuchtpetroleum, Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation, in leichter flüchtige Öle nach Patent Nr, 82488, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Verdampfungskessel und Kondensationsapparat ein Sicherheitsventil      vorgesehen ist, welches den Druck im Verdampfungskessel und in dem die Nickelscheiben.   (Cl)   enthaltenden Rohr (c) auf der gewünschten Höhe hält. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Nickelspäne angeordnet sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Verdampfungskessel herrschende Druck (unabhängig von dem Druck in dem Rohre c) mittels einer besonderen Ventilvorrichtung regelbar ist,
AT85470D 1914-04-16 1917-09-11 Vorrichtung zur Umwandlung von schweren Mineralölfraktionen, wie Roh- und Leuchtpetroleum, Naphta und Rückständen der Petroleumdestillation in leichter flüchtige Öle. AT85470B (de)

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