AT84521B - Verfahren zur Erhaltung der Beschaffenheit des bei der Destillation von Mineralölen u. dgl. verwendeten Wasserdampfes und seiner Nutzbarmachung für technische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Erhaltung der Beschaffenheit des bei der Destillation von Mineralölen u. dgl. verwendeten Wasserdampfes und seiner Nutzbarmachung für technische Zwecke.

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AT84521B
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Ernest August Dr Kolbe
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Ernest August Dr Kolbe
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  Verfahren zur Erhaltung der Beschaffenheit des bei der Destillation von Mineralölen u. dgl. verwendeten Wasserdampfes und seiner Nutzbarmachung   für   technische Zwecke. 



   In der Patentschrift Nr. 78883 ist ein Verfahren beschrieben, bei welchem die Erhaltung der Beschaffenheit des in gewöhnlichen Destillierblasen und Destillationsapparaten zum Destillieren von Mineralölen u. dgl. bereits schon einmal verwendeten Wasserdampfes   dadurch"erreicht Mird,   dass das Öldampf-Wasserdampfgemisch durch geeignete, die Kondensation des Wasserdampfes verhindernde Kühlvorrichtungen geleitet wird und seine Weiterbeförderung in eine zweite bzw. dritte Destillierblase oder-apparat behufs abermaliger Unterstützung des Destillationsprozesses auf die Weise erfolgt, dass das Öldampf-Wasserdampfgemisch durch Stauung an den Flüssigkeitsspiegeln der nächstfolgenden Blasen auf den erforderlichen Überdruck bis maximal i Atmosphäre gebracht wird. 



   Bei der kontinuierlichen Destillation von verschiedenen Ölen u. dgl. spielt oft der Umstand eine grosse Rolle, dass die Destillation des nach dem Abtreiben der leichten und mittelschweren Fraktionen verbleibenden spezifisch schweren Destillationsgutes oder überhaupt von relativ hochsiedenden (über   goo"C)   Destillaten behufs Vermeidung von Zersetzungen bei einem mehr oder minder starken Vakuum erfolgen   muss.   



   Wie eingehende praktische Versuche ergeben haben, ist auch bei kontinuierlich betriebenen Destillationsanlagen eine Erhaltung der Beschaffenheit des zum Destillieren der schwereren Fraktionen in den untersten, unter mehr oder minder starkem Vakuum stehenden Destillierblasen erforderlichen Wasserdampfes und seine Wiederverwendung zur Unterstützung des Destillationsprozesses im Sinne des Stammpatentes möglich.

   Das Verfahren des Stammpatentes wird gemäss vorliegender Erfindung dahin abgeändert, dass der schon einmal zum Destillieren bei Überdruck verwendete und in seiner Beschaffenheit erhaltene Wasserdampf nach jeweiliger Abscheidung der Öle dadurch durch sämtliche übrigen, unter. mehr oder minder starkem Vakuum stehenden Destillierblasen hindurchgesogen wird, dass die unterste Destillierblase unter ein in bekannter Weise herzustellendes entsprechend hohes Vakuum gesetzt wird, worauf beim Abströmen des   Öldampf-Wasserdampfgemisches   bzw. des Wasserdampfes zur untersten Blase in den übrigen Destillierblasen ein gegen die oberste Blase zu abnehmendes Vakuum entsteht.

   Die Abscheidung der öligen Anteile aus dem den einzelnen Blasen entströmenden   Öldampf-Wasserdampfgemische   muss jeweils vor dem Eintritt des in seiner Beschaffenheit erhaltenen Wasserdampfes in die nächstfolgende Blase erfolgen, ebenso die Überhitzung des Dampfes. 



   Es ist auch ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, den einer kontinuierlich betriebenen, zum Abdestillieren namentlich der Petroleumfraktion verwendeten Destillationsanlage entstammenden und in seiner Beschaffenheit erhaltenen Wasserdampf nach seiner Befreiung von den öligen Anteilen in einer abgesondert aufgestellten, unter mehr oder minder starkem Vakuum arbeitenden Destillationsanlage zur Verarbeitung des Leuchtölrückstandes auf Paraffinöl bzw. auf Schmieröl zu verwerten. Ferner bereitet die Wiederverwendung des in seiner Beschaffenheit erhaltenen und aus einer oder mehreren diskontinuierlich betriebenen Destillierblasen herrührenden Wasserdampfes nach erfolgter Ölabscheidung zur Unterstützung des Destillationsprozesses in einer anderen diskontinuierlich betriebenen Destillierblase, wenn diese unter verminderten Druck gesetzt wird, keine Schwierigkeiten,

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erhaltung der Beschaffenheit, des bei der Destillation von Mineral- ölen u. dgl. verwendeten Wasserdampfes und seiner Nutzbarmachung für technische Zwecke nach Patent'Nr. 78883 bei der Destillation von Mineralölen, Braunkohlenteer, Steinkohlenteer u. dgl.
    in kontinuierlich betriebenen Destillationsanlagen, bei welchen die obersten Destillierblasen unter Überdruck, die untersten unter vermindertem Druck stehen, dadurch gekennzeichnet, dass der bei den obersten Blasen gemäss dem Verfahren des Stammpatentes schon verwendete, nach dem Verlassen jeder Destillierblase von den öligen Anteilen befreite und vor dem Eintritte in die nächstfolgende Blase jeweils überhitzte, in seiner Beschaffenheit erhaltene Wasserdampf dadurch durch alle übrigen unter vermindertem Druck stehenden Destillierblasen hindurchgesogen wird, dass bei der letzten bzw. untersten Destillierblase ein in bekannter Weise herzustellendes entsprechend hohes Vakuum erzeugt wird.
AT84521D 1918-04-25 1918-06-26 Verfahren zur Erhaltung der Beschaffenheit des bei der Destillation von Mineralölen u. dgl. verwendeten Wasserdampfes und seiner Nutzbarmachung für technische Zwecke. AT84521B (de)

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