AT85435B - Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit Kreditverkauf. - Google Patents

Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit Kreditverkauf.

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AT85435B
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  Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit Kreditverkauf. 
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   Es ist eine Kontrolleinrichtung für Geschäftsbetriebe mit Kreditverkauf bekannt, bei der unter Benutzung einer Fernsprechanlage vom Platze des Kreditbeamten aus bei dem Apparate des Verkäufers eine elektrische   Druck- oder Stempel vorrichtung in   Wirkung gesetzt werden kann, die auf dem Verkaufszettel einen Kreditvermerk macht. 



   Diese Einrichtung ist nach der vorliegenden Erfindung in der Weise weiter ausgebaut, dass sie für einen Geschäftsbetrieb mit mehreren Kreditbeamten verwendbar ist. Zu diesem Zwecke sind die verschiedenen Apparate der Kreditbeamten in der Weise miteinander und mit den Verkäuferapparaten verbunden, dass'von jedem Verkäuferapparat aus bei verschiedenen Kreditbeamten um Ermächtigung von Kreditverkäufen ersucht und andrerseits von verschiedenen Kreditbeamten aus an einen Verkäufer die Ermächtigung erteilt werden kann, und dass ferner für ruhigere Geschäftsstunden auch ein einziger Beamte die Apparate mehrerer Kreditbeamten bedienen kann, und zwar von seinem eigenen Apparat aus. 



   In'den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Kasse dargestellt. 



   Fig. i zeigt den Apparat des Verkäufers mit der Stempelvorrichtung. Fig. 2 zeigt die elektrischen Verbindungen dieser Vorrichtung. Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 3-3 von Fig. 5 in der Richtung der auf der Schnittlinie eingezeichneten Pfeile gesehen. Die Grundplatte der Vorrichtung und die Glocke sind in dieser Figur fortgelassen. 



  Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie   4-4   von Fig. 5 in Richtung der auf der Schnittlinie eingezeichneten Pfeile gesehen. Fig. 5 zeigt die Stempelvorrichtung von rechts gesehen, zum Teil im Schnitt. Fig. 6 ist ein senkrechter Querschnitt längs des rechten Seitenrahmens der Tastenbank der   8tempelvorrichtung < nach   links gesehen. Fig. 7 ist eine linke Seitenansicht der Stempelvorrichtung, zum Teil im Schnitt. Fig. 8 zeigt eine Einzelansicht der Loch-und Druckvorrichtung. Fig. 9 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 9-9 von Fig. 8, in Richtung der dort eingezeichneten Pfeile. Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10 von Fig. 7 in Richtung der Pfeile. Fig.   n   zeigt den Fernsprechhaken des Verkäuferapparates mit den zugehörigen Teilen.

   Fig. 12 zeigt in Oberansicht die Datumdruckvorrichtung und die Einfärbevorrichtung hierfür. Fig.   13   zeigt in Seitenansicht von links einen Einzelteil des Tragrahmens der Datumdruckvorrichtung. Fig. 14 ist ein Schnitt nach Linie   JM-. M   von Fig. 12 in Richtung der eingezeichneten Pfeile. Fig. 15 ist ein
Schnitt nach Linie   j ! J-. M   von Fig. 12 in Richtung der Pfeile. Fig. 16 ist eine rechte
Seitenansicht des die Datumdruckvorrichtung tragenden Rahmens. Fig.   17   zeigt in grösserem
Massstabe einen Schnitt nach der Linie 17-17 von Fig. 12 in der Richtung der Pfeile. 



   Fig. 18 zeigt die Einrichtung zum Einstellen der Zahlenscheiben für das Drucken der   Jahreszahl. Fig. 19 zeigt in schaubildlicher Ansicht ein Pult mit zwei Apparaten der Kreditbeamten Fig. 20 zeigt die Anordnung der Lampen dieser Apparate. Fig. 21 ist ein  
Schnitt nach Linie   21-21   von Fig. 23 in Richtung der Pfeile. Fig. 22 und 23 zeigen
Vorderansichten der Klinken des Apparates des Kreditbeamten, wobei die Übertragungstaste in Fig. 23 in normaler Stellung und in Fig. 22 in Übertragungsstellung dargestellt ist. 



   Fig. 24 zeigt eine Rückansicht der in Fig.   22   und 23 dargestellten Einrichtung. Fig. 25 bis 28 zeigen in grösserem Massstabe Einzelheiten der Klinken in verschiedenen Stellungen. 



   Fig. 25 und 26 zeigen die Lage der Klinken, wenn der Stöpsel nicht eingesteckt ist 

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 und die Übertragungstaste sich in ihrer Normalstellung befindet, während Fig. 27 und 28 die Stellung zeigen, wenn der Stöpsel eingesteckt ist und die Übertragungsklinke sich in ihrer Normal-und Arbeitsstellung befindet. Fig. 29 und   30   zeigen die Schaltungen der Vor- richtungen. 



   Bei jedem Verkäufer ist ein Fernsprecher und eine Stempelvorrichtung vorgesehen. 



   Wenn nach der Kreditwürdigkeit eines Käufers gefragt werden soll, drückt der Verkäufer eine Taste, um den Kreditbeamten anzurufen, welcher das Konto des betreffenden Käufers bearbeitet. Durch Niederdrücken der Taste wird der Kreditbeamte mittels einer Signallampe benachrichtigt, dass er verlangt wird. Er verbindet dann seinen Fernsprecher mit demjenigen des Verkäufers und ruft den Verkäufer an, um ihm mitzuteilen, dass er bereit ist, die An- frage entgegenzunehmen. Der Verkäufer nimmt dann seinen Fernsprecher von dem Haken herab und teilt den Betrag des Verkaufes mit, sowie den Namen des Käufers, der Kredit wünscht.

   Wenn dieser Kredit gegeben werden soll, drückt der Kreditbeamte eine Taste, welche die Stempelvorrichtung des Apparates des Verkäufers in Tätigkeit setzt, so dass auf dem eingeschobenen Verkaufszettel ein Vermerk gemacht wird, dass der in Frage stehende
Kredit gewährt werden kann. Wenn jedoch kein Kredit gegeben werden soll, kann der
Kreditbeamte mittels des Fernsprechers dem Verkäufer Mitteilung machen und die erforder- lichen Anweisungen geben, dass z. B. der Käufer zu einer Rücksprache mit dem in Frage kommenden Beamten gebeten wird. 



   Um die in folgendem gegebene Einzeldarstellung besser verständlich zu machen, erscheint es zweckmässig, zunächst an Hand der irr Fig. 29 dargestellten Schaltung die
Anordnung und Wirkungsweise der Einrichtung allgemein zu erläutern. Es ist bei dieser
Darstellung angenommen, dass in der Kreditstation acht Kreditbeamte arbeiten, von denen jeder einen Apparat hat, wobei zwei Apparate an einem gemeinsamen'Pult angeordnet sind. Für gewöhnlich nehmen vier Kreditbeamte, an jedem Pult einer, die Anrufe von einer
Anzahl von Verkäuferstationen entgegen, während die anderen vier Kreditbeamten die
Anrufe der übrigen Verkäuferstationen bearbeiten, so dass vier Abteilungen vorgesehen sind. 



   Jeder Kreditbeamte hat eine gewisse Anzahl von Buchstaben des Alphabetes zu bearbeiten, so dass er Anrufe. von allen Verkäuferstationen seiner Abteilung, welche die ihm zugeteilten
Buchstaben des Alphabetes betreffen, bearbeitet. Jede Stempelvorrichtung ist mit mehreren
Tasten versehen, von denen je eine   für   jeden Kreditbeamten der betreffenden Abteilung bestimmt ist. 



   Jeder   kpparat   besitzt zwei Reihen von verschieden gefärbten Linienlampen, die zweck- mässigerweise rot und weiss gefärbt sind, ferner eine Reihe von Linienklinken, einen Fern- sprecher und eine Stempeltaste, um die Stempelvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, sowie eine Anruftaste, um die Verkäufer anzurufen. Die Apparate der Kreditbeamten dieser Ab- teilung sind paarweise angeordnet, d. h. die Schaltvorrichtungen sind so miteinander elektrisch verbunden, dass alle Anrufe für gewöhnlich von einem der beiden in Frage kommenden Kreditbeamten behandelt werden können, so dass jeder für den anderen eintreten kann. Wenn ein Verkäufer eine der Tasten der Stempelvorrichtung niederdrückt, leuchtet eine weisse Lampe bei dem Apparat des gewünschten Kreditbeamten auf, sowie eine rote Lampe des zweiten ihm benachbarten Apparates.

   Diese Lampen geben an, welcher
Verkäufer angerufen hat. Für gewöhnlich beantwortet ein Kreditbeamter nur die von den weissen Lampen angezeigten Anrufe, wenn er jedoch nicht beschäftigt ist, kann er auch die von den roten Lampen angezeigten Anrufe beantworten und kann auf diese Weise den Kreditbeamten des anderen zugehörigen Apparates unterstützen, wenn dieser mit Arbeit überhäuft sein sollte. 



   Wenn ein Kreditbeamter während des Dienstes zeitweilig seinen Platz verlässt, übernimmt der Beamte des anderen Apparates dieses Paares alle Anrufe, welche auf den beiden Apparaten ankommen und beantwortet sowohl die mittels der roten Lampe als auch mittels der weissen Lampe angezeigten Anrufe. 



   Der seinen Platz verlassende Beamte kann aber auch mittels einer Verbindungstaste die Verbindungen so umschalten, dass der Kreditbeamte desselben Pultes alle Anrufe, die auf beiden Apparaten des Pultes eingehen, erledigen kann. In diesem Falle beantwortet der im Dienst verbleibende Beamte die Anrufe der Verkäuferapparate in beiden Abteilungen des Geschäftes, aber nur für seine Abteilung des Alphabetes. Zu diesem Zwecke steckt er den Stöpsel in die Linienklinken der beiden Apparate, benutzt aber nur den Fernsprecher und die   Stempel-und Anruftasten   des einen Anrufapparates.

   Bei Beantwortung der sowohl von den weissen als auch von den roten Lampen angezeigten Anrufe der Apparate eines Pultes kann der Kreditbeamte während der stillen Geschäftszeit alle die Anrufe, die für gewöhnlich an vier Apparaten erledigt werden, beantworten, wenn die Verbindungstaste an dem Pult eingeschaltet wird, an welchem er arbeitet. Auf diese Weise sind zwei Kreditbeamte in der Lage, alle Anrufe auf den acht Apparaten zu erledigen, wenn die anderen Kreditbeamten 

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 abwesend sind. Wenn nur ein Kreditbeamter im Dienste ist, würde es schwierig und zeitraubend für ihn sein, alle Anrufe an den Apparaten von zwei Punkten zu erledigen, was zur Folge hätte, wenn die Verbindungstasten an den beiden Pulten umgelegt wären, dass der Kreditbeamte die von den roten und weissen Lampen angezeigten Anrufe an den vier Apparaten der Pulte erledigen müsste.

   Es sind deshalb Mittel vorgesehen, um die Anrufe von dem Apparat des einen Pultes auf den Apparat des anderen Pultes zu   übertragen,   so dass alle Anrufe von dem Kreditbeamten an einem einzigen Apparat bearbeitet werden können. Auf diese Weise können die auf den Apparaten von zwei Pulten ankommenden und beantworteten Anrufe zu den Apparaten eines anderen Pultes geleitet werden, und wenn die Verbindungstaste dieses Pultes niedergedrückt wird, kann der Kreditbeamte des letzteren Pultes alle von den roten und weissen Lampen angezeigten Anfragen erledigen. 



   Apparat des Verkäufers und Stempelvorrichtung. 



   Der Apparat des Verkäufers ist mit einem Fernsprecher 30 (Fig. i) und einem Empfänger 33 versehen, die an einem gemeinsamen Handgriff 34 angebracht sind. Der Fernsprecher ist an dem Haken 35 aufgehängt, der an einem Arm 36 (Fig. 5 und II) des Gehäuses 37 der Stempelvorrichtung angebracht ist. Das rechte Ende des Hakens 35 ist mit einem Ausschnitt versehen, durch welchen ein Stift 32 einer Schiene 38 hindurchtritt, die an dem Gehäuse 37 verschiebbar ist. Wenn der Fernsprecher von dem Haken 35 abgenommen wird, erteilt eine Feder 39, die zwischen dem Haken und einem Stift des Gehäuses angeordnet ist, dem Haken eine Rechtsdrehung, wodurch die Schiene 38 gesenkt wird, was zur Begrenzung der Bewegung des Hakens benutzt wird. 



   Tasten 40 (Fig.   I,   6,7 und   10),   die den verschiedenen Kreditbeamten der Kreditstationen entsprechen, sind in einem Rahmen 43 des Gehäuses der Maschine verschiebbar angeordnet. In der Zeichnung sind sechs derartige Tasten dargestellt, die Zahl kann aber natürlich entsprechend der Zahl der Kreditbeamten geändert werden. Die unteren Enden der Tasten 40 sind in einer Schiene 44 geführt, die an dem Rahmen 43 angebracht ist. An den Tasten sind Stifte 45 vorgesehen, die durch Schlitze 46 (Fig. 7) des Rahmens 43 hindurchtreten. Federn 47 (Fig. 6)'sind um die Schäfte der Tasten gewunden und legen sich einerseits gegen die Schiene   44,   andrerseits gegen die Schultern der Tasten. Sie dienen dazu, die Tasten in ihrer oberen Stellung zu halten und die niedergedrückten Tasten nach der Freigabe wieder nach oben zu drücken.

   Beim Niederdrücken einer Taste legt sich der Stift 45 gegen die abgeschrägte Kante einer entsprechenden Schulter 49 (Fig. 6) eines Tastenriegels 50, wobei der Tastenriegel gehoben wird, bis der Stift 45 ausser Eingriff mit der erwähnten geneigten Fläche kommt, worauf eine Feder 43 (Fig. 7) den Riegel in die Normalstellung zurückzieht, wobei die Schultern 49 über den Stift 45 der niedergedrückten Taste greifen und diese in der niedergedrückten Stellung festhalten. Der Tastenriegel 50 ist mit Schlitzen 54 versehen, durch welche Stifte 52 (Fig. 3 und 6) des Rahmens 43 hindurchtreten. Auf diese Weise ist der Tastenriegel geführt. Die Feder 53 (Fig. 7) ist zwischen einem Stift 55 des Tastenriegels 50, der durch einen Schlitz 56 des Riegels   43   hindurchtritt, und einem Stift des Rahmens 43 eingeschaltet.

   Das obere Ende des Tastenriegels 50 ist mit einem Vorsprung 57 (Fig. 6 und 7) versehen, der sich gegen eine abgeschrägte Fläche 58 des Fernsprechhakens 35 legt, so dass, wenn der Haken nach Abnahme des Fernsprechers angehoben wird, der Tastenriegel 50 angehoben wird, um die niedergedrückte Taste freizugeben. Selbstverständlich ist die Feder 39 (Fig.   n)   stärker als die Feder 53 (Fig. 7), so dass, wenn der Fernsprechhaken von der Feder 39 angehoben wird, der Tastenriegel entgegen der Wirkung der Feder 53 angehoben wird. 



   An dem Rahmen 43 sind ein'fester Kontakt 60 (Fig. 7) und drei bewegliche Kontakte   61,   62 und 63 angeordnet, von denen 60 und 61 für gewöhnlich miteinander in Berührung stehen. Ein aus Isoliermasse hergestellter Stift 64 ist an   den'Kontakten 60,. 61   und 62 verschiebbar angeordnet. Wenn der Tastenriegel 50 durch Aufwärtsbewegung des Fernsprechhakens 35 angehoben wird, trifft ein'Stift 65 des Tastenriegels gegen den Stift   64 ;   wobei eine Schulter dieses Stiftes den Kontakt 64 ausser Berührung mit dem Kontakt 60 bringt und die drei Kontakte   61,   62 und 63 miteinander in Berührung bringt. Jede Taste 40 trägt einen Stift 66 aus Isoliermasse (Fig.   10),   welcher nach Niederdrücken der Taste einen Kontakt 67 in Eingriff mit einem Kontakt 68 bringt.

   An jeder Taste sind zwei dieser Kontakte 67 und    68 vorgesehen,  
Der zu stempelnde Verkaufszettel wird unter einen. Rahmen 70 (Fig.   i, 3, , 12   und 16) gebracht, in welchem Datumräder 73 (Fig. 12) angebracht sind. Der Rahmen 70 ist auf einer Platte 74 angeordnet, die von den am Gehäuse 37 befestigten Armen 75 
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 stange 81 angeordnet, die in nach unten sich erstreckenden Teilen 77 der Platte 74 gelagert ist. Sein hinteres Ende ist. mit einer Öffnung versehen, durch welche ein Stift 79 hindurchtritt, der am oberen Ende des Kernes eines Solenoides 83 angebracht ist. Das Solenoid 83 ist auf den nach unten sich erstreckenden Teilen 77 und 82 der Platte 74 angebracht. 



  Wenn Kredit gegeben werden soll, erregt der Kreditbeamte das Solenoid   83,   worauf sein Kern 80 nach unten gezogen wird. Hierdurch wird der Anschlaghebel 76 so bewegt, dass er den Verkaufszettel gegen die Datumtypenräder 73 schlägt und somit den Abdruck bewirkt. 



   Die Abwärtsbewegung des Kernes 80 wird dadurch begrenzt, dass sein unteres Ende mit einem Block 81 aus schlecht leitendem Material in Berührung kommt, der in dem feststehenden Kernteil 82 angebracht ist, Der Block 81 verhindert, dass die kegelförmige Fläche des unteren Kernteile 80 mit den Seiten der entsprechend geformten Vertiefung des oberen Endes des Teiles 82 in Berührung kommt und durch noch wirksamen Magnetismus in der unteren Stellung festgehalten wird, auch wenn das Solenoid nicht mehr erregt ist ;
Wenn der Anschlaghebel 76 in Tätigkeit gesetzt wird, wird bei dem Anschlagen, desselben ein an dem Hebel 76 drehbar angeordneter Hammer 85 (Fig.   5)   entgegen der Wirkung einer Feder 86 gegen eine Glocke 87 geschleudert. Hierdurch wird dem Verkäufer ein Zeichen gegeben, dass der Verkaufszettel gestempelt ist. 



   Die Datumtypenräder 73 (Fig. 17) sind fest auf den linken Enden von übereinandergescbobenen Hülsen 88 befestigt, die auf einer Stange 89 angebracht sind. Diese ist in dem Rahmen 70 und einem an dem Rahmen angebrachten Arm 90 gelagert. Auf den rechten Enden der Hülsen 88 sind Einstellscheiben 93 mit gerändeltem Rand (Fig. 12, 16, 17 und 18) befestigt. Die linke Seite einer jeden Scheibe 93 ist mit Löchern 94 versehen, in welche ein Stift 95, der an der rechten Seite der benachbarten Scheibe 93 angebracht ist, eingreifen kann. In die Vertiefungen 94 der äussersten linken Scheibe 93 kann ein Stift 95 des Rahmens 70 eintreten. Um die Stange 98 ist eine Feder 97 gewunden, die zwischen dem Arm 90 und einem Bund 98 der Stange 89 eingespannt ist.

   Auf dem rechten Ende der Stange 89 ist eine Scheibe 99. angebracht, die in eine entsprechende Vertiefung der äusseren rechten Scheibe   93 eingreift.'  
Um zu zeigen, in welcher Weise die Datumräder eingestellt werden, sei angenommen, dass das Monatsdatumrad und das Zehnerrad der Tage eingestellt werden soll. Dann werden die entsprechenden Scheiben 93, d. h. die beiden rechten Scheiben auf den entsprechenden
Hülsen 88 zusammen mit der Stange 89 nach rechts geschoben entgegen der Wirkung der Feder 97. Durch diese Bewegung der Scheiben 93 kommt eine Vertiefung 94 des Zehner- rades der Tage ausser Eingriff mit dem Stift 95 des Einerrades der Tage und es werden dann die beiden Scheiben so gegeneinander verdreht, dass die Zehnerscheibe der Tage in die richtige Stellung. kommt.

   Die Zehnerscheibe wird dann in die Normalstellung auf ihrer
Hülse 88 zurückgeschoben, so dass die Öffnung 94 über den Stift 95 des   Einerrades-der  
Tage greift und der Stift 95 der Zehnerscheibe der Tage mit einem Loch der Monats- scheibe ausser Eingriff kommt. Dann wird die Monatsscheibe in die geeignete Stellung ge- bracht-und losgelassen, worauf die Feder 97 die Stange 89 und die Monatsscheibe so bewegt, dass eine der Vertiefungen 94 der Monatsscheibe über den Stift 95 der Zehner- scheibe der Tage greift. Hieraus ergibt sich, dass die Scheiben 93 für gewöhnlich durch die Stifte 95 gegen Verdrehung gesichert sind und dass es nötig ist, die Scheiben 93 nach- einander nach links und nach rechts einzustellen. Durch das Eingreifen der Stifte 95 in die
Vertiefungen 94 wird eine genaue Ausrichtung der Datumräder erzielt. 



   Ein Farbband 100 (Fig. 12, 14 und   i)   läuft von einer Rolle 103 über Führungs- rollen 104 zu einer Rolle 105. Die Rollen 103 und 105 sind auf Wellen 106 angeordnet, die in den Seiten des Rahmens 70 gelagert sind. Durch Federn 107, die auf den Wellen angeordnet sind und sich gegen die Seitenscheiben der Rollen legen, werden diese in ihrer jeweiligen Stellung festgehalten. Auf den Wellen 106 sind gerändelte Scheiben 108 (Fig. 7 und   r2)   befestigt, mittels welcher die Rollen 103 und 105 vorwärts oder rückwärts gedreht werden können. Auf dem Rahmen 70 sind an den Seiten der gerändelten Scheiden 108 Sperrklinken 109 (Fig. 7, 12 und 13) angebracht, welche Vorsprünge besitzen und durch eine Feder 101 für gewöhnlich in Eingriff mit dem gerändelten Rand der Scheibe gehalten werden.

   Wenn der Verkäufer seine Finger auf eine der gerändelten Scheiben legt, um sie zu drehen, bringt er daher eine der Klinken ausser Eingriff mit der anderen Scheibe und da die Scheibe, welche er dreht, von der anderen Klinke beeinflusst wird, so kann sie nur in der Richtung gedreht werden, dass das Farbband auf die Aufnahmerolle aufgewickelt wird. 



   Ein Arm 115 (Fig. 3,4 und 8) ist drehbar an der Platte 74 angebracht. Das linke Ende tritt durch einen Schlitz 116 der Platte 64 hindurch und in eine Vertiefung 117 hinein (Fig. 4 und 14), die in der Rückwand des Rahmens 70 angebracht ist. Wenn der zu 
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 den Arm 115 und erteilt ihm eine Linksdrehung (Fig. 4), wodurch ein Federkontakt 118 (Fig. 4 und 5) in Berührung mit einem Kontakt 119 gebracht wird. Hierdurch wird der Stromkreis durch eine Lampe des Apparates des Kreditbeamten geschlossen, welche aufleuchtet, um anzuzeigen, dass der Verkaufszettel sich in der Lage befindet, in der er gestempelt werden kann. Da der Federkontakt 118 den Arm 115 in Berührung mit dem Verkaufszettel hält, so dient dieser Arm auch dazu, den Verkaufszettel während des Stempeln in seiner Lage zu halten. 



   Es ist üblich, wenn die verkauften Waren dem Käufer zugesandt werden sollen, einen entsprechenden Abschnitt mit der Adresse und den sonstigen erforderlichen Angaben mit den Waren in die Ausgabeabteilung zu senden. Um die Ausgabeabteilung davon zu benachrichtigen, dass die Waren an den Käufer abgeliefert werden können, ist eine Lochvorrichtung vorgesehen, welche diesen Streifen entsprechend locht. Dieser Ablieferungsstreifen kann an den gewöhnlichen Verkaufszettel angeheftet sein, oder es kann auch ein besonderer Zettel für diesen Zweck verwendet werden, der. beim Stempeln des   Verkaufszettels   unter diesen geschoben wird. 



   Die Lochstempel 123 (Fig. 9) sind in einer Platte 1123 angeordnet, die mit Schrauben 1124 an dem Lochkopf 124 angebracht ist. Letztere ist in einer Büchse 125 der Platte   174   verschiebbar angeordnet. Der Lochkopf 124 trägt einen Stift, der durch einen Ausschnitt 126 des um den Bolzen 128 drehbaren Hebels 127 eingreift. Der an dem Kern 80 angebrachte Stift 79 tritt auch durch eine Öffnung am vorderen Ende des Hebels 127 hindurch. Aus dieser Anordnung ergibt sich, dass, wenn das Solenoid 83 erregt wird, um den Verkaufszettel gegen die Datumtypenräder 73 zu pressen, auch der Lochkopf   124   durch den Hebel 127 angehoben wird und die Lochstempel 123 durch den Ausgabeabschnitt in die entsprechenden Höhlungen des Widerlagers 128 (Fig. 8 und 9) hineindrückt, wodurch die Lochung-des Abschnittes erfolgt.

   Ein Kasten 130 (Fig. 1 und 5) ist mittels einer Schraube 133 auf die Platte 129 geschraubt und dient zur Aufnahme der 
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Schaltvorrichtung der Kreditstation. 



   In Fig. ig ist ein Pult mit zwei Apparaten von zwei Kreditbeamten dargestellt. Die Zahl der Pulte und der an demselben angebrachten Apparate hängt natürlich von dem Umfange der betreffenden Abteilung ab. Die in Fig. 29 dargestellte Schaltung   umfasst'4   derartige Pulte. 



   Jeder Apparat umfasst zwei Reihen von Linienlampen, wobei die Lampen 136 in der oberen Reihe zweckmässigerweise rot und die Lampen 137 der unteren Reihe weiss sind. 



  Unter jeder weissen Lampe ist die zugehörige Linienklinke 138 (Fig. 22 und 23), mittels welcher die Linienverbindungen durch Einsetzen des Stöpsels 139 des Kreditbeamten in die Klinken 140 des Rahmens 143 hergestellt werden können. 



   Wenn ein Kreditbeamter im Dienst ist, steckt er seinen Stöpsel in eine Klinke 144 (Fig.   19),   so dass, wenn er seinen Linienstöpsel 139 in die Klinke unter einer erleuchteten Lampe steckt, er die Verbindung zwischen dem Apparat des anrufenden Verkäufers und seinem eigenen Apparat herstellt. Natürlich ist für jeden Fernsprecher eine Linienklinke und eine Stempelvorrichtung in der betreffenden Abteilung vorhanden. Wenn z. B. nur zwei Apparate verwendet werden, endigen die Leitungen von gewissen Verkäuferapparaten in dem einen Apparat und die Leitungen von den anderen Verkäuferapparaten in dem anderen Apparat, so dass jeder der beiden Kreditbeamten nur die Anrufe eines Teiles der Verkäuferstationen erledigt.

   Natürlich ist es wünschenswert, die elektrischen Verbindungen auch so einrichten zu können, dass jeder Kreditbeamte Anrufe aller Verkäuferstationen beantworten kann, aber nur für einen Teil des Alphabets. 



   Wenn mehr als zwei Apparate vorgesehen werden, werden jedem Kreditbeamten gewisse Buchstaben'des Alphabets zugeteilt und er erledigt alle Anrufe aller Verkäuferstationen einer Abteilung des Geschäftes, aber nur für eine besondere Abteilung des Alphabets. In solchem Falle sind die Apparate der Kreditbeamten, die nur eine Abteilung des Geschäfts bearbeiten, paarweise oder in Vielfachschaltung angeordnet, so dass, wenn ein weisses Linienlicht 137 des Apparates aufleuchtet, die entsprechende rote Linienlampe 136 des anderen Apparates des Paares aufleuchtet und umgekehrt, Ein Kreditbeamter. kann daher die sowohl von den roten als auch von den weissen Linienlampen angezeigten Anrufe erledigen, indem er seinen Stöpsel 139 in die entsprechende Linienklinke steckt. 



   Wenn ein Kreditbeamter einen Verkäufer benachrichtigen will, dass er zur Entgegennahme einer Anfrage bereit ist, drückt er seine   Anruf taste 146   nieder und bewirkt dadurch, dass die Membran des Fernsprechers des Verkäufers zu schwingen und daher zu summen beginnt. Der Verkäufer nimmt dann seinen Fernsprecher von dem Haken und stellt somit die Verbindung mit dem Kreditbeamten her. Wenn der Verkäufer den Verkaufszettel in 

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 Stempelstellung bringt, werden die Kontakte 118, 119 (Fig. 5) miteinander in Berührung gebracht, so dass ein Strom durch eine Lampe 147 geschickt wird. Hierdurch wird dem Kreditbeamten angezeigt, dass der Verkaufszettel in der für das Stempeln erforderlichen Lage ist.

   Der Kreditbeamte drückt dann seine Stempeltaste   148,   wenn Kredit gegeben werden soll, so dass dann ein Strom durch das Solenoid 83 geschickt wird und der Stempel in der oben beschriebenen Weise in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Wenn ein Kreditbeamter seinen Platz verlässt, drückt er seine Verbindungstaste 148 (Fig.   19),   die zwischen den beiden Apparaten des Pultes angeordnet ist, so dass der andere Beamte desselben Pultes die Linienklinken eines jeden Apparates stöpseln und dadurch mit den Verkäufern der beiden Abteilungen mittels nur eines Fernsprechers in Verbindung treten kann, indem er die Verkäufer mittels der entsprechenden   Anruf taste 146 anruft   und den Stempel   durch- Niederdrücken   der entsprechenden Stempeltaste 148 in Tätigkeit setzt. 



   Verlässt ein Kreditbeamter seinen Platz, so kann er, wie oben erwähnt, die Verbindungstaste niederdrücken oder er kann eine Übertragungstaste 150 seines Apparates ausziehen, um die Anrufe seines Apparates auf einen anderen Apparat zu übertragen. In solchen Fällen werden die weissen Lampen des Apparates des Kreditbeamten, an welchem die'Anrufe übertragen werden, aufleuchten, sobald der Verkäufer versucht, den Kreditbeamten desjenigen Apparates, von welchem die Anrufe übertragen werden, anzurufen. Der Kreditbeamte des zweiten Apparates kann dann die Anrufe auf seinem eigenen Apparat erledigen. Die Wirkung des Niederdrückens der Verbindungstaste 149 oder des Ausziehens der Übertragungstaste 150 ist aus der folgenden Beschreibung der Stromleitungen besser verständlich. 



   Die Linienklinken 138 und die Übertragungstaste 150 werden in folgendem   näher im   
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 federn 152 bis 158, die in dem Rahmen 143 angeordnet sind. Für gewöhnlich nehmen die Federn der Linienklinken die in Fig. 25 dargestellte Stellung ein, bei der nur die Kontakte 154 und   155   miteinander in Berührung stehen. Wenn der   Stöpsel 139 (Fig.   22 und 27) in eine Klinke gesteckt wird, kommt die   Büchse   160 des Stöpsels mit der Feder 152 in Berührung, während die Spitze 163 des Stöpsels mit den Kontakten 153 und 158 in Berührung kommt. Der Kontakt   158   ist mit einem an der Kontaktfeder 155 befestigten Stift 164 aus Isoliermaterial in Berührung, so dass für gewöhnlich die Kontakte 154 und 155 in Berührung stehen.

   Wenn der Stöpsel 139 eingesetzt wird, wird durch die Verschiebung der Kontaktfeder 158 der Kontakt 155 mit dem Kontakt 154 ausser Eingriff gebracht,
Die Übertragungstaste 150 (Fig. 22 und, 23) ist- in dem Rahmen 143, welcher die Linienklinken trägt, verschiebbar angeordnet. Sie ist mit einem kegelförmigen Teil 165 versehen, der auf einer Nase 166 einer an dem Rahmen 143 verschiebbar angeordneten Platte 167 einwirkt. Der Rahmen ist mit Schrauben 169 versehen, die in entsprechende 
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 entsprechenden Kontakten 157 angebracht sind. Diese Kontaktfedern sind bestrebt, die Platte 167 nach rechts zu schieben.

   Wenn die Übertragungstaste 150 aus ihrer Normalstellung (Fig. 23) in die Übertragungsstellung (Fig. 22) nach aussen gezogen wird, verschiebt ihr kegelförmiger Teil 165 die Platte 167 nach links entgegen der Wirkung der Kontaktfedern 157 in die in Fig. 22 und 26 dargestellte Stellung. Ein Stift   j   aus Isoliermaterial ist in den Kontakten 153 bis 157 angeordnet und so eingerichtet, dass, wenn der   Kontakt 157   durch die Verschiebung der Übertragungsplatte 167 in die Übertragungsstellung bewegt wird, der Kontakt 154 ausser Berührung mit dem Kontakt 155 gebracht wird, während der Kontakt 157 in Berührung mit Kontakt 156 kommt. 



   Nachdem die Übertragungstaste in ihre Übertragungsstellung nach aussen gezogen ist, kann der betreffende Apparat nicht benutzt werden. In Fig. 28 ist jedoch dargestellt, wie der   Stöpsel 139   in eine Linienklinke eingesteckt ist, nachdem die Übertragungstaste in die Übertragungsstellung nach aussen gezogen ist, um zu zeigen, dass die Verhältnisse der Linienklinke nicht geändert sind, im Falle der Kreditbeamte es vergisst, den Stöpsel 139 
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   Elektrische Verbindungen. 



   Nachdem im vorstehenden die mechanische Konstruktion der Fernsprech-und Stempelvorrichtungen des Verkäufers und der Apparat des Kreditbeamten erläutert sind, werden 

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 in folgendem die elektrischen Verbindungen mit besonderer Bezugnahme auf die schematischen Darstellungen von Fig. 29 und 30 erläutert. Fig. 2 zeigt eine entsprechende Anordnung der elektrischen Verbindungen der Stempelvorrichtung und des Fernsprechers des Verkäufers. 



   In Fig. 29 sind acht Apparate der Zentralstation dargestellt, wobei jeder Apparat durch eine Linienklinke 138 und die entsprechende rote und weisse Lampe 136 und 137 veranschaulicht ist. Die verschiedenen Apparate sind mit A-H bezeichnet, während die die Apparate tragenden Pulte mit   1-IV   bezeichnet sind. Die Fernsprechersätze und die verschiedenen Tasten sind nur auf dem Pult 11 dargestellt. Weiter sind nur zwei der   Verkäufe..   fernsprecher und Stempelvorrichtungen veranschaulicht. 



   Der Kreditbeamte der Apparate A, B, C, D erledigt für gewöhnlich alle Anrufe der einen Hälfte der Verkäuferstationen, die die Station X enthalten, während der andere Kreditbeamte der Apparate E, F, G und Halle Amufe der anderen Hälfte der Verkäuferstationen, die die Station Y einschliessen, erledigt.

   Die Apparate   A   und B, E und F, C und D und G und H sind paarweise angeordnet, so dass, wenn eine weisse Lampe 137 des einen Apparates aufleuchtet, die entsprechende rote Lampe des anderen Apparates desselben Paares erleuchtet wird und umgekehrt.'
Der leichteren Übersichtlichkeit halber sind die verschiedenen entsprechenden Verbindungen (mit Ausnahme der Kontakte) an den verschiedenen Apparaten durch dieselben Bezugszahlen mit den hinzugefügten Buchstaben a,    b, c, d, e, fund   g bezeichnet, wobei die Buchstaben den Apparat bezeichnen, zu welchem die Verbindungen gehören. Zu den entsprechenden Bezugszeichen für die Verbindungen mit den   Ve.   käuferstationen sind die Buchstaben x und y hinzugefügt. 



   Für die Erläuterung der verschiedenen elektrischen Verbindungen zwischen der Ver-   käuferstation   X und dem Apparat B ist angenommen, dass die Verbindungstaste und die Übertragungstaste des letztgenannten Apparates nicht in Tätigkeit gesetzt sind. Die Verbindungen zwischen irgendeiner Verkäuferstation und dem Apparat eines Kreditbeamten sind unter diesen Verhältnissen einander ähnlich. 
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 notwendig, dass der Kredit bestätigt wird, bevor der Käufer mit den Waren das Haus verlässt. In Fällen aber, in welchen die Waren durch Boten geschickt werden sollen, ist es nicht notwendig, dass der Käufer wartet, bis der Kredit bestätigt ist.

   Es ist deshalb wünschenswert, dass ein Kreditbeamter Verkäufe, bei denen die Waren von dem Käufer mitgenommen werden, früher bestätigt als Verkäufe, bei denen die Waren zugeschickt werden. Um daher den Kreditbeamten davon in Kenntnis zu setzen, wenn der Käufer die Ware mit sich nehmen will, ist jede Stempelvorrichtung eines Verkäufers mit einer Taste 210 versehen (Fig. I und   3),   welche, wenn'sie gleichzeitig mit einer Taste 40 niedergedrückt wird, elektrische Verbindungen regelt, welche eine entsprechende weisse Lampe des ausgewählten Apparates zum Flackern bringt. 



   Die Taste 210 ist ähnlich eingerichtet, wie die Taste 40 und in dem Tastenrahmen 43 in derselben Weise verschiebbar angeordnet. Wenn sie niedergedrückt ist, wird sie durch den Tastenriegel 40 in der niedergedrückten Stellung festgehalten. Die Taste 210 ist mit einem Stift 213 (Fig. 3) versehen, der bei Niederdrücken der Taste einen Kontakt 214 in Berührung mit dem Kontakt 184 bringt. Hierbei wird durch einen Stift   215,   der verschiebbar an den    Kontakten. 183 und 184   angebracht ist, der Kontakt 183 ausser Berührung mit dem Kontakt 184 gebracht, so dass der oben beschriebene Signalstromkreis nicht geschlossen ist. Wenn jedoch eine der Tasten 40, z. B. die b-Taste, gleichzeitig mit der Taste   210 niedergedrückt   ist, wird ein anderer Stromkreis geschlossen.

   Dieser verläuft wie folgt : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht 216, Relais 217,   Draht 2. M,   
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 diesem Stromkreis ist genügend, um den Betrag des Stromes, der durch die Linienlampe fliesst, so zu erniedrigen, dass diese Lampe nicht aufleuchtet. Das Relais 217 wird aber erregt, so dass es seinen Anker 223 anzieht und dadurch den Anker in Berührung mit dem Kontakt 224 bringt, so dass der folgende Stromkreis geschlossen wird, von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht 216, Draht   225,   Relais 226, Kontakt 224, Anker 223, Draht 227 und von da durch die negative Hauptleitung zu dem Generator,
Der durch das Relais 226 fliessende Strom erregt das Relais, worauf es seinen Anker 228   anzieht, . so dass dieser in Berührung mit einem Kontakt 229 kommt.

   Es ist klar, dass ein   grosser Teil des Stromes nun von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht 216, Draht   225,   Kontakt 229, Anker   228,   Draht 230, Draht 233, Draht 219 und Draht   22Ca :   fliesst, wobei der übrige Teil des Stromkreises derselbe   bieibt,   wie oben beschrieben, indem er das Relais 217 und die Linienlampe 137 umfasst, die in Reihe geschaltet ist. Der Strom, welcher nun durch die Linienlampe fliesst, ist genügend, um sie aufleuchten zu lassen. Wenn ein Teil des Stromes durch den Kontakt 229 zu dem Anker 228 fliesst, ist der durch das Relais   217   fliessende Strom ganz erheblich vermindert, so dass sein Anker 223 ausser Berührung mit dem Kontakt 224 kommt und somit der Stromkreis durch das Relais 226   geöffnet   wird.

   Dieses Relais kommt daher ausser Tätigkeit. Sein Anker 228 kommt mit dem Kontakt 229 ausser Berührung, so dass die Linienlampe erlischt. Die Relais 217 und 226 werden also nacheinander in und ausser Tätigkeit gesetzt und jedesmal, wenn das Relais 226 erregt wird, leuchtet die Linienlampe auf, während sie jedesmal, wenn das Relais 226 ausser Tätigkeit kommt, erlischt. Auf diese Weise werden die   nötigen Strom-   stösse über die den Anker 228 und die Linienlampe einschliessende Leitung erzeugt, um die Lampe-flackern zu lassen, bis der Kreditbeamte seinen Stöpsel 139 in die entsprechende   Lin : lenklinke steckt. An ruf s tromkr ei s. 



  Anrufstromkreis.   



   Wenn der Kreditbeamte dem Verkäufer ein Zeichen geben will, dass er für einen Anruf bereit ist, steckt er seinen Stöpsel 139 in die Linienklinke unter die brennende Linienlampe und drückt die   Anruf taste 146   nieder. Durch Einstecken des Stöpsels wird der Kontakt 155 ausser Berührung mit dem Kontakt 154 gebracht und dadurch der Liniensignalstromkreis geöffnet. Das Niederdrücken der   Anruf taste 146 schliesst   einen Stromkreis, über welchem der Generator zwei Kondensatoren ladet und den Elektromagnet des Empfängers des Verkäufers erregt, wobei der Elektromagnet stromlos gemacht wird, wenn die Kondensatoren vollgeladen sind. Das Erregen und Ausschalten des Elektromagneten bewirkt, dass die Membran des letzteren knackt.

   Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um einen Kurzschluss herbeizuführen, durch den die Kondensatoren sich entladen, und zwar in der Weise, dass das Schliessen und Öffnen des kurz geschlossenen Stromkreises in kurzen Zwischenräumen 

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 erfolgt. Jedesmal, wenn der Kurzschluss hergestellt wird, entladen sich die Kondensatoren und setzen den Elektromagneten des Empfängers in und ausser Tätigkeit, um die Membran desselben zum Knacken zu bringen. Hieraus ergibt sich, dass, da die Membran des Empfängers des Verkäufers jedesmal knackt, wenn die Kondensatoren geladen werden, der Empfänger ein summendes Geräusch macht, um die Aufmerksamkeit des Verkäufers zu erregen. 



   Der Stromkreis, durch welchen der Generator den Elektromagneten des Empfängers des Verkäufers erregt, ist wie folgt : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht   240 x,   Fernsprecher des Verkäufers, Kondensator   243 x,   Draht   242 x,   Kontakte 61 und 60, Drähte 244 x, Kontakte 61 und 60, Drähte   244c,     c, d, 244 a, b, 245 b, Kontakt 152,'Büchse   
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 drücken der Anruftaste miteinander in Berührung gebracht sind, Draht   249b,   Draht 250, Kondensator   zu   Draht 252, Induktanzspule 253, Draht 254, Draht   255 b,   Kontakte 256 und   257,   die ebenfalls durch Niederdrücken der Anruftaste miteinander in.

   Berührung gebracht sind, Draht   258 b   und von da durch die negative Hauptleitung zu dem Generator. Der Generator ladet über diesen Stromkreis die Kondensatoren 243   und251 und-bewirkt,   dass die Membran des Empfängers des Verkäufers knackt. 



   Auf der Ankerwelle 260 (Fig. 29) des Generators ist eine Scheibe 263 befestigt, welche auf ihrem Umkreis Blöcke   264   aus isolierendem Material trägt. Wenn Bürsten 265   und 266   mit den Blöcken 264 in Berührung kommen, fliesst ein Strom von dem Generator über den oben angegebenen Stromkreis.

   Wenn die Blöcke 264 ausser Berührung mit diesen Bürsten kommen, wird ein Kurzschluss durch die Scheiben 263 bewirkt und die Kondensatoren 243 x   und 251 entladen sich über diese Kurzschlussleitung, welche, wie folgt, verläuft : Von der   Scheibe 263 über Bürste   266,   positive Hauptleitung, Draht 240   x,   Fernsprecher des Verkäufers, 
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 Kurzschlussleitung entladen, wird der Elektromagnet des Fernsprechers des Verkäufers erregt und darauf wieder ausser Erregung gesetzt, worauf die Membran wieder knackt.

   Aus dieser Darstellung ist zu ersehen, dass jedesmal, wenn die Bürsten 265 und 266 mit den Blöcken in Berührung kommen und jedesmal, wenn die Blöcke ausser Berührung kommen, die Membran knackt, so dass dadurch ein summendes Geräusch entsteht, welches den Verkäufer   benachrichtigt,   dass der Kreditbeamte zur Annahme einer Rückfrage bereit ist. 



   Wenn die Blöcke 264 mit den Bürsten 265 und 266 ausser Berührung kommen, ist der Stromkreis vom Generator, wie folgt : Vom Generator durch die positive Hauptleitung, 
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 zu dem Generator. Da, wie bekannt, die Induktanzspule 253 dem Gleichstrom einen beschränkten Widerstand entgegensetzt, aber dem Wechselstrom einen sehr grossen Widerstand, wird der Strom der Entladung der Kondensatoren 243 x und 251 daran gehindert, durch   die Induktanzspule zu fliessen und deshalb auch durch den Generator und er wird gezwungen, durch die Scheibe 263 zu fliessen.

   Da die Kondensatoren 243 und 251 einem   Gleichstrom einen sehr grossen Widerstand entgegensetzen, aber einem Wechselstrom oder einem pulsierenden Strom nur einen geringen Widerstand, wie allgemein bekannt, so zwingen die Kondensatoren den von dem Generator kommenden Strom, sich durch die Scheiben 263 kurzzuschliessen, wenn die Blöcke   264   nicht in Berührung mit den Bürsten 265 und 266 stehen. Der Widerstand der Induktanzspule   2. 53   ist gross genug, um zu verhüten, dass zuviel Strom von dem Generator durch die Kurzschlussleitung durch die Scheibe 263 fliesst. 



   Das Solenoid 83 der Stempelvorrichtung liegt parallel zum Fernsprecher des Verkäufers, wenn die Kontakte 118 und 119 miteinander in Berührung stehen. Wenn der Kondensator 251 nicht in Reihe geschaltet wäre, würde der erwähnte Stromkreis von dem Generator durch den Kondensator   2. 51   und den Fernsprecher des Verkäufers einen Gleichstrom zu dem Solenoid der Stempelvorrichtung schicken und dieses ganz oder teilweise in Tätigkeit setzen. Da der Kondensator 251 einem Gleichstrom durch das Solenoid den Weg versperrt, kann die Stempelvorrichtung über seinen Stromkreis nicht in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Wenn man die Anrufstromkreise, welche durch den Empfänger des Fernsprechers der Station Y bei Niederdrücken der Anruftaste 146 des Apparates F geschlossen sind, verfolgt, so ergibt sich, dass diese Stromkreise genau den entsprechenden Stromkreisen zwischen der Station X des Verkäufers und dem Apparat B entsprechen mit der Ausnahme, dass der erstere die Kontakte 312 und 313 einschliesst, die für gewöhnlich miteinander in Berührung stehen und durch Niederdrücken der Verbindungstaste 149 ausser Berührung miteinander 
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 bracht und'bewirken einen Kurzschluss, über welchen der Strom   fliesst.   Dieser Strom kreist wie folgt : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht 240 x, Fernsprecher 
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 Hauptleitung zu dem Generator.

   Die Induktanzspulen 280   x   und 282 b sind über die Empfänger des Verkäufers und des Kreditbeamten überbrückt, um den Betrag, des durch die Empfänger fliessenden Stromes zu regeln. Der Widerstand und die Induktanz eines Empfängers und die zugehörige Spule   280 x   oder 282 b sind so bemessen, dass der grösste Teil des erregenden Gleichstromes durch die Spule fliesst, während der grösste Teil des vibrierenden Sprechstromes durch den Empfänger    fliesst,   
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 Draht 204, Draht 203, die positive Hauptleitung und Draht   240x, zurück   zu dem Fernsprecher des   Verkäufers..   Die Induktanzspule   283b   bietet dem erregenden Gleichstrom nur einen kleinen Widerstand, dagegen dem Sprechstrom einen grossen Widerstand,

   während der Kondensator   285 b   dem erregenden Gleichstrom einen grossen Widerstand, aber dem Sprechstrom einen kleinen Widerstand bietet. Der Sprechstrom kann deshalb nicht durch die Induktanzspule   283b   fliessen und der Generator und der erregende Strom können nicht durch den Kondensator   285 b fliessen.   Da die Induktanzspule   283b   den Durchgang von Sprechströmen verhindert, wird ein Zwischensprechen zwischen den Verkäuferstationen der einen Abteilung und den Fernsprechern der Kreditbeamten, welche die Verkäufe der anderen Abteilung behandeln, verhindert. 



   Es ist zu bemerken, dass eine Verzögerungsspule 288 in Reihe mit den Fernsprechern geschaltet ist und dass ein Kondensator 289 die Linienleitung überbrückt. Dieser Kondensator und die Spule haben den Zweck, ungewünschte Geräusche in den Fernsprechempfängern auszuschalten, die sich aus der Kommutierung des Generators in der bekannten Weise ergeben. Der Sprechstrom wird von der Spule 288 nicht beeinflusst, da letztere nicht in dem
Stromkreis liegt, über welchen der Sprechstrom   fliesst.   



   Der   Sprechstromkreis   zwischen dem Apparat F und der   Verkäuferstation Y entspricht   demjenigen zwischen dem Apparat B und der Verkäuferstation X mit der Ausnahme, dass der erstere die Kontakte 320 und 323 umfasst, welche für gewöhnlich in Berührung miteinander stehen und durch Niederdrücken der Verbindungtaste 149 ausser Berührung miteinander gebracht werden. 



   Stempel-Linienstromkreis. 



   Wenn der zu stempelnde Verkaufszettel in Stempelstellung gebracht ist, werden die Kontakte 118 und   119,   wie oben erläutert, miteinander in Berührung gebracht, um den
Stromkreis der Stempellampe zu schliessen, welcher, wie folgt, verläuft : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht 240 x, Solenoid 83 der Stempelvorrichtung, Kontakte 118 und 119, Drähte   292 x, 244 e, d, 244 a, b, 245 b,   Kontakt 152, Büchse des Stöpsels   139,  
Rahmen 143, Drähte 246b und 241 b, Kontakte 247 und 290, die für gewöhnlich miteinander in Berührung stehen, Draht   293bu   Kontakte 294 und 295, Stempellampe 747, Draht   296 b   und durch die negative Hauptleitung zu dem Generator.

   Der durch diesen
Stromkreis fliessende Strom bringt die Stempellampe 147 zum Aufleuchten, um dem Kredit- beamten anzuzeigen, dass der Verkaufszettel sich in der Lage befindet, in der er gestempelt werden kann. 



   Wenn, wie oben beschrieben, der Fernsprecher des Verkäufers sich auf dem Haken befindet, ist der Kontakt 61 in Berührung mit dem Kontakt 60, so dass der Fernsprecher und der Kondensator   243 ? parallel   zu der Stempelvorrichtung geschalter sind ; es ergibt sich deshalb, dass, wenn der Kondensator 243   x   nicht vorgesehen wäre, der Gleitstrom des
Generators durch den Fernsprecher des Verkäufers und die Stempellampe   fliessen   und die
Lampe zum Aufleuchten bringen würde, wenn die Kontakte 118 und 119 nicht geschlossen sind. Da aber ein Gleichstrom nicht durch den Kondensator fliessen kann, kann die Stempel- lampe nicht aufleuchten, wenn die Kontakte 118 und 119 nicht in Berührung stehen.

   Ob- gleich das Stempelsolenoid   zu   in dem oben beschriebenen Stempellampenstromkreis liegt, ist der Widerstand der Stempellampe 147 so gross, das der durch das Solenoid 83 fliessende
Strom nicht genügend ist, um das Solenoid zu erregen. 

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   Stempelstromkreis. 



   Wenn der Verkaufszettel in der Stellung ist, in der er gestempelt werden kann, drückt der Kreditbeamte seine Stempeltaste 148 nieder, um den Kontakt   294   ausser Berührung mit dem Kontakt 295 und in Berührung mit dem Kontakt 300 zu bringen. 



  Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, welcher derselbe ist, wie der der Stempellampe mit der Ausnahme, dass der Strom von dem Draht   293 b   durch die Kontakte 294 und 300 fliesst, anstatt von dem Draht   293 b   durch die Kontakte 294 und 295 und die Stempellampe   147,   welche nun ausserhalb des Stromkreises liegt ; da die Stempellampe nicht in dem Stromkreis ist, ist der Strom, der nunmehr durch die Stempelvorrichtung fliesst, genügend stark, um sie in Tätigkeit zu setzen. 



   Die Kondensatoren 251 und 243x sind, wie oben erwähnt, in dem Anrufstromkreis, durch welchen der Generator die Kondensatoren ladet und den Elektromagneten des Empfängers des Verkäufers erregt. Der Kondensator   24S K   würde ohne den Kondensator 251 dazu dienen, die Membran des Fernsprechempfängers summen zu lassen, wie oben erwähnt. 



  Der Kondensator 251 ist jedoch auch vorgesehen, um zu verhindern, dass ein Gleichstrom durch das Solenoid der Stempelvorrichtung fliesst, wenn die Kontakte 118 und 119 geschlossen sind, der Fernsprecher des Verkäufers sich auf dem Haken befindet und die Anruftaste niedergedrückt ist, da die Stempelvorrichtung, wie oben beschrieben, parallel zu dem Fernsprecher des Verkäufers liegt. Um die Stempelvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, ist es nötig, dass ein Gleichstrom durch sie fliesst und da der Kondensator 251 verhindert, dass ein Gleichstrom durch die Stempelvorrichtung fliesst, wenn die Anruftaste niedergedrückt ist, kann die Stempelvorrichtung nicht über den den Generator einschliessenden Anrufstromkreis in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Die Stromkreise der Stempellampe und der Stempelvorrichtung zwischen dem Apparate F und der Verkäuferstation Y sind gleich   dehen   zwischen dem Apparate B und der Verkäuferstation X mit der Ausnahme, dass erstere die Kontakte 312 und 313   einschliessen.   
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   Wenn ein Kreditbeamter seinen Platz verlässt, kann er die Verbindungstaste 149 niederdrücken, so dass der Kreditbeamte des anderen Apparates desselben Pultes die Linienverbindungen eines jeden Apparates herstellen und benutzen kann, während er nur einen Fernsprecher und die entsprechende Anruf-und Stempeltaste benutzt, um mit den Verkäufern in jeder Abteilung des   Geschäftes   zu verkehren, sie anzurufen und die Stempelvorrichtungen in Tätigkeit zu setzen. Bei der in Fig. 29 dargestellten schematischen Darstellung sind die Stromkreise in der Weise dargestellt, dass die auf den Apparaten E, F, G und H empfangenen Anrufe von den Fernsprechern, den Anruf-und den Stempeltasten der Apparate A, B, C und D erledigt werden können. 



   Im Folgenden seien die verschiedenen Stromkreise zwischen der Verkäuferstation Y und dem Apparat B erläutert, wenn die Verbindungstaste des Pultes Il niedergedrückt ist. 



   Es ist klar, dass die Signalstromkreise durch Niederdrücken einer Verbindungstaste nicht geändert werden, da die weissen Lampen 137 des Apparates aufleuchten, ganz gleichgültig, ob die Verbindungstaste niedergedrückt ist oder nicht. Wenn daher ein Verkäufer an der Verkäuferstation Y   die j-Taste 40   niederdrückt, wird die entsprechende weisse Lampe des Apparates F aufleuchten. 



   Wenn der Kreditbeamte zur Entnahme eines Anrufes bereit ist, steckt er den Stöpsel 139 in die Linienklinke des Apparates F und drückt dann die   Anruf taste 146   des Apparates B nieder, um einen Anrufstromkreis zu schliessen, der wie folgt verläuft : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung, Draht   240y,   Fernsprecher der Verkäuferstation Y, Kondensator   243y,   Draht 242y, Kontakte 61 und 60, Drähte   ;

       g, it, 244 e, f, 245. f, Kontakt 152   der Linienklinke y des Apparates F, Büchse des Stöpsels 139, Rahmen 143, Draht   246. f,   Kontakte 313 und   314,   die durch Niederdrücken der Verbindungstaste miteinander in Be- rührung gebracht sind, Draht   315f,   Draht   241b,   Kontakte 247 und 248, Draht   249b,   Draht 250, Kondensator 251, Draht 252, Induktanzspule 253, Draht 254,   Draht 256 b,   Kontake 256 und 257, Draht 258 b und durch die negative Hauptleitung zu dem Generator. 



  Der über diesen Stromkreis fliessende Strom, wenn die Anruftaste niedergedrückt ist und die Blöcke   264   der Scheibe 263 in Berührung mit den Bürsten 265 und 266 stehen, ladet die   Kondensatoren ; M3   y und 251 und erregt den Elektromagneten des Fernsprechempfängers des Verkäufers, so dass der Empfänger knackt. Jedesmal, wenn die Blöcke   264   ausser Berührung mit den Bürsten 265 und 266 kommen, entladen sich die Kondensatoren 243 y und 251 durch die Scheibe 263 und bewirken dadurch, dass   der Empfänger   des Verkäufers knackt.

   Auf diese Weise bewirkt das Niederdrücken der Anruftaste des Apparates B, dass   die Membran des Empfängers der Verkäuferstation Y summt, um den Verkäufer davon zu benachrichtigen, dass der Kreditbeamte für ein Gespräch bereit ist.   

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Wenn der Verkäufer auf der Verkäuferstation Y den Fernsprecher von dem Haken herabnimmt, wird der folgende Stromkreis geschlossen : Von dem Generator durch die 
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 Hauptleitung zu dem Generator. 



   Der Sprechstrom fliesst, nachdem er durch den Fernsprecher des Apparates B gegangen ist, durch den Kondensator 285 b und die Drähte 204 und 203 zu der positiven Hauptleitung. 



   Der Stromkreis der Stempellampe nach Niederdrücken einer Verbindungstaste ist wie folgt : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung,   Draht 240'1,   Solenoid 83 der Stempelvorrichtung der Verkäuferstation Y, die Kontakte   118   und 119, Drähte 292 y, 244 g, h, 244 e, f, 245 f, Kontakt 152, Büchse des   Stöpsels 139,   Rahmen 143, Draht 246f, 
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 Verbindungstaste ist ähnlich dem Stempellampenstromkreis, wie er oben beschrieben ist, mit der   Ausnahme, da# der Strom von dem Kontakt 294 über den Kontakt 300 flie#t,   anstatt durch die Stempellampe. 



   Es ist klar, dass, wenn die Verbindungstaste niedergedrückt ist, die Kontakte 320 und 322, sowie die Kontakte 312 und 313 ausser Berührung miteinander gebracht werden, so dass die Stempel-und die Anruftaste, sowie der Fernsprecher des Apparates F nicht dazu benutzt werden können, die Anrufe zu erledigen.    



  Linien-Signalstromkreis beim Niederdrücken eines Übertragungs-   taste. 



   In Fig. 29 sind die Stromkreise in der Weise dargestellt, dass die Anrufe, die für gewöhnlich von den weissen Linienlampen 137 der Apparate A und B und den Apparaten E und F angezeigt werden, auf die Apparate C bzw. G übertragen werden können. Wenn daher die Übertragungstasten   160 der Appmate A, B, E,   F in die Übertragungsstellung bewegt werden, werden die entsprechenden weissen Linienlampen   137   der Apparate C und G aufleuchten, sobald der Verkäufer versucht, die Kreditbeamten, die für gewöhnlich an den Apparaten A, B, E oder F beschäftigt sind, anzurufen. Es ist klar, dass, wenn die Verbindungstaste des Pultes III niedergedrückt ist, der Kreditbeamte des Apparates-C alle Anrufe, die auf den Apparaten C und G angezeigt sind, mittels seines eigenen Fernsprechers und der Anruf-und Stempeltaste erledigen kann.

   Er kann ferner, wenn er sowohl die   weissen   als auch die roten Lampen der Apparate beantwortet, die für gewöhnlich auf den Apparaten D und   H     bearbeitetenanrufe   erledigen. 



   Bei den in Fig. 29 dargestellten Verbindungen können die für gewöhnlich auf den Apparaten C, D, G und H empfangenen Anrufe nicht auf die anderen Apparate übertragen werden. 



  Die Linienklinken dieser Apparate sind aber so dargestellt, dass sie dieselbe Anordnung haben, wie diejenigen der anderen Apparate, da es in der Praxis wünschenswert ist, alle Apparate einander gleich zu machen, damit sie gegeneinander ausgetauscht werden können, und zwar durch einfaches Auswechseln der Verbindungsleitungen, Bei der Anordnung der elektrischen Verbindungen, wie sie in Fig. 29 dargestellt sind, würde die Übertragungstaste an den Apparaten C, D, G und H entfernt sein. 



   Wenn eine Übertragungstaste   Mss   in die Übertragungsstellung gebracht wird, werden die Kontakte 155 der Linienklinke dieses Apparates ausser Eingriff mit dem Kontakt 154 gebracht, wie oben erläutert. Hierdurch wird verhindert, dass die Linienlampen des Apparates aufleuchten, da die Kontakte 154 und 155 in dem   Liniensignal-und   dem Flackerstromkreis liegen. Bei einer Bewegung der Übertragungstaste 150 werden auch die Kontakte 157 der
Linienklinke in Bcrührung mit den Kontakten 156 gebracht, wie oben beschrieben. 



   Für die nähere Erläuterung sei angenommen, dass ein Verkäufer der Verkäuferstation die b-Taste 40 niederdrückt und dass die Übertragungstaste des Apparates B sich in der Übertragungsstellung befindet. Beim Niederdrücken der b-Taste wird dann der folgende
Liniensignalstromkreis geschlossen : Von dem Generator durch die positive Hauptleitung,
Draht 180 x, Kontakte 183 und 184, Draht 182 x, Kontakte 68 und 67, die durch, die 
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 Linienklinke x des Apparates D, Draht   ssssc,   und von da duich die negative Hauptleitung zu dem Generator, Die Flackerstromkreise werden entsprechend geändert und brauchen im einzelnen    nicht näher   erläutert zu werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit   Kreditverkauf,   bei der unter Benutzung einer Fernsprechanlage vom Platze des Kreditbeamten aus bei dem Apparat des Verkäufers eine elektrische Druck-oder Stempelvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden kann, die auf den Verkaufszettel einen Kreditvermerk macht, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kreditbeamtenapparate vorgesehen sind, die in der Weise miteinander und mit den Verkäuferapparaten verbunden sind, dass von jedem Verkäuferapparat aus bei verschiedenen Kreditbeamten um Ermächtigung von Kreditverkäufen ersucht und andrerseits von verschiedenen Kreditbeamten aus an    einen Verkäufer   die Ermächtigung erteilt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Kontrolleinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreditbeamtenapparate paarweise so miteinander verbunden sind, dass die auf dem einen Apparat ankommenden Anrufe auch auf dem anderen Apparat angezeigt und von diesem aus erledigt werden können.
    3. Kontrolleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verkäuferapparat mit mehreren, der Anzahl der Kreditbeamten entsprechenden Anruftasten versehen ist, die in bekannter Weise durch einen gemeinsamen Riegel in niedergedrückter Stellung gesperrt werden, dessen Auslösung durch den hochgehenden Haken des Fernsprechers erfolgt, wenn dieser auf ein Signal des Kreditbeamten hin von dem Haken abgenommen wird.
    4. Kontrolleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Apparate der Kreditbeamten mit Umschaltvorrichtungen versehen sind, so dass alle Verkäuferapparate mit einem beliebigen der Kreditbeamtenapparate verbunden und von diesem aus bedient werden können.
    5. Kontrolleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Apparate der Kreditbeamten mit je einer Signallampe versehen sind, die aufleuchtet, wenn auf dem mit dem Kreditbeamtenapparat verbundenen Verkäuferapparat durch den Verkaufszettel ein Hebel beiseite gedrückt ist, wobei der Widerstand der Lampe genügend gross ist, um die EMI13.1 dem Stromkreis befindet, während bei Ausschalten der Lampe die Stempelvorrichtung in Tätigkeit tritt.
    6. Kontrolleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verkäuferapparat mit einer besonderen Taste (210) versehen ist, durch deren Niederdrücken bei niedergedrückter Anruftaste in den Stromkreis des Liniensignals des Kreditbeamtenapparates zwei Relais (2lt, 226) in der Weise eingeschaltet werden, dass sie nacheinander in und ausser Tätigkeit gesetzt werden und ein Flackersignal geben.
AT85435D 1916-08-18 1916-08-18 Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit Kreditverkauf. AT85435B (de)

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AT85435D AT85435B (de) 1916-08-18 1916-08-18 Kontrolleinrichtung für Geschäfte mit Kreditverkauf.

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