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Kardangelenk.
Kardangelenke, wie sie hauptsächlich für Kraftwagen in Anwendung kommen, wurden bisher in der Weise ausgebildet, dass das Kardankreuz aus einem vollen oder durchbohrten Ringkörper besteht, der vier um 900 versetzte, in der Mitte durchbohrte Mitnehmerzapfen trägt, an deren Ende eine Fettbüchse aufgeschraubt ist-oder die ein mit Öl angefülltes Gehäuse umschliesst. Es sind ferner Kardangelenke bekannt, bei denen die Kardangabel die Mitnehmerzapfen trägt und die Mitnahme durch einen geteilten Ring erfolgt, der durchbohrt und mit einer oder mehreren Fettbüchsen versehen ist. Solche Kardangelenke sind schwer, bedürfen aufmerksamer Wartung und stellen eine nicht unerhebliche Schwungmasse dar, welche hauptsächlich bei Gelenken, die sich zwischen Kupplung und Getriebe befinden, ein schnelles Schalten des Wechselgetriebes verhindern.
Diese Übelstände sollen gemäss der Erfindung dadurch vermieden werden, dass das Kardankreuz aus einem aus Blech gedrückten und verschweissten Hohlkörper gebildet wird, der vier kreuzweise angeordnete Mitnehmeransätze von rechteckigem Querschnitte besitzt, deren Aussenflächen zum Zwecke der Führung in den Gabeln zylindrisch oder kugelförmig gestaltet sind. Auch die Mitnehmergabeln sind in ähnlicher Weise gebaut ; die Gabelarme sind aus Blech gedrückt und weisen immer Flächen auf, welche ermöglichen, dass das Kardankreuz in die Mitnehmergabeln durch einfaches Drehen eingebracht werden kann. Ein derartiges Kardangelenk, dessen wesentliche Teile aus Blech gedrückt sind, besitzt neben einer grossen Festigkeit ein verhältnismässig geringes Gewicht, so dass ein besonders leichtes Schalten des Wechselgetriebes ermöglicht wird.
Das Gewicht des Kardangelenkes kann ferner noch dadurch herabgesetzt werden, dass das aus Blech gedrückte und verschweisste Kardankreuz selbst als Ölbehälter benutzt wird und infolgedessen die sonst notwendigen
Fettbüchsen oder besonderen Ölbehälter fortfallen. Hierbei wird das Öl infolge der Zentrifugalkraft durch Bohrungen in den Mitnehmeransätzen den reibenden Flächen zugeführt und dadurch werden diese Flächen dauernd und selbsttätig mit Öl versorgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. i in Seitenansicht, und in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B dargestellt. Das Kardangelenk besteht aus dem Kardankreuz a und den Mitnehmergabeln b. Das Kardankreuz a wird aus einem aus
Blech gedrückten und verschweissten Hohlkörper gebildet, der vier kreuzweise angeordnete
Mitnehmeransätze c aufweist. Die Aussenflächen d der im Querschnitte rechteckigen Mitnehmer- ansätze c besitzen Kugel-oder Zylinderform. Über die Ansätze greifen die Mitnehmer- gabeln b, die ebenfalls aus aus Blech gedrückten Körpern gebildet sind.
Auch diese Körper sind mit den Aussenflächen d der Mitnehmeransätze entsprechend geformten Flächen e versehen, so dass das Kardankreuz a ohne besondere Mühe in die Mitnehmergabeln b durch einfaches Drehen eingebracht" werden kann'Der das Kardankreuz bildende, aus Blech gedrückte und geschweisste Hohlkörper a ist gleichzeitig als Ölbehälter ausgebildet, in den das Öl durch eine verschliessbare Öffnung f eingebracht werden kann. Das Öl wird infolge der auftretenden Zentrifugalkraft den reibenden Flächen durch Öffnungen g in den Ansätzen zugeführt.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Kardangelenk, dadurch gekennzeichnet, dass das Kardankreuz (a) aus einem aus Blech gedrückten und verschweissten Hohlkörper besteht, welcher vier kreuzweise angeordnete Mitnehmeransätze (c) aufweist.
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