AT8527B - Schaltungsanordnung zur Verbindung zweier Fernsprechvermittlungsämter. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verbindung zweier Fernsprechvermittlungsämter.

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AT8527B
AT8527B AT8527DA AT8527B AT 8527 B AT8527 B AT 8527B AT 8527D A AT8527D A AT 8527DA AT 8527 B AT8527 B AT 8527B
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Telephon Apparat Fabrik Fr Wel
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  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Um einen Teilnehmer des Amtes   A   mit einem Teilnehmer des Amtes B zu verbinden, wird in folgender Weise verfahren :
Wenn der Beamte des Amtes   A   den Auftrag des ihn anrufenden Theilnehmers entgegengenommen hat, gibt er ihn sofort an den Beamten des Amtes B weiter, indem er auf die Taste 26 drückt, welche sein Telephon e in die Dienstleitung   8,   4 einschaltet, die zu dem Telephon f des Beamten des Amtes B führt. Der Beamte des Amtes B prüft die gewünschte Leitung in der üblichen Weise. und gibt dann dem Beamten des Amtes A diejenige Verbindungsleitung an, welche zur Herstellung der gewünschten Verbindung benutzt 
 EMI2.2 
 



   Um die anzurufende Leitung zu prüfen, nimmt der Beamte des Amtes B einen freien   Stöpsel   b und hebt denselben von dem Stöpselumschalter 27 ab, wodurch der locale Stromkreis 5, 6, 7 der Batterie 29 durch die Lampe   lc   geschlossen wird. Wenn die Lampe k erglüht, erkennt der Beamte des Amtes B, dass die Verbindungsleitung frei ist. Damit die Lampe   lc   dunkel bleibt, ist es nämlich nothwendig, dass ihre   Nebonschlussleitung S, ss   geschlossen ist. Dies wird durch das Relais i bewirkt, wenn auf dem Amte A ein Stöpsel c' in die   Abgangsklinke   a der in den betreffenden Stöpsel b endigenden Verbindungsleitung gesteckt ist. 



   Es sei angenommen, dass die betreffende Verbindungsleitung frei ist, dass also das Relais i nicht erregt ist ; dann wird die Lampe   k erglühen,   sobald der Beamte des Amtes B den Stöpsel b zum Prüfen der   anzurnfenden Leitung   gegen den   Prüft ring   der Klinke 3U gelegt hat, wobei er gleichzeitig seine   Horchtaste   l   niedergedrückt   hat. 



   Wenn die angerufene Leitung besetzt ist, so ist der Prüfring der Klinke 30 durch die Batterie 29 des Amtes B mit einem   Prafpotential   versehen, während die Spitze des   Stöpsels,   welche mit der Leitung 1 verbunden ist, durch eine Spule des Translators an die Erdleitung der Batterie 21 angeschlossen ist. 



   Durch die Bethätigung der Taste l wird das Telephon f und der Condensator n in   Brückenschaltung an   die Leitungen 1 und 2 gelegt. Von dem Mittelpunkt der beiden Spulen des Telephons   fuhrt   eine Leitung zur Erde.   Der Condensator verhindert   das Kreisen des Stromes der Batterie 21 durch dio erwähnte Brückenleitung. Wenn also die Spitze dos 
 EMI2.3 
 ein Strom durch das telephon f und erzeugt in demselben das bekannte   Geräusch, welches   anzeigt, dass die geprüfte Leitung besetzt ist. Wenn die geprtifte Leitung dagegen frei ist, ist der Prüfring der Klinke   3U   nur mit der Erde vorbunden und es kann kein Strom durch das   Telephon f fliessen,   so dass kein   Prüfgeräusch   gehört wird. 



   Im letzteren Falle steckt der Beamte des Amtes B den Stöpsel b in die Klinke 30 und gibt gleichzeitig dem Beamten des Amtes A die Nummer der dem Stöpsel b entsprechenden Verbindungsleitung 1, 2 an. 



   Die Lampe k bleibt so lange   glühen,   bis der Beamte des Amtes   A   den   Stöpsel c'   in dio Klinke des abgehenden Endes der ihm bezeichneten Verbindungsleitung einsteckt.   Der Beamto des Amtes B kann hieraus ersehen,   ob seine Angabe richtig verstanden ist. 



   Wenn die Lampo k glühend bleibt, wird er dem Beamten des Amtes A nochmals die Nummer der Verbindungsleitung mitteilen und ein   etwaiges Missverständnis   aufklären. 



   Wenn der Beamte des Amtes   A   den Stöpsel c' in die Klinke a der Verbindungsleitung steckt ; wird das Relais i des Amtes B bethätigt. indem der Stromkreis der Batterie 28 durch die   Leitung 10,   die Spitze des Stöpsels c'und die Erdleitung der Batterie 31 des Amtes   A   geschlossen wird. 



   Der Anker des Relais i wird angezogen, und die Nebenschlussleitung 8, 9 wird geschlossen, so dass die Lampe   k   erlischt. 



   Sobald der Beamte des Amtes B den   Stöpsel   b in die Klinke 30 einsteckt, schliesst er den localen Stromkreis der Batterie 29 durch die Leitungen   11,   12. 



   In diesem localen Stromkreise liegt die Lampe j, welche   ergiaht   und so lange glühend bleibt, bis der Nebenschlusstromkreis   13,   14 geschlossen wird, d. h. so lange, bis das Relais   25   erregt wird. Dieses Relais bleibt wieder so lange unthätig, bis das Relais 24 durch Abheben   des Telephons   des angerufenen theilnehmers vom Strom der Batterie 21 erregt wird. 



   Nachdem der   Stöpsel   b in die Klinke 3G gesteckt ist, schickt der Beamte des   Amtes B einen Anrufstrom   in die Leitung des anzurufenden Thellnehmers, indem er die   Tasteu oder   bethätigt. 



   Das Relais 24 bleibt unthätig, bis der angerufene Theilnehmer seinen   Fernbörer   von dem Umschalthaken   hcrabnimmt. Der   Anker dieses Relais regelt den Stromkreis der
Batterie   31 dos Amtos A   durch das Controlrelais 32, den Stöpsel c', die Leitungen 2, 15, 
 EMI2.4 
 

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   und die Erde. Dieser Stromkreis wird geschlossen, sobald das Relais 24 erregt wird. i. h. sobald der angerufene Theilnehmer antwortet. Sobald dieses stattfindet, erlischt die Lampe j, da der Nebenschlusstromkreis 13, 14 geschlossen wird, so dass der Beamte des Amtes B erkennt, dass der angerufene Theilnehmer geantwortet hat. 



  Da in den Nebenschlusstromkreis 13, 14 die Spule 34 des Relais 25 eingeschaltet ist, bleibt dieses so lange erregt, als der Stöpsel b in der Klinke 30 steck. 



  Durch die Antwort des angerufenen theilnehmers wird also in erster Linie bewirkt, dass die Controllampe j erlischt und für die ganze Dauer der Verbindung dunkel bleibt, so dass der Beamte des Amtes B von diesem Augenblick an der Überwachung der Verbindung enthoben ist. 



  Die zweite Wirkung der Antwort des angerufenen Theilnehmers besteht darin, dass das Relais 32 des Amtes A erregt wird, wodurch der Ncbenschlusstromkreis der Lampe d geschlossen wird, welche erlischt und dadurch dem Beamten des Amtes A anzeigte dass der angerufene Theilnehmer geantwortet hat. Die beiden Bran. ton der Ämter A und B werden also gleichzeitig und unabhängig voneinander von (leur Antwort des angerufenen Theilnehmers benachrichtigt. 



  Der Vortheil dieser beiden unabhängigen Controlsignale ist der, dass der Beamte des Amtes B sofort erkennen kann, ob er seinen Anruf erneuern muss, falls keine Antwort erfolgt ist, und dass der Beamte des Amtes A das Schlusszeichen geben kann, indem er den Stöpsel c'aus der Klinke a herauszieht. 



  Wenn der angerufene Theilnehmer seinen Fernhörer von dem Umschalthaken herab-   
 EMI3.1 
 nur dem Beamten des Amtes   A   angezeigt, wann das   Gespräch beendet   ist, indem durch Anhängen des Fernhörers des angerufenen Theilnehmers der Stromkreis des auf dem   Amte   A befindlichen Relais 32 geöffnet wird, so dass auch der um die Lampe d gelegte Nebenschlusstromkreis geöffnet wird, wodurch Lampe d wieder erglüht. 



   Um die Verbindung zu   unterbrechen,   zieht der Beamte des Amtes A den Stöpsel c' aus der Klinke a heraus, wodurch der Stromkreis der Batterie 28 durch das Relais i unterbrochen wird. Hiedurch wird der Nebenschlusstromkreis   dz   9 unterbrochen, so dass die Lampe k infolge des von der Batterie 29 durch die Leitungen 5, 6, 7 fliessenden Stromes wieder erglühen kann. Der Beamte des Amtes   B   erhält so ein Schlusszeichen und hat nur nöthig, den Stöpsel b aus der Klinke 30 herauszuziehen und denselben auf dpn Stöpsel umschalter 27 zu legen, so dass dieser geöffnet und der Stromkreis 5, 6,7 der Lampe   k unterbrochen   wird, welche sofort erlischt. 



   Nach Unterbrechung der Verbindung auf dem Amte A und B sind alle Theile der Verbindungsleitung 1, 2 in ihre Ruhestellung zurückgekehrt, so dass die Verbindungsleitung für   eine neuf Verbindung   frei ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.2 
   Uherwachungsrelais (24)   des gerufenen Amtes in einem Stromkreise mit den Wicklungen des Nebenschlusserlais (25) des gerufenen Amtes und des   Überwachungsretais     (32)   des rufenden Amtes liegen, so dass durch Abnehmen dos Fernhörers des angerufenen Theil- 
 EMI3.3 
 kurzschliessen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Orts- EMI3.4 der bei Entfernung des Verbindungsstöpsels aus der Ruhelage den Stromkreis des Schlusssignales schliesst.
AT8527D 1899-05-03 1900-02-05 Schaltungsanordnung zur Verbindung zweier Fernsprechvermittlungsämter. AT8527B (de)

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DE1899117997D DE117997C (de) 1899-05-03

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AT8527B true AT8527B (de) 1902-07-25

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ID=5655400

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AT8527D AT8527B (de) 1899-05-03 1900-02-05 Schaltungsanordnung zur Verbindung zweier Fernsprechvermittlungsämter.

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AT (1) AT8527B (de)

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