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Selbsttätig sich ein-und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen.
Mit der Erfindung wird bezweckt, für periodisch zu bewegende, rotierend gelagerte Körper eine sich selbsttätig ein-und ausschaltende Hemmvorrichtung zu schaffen. Inbesondere soll dieselbe ein periodisches Fortschalten der bei den selbsttätigen Beschickungsvorrichtungen
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hebel mit zwei auf dessen beiden Armen angeordneten, sich wechselweise ineinander entleerenden Flüssigkeitsbehältern sowie aus zwei wechselweise in Wirkung tretenden Sperrscheiben, deren Sperrnasen versetzt zueinander angeordnet sind und je hinter einer schrägen.
Anhubfläche liegen, derart, dass durch die Anhubfläche, die jeweils unter den durch das Gewicht seines gefüllten Flüssigkeitsbehälters gesenkten Sperrhebelarm tritt, dieser Sperr-
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Flüssigkeit in den anderen, nunmehr tiefer liegenden Flüssigkeitsbehälter übertreten und allmählich dessen Hebelarm zur vollen Senkung bringen kann, wobei der den sich entleerenden Flüssigkeitsbehälter tragende Hebelarm vollends in seine Höchststellung übertritt und damit seine Sperrwirkung nunmehr aufhebt.
In der Zeichnung ist eine solche Hemmvorrichtung beispielsweise in Verbindung mit dem einseitig beaufschlagten Zellenrad einer selbsttätigen Beschickungsvorrichtung für Ring- öfen-u. dgl. Feuerungen durch F, g. 1 in einer Ansicht mit teilweisem Schnitte durch Fig. 2 in einem Querschnitt und durch Fig. 3 in einem Grundriss dargestellt.
Darnach ist beiderseits des einseitig beaufschlagten Zellenrades a mit diesem je eine Sperrscheibe b bzw. c zwangläufig verbunden. Jede dieser beiden Sperrscheiben b und c besitzt eine beliebige Anzahl Sperrnasen d und in der Drehrichtung vor diesen liegende Anhubflächen e. Die Sperrnasen d und Anhubflächen e der Sperrscheibe b sind versetzt zu denen der Sape-scheibe c angeordnet, so dass die Sperrscheiben b und c abwechselnd auf den zweiarmigen Sperrhebel f, g zur Wirkung gelangen. Dieser ist bei h zwischen den beiden Sperrscheiben bund c gelagert und trägt auf jedem Arm fund g einen z. B. kugelförmigen Flüssigkeitsbehälter i bzw. k.
Diese beiden Flüssigkeitsbehälter i und k sind durch eine Rohr-oder Schlauchleitung miteinander verbunden, so dass bei dem Hochheben des einen Hebelarmes die Flüssigkeit aus dessen Flüssigkeitsbehälter in den anderen tieferliegenden hinüberfliessen kann. Zweckmässig wird diese Verbindungsleitung zwischen den beiden Flüssigkeitsbehältern i und k durch den hierzu rohrförmigen Sperrhebel f, g selbst erstellt.
D. eser ist ferner zu den beiden Sperrscheiben b und c derart angeordnet, dass er sich bei gesenktem Arm f mit der Sperrscheibe b und bei gesenktem Arm g mit der Sperrscheibe c in bezug auf das Zellenrad a in Hemmwirkung befindet und der jeweils zur Senkung gelangte Arm bei der sich an diese Senkung unmittelbar anschliessenden Teildrehung des Zellenrades durch die jeweils anliegende Anhubfläche seiner Sperrscheibe bis zur Höhe der nachfolgenden Sperrnase angehoben wird.
Angenommen, dies hätte soeben bei dem Hebelarm f stattgefunden, so nimmt der.
Hebel die in der Zeichnung dargestellte Stellung ein. Der durch eine der Anhubflächen e
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der Sperrscheibe b angehobene Hebelarm f liegt dabei sperrend vor der anliegenden Sperrnase der gleichen Sperrscheibe. In dieser Stellung des Hebels f, g fliesst die Flüssigkeit aus dem nunmehr höher liegenden Flüssigkeitsbehälter i nach dem etwas tiefer liegenden Flüssigkeitsbehälter. k. Bekommt dessen Hebelarm g durch den Flüssigkeitszufluss das Übergewicht über den durch den Flüssigkeitsentzug an Belastungsgewicht verlierenden Hebelarm f, so senkt er sich unter der Flüssigkeitsbelastung und hebt damit den Hebelarm über die an diesen bis jetzt angelegene Sperrnase d empor.
Das Zellenrad a kann sich nunmehr drehen. bis der Sperrhebelarm g durch eine sich unter ihm schiebenden Anhuhfläche e der Sperrscheibe c angehoben wurde und vor die nächstfolgende Sperrnase d dieser Scheibe gelangt ist. Nunmehr steht das Zellenrad wieder still und die Flüssigkeit fliesst aus dem angehobenen Flüssigkeitsbehälter k in den Flüssigkeitsbehälter i zurück, so dass sich jetzt dieser am Ende der Flüssigkeitsbewegung unter der Flüssigkeitsbelastung senkt und die Sperrwirkung des Hebelarmes g aufhebt.
Auf diese Weise wird auf einfache und vollkommen selbsttätige Weise ein intermittierender Gang des Zellenrades a oder eines anderen mit der Hemmung verbundenen rotierend gelagerten Körpers erzielt.
Um die Stillstandpausen nach Bedarf vergrössern oder verkleinern zu können, kann in die Verbindungsleitung der beiden Flüssigkeitsbehälter i, kein hahn- oder ventilförmiges
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Schrumpfung erlitten hat.