AT85195B - Selbsttätig sich ein- und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen. - Google Patents

Selbsttätig sich ein- und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen.

Info

Publication number
AT85195B
AT85195B AT85195DA AT85195B AT 85195 B AT85195 B AT 85195B AT 85195D A AT85195D A AT 85195DA AT 85195 B AT85195 B AT 85195B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
locking
disks
lever arm
furnaces
drums
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Gmeindl
Original Assignee
Johann Gmeindl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE85195X priority Critical
Application filed by Johann Gmeindl filed Critical Johann Gmeindl
Application granted granted Critical
Publication of AT85195B publication Critical patent/AT85195B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätig sich ein-und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen. 



   Mit der   Erfindung   wird bezweckt, für periodisch zu bewegende, rotierend gelagerte Körper eine sich selbsttätig ein-und ausschaltende Hemmvorrichtung zu schaffen. Inbesondere soll dieselbe ein periodisches Fortschalten der bei den selbsttätigen Beschickungsvorrichtungen 
 EMI1.1 
 hebel mit zwei auf dessen beiden Armen angeordneten, sich wechselweise ineinander entleerenden Flüssigkeitsbehältern sowie aus zwei wechselweise in Wirkung tretenden Sperrscheiben, deren Sperrnasen versetzt zueinander angeordnet sind und je hinter einer   schrägen.   



  Anhubfläche liegen, derart, dass durch die Anhubfläche, die jeweils unter den durch das Gewicht seines gefüllten Flüssigkeitsbehälters gesenkten Sperrhebelarm tritt, dieser Sperr- 
 EMI1.2 
 Flüssigkeit in den anderen, nunmehr tiefer liegenden Flüssigkeitsbehälter übertreten und allmählich dessen Hebelarm zur vollen Senkung bringen kann, wobei der den sich entleerenden    Flüssigkeitsbehälter tragende   Hebelarm vollends in seine Höchststellung übertritt und damit seine Sperrwirkung nunmehr aufhebt. 



   In der Zeichnung ist eine solche Hemmvorrichtung beispielsweise in Verbindung mit dem einseitig beaufschlagten Zellenrad einer selbsttätigen Beschickungsvorrichtung für Ring- öfen-u. dgl. Feuerungen durch   F, g. 1   in einer Ansicht mit teilweisem Schnitte durch Fig. 2 in einem Querschnitt und durch Fig. 3 in einem Grundriss dargestellt. 



   Darnach ist beiderseits des einseitig beaufschlagten Zellenrades a mit diesem je eine Sperrscheibe b bzw. c zwangläufig verbunden. Jede dieser beiden Sperrscheiben b und c besitzt eine beliebige Anzahl Sperrnasen d und in der Drehrichtung vor diesen liegende Anhubflächen e. Die Sperrnasen d und Anhubflächen e der Sperrscheibe b sind versetzt zu denen der Sape-scheibe c angeordnet, so dass die Sperrscheiben b und c abwechselnd auf den zweiarmigen Sperrhebel f, g zur Wirkung gelangen. Dieser ist bei   h   zwischen den beiden Sperrscheiben bund c gelagert und trägt auf jedem Arm fund g einen z. B. kugelförmigen Flüssigkeitsbehälter i bzw. k.

   Diese beiden Flüssigkeitsbehälter i und k sind durch eine Rohr-oder Schlauchleitung miteinander verbunden, so dass bei dem Hochheben des einen Hebelarmes die Flüssigkeit aus dessen Flüssigkeitsbehälter in den anderen tieferliegenden hinüberfliessen kann. Zweckmässig wird diese Verbindungsleitung zwischen den beiden Flüssigkeitsbehältern i und k durch den hierzu rohrförmigen Sperrhebel f, g selbst erstellt.

   D. eser ist ferner zu den beiden Sperrscheiben b und c derart angeordnet, dass er sich bei gesenktem Arm f mit der Sperrscheibe b und bei gesenktem Arm g mit der Sperrscheibe c in bezug auf das Zellenrad a in Hemmwirkung befindet und der jeweils zur Senkung gelangte Arm bei der sich an diese Senkung unmittelbar anschliessenden Teildrehung des Zellenrades durch die jeweils anliegende Anhubfläche seiner Sperrscheibe bis zur Höhe der nachfolgenden Sperrnase angehoben wird. 



    Angenommen, dies hätte soeben bei dem Hebelarm f stattgefunden, so nimmt der. 



  Hebel die in der Zeichnung dargestellte Stellung ein. Der durch eine der Anhubflächen e   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Sperrscheibe b angehobene Hebelarm f liegt dabei sperrend vor der anliegenden Sperrnase der gleichen Sperrscheibe. In dieser Stellung des   Hebels f, g fliesst   die Flüssigkeit aus dem nunmehr höher liegenden Flüssigkeitsbehälter i nach dem etwas tiefer liegenden   Flüssigkeitsbehälter. k.   Bekommt dessen Hebelarm g durch den Flüssigkeitszufluss das Übergewicht über den durch den Flüssigkeitsentzug an Belastungsgewicht verlierenden Hebelarm f, so senkt er sich unter der Flüssigkeitsbelastung und hebt damit den Hebelarm über die an diesen bis jetzt angelegene Sperrnase d empor.

   Das Zellenrad a kann sich nunmehr drehen. bis der Sperrhebelarm g durch eine sich unter ihm schiebenden Anhuhfläche e der Sperrscheibe c angehoben wurde und vor die nächstfolgende Sperrnase d dieser Scheibe gelangt ist. Nunmehr steht das Zellenrad wieder still und die Flüssigkeit fliesst aus dem angehobenen Flüssigkeitsbehälter   k   in den Flüssigkeitsbehälter i zurück, so dass sich jetzt dieser am Ende der Flüssigkeitsbewegung unter der Flüssigkeitsbelastung senkt und die Sperrwirkung des Hebelarmes   g   aufhebt. 



   Auf diese Weise wird auf einfache und vollkommen selbsttätige Weise ein intermittierender Gang des Zellenrades a oder eines anderen mit der Hemmung verbundenen rotierend gelagerten Körpers erzielt. 



   Um die Stillstandpausen nach Bedarf vergrössern oder verkleinern zu können, kann in die Verbindungsleitung der beiden Flüssigkeitsbehälter i,   kein hahn- oder ventilförmiges   
 EMI2.1 
 Schrumpfung erlitten hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätig sich ein-und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen, mit zwei auf beiden Almen angeordneten, sich wechselweise ineinander entleerenden Flüssigkeitsbehältern versehenen Sperrhebel (f, g), der mit zwei auf der Achse des zu hemmenden Rades mit EMI2.2 je hinter einer schrägen Anhubfläche (e) liegen, derart zusammenwirkt, dass durch die Anhubfläche, die jeweils unter den durch das Gewicht seines gefüllten Flüssigkeitsbehälters gesenkten Sperrhebelarm tritt, dieser Sperrhebelarm ohne Sperrungsaufhebung vorerst nur um soviel angehoben wird,
    dass die Flüssigkeit in den anderen Flüssigkeitsbehälter übertreten und dessen Hebelarm vollends zum Senken bringen kann, wodurch sich alsdann der andere Hebelarm vollends hebt und seine Sperrwirkung aufhebt.
AT85195D 1919-03-03 1920-01-07 Selbsttätig sich ein- und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen. AT85195B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85195X 1919-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT85195B true AT85195B (de) 1921-08-25

Family

ID=5640742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT85195D AT85195B (de) 1919-03-03 1920-01-07 Selbsttätig sich ein- und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT85195B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT96217B (de) Vorrichtung zur Erzaufbereitung nach dem Schaumschwimmverfahren.
AT100792B (de) Zerkleinerungsvorrichtung mit kreisenden Schlagflügeln für Kohlenstaubfeuerungen.
AT102274B (de) Verfahren zur Herstellung von Hefe, insbesondere Lufthefe.
AT101780B (de) Fangvorrichtung für die Treibplatte knalloser Schußwaffen.
AT93482B (de) Verfahren zur Scheidung von Emulsionen.
AT100881B (de) Aus einzelnen Borstenträgern zusammengesetzte Walzenbürste.
AT100288B (de) Fangvorrichtung für die Treibplatte knalloser Schußwaffen.
AT101548B (de) Visiervorrichtung mit einem die Elevation direkt anzeigenden Zeigerorgan.
AT92490B (de) Induzierte Wicklung für Ein- oder Mehrphasenmaschinen mit zwei verschiedenpoligen Magnetfeldern.
AT100333B (de) Eisen- und Stahllegierungen.
AT100331B (de) Schleudermaschine, insbesondere für Milch.
AT91095B (de) Schaltungsanordnung für von einem Amte mit Wählerbetrieb zu einem andern Amte führende, zweiadrige Verbindungsleitungen.
AT101781B (de) Fangvorrichtung für die Treibplatte knalloser Schußwaffen.
AT92528B (de) Kaffeemaschine.
AT100287B (de) Einrichtung, um Geschossen während ihres Fluges Querrotationen zu erteilen.
AT87838B (de) Einrichtung zur Erhaltung des Vakuums oder Überdruckes im Sonder- bzw. Hilfsluftbehälter pneumatischer Bremsen beim Entbremsen der Fahrzeuge von Hand aus.
AT86375B (de) Besen.
AT100259B (de) Druckluftbremse.
AT84899B (de) Magnetelektrischer Kleingenerator.
AT106555B (de) Registrierkasse.
AT106332B (de) Verfahren zur Herstellung einer Kunstmasse aus Azetylzellulose.
AT100788B (de) Gasheizvorrichtung.
AT85195B (de) Selbsttätig sich ein- und ausschaltende Hemmvorrichtung für periodisch zu bewegende, drehbar gelagerte Scheiben, Trommeln, Zellenräder u. dgl. insbesondere für Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen.
AT100535B (de) Einrichtung zur Verminderung der Ausstrahlung von Wärme aus Behältern.
AT100612B (de) Beleuchtungseinrichtung