AT84742B - Bremsvorrichtung für Fahrwerke großer Brückenkrane o. dgl. mit elektrischem Antrieb. - Google Patents
Bremsvorrichtung für Fahrwerke großer Brückenkrane o. dgl. mit elektrischem Antrieb.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bremsvorrichtung für Fahrwerke grosser Brückenkrane o. dgl. mit elektrischem Antrieb. Bei grossen Brückenkranen oder anderen schwelen Fahrwerken muss die Fahr- geschwindigkeit beim Stillsetzen allmählich abgebremst werden,'da bei zu schneller Ver- zögerung unzulässige Erschütterungen und Schwankungen des ganzen Bauwerkes auftreten. Die Haltebremse für elektrisch betriebene Fahrwerke darf deshalb nur dann einfallen, wenn die Geschwindigkeit schon genügend verringert ist. Wird das Fahrwerk mit Gleichstrom betrieben, so kann die sogenannte Nachlauf- bremsung angewendet werden, deren Steuerdiagramm in Fig. i dargestellt ist. Die Schalt- wege des Steuerapparates sind als Abszisse und die Motordrehmomente als Ordinate aufgetragen. Die Bremse fällt in der Mittelstellung des Steuerapparates ein. Ist beispielsweise nach vorwärts gefahren worden, so wird beim Zurückgehen des Steuerschalters am Punkt o das Drehmoment Null und vom Punkt o bis zur Mitte ein negatives Drehmoment der kleinen schraffierten Dreiecksfläche entsprechend ausgeübt. Dieses Bremsdrehmoment genügt zur Verringerung der Geschwindigkeit, so dass beim Einstellen des Steuerschalters in die Mittelstellung auch die Bremse einfallen darf. Eine derartige Nachlaufbremsung ist für Drehstrom nicht möglich. Das für Drehstrom geltende Steuerdiagramm zeigt Fig. 2. Es fehlen sowohl beim Vorwärts-wie beim Rückwärtsgang die Bremsfläche in der Nähe der Mittelstellung des Steuerapparates. Will man auch bei Drehstrom bremsen, so muss man mit dem Steuerschalter über die Mitte hinaus auf rückwärts schalten, um mit Gegenstrom zu bremsen. Es ist aber dann unvermeidbar, dass in der Mittelstellung die Bremse einfällt und die gefährlichen Stösse und Schwankungen des Fahrwerkes hervorgerufen werden. Die Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Abbremsung mit Gegenstrom zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung zum Einschalten der Haltebremsen mit einer Verzögerungsvorrichtung versehen wird. Man kann dann schnell über die Mittelstellung des Steuerschalters hinaus auf Rückwärts einschalten und die Gegenstrombremsung zur Wirkung bringen, so dass eine starke Verminderung der Geschwindigkeit eintritt, bevor unter Wirkung der Verzögerungsvorrichtung die Bremse einfällt. Die Schaltung zur Durchführung dieses Erfindungsgedankens kann in mannigfaltigster Art und Weise ausgebildet werden. Eine besonders einfache Schaltung ist in der Fig. 3 als Beispiel näher erläutert. Fahrmotor 1 wird über den Steuerschalter 2 aus dem Drehstromnetz 3 gespeist. Zwischen Steuerschalter und Motor ist die Spule 4 eines Relais abgezweigt, die dessen Anker 5 anzieht. Dieser Anker ist mit einem Hemmwerk 6 verbunden, das durch eine Feder 7 den Anker von der Spule fortzieht. Ein Kontaktarm S schliesst in der linken Stellung den Stromkreis 9, 10, 11 einer zweiten Magnetspule 12, die den Doppel- schalter. ? J einschaltet und damit den Bremsmagnet 14 an Spannung legt und die Bremse lüftet. Die Verbindung zwischen dem Kontaktarm 8 und dem Anker-5 ist über eine Feder 15 hergestellt. Wird die Spule 4 eingeschaltet, so nimmt diese Feder 15 sofort den Anker nach links mit und schliesst dadurch den Stromkreis. Wird dagegen die Spule 4 ausgeschaltet und bewegt sich der Anker langsam infolge der Feder 7 und des Hemmwerkes 6 nach rechts, so wird der Arm 8 erst dann mitgenommen, wenn der Anker 5 mit dem Arm 8 in Berührung kommt. Zwischen dem Ausschalten der Spule 4 und dem Öffnen des Stromkreises 9, 10, 11 vergeht also eine bestimmte Zeit. Diese genügt, um über die Nullstellung des Steuerapparates hinweg in die Gegenbremsung umzuschalten. Bei dieser Gegenbremsung steht aber die Spule 4 wieder unter Spannung, so dass die Blemse nicht einfällt. Ist das Fahrwerk durch Gegenstrom vollständig abgebremst, so wird der Steuerschalter wiederum in die Mittelstellung gelegt und dadurch der Strom der Spule 4 unterbrochen. Nunmehr wird nach kurzer Zeit die Haltebremse einfallen und das Fahrwerk festhalten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Bremsvorrichtung für das Fahrwerk grosser Brückenkrane o. dgl. mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einschalten der Haltebremse mit einer Verzögerungsvorrichtung versehen ist, die ein sofortiges Einfallen der Bremse beim Einstellen des Fahrschalters in die Nullstellung verhindert, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE84742X | 1918-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT84742B true AT84742B (de) | 1921-07-11 |
Family
ID=5640520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT84742D AT84742B (de) | 1918-11-02 | 1919-09-20 | Bremsvorrichtung für Fahrwerke großer Brückenkrane o. dgl. mit elektrischem Antrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT84742B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007041B (de) * | 1954-01-02 | 1957-04-25 | Demag Ag | Schaltung fuer eine Hebezeugbremse |
-
1919
- 1919-09-20 AT AT84742D patent/AT84742B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007041B (de) * | 1954-01-02 | 1957-04-25 | Demag Ag | Schaltung fuer eine Hebezeugbremse |
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