DE528993C - Federbremse fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Federbremse fuer Schienenfahrzeuge

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DE528993C
DE528993C DEB145872D DEB0145872D DE528993C DE 528993 C DE528993 C DE 528993C DE B145872 D DEB145872 D DE B145872D DE B0145872 D DEB0145872 D DE B0145872D DE 528993 C DE528993 C DE 528993C
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Germany
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spring brake
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DEB145872D
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English (en)
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Bergische Stahl Industrie
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Bergische Stahl Industrie
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/005Spring actuation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

528 99S
Die Erfindung bezieht sich auf eine Federbremse, insbesondere für Schienenfahrzeuge, und besteht insbesondere darin, daß die Federn mit Hilfe einer mechanischen oder elektrischen Kraft über das für den ungünstigsten Fall eingestellte Betriebsmaß hinaus durch Erteilung einer Zusatzspannung in ihrer Wirkung verstärkbar sind. Vorteilhaft wird die Zusatzspannung durch ein Solenoid erzeugt. Die ίο Solenoidwicklung liegt vorzugsweise in dem Stromkreise der Motoren, sobald diese als Dynamomaschinen wirken. Mit der Solenoidwicklung ist ein Widerstand parallel geschaltet. Durch eine Einrichtung gemäß der Erfindung wird gegenüber einer bekannten Einrichtung, bei der eine zusätzliche Bremswirkung bei größerer Belastung des Fahrzeuges vorgesehen ist, der Vorteil erreicht, daß die Bremswirkung bei der Erfindung dem Zustand der Gleise anao gepaßt werden kann, indem bei glitschigen Gleisen das eingestellte Betriebsmaß für die Bremsung nicht überschritten wird, während bei trockenen Gleisen der Führer von seinem Stande aus ein höheres Bremsmaß einstellen kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar bedeutet a eine Bremsscheibe, die von Bremswinkelhebeln δ erfaßbar ist. c sind Federn, die einerseits an einem Querbalken d befestigt sind, der sich gegen Anschläge f stützen kann, und die andererseits mit den Bremswinkelhebeln b verbunden sind, so daß die Federn c versuchen, die Bremsbacken der Hebel δ gegen die Scheibe α zu drücken, g sind Gelenkteile, die einerseits mit den Winkelhebeln b, andererseits mit einer Querverbindung Ji in Verbindung stehen, i ist eine Kette oder ein Seil, das über einen Schwinghebel J1, eine Zugstange /2 und einen Bremshebel /3 angezogen werden kann, wodurch die Federn c gespannt und die Bremsbacken der Bremshebel δ gelöst werden. Die Zurückführung des Bremshebels /8 in die dargestellte Stellung bringt die Federn c zur Einwirkung auf die Bremshebel b, um eine Bremsung herbeizuführen.
An die Querverbindung d greift eine Stange k eines Solenoides kx an. Wird das Solenoid A1 erregt, so wird die Stange d, in der Zeichnung nach links, bewegt, wodurch sich die Spannung der Federn c erhöht und in der dargestellten Stellung der Teile b, h, i, J1, j2, j3 die Bremskraft der Bremsbacken der Bremshebel δ wirkt. Es entsteht also durch die Bewegung des Solenoids' eine zusätzliche Bremskraft, die die auf die ungünstigsten Betriebsbedingungen eingestellten Federn c stärker anspannt und dadurch ermöglicht, daß, wenn günstigere Betriebsverhältnisse, also wenig schlüpfrige Schienen oder Straßen, vorhanden sind, die Bremswirkung auch bei einer sogenannten Federbremse erhöht werden kann.
Die Wicklung des Solenoides A1 ist parallel mit einem Widerstände W in den Stromkreis der nach Ausschaltung des Betriebsstromes als Dynamomaschinen laufenden Motoren I und II eingeschaltet. Die entsprechende Schaltung kann mit Hilfe eines Bremsschalters m vom Führerstande aus erfolgen. % und »a sind schematische Darstellungen des Erdanschlusses.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Feder bremse für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn mit Hilfe einer vom Führer einschaltbaren mechanischen oder elektrischen Kraft über das für den ungünstigsten Fall eingestellte Betriebsmaß hinaus durch Erteilung einer Zusatzspannung in ihrer Wirkung verstärkbar sind.
2. Federbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung durch ein Solenoid erzeugt wird.
3. Federbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Solenoidwicklung -85 in dem Stromkreis der Motoren liegt, sobald diese als Dynamomaschinen wirken.
4. Federbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Solenoidwicklung ein Widerstand parallel geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB145872D Federbremse fuer Schienenfahrzeuge Expired DE528993C (de)

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