AT8435B - Verfahren zur Herstellung fester Zündkörper für Gasselbstzünder. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung fester Zündkörper für Gasselbstzünder.Info
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Description
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GefÜge im Vergleich zu dem ursprünglichen Rohmaterial. Der erhaltene Körper zeichnet sich durch eine ungemein hohe Porosität aus, ist frei von allen organischen Beimengungen und von allen durch Säuren zersetzbaren und löslichen Verbindungen, indem er nur aus fast reiner Kieselsäure besteht. Dieses Material wird zusammen mit einer Lösung von Platinchlorid oder anderen löslichen und zersetzbaren Salzen der Platinmetalle bis fast zur Trockene eingedampft, hierauf in Vacuum ganz getrocknet und alsdann nach irgend einer bekannten Methode reduciert. Die Zündpille ist damit ohne weitere Nachbehandlung fertig.
Die Platinsalze können auch noch mit anderen Metallsalzen vermischt werden, welche nach erfolgter Reduction einen feuerbeständigen Rückstand hinterlassen. Hiezu gehören z. B. die Metalle aus der Gruppe der seltenen Erden, wie z. B. Thorium, Zirkon.
Durch diese Behandlung bringt man den Meerschaum auf die Hälfte seines ursprünglichen Gewichtes herab und man erhält daher bei dem gleichen Volumen die halbe Masse ; man vervielfacht dadurch die Porosität und Aufnahmsfähigkeit für die Platinsalzlösungen, vergrössert infolgedessen bedeutend die wirksame Oberfläche des Platinmohrs, steigert die moleuclare Vertheilung desselben und macht die Pille gegen die atmosphärischen Einwirkungen unempfindlich. Es werden also bei diesem Verfahren die Vorbedingungen einer zuverlässig und dauernd wirkenden Zündpille in höchstem Masse erfüllt.
Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Zündkörper werden in Ver- bindung mit Zünddrähten an Trägern befestigt oder aufgehängt, welche sich entweder oberhalb oder seitlich oder unterhalb der Gasausströmungsöffnung befinden und den Zündkörper derart halten, dass derselbe von dem ausströmenden Gas bestrichen und in Glut versetzt wird, wodurch die selbstthätige Zündung des Gases erfolgt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorfahren zur Ilerstellung fester Zündkörper für Gasselbstzünder. dadurch gekenn- zeichnet,dassMeerschaum vor der üblichen Imprägnierung mit Platinsalzen oder einem Gemisch von Platinsalzen und anderen, einen feuerbeständigen Rückstand hinterlassenden Metallsalzen, wie jenen der seltenen Erden, mit Salzsäure, Wasser, Alkohol und Äther behandelt wird, zum Zwecke, das Rohmaterial in Kieselsäure umzusetzen, es poröser und den Zündkörper setbst beständiger und den atmosphärischen Einflüssen gegenüber unempfindlicher zu machen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT8435T | 1900-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT8435B true AT8435B (de) | 1902-07-25 |
Family
ID=3501036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT8435D AT8435B (de) | 1900-03-19 | 1900-03-19 | Verfahren zur Herstellung fester Zündkörper für Gasselbstzünder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT8435B (de) |
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1900
- 1900-03-19 AT AT8435D patent/AT8435B/de active
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