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Motorschlittenantrieb.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des durch Patent Nr. 8IIj5 geschützten Kraftschlittenantriebs und besteht im wesentlichen darin, dass das Drehachsenlager der Schwingarme längs einer Geradführung verschiebbar ist, um die Schrägstellung der Schwingarme gegen die Kettenzugrichtung und damit den Momentarm, mit welchem der Kettenzug das Antriebsorgan gegen die Fahrbahn anpresst, verändern zu können. Die Erfindung betrifft weiters die Ausgestaltung des Schwingarmes als Kettenspannvorrichtung und als Schmiermittelbehälter für die Wellenlager des Antriebsorgans.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht der Hinterkufe mit abgehobener Vorderwand und Fig. 2 einen Schnitt durch den Schwingarm in grösserem Massstabe.
Die Welle P der Antriebsräder R ist ebenso wie beim Stammpatente in den Schwingarmen 0 gelagert, die an Stangen U angelenkt sind und von dem Kettenrade 1 unter Vermittlung des Kettenrades 2 und der Kette 3 angetrieben wird. Die Schwingarme 0 sind um die Achse 4 drehbar, deren Lager 5 der Erfindung gemäss längs einer vorteilhaft geneigten Geradeführung 6 verschiebbar ist. Die Verschiebung erfolgt vom Führersitz aus unter Vermittlung des Schraubenpaares 7, 8. In der dargestellten Lage fällt die auf die Welle.
P infolge des Kettenzuges hervorgerufene Kraftwirkung in die Achse des Schwingarmes 0 und bleibt daher auf den Anpressungsdruck der Antriebsräder gegen die Fahrbahn ohne Einfluss. Wird aber das Lager 5 aufwärts verschoben, so schneidet die auf die Welle P wirkende Kraft die Achse des Schwingarmes, wodurch ein die Welle P bzw. die Antriebsräder gegen die Fahrbahn anpressendes Moment hervorgerufen wird. Der Hebelarm dieses Momentes wächst in dem Masse, als das Lager nach aufwärts verschoben wird, ist in der dargestellten Lage gleich Null und wird negativ, sobald das Lager aus der dargestellten
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Antriebsorgan mit der Fahrbahn ausser Eingriff zu bringen.
Aus Fig. 2 kann entnommen werden, dass der Schwingarm 0 ein Mittelstück 9 besitzt, welches an beiden Enden mit Schraubengewinde entgegengesetzter Gängigkeit versehen ist, um durch Drehung des Mittelstückes mittels der Mutter 10 den Schwingarm zwecks Verg : össerung der Kettenspannung verlängern zu können. Die selbsttätige Drehung des Mittelstückes 9 wird durch Muttern 11 verhindert. Das Mittelstück 9 ist hohl und dient gleichzeitig als Schmiermittelbehälter für das Lager der Welle P, mit welchem es durch eine Bohrung 12 verbunden ist. Die Füllung des Mittelstückes mit Öl erfolgt von der durch einen Nippel 14 abschliessbaren Bohrung j ? J aus.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Motorschlittenantrieb nach Patent Nr. 8 [155, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehachsenlager der Schwingarme (0) längs einer Geradführung verschiebbar ist, um die Schrägstellung des Schwingarmes gegen die Kettenzugsrichtung und damit den Momentarm, mit welchem der Kettenzug das Antriebsorgan gegen die Fahrbahn presst, verändern zu können.
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