AT84098B - Zigarettenstopfmaschine. - Google Patents

Zigarettenstopfmaschine.

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AT84098B
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Austria
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tobacco
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cigarette
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Rudolf Schildenfeld
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Rudolf Schildenfeld
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zigarettenstopfmaschine. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Zigarettenstopfmaschine, welche die Herstellung gleichmässig und locker gestopfter Zigaretten ohne Rücksicht auf die jeweilige, durch Luftfeuchtigkeit oder Trockenheit beeinflusste Beschaffenheit der Tabakfäden ermöglicht, so dass auch aus zu feuchtem oder aus zerbröseltem trockenen Tabak Zigaretten gestopft werden können, die genügend Zug haben und gleichmässig abbrennen. 



   Die Stopfmaschine besteht zu diesem Zwecke aus der Kombination eines in einer Führungsrinne hin und her bewegbaren Stopfers mit einem innerhalb eines Tabakbehälters durch den Antrieb des Stopfers in Drehung versetzbaren Verteiler in solcher Weise, dass der Verteiler den Tabak auflockert und ihn in Teilmengen vor den Stopfer bringt, der mehrere solche zur Füllung einer Zigarettenhülse erforderliche Teilmengen nacheinander in die auf ein auswechselbares Ansatzrohr aufgesteckte Hülse einschiebt und letztere dabei in regelbarer, den Grad der Stopfung beeinflussender Weise von dem Ansatzrohr abschiebt. 



   Die Zeichnung stellt eine derartige Zigarettenstopfmaschine in Fig. i im Längsschnitt und ist Fig. 2 in der Draufsicht in einer beispielsweisen Ausführungsform dar. 



   Der an eine Tischplatte oder andere geeignete Unterlage anschraubbare oder festklemmbare Ständer a trägt ein wagrechtes Bett b, in welchem eine oben offene Führungsrinne c lagert. In dieser Rinne gleitet ein an seinem Vorderende kolbenartig verdickter Stopfer d hin und her, der in seiner Bahn durch das Auge f geführt ist und an seinem Hinterende mittels einer Kurbelstange g und Kurbel h von einer Handkurbel i bewegt wird, welche auf die im Bett b gelagerten Kurbelachsen i aufgesteckt ist. Auf einer dieser Achsen i sitzt eine Riemen-oder Schnurscheibe k bzw. ein Ketten-oder Zahnrad, dessen Bewegung durch einen Riemen t (Schnur, Kette oder Zwischenrad) ins Langsame, vorteilhaft im Verhältnis von 1 : 3 auf eine zweite Scheibe m (oder ein Rad) übersetzt wird, dessen den Tabakbehälter n durchsetzende Achse o ein Verteilerrad p trägt.

   Letzteres befindet sich innerhalb des Behälters n und besitzt am Umfang mehrere in gleichen Abständen vorragende Stifte oder Zähne q, welche bei ihrer Drehung den Tabak auflockern und die zwischen je zwei Stiften , befindliche Teilmenge in die Rinne c herab und vor den Stopfer d schieben, zu welchem Zwecke der Behälterboden, der auf das Bett b aufgesetzt ist, einen entsprechenden Schlitz besitzt, um die Stifte und die durch dieselben mitgeführten Tabakmengen in die Rinne c eintreten zu lassen. 



   Das Vorderende des Bettes hat ein an die Rinne   c   anschliessendes Austrittsrohr r, auf welches die die Tabakteilmengen aufnehmende Zigarettenhülse aufgesteckt wird. Dieses Rohr ist auswechselbar, um je nach dem Hülsendurchmesser durch ein entsprechend weites Rohr' ersetzt werden zu können. 



   Die einen Teil der Länge der Hülse erfüllende Tabakmenge, welche durch das Ver- teilungsrad in die Rinne vor dem Stopfer eingeführt und locker eingelagert wird, erfährt beim Vorgang des Stopfers eine Vorschubbewegung, deren Grösse der Länge des Stopferweges entspricht, gelangt dabei in das Ansatzrohr r und wird in die Hülse eingeschoben, welch letztere dabei um-ein entsprechendes Mass von dem Ansatzrohr abgeschoben wird. Das Abschieben wird durch den Druck der die Hülse auf dem Ansatzrohr haltenden Finger geregelt   und dadurch auch die dichtere oder lockere Stopfung der Zigarette herbeigeführt.

   Während des Rückganges des Stopfers wird die nächste Teilmenge in die Rinne eingelagert und durch   

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 den vorgehenden Stopfer in das Ansatzrohr und aus diesem in die Hülse vorgeschoben, wobei sich letztere wieder um ein gewisses Stück von dem Ansatzrohr abschiebt. Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis die Zigarettenhülse auf ihre ganze Länge bzw. bis zum   Mundstück   gestopft ist. 



   Damit stets die gleichen Teilmengen vorgeschoben werden, sind in dem Austrittsschlitz des Behälterbodens entsprechend angeordnete Führungsbleche eingebaut, welche die überschüssigen Tabakmenge wieder in den Behälter zurückleiten. Ebenso ist der in dem Tabakbehälter liegende Teil der Verteilerradachse von Schutzhülse t umschlossen, um ein Aufwickeln von   Tabakfäden-auf   dieser Achse und dadurch hervorgerufene Störungen hintanzuhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zigarettenstopfmaschine, gekennzeichnet durch die Kombination eines in einer Führungsrinne hin und her bewegbaren Stopfers mit einem innerhalb eines Tabakbehälters durch den Antrieb des Stopfers in Drehung versetzbaren Verteiler in solcher Weise, dass der Verteiler den Tabak auflockert und ihn in Teilmengen vor den Stopfer bringt, der mehrere solche zur Füllung einer Zigarettenhülse erforderliche Teilmengen in lockerem, von der jeweiligen Beschaffenheit'des Tabaks unabhängigem Zustand nacheinander in die auf ein auswechselbares Ansatzrohr aufgesteckte Hülse einschiebt und letztere dabei in regelbarer, den Grad der Stopfung beeinflussender Weise von dem Ansatzrohr abschiebt.
AT84098D 1918-11-14 1918-11-14 Zigarettenstopfmaschine. AT84098B (de)

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AT84098T 1918-11-14

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AT84098B true AT84098B (de) 1921-05-25

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AT84098D AT84098B (de) 1918-11-14 1918-11-14 Zigarettenstopfmaschine.

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AT (1) AT84098B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2633133A (en) * 1950-02-15 1953-03-31 Claude S Hay Cigarette making machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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