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Einrichtung zum Transport von Verwundeten auf Fahrzeugen, insbesondere landesüblichen
Fuhrwerken u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, um Fahrzeuge, namentlich gewöhnliche Landesfuhren, wie z. B. Leiterwagen für'den Transport von'Verwundeten auf Feldtragen mittels in bekannter Weise (vgl. Patentschrift Nr. 35999) auf den Fahrzeugen hefestigbar eingerichteten Stativen geeignet zu machen. Jedes Stativ besteht gemäss der Erfindung aus einem als Träger für eine untere Tragbare verwendbaren Tragbaum und aus Säulen, welche die Träger für eine obere Tragbahre sind, wobei die Stative zweckmässig zusammenklappbar eingerichtet sind.
Die Ausführungsform des Stativs gemäss Fig. i der Zeichnung ist für schmale fransportmittel wie Landesfuhren o. dgl. (Transport für zwei Verwundete) bestimmt. In Fig. 2 ist eine Ausführungsform eines Doppelstativs für breite Transportmittel, wie Landesfuhren, Feldbahnen u. dgl. (Transport von drei Verwundeten) veranschaulicht.
Jedes Stativ besteht aus einem Querbalken (Tragbaum) a, der z. B. mittels in Schlitzen verschiebbaren Schrauben b an den Leiterbäumen c des Wagens festgelegt wird. Auf dem Querbalken bzw. Tragbaum a befinden sich zwei Stützsäulen d, die nach innen umlegbar sind und bei Gebrauch aufgeklappt und durch Spreizen e am Querbalken bzw. Tragbaum verspreizt bzw. festgelegt werden. Die Säulen d bilden die Träger für eine Tragbahren- auflage A, die unter Vermittlung von Zugorganen (Federn f o. dgl. ) in die Stützsäulen ein- gehängt ist und, auf welcher die Tragbahre festgelegt bzw. angeschnallt wird. Der Querbalken bzw.
Tragbaum a des Stativs kann gleichzeitig als Träger für eine untere Tragbahrenauflage k ausgenutzt werden, welche zweckmässig unter Zwischenschaltung von Federn M eingehängt-ist. An den Enden. des Querbalkens bzw. Tragbaums a sind gegebenfalls auch Schlaufen !'zur Befestigung von Plachenreifen vorgesehen, über welche ein Dach spannbar ist.
Ein Doppelstativ gemäss Fig. 2 für zwei nebeneinander liegende Feldtragen besitzt noch eine dritte umklappbare Stütze d. Bei Anwendung eines solchen Stativs ist es möglich, drei Verwundete auf e : ner Landesfuhre zu transportieren.
Um Stative dieser Art auch für Wagen ohne Längsholme geeignet zu machen, können sie mit Ständern Z ausgestattet werden, welche auf der Plattform des Wagens festgelegt werden.
Zur Adaptierung-einer Landesfuhre für den Verwundetentransport werden je zwei Stative der beschriebenen Art verwendet.
Die Durchführung des Transportes beginnt z. B. damit, dass eine der beladenen Feldtragen in den Wagen gestellt wird, worauf die Feststellung der Stative mittels der Schrauben b an den Leiterbäumen c der Landesfuhre erfolgt. Sodann wird die freihängende untere Tragbahrenauflage k unter die Feldtragestangen geschoben und eingehängt, wobei die Feldtrage von der Seite gehoben und an die Tragbahrenauflage angeschnallt wird. Hiernach wird die andere Feldtrage auf die obere Tragbahrenauflage h gelegt und angeschnallt (Fig. 3). Das Abladen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie das Aufladen.
Bei Sonnenschein oder Regen wird über die Landesfuhr eine Plache gespannt, und zwar wie üblich über ein Gestell aus Weidenruten, welches nach Verladen der Verwundeten in den seitlichen Schlaufen i des Stativs festgestellt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Einrichtung zum Transport von Verwundeten auf Fahrzeugen, namentlich gewöhnlichen landesüblichen Fuhrwerken, Feldbahnen u. dgl., wie z B. Leiterwagen, mit auf dem Wagen befestigbar eingerichteten Stativen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Stativ aus einem als Träger für eine untere Tragbahre, verwendbaren Trägbaum und aus als Träger für eine obere Tragbahrenauflage verwendbaren Säulen besteht, wobei die Tragbahrenauflage unter Vermittlung von Zugorganen in die Stützsäulen eingehängt ist.
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