AT82730B - Selbstverkäufer für Tabletten, Bonbons und ähnliche Gegenstände. - Google Patents

Selbstverkäufer für Tabletten, Bonbons und ähnliche Gegenstände.

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AT82730B
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  Selbstverkäufer für Tabletten, Bonbons und ähnliche Gegenstände. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiger Verteiler, der ein bewegliches, aus einer Reihe abwechselnder Fächer für die zu verteilenden Gegenstände und für die Geldstücke bestehendes Magazin aufweist, ferner einen Stift, der unter Federdruck nach aussen gedrückt wird und umgekehrt mit dem Finger einwärtsgestossen werden kann, dabei auf das Geldstück, das in sein Fach hineingesteckt ist, drückt, so dass die Bewegung des Stiftes die Verschiebung des Magazins um eine Teilung bewirkt und ein volles Fach vor die Austrittsöffnung bringt, aus welcher der in diesem Fach enthaltene Gegenstand nach aussen fällt. Die Vorrichtung kann von beliebiger Gestalt und Lage sein, geradlinig, kreisförmig, horizontal oder vertikal. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar bei kreisförmiger Anordnung. Fig. i zeigt eine Aufsicht mit abgehobenem Deckel, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 und 4 ist auf die Aufsicht auf den Deckel und ein Schnitt durch die Deckelachse, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie   5-5   (der Fig 2 und 4), wobei lediglich die obere Platte des Deckels weggenommen gedacht ist, während Fig. 6 ein Detail zeigt, nämlich das Schloss zur Verbindung des Gehäuses und des Deckels. Das Gehäuse besteht gemäss Fig. i und 2 aus einem Boden 1 mit zwei zylindrischen Wänden, nämlich einer Aussenwand 2, einer Innenwand 3, so dass ein   ringförmiger   Raum entsteht für die Drehscheibe 4.

   Diese Drehscheibe 4 weist abwechselnd nach beiden Seiten zu offene Fächer 5 für die zu verteilenden Gegenstände und auf der Innenseite geschlossene Fächer 6 für die Geldstücke auf. Die zylindrische Aussenwand 2 ist mit einem Spalt 7 versehen, durch welchen das Geldstück hineingesteckt wird, während die Innenwand 3 ein Fenster oder Ausschnitt 8 besitzt, aus welchem der Gegenstand, der dem Apparat entnommen werden soll,   ausfällt.   



   Das Gehäuse ist durch einen in Fig. 3 und 4 veranschaulichten Deckel geschlossen. 



  Derselbe weist eine Platte 9 auf mit Nuten   10,   welche mit den Haken 11 des Gehäuses eine Art von Bajonettverschluss bilden. Die Verriegelung erfolgt durch eine Schraube 12, die einerseits in eine Hülse 13 des Gehäuses, andrerseits in eine mit Schraubengewinde versehene Hülse 14 des Deckels eingreift. Die Drehung der Schraube 12 wird mittels eines Rohrschlüssels 15 bewirkt. 



   Diese Art der Verriegelung hat den Vorteil, dass sie wegen des Fortfalls nach aussen vorspringender Teile geringen Raum in Anspruch nimmt. Der Deckel 9 trägt auf der Aussenseite ein flaches Gehäuse   17,   das durch Schrauben 17 befestigt wird, mit einer Achse   M,   um welche ein Sektor 19 schwingen kann. Dieser Sektor 19 weist einen gemäss der Wand 2 gekrümmten Flansch oder Rand 20 auf mit einem Schlitz 21 für das Geldstück. 



   - Eine Feder 13 sucht den Sektor 19 nach der einen Seite zu drücken. Der schwingende Sektor 19 ist mit einem Finger oder einem Stifte 22 versehen, welcher in einem Schlitz 23 des Deckels 9 gleitet und der die Drehung des Magazins   4   bewirken soll bei Druck gegen das Geldstück. In Fig. 5 ist diese Wirkungsweise veranschaulicht. Das Geldstück ist durch den Schlitz 21 in das entsprechende Fach eingeführt, wobei es aus diesem Fach etwas nach aussen vorspringt, so dass sein Aussenrand in der Bahn des Stiftes 22 liegt. Wenn 

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 man gegen den Flansch oder Rand 20 des schwingenden Sektors im Sinne des Pfeiles , (Fig. 5) drückt, legt sich der Stift   22   gegen das Geldstück und dreht die Drehscheibe 4 um ein Fach, bis das volle Fach 51 dem Austrittsspalt 8 gegenüberliegt.

   Der auszuwerfende
Gegenstand geht durch diesen Spalt hindurch in eine Fallrinne   8',   welche durch den
Deckelansatz   24   hindurchtritt, welcher Deckelansatz zur Zentrierung des Deckels im Innern der zylindrischen Wand 3 dient. Die Feder 32 führt den schwingenden Sektor 19 in seine
Normalstellung zurück, was die Einführung eines neuen Geldstückes und eine neue Betätigung ermöglicht. Eine Kautschuk-oder Metallscheibe erzeugt genügende Reibung bei Drehung der Drehscheibe   4,   um zu verhindern, dass diese Drehscheibe auch bei heftigem Stoss sich mehr als um ein Fach dreht. 
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 die mit einer federnden Klinke oder Finger zusammenarbeiten, wodurch die genaue Drehung um eine Teilung gewährleistet wird, während andrerseits durch diese federnde Sperrung die Drehung an sich nicht behindert wird.

   Auf der Innenseite des Gehäuses ist ein Fenster   25   angeordnet (Fig. 2), durch welches man die Fächer überschauen kann, um festzustellen, ob die Drehscheibe eine volle Umdrehung bereits zurückgelegt hat, also leer ist, wobei ein Zeiger oder eine Fahne das   Wort "leer" oder "geschlossen" trägt,   um eine weitere Benutzung des Apparates zu verhindern. In diesem Augenblick ist auch das erste Geldstück in seine Anfangslage zurückgekehrt, dem Einführungsspalt   7   gegenüber, wodurch die Einführung eines neuen Geldstückes behindert wird. Auf die Stirnseite des anderen Faches der Drehscheibe kann man andere Etiketten kleben, welche im Fenster 25 erscheinen. Die beschriebene Anordnung weist den Vorzug auf, dass eine grosse Anzahl von Fächern auf verhältnismässig geringem Raume unterbringbar sind.

   Sie lässt sich sehr gedrängt zusammenbauen ohne vorspringende Teile, was von besonderem Vorteil für die Benutzung in öffentlichen Räumen ist. Sie weist keine leicht Beschädigungen ausgesetzte Mechanismen auf und bedarf keiner besonderen Unterhaltung, da das Magazin aus einzelnen getrennten Fächern gebildet wird, wenn man verschiedene Waren unterbringt, und zwar regelmässig oder nicht regelmässig gestaltete ; ohne besondere Packung. Wie gesagt, ist die Form eine an und für sich gleichgültige, sie kann kreisförmig oder auch geradlinig sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHB : i. Selbstverkäufer für Tabletten, Bonbons und ähnliche Gegenstände, gekennzeichnet durch ein Magazin mit abwechselnd aufeinanderfolgenden Fächern für die Ware und für die Geldstücke, in Verbindung mit einem unter Federwirkung stehenden Schieber, der in seiner Normalstellung die Einführung des Geldstückes in das zugehörige Fach gestattet und der durch Schaltung das Magazin um ein Fach vorwärtsdreht, etwa mittels eines sich gegen das mit seinem Rand aus seinem Fach herausragende Geldstück legenden Stiftes.

Claims (1)

  1. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse untergebrachte Drehscheibe, deren Führung durch die zylindrische Aussenwand des Gehäuses stattfindet,. wobei, die zylindrische Aussenwand mit einem Durchtrittsschlitz für das Geldstück versehen ist, während die zylindrische Innenwand des Gehäuses, durch welche der für die Drehung erforderliche Ringraum geschaffen wird, eine Austrittsöffnung für den auszuwerfenden Gegenstand aufweist.
AT82730D 1913-07-12 1914-07-09 Selbstverkäufer für Tabletten, Bonbons und ähnliche Gegenstände. AT82730B (de)

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AT82730B true AT82730B (de) 1921-02-10

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