AT82715B - Einfädelvorrichtung für Maschinen- und Handnähnadeln. - Google Patents

Einfädelvorrichtung für Maschinen- und Handnähnadeln.

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AT82715B
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Walter William Martin
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Walter William Martin
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Description


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    Einfädelvorrichtung   für Maschinen-und Handnähnadeln. 



   Die Erfindung betrifft eine Einfädelvorrichtung, die sowohl für Maschinen-als auch für   rlandnähnadeln   verwendbar ist und im wesentlichen aus einem Block mit einer konischen
Bohrung, durch die der Faden zum Nadelöhr geführt wird, besteht. Der Erfindung gemäss ist in der das schmälere Ende der Bohrung enthaltenden Fläche des Blockes eine Rippe und eventuell ein Fortsatz angeordnet, durch welche die Bohrung geführt ist und die zum Eingriff mit der
Furche bzw. dem Ohr der Nadel bestimmt sind. Der Block ist zur Erleichterung der Handhabung an einem Arm befestigt, der eine Feder trägt. Diese drückt die Nadel gegen den Block und hält sie in dieser Lage während des Einfädelns fest. 



   Manche Handnähnadeln lassen wegen ihrer Ausbildung'des Öhres die beschriebene Vor- richtung ungeeignet erscheinen. Um diese Vorrichtung trotzdem auch für alle Arten von Nadeln verwendbar zu machen, ist die Feder umgebogen und besitzt an der Bugstelle eine Öffnung zur
Einführung der Nadel. Diese wird mittels konvergierender Federstäbe, die zwischen den beiden
Schenkeln der Blattfeder liegen, derart festgehalten, dass ihr Öhr mit der konischen Bohrung des Blockes übereinstimmend liegt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungs- formen. Fig. i zeigt die Vorrichtung in schaubildlicher Darstellung, die Fig. 2 bis 6 zeigen Einzel- heiten in grösserem Massstabe, und zwar Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Rückansicht und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Kegel zur Fadenführung. Fig. 5 ist eine Ansicht des Rücken- teiles und Fig. 6 eine Ansicht einer Führungsplatte. Die Fig. 7 und 8 stellen in Drauf-bzw. Seiten- ansicht eine andere Ausführungsform dar. Die Fig. 9 bis 13 zeigen die Vorrichtung nach Fig. 1 in den verschiedenen Stadien des Einfädelns des Fadens in eine Maschinennadel in Draufsicht,
Fig. 14 ist eine schaubildliche Darstellung dieser Vorrichtung und die Fig. I5 bis 18 zeigen die   Voirirhtung   beim Einfädeln des Fadens in eine Handnähnadel. 



   An einem Arm 2 ist ein Block 1 befestigt, in dem eine kegelförmige Bohrung 3 und ein   LanKSschIitz   vorgesehen sind (Fig. 2, 3 und 4). An der Rückseite des Blockes ist eine Rippe 5 mit einem Fortsatz 5a angeordnet, die zum Eintritt in die Furche bzw. in das Öhr der Nadel hestimmt sind. Das Ende der Bohrung 3 reicht durch den Fortsatz 5a hindurch. An der Rück- seite des Armes 2 ist das Ende einer Feder 6 befestigt. Diese trägt einen Anschlag 7, gegen den die Nadel 8 gelegt wird, so dass die Rippe 5 und der Fortsatz   5a   in die Furche der Nadel eintreten. 



  Die Blattfeder 6 ist umgebogen und umgreift eine Führungsplatte 9. Die Führungsplatte 9 besitzt 'mvergierende federnde   Fortsätze ,. H,   die in ihrer normalen Stellung zu beiden Seiten der   , n der   Feder 6 vorgesehenen mit der Bohrung des Blockes 1 gleichachsigen Öffnung 12 liegen.
Das umgebogene Ende der Feder 6 besitzt eine Öffnung   12a,   die ebenfalls In der Achse der   h''ung   3 liegt. Die Federn sorgen dafür, dass es möglich ist, verschieden grosse Nadeln einfädeln   ù   können und bewirken, dass das Nadelöhr stets mit den Fädenlöchern zusammenfällt. 



   Fig. 9 zeigt die seitlich zur Nadel bewegliche Einfadelvorrichtung, wobei die Nadel 8 tischen den Arm 2 und die Blattfeder 6 gelangt. Die Nadel trifft gegen den Anschlag 7 (Fig.   10)     - id   der Fortsatz   5a   tritt in das Öhr der Nadel. Der Faden 13 liegt noch vor dem Block 1. Nach
Fig.   n   ist der Faden 13 bereits durch die konische Bohrung, die Nadel und die beiden Lamellen der Blattfeder durchgezogen. Fig. 12 zeigt die Vorrichtung seitlich von der Nadel weggezogen, 

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 wobei sich der Faden 13 noch in deren Bohrungen befindet. Wird die Wegbewegung der Vorrichtung fortgesetzt (Fig. 13), so gleitet der Faden durch den Schlitz 4 aus dem Block 1 und das Ende des Fadens 13 ist frei, so dass es aus den Bohrungen 12 und 12 a gezogen werden kann. 



   Fig. 14 zeigt eine   Handnähnadel,   die derart unter den Block 1 geführt wird, dass ihr Öhr mit den Bohrungen 12 und 12a übereinanderstimmend liegt und der Fortsatz 5a in das Öhr eintritt. Obgleich bei der dargestellten Nadel keine Furche vorhanden ist, kann die Nadel leicht in diese Stellung gebracht werden. 



   Die Fig. 15 bis 18 zeigen die Vorrichtung im Gebrauch zum Einfädeln des Fadens in eine gewöhnliche Handnähnadel. Die Nadel 15 wird in eine Öffnung   16,   die an der Biegestelle der 
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 in die Einädelvorrichtung eingeführt, wobei sich'der Faden noch unterhalb des Blockes befindet. Fig. 17 stellt die Nadel und die Vorrichtung in derselben Stellung, jedoch mit bereits eingezogenem Faden dar. Nach Fig. 18 ist die Nadel aus der Öffnung 16 herausgezogen. 



   Nadeln, die stärker als die gewöhnlich verwendeten sind, werden nicht in der eben beschriebenen Weise in die Vorrichtung eingeführt, sondern wie Fig. 14 veranschaulicht, zwischen den Block 2 und die Feder 6 gebracht. Hierbei liegt die Nadel nicht parallel, sondern quer zur Längsrichtung der Vorrichtung. Sie hat demnach während des Einfädelns ungefähr dieselbe Lage wie eine Maschinennadel. Es wird, gleichgültig ob die Vorrichtung für Maschinen-oder Handnähnadeln verwendet werden soll, immer dieselbe konische Bohrung benutzt. 



   Die nach den Fig. 7 und 8 ausgeführte Vorrichtung besitzt einen aus zwei Armen 17, 18 bestehenden Rahmen. Die Arme sind zu einem Handgriff 19 vereinigt und tragen an ihren freien Enden je einen Teil 20 bzw. 21 des Blockes. In jedem dieser beiden Teile ist eine Hälfte 22 der konischen Bohrung vorgesehen, die durch die Rippe 23 und den Fortsatz 23a reicht. Die Rippe und der Fortsatz sind ebenfalls zweiteilig und bilden je ein Stück mit den Teilen 20 und 21. An dem Arm 17 ist eine Feder 24 befestigt und trägt einen Ansatz   25,   gegen den die Nadel gelegt wird, wenn der Fortsatz 23a in ihr Ohr eingeführt werden soll. Die Feder 24 besitzt eine Bohrung 27 zur Durchführung des Fadens. Bei dieser   Ausführungsform   ist an dem Block kein Schlitz zum Austritt des Fadens vorgesehen.

   Das Austreten des Fadens wird dadurch ermöglicht, dass die Arme 17, 18 auseinander gedrückt werden, wodurch zwischen den Blockteilen 20, 21 ein Spalt entsteht. Um die Arme   17, M leicht   auseinander drücken zu können, ist an jedem von ihnen ein Stift 28 bzw. 30 befestigt. In jedem der Arme ist auch eine Öffnung vorgesehen, durch die der an dem anderen Arm befestigte Stift reicht. Die äusseren Enden der Stifte tragen Knöpfe 29   bzw.   auf die mittels des Daumens und eines Fingers leicht ein Druck ausgeübt werden kann, so dass der Abstand der Platten vergrössert wird. Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist analog der der erst beschriebenen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Einfädelvorrichtung für Maschinen-und Handnähnadeln mit einem eine konische Bohrung enthaltenden Block, dadurch gekennzeichnet, dass an der das schmälere Ende der Bohrung enthaltenden Fläche eine Rippe   (5)   und Fortsätze (5a) angeordnet sind, die zum Eingriff in die Furche bzw. das Öhr der Nadel dienen.

Claims (1)

  1. 2. Einfädelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an der zum Halten der Nadel in der Arbeitsstellung an dem Block befestigten Blattfeder ein Anschlag (7) angeordnet ist, der die Einführbewegung der Nadel in deren Arbeitsstellung begrenzt.
    3. Einfädelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der im Block (1) vorgesehene, zum Austritt des Fadens aus dem Block dienende Längsschlitz (4) durch den zum Eingriff mit dem Nadelöhr bestimmten Fortsatz hindurchgeht.
    4. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter zur Sicherung der Nadel aus zwei konvergierenden stabförmigen Federn (10, 11) besteht, die in einer zur konischen Bohrung senkrechten Ebene liegen.
    5. Einfädelvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (6) umgebogen ist, um zwischen ihren Schenkeln die Federn (10, 11) aufnehmen zu können und an der Biegestelle eine Öffnung zur Einführung der Nadel besitzt.
AT82715D 1911-10-20 1912-10-19 Einfädelvorrichtung für Maschinen- und Handnähnadeln. AT82715B (de)

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