AT82510B - Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein oder zwei Magazine. - Google Patents

Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein oder zwei Magazine.

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AT82510B
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Hardmam Arthur Earle
Percy Walter Druitt
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Hardmam Arthur Earle
Percy Walter Druitt
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  Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein oder zwei Magazine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein Magazin oder mehrere Magazine für   Matrizensetz-und Zeilengiessmaschinen,   bei welcher die Matrizen nach dem Verlassen der zentralen Ablegeschiene senkrecht nach unten in eine hin und her schwingbare Matrizenführung gelangen, die zu den Magazinen führt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die schwingbare Matrizenführung von Hand aus und niemals selbsttätig im Zusammenhang mit dem Vorschub der Matrizen auf der Verteilerstange bewegt, so dass es bei ihnen nicht möglich ist,   Matrizenzeilen,   die Matrizen von verschiedenem Kegel oder Schriftart besitzen, mit der nötigen Schnelligkeit und Sicherheit abzulegen. 



   Das Bestreben im Setzmaschinenbau läuft darauf hinaus, neben grösserer Genauigkeit im Arbeiten grössere Leistungen mit Bezug auf die in der Zeiteinheit zu erzielenden Lettern uder Zeilen zu erreichen. Dieses Bestreben konnte mit der bekannten Maschine deshalb nicht erreicht 
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 andere Magazin von Hand aus einzustellen. 



   Diese Nachteile werden nun gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, dass das Hin-und Herschwingen der Matrizenführung derart automatisch in Abhängigkeit vor. der Umdrehung der Verteilerschrauben erfolgt, dass die Matrizenführung ihre Endstellungen abwechselnd nach jener Zeit erreicht, die dem Vorschub einer Matrize um einen Zahnwechsel auf der Ablegestange entspricht. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung zu entnehmen. Sie ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. 



   Fig. I zeigt den Erfindungsgegenstand in Gesamtansicht ; einige Teile sind fortgelassen oder abgebrochen. Fig.   I   a zeigt im G. undriss die versetzt angeordneten Einlässe in die Führungen, welche die Matrizen in die zugehörigen Magazine leiten. Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. I, 
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 geänderten Ausführnngsform der Matrizenführungen, Fig.   5,   6 und 7 sind der Fig. 3 entsprechende Querschnitte durch die abgeänderten Ausführungsformen der Matrizenführungen. 



   Die Beförderung der verschiedenen Matrizengruppen in ihre zugehörigen Magazine erfolgt vermittelst der sich hin und her bewegenden Führung c, b (Fig. 3,5 bis 7), die bei a drehbar gelagert ist. Sie erstreckt sich über die ganze Ausdehnung der Magazine und die Führungskanäle b, c leiten die Matrizen d in die entsprechenden Kanäle    &  ,     c",   von wo aus sie in die 
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 einander versetzt. Ausserdem sind je zwei der in den Führungen b und c vorgesehenen Querwände in Richtung der Ablegeschiene entgegengesetzt zueinander gegen die Senkrechte geneigt (Fig. 1), münden aber nach unten in gleiche Ebenen in Übereinstimmung mit den zu beiden Seiten gleich- 
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 führen, entsprechend entgegengesetzt gegen die Senkrechte geneigt, eingerichtet. 



   Die Bewegung der Führungen b, c steht mit der Bewegung der Verteilerschrauben e,   e,   e2 in Wechselbeziehung, und zwar derart, dass jede Ausschwingung der Führungen nach einer Seite einer halben Umdrehung der Verteilerschrauben entspricht und jede der Matrizenführungen b, c 
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   Magazine b1   oder   Cl   abgelegt werden. 



   Die Matrizenführungen b, c werden durch eine Nockenscheibe g (Fig.   I,   2) angetrieben, die synchron mit den Verteilerschrauben e,   J,     e2 umläuft   ; die Scheibe g wirkt auf einen Hebel   li,   
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 des Hebels k erfolgt bei Weiterdrehung der Nockenscheibe g auf Grund der Ausbildung des Nockens, so dass der Hebel   h-und   damit die Führung b, c während einer Umdrehung der Nockenscheibe einmal hin und her geschwungen wird. Durch diese Federverbindung wird erzielt, dass, falls sich der Bewegung der Führungen b, c ein grösserer Widerstand als gewöhnlich entgegenstellt, die auf die Führungen b, c von der Nockenscheibe g aus übertragene Bewegung von der Feder   1n   aufgenommen wird und so die Vorrichtung vor Beschädigung bewahrt bleibt.

   Die genaue Einstellung der   Hebel/und &    mit Bezug aufeinander geschieht durch den regulierbaren Anschlag n. 



   Die Führungen b, c können in einer ihrer äussersten Stellungen festgehalten werden, besonders zum Zwecke, die Matrizen auf nur ein Magazin abzulegen. Gemäss dem dargestellten 

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 Ausführungsbeispiel erfolgt genannte Einstellung der Führungen b, c durch ein Paar verschwenkbare Stützen o, p (Fig. 2) ;   erstere - 0 - dient dazu,   die Rolle ho des Hebels h, und zwar durch Vermittlung der Stange i und des Hebels   j,   gegen den sich die Stütze o anlegt (Fig. 2 gestrichelt dargestellt), ausser Eingriff mit der Nockenscheibe g zu halten.

   Um den Hebel   1'1   durch die Stütze o 
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 trotzdem   Hebel l'festgehalten   ist, auf Grund der federnden Verbindung verdrehen kann, indem er gegen die Uhrzeigerrichtung zurückgedreht wird, so gelangt die Führung b in die Ablegestellung (Fig. 3). 



   Gemäss Fig. 3 sind die Matrizenführungen b, c jede für sich getrennt hergestellt, jede besteht aus den Längswänden q, zwischen denen entsprechend der Zahl der verschiedenen Matrizen einer Gruppe Querwände vorgesehen sind. Die Führungen b, c sind getrennt auf die Achse a aufgesetzt und in geeigneter Weise miteinander verbunden, um ein starres zusammengehöriges Ganzes zu bilden. 



   Gemäss der   abgeändertenAusführungsform   nach Fig. 5 sind die Querwände   der Führungen b, c   an einer mittleren auf der Welle a sitzenden Längsplatte r angeordnet. Das untere Ende dieser Wände ist nach einem Kreisbogen, von der Achse a aus   gèschlagen,   ab'gerundet und entspricht einer ähnlichen Abrundung des oberen Teiles der Querwände der Magazinkanäle    & ",   CO. Das obere Ende der Querwände der Führungen b, c ist ebenfalls kreisförmig nach einem Kreisbogen von der Achse a ausgeschlagen abgerundet. Die Seitenwände q sind in irgendeiner geeigneten Weise an der Führung befestigt. 



   Gemäss Fig. 6 sind die Führungen b, c auch wie in Fig. 5 als ein zusammenhängendes Ganzes ausgebildet, jedoch sind hier die Längswände q fortgelassen und durch Verlängerungen ql der Längswände der feststehenden Magazinkanäle   bu, cl   ersetzt worden. 



   Die abgeänderte Ausführungsform gemäss Fig. 7 ist nach denselben Gesichtspunkten wie Fig. 6 ausgebildet ; die hin und her beweglichen Führungen b, c sind jedoch zylindrisch geformt, desgleichen die Seitenwände   ,   die nicht mit den Führungen verbunden sind. Die oberen Enden der Querwände der Matrizenkanäle   b , c"sind   gleichfalls kreisförmig abgeschnitten. Die Längs-   wände'   können an die oberen Kanten der Längswände der Matrizenkanäle b0, c angelenkt   oder, wie. dargestellt, unabhängig von letzteren angeordnet sein, um ein schnelles Zusammensetzen der Vorrichtung und leichte Zugänglichkeit zu den Führungen b, c zu gewährleisten.   



  Die Seitenwände    <    können ferner so eingerichtet werden, dass sie synchron mit den Matrizenführungen hin und her schwingen, um den Eintritt der Matrizen in die Führungsabteile zu erleichtern. 



   Die Einrichtung nach Fig. 7 kann ferner dahin abgeändert werden, dass man die fest- 
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 gemäss Fig.   5,   6 und 7 gezeigt ist, ausgebildet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein Magazin oder zwei Magazine für Matrizensetz-und Zeilengiessmaschinen, bei welcher die Matrizen nach Abfallen von der zentralen Ablegeschiene durch eine hin und her schwingbare Führung in die Magazine geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Hin-und Herschwingen der Matrizenführung derart automatisch in Abhängigkeit von-der Umdrehung der Verteilerschrauben erfolgt, dass die Matrizenführung ihre Endstellungen abwechselnd nach jener Zeit erreicht, die dem Vorschub einer Matrize um einen Zahnwechsel auf der Ablegestange entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Matrizenablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub der Matrizen um einen Zahnwechsel auf der Ablegestange durch eine Teilumdrehung (halbe Umdrehung) der Verteilerschrauben (el, e) erfolgt.
    3. Matrizenablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führungsabteile (b, c) abschliessenden Längswände (ql, q2) keinen Teil der schwingenden Führung (b, c) bilden, sondern an dem feststehenden Teil der Ablegevorrichtung, beispielsweise an den Matrizenkanälen , e" angeordnet sind. EMI2.3 5. Matrizenablegevorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizenführung (b, c) Zylinderform besitzt (Fig. 7).
AT82510D 1912-09-24 1913-06-07 Vorrichtung zum Ablegen von Matrizen in ein oder zwei Magazine. AT82510B (de)

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