AT82491B - Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw. Metallgegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw. Metallgegenständen.

Info

Publication number
AT82491B
AT82491B AT82491DA AT82491B AT 82491 B AT82491 B AT 82491B AT 82491D A AT82491D A AT 82491DA AT 82491 B AT82491 B AT 82491B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cooling liquid
places
metal objects
hardened
gear
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Allabor
Wilhelm Allabor
Original Assignee
Jean Allabor
Wilhelm Allabor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jean Allabor, Wilhelm Allabor filed Critical Jean Allabor
Application granted granted Critical
Publication of AT82491B publication Critical patent/AT82491B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw.   Metallgegenständen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen und   Metallgegenständen ;   die aus zwei einander umgebenden Hohlkörpern besteht, durch deren Zwischenraum Kühlflüssigkeit, z. B. zum Härten eines Radkranzes zugeleitet wird. Die Erfindung besteht   darin, dass   der innere Hohlkörper oben mit einer gelochten
Platte versehen ist, die dem zu härtenden Gegenstand als Auflager dient. wobei vom unteren Teil des inneren Hohlkörpers Rohrstutzen durch den äusseren   Hohlkörper   nach aussen führen. Mit Hilfe dieser Einrichtung kann durch den inneren Hohlkörper Luft nach oben oder Kühlflüssigkeit nach unten strömen, wodurch innen liegende Teile der Gegenstände, z. B. Radnabe, gekühlt oder gehärtet werden können. 



   Die zu härtenden Gegenstände können hierbei an den nicht zu härtenden Stellen gegen den Zutritt von Kühlflüssigkeit isoliert werden, während die zu härtenden Stellen einem gleichmässigen Strom von Kühlflüssigkeit ausgesetzt werden können, um eine gleichmässige Kühlung und Härtung an diesen Stellen zu erreichen. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : Fig. i die Vorrichtung in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 einen Teil desselben in Ansicht.-
Die Vorrichtung besitzt eine Zuleitung 1 für die Kühlflüssigkeit, an welche eine lot- rechte Zweigleitung 2 angeschlossen ist, die mit einem Ventil 3 versehen ist und auf deren oberes Ende ein trichterförmiger Behälter   4   aufgesetzt ist. Im Behälter   4   befindet sich ein mit seiner Spitze nach abwärts gerichteter oben offener Hohlkegel   5,   der durch zwei Rohr- stutzen 6 so am Behälter 4 befestigt ist, dass zwischen Behälter und Hohlkegel ein Raum 7 gebildet wird, der zur Zuleitung der   Kühlflüssigkeit   dient.

   Der Hohlkegel 5 ist oben mit einer durchlochten Platte 8 abgedeckt, auf welche der zu härtende Gegenstand z. B. ein
Zahnrad 9 aufgelegt wird ; bei dem die Zähne zu härten sind. Der lotrechte Teil der
Zuleitung 1 besitzt ein Ventil 10 und trägt nahe dem oberen Ende einen um 11 drehbaren
Handhebel 12, an welchem eine Sperrklinke 13 angelenkt ist, die in die Verzahnung eines an die Zuleitung 1 befestigten Segmentes 14 eingreift. An die Leitung 1 ist ferner ein
Schlauch 15 angeschlossen, der mit einem am Handhebel 12 gelagerten Mundstück 16 ver- bunden ist. Der Handhebel 12 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 17, die an der
Leitung 1 befestigt ist und bestrebt ist, den Hebel hochzuziehen. 



   Um die Zähne des Stirnrades 9 zu härten, wird, nachdem letzteres in erhitztem
Zustand auf die Scheibe 8 aufgelegt   ist ; der Handhebel 72   abwärts bewegt, bis das Mund- stück 16 auf die Nabe des Rades 9 auftrifft und so zum Niederhalten des letzteren auf der gelochten Auflagerplatte 8 dient. Sodann öffnet man das Ventil   3,   so dass Kühlflüssigkeit in den Raum 7 eintritt und die Zähne des Rades 9 bespült, bis sie schliesslich'über den
Rand des   Behälters   abfliesst. Die Platte 8 dient hierbei zur Abdichtung des übrigen
Teiles der unteren Seite des Zahnrades 9 gegen die Kühlflüssigkeit, so dass nur die Zähne dieses Rades von der Kühlflüssigkeit bestrichen werden.

   Die Kühlung wird der den Zähnen des Rades 9 zu gebenden Härte entsprechend lang fortgesetzt, wobei sich auch der übrige
Teil des Zahnrades abkühlt. Die durch die Wärmeausstrahlung des Rades 9 im Hohl- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   kegel. 5   erwärmte Luft zieht   nämlich   durch die Löcher der Platte 8 nach oben ab, während durch die Stutzen 6 frische Luft eintritt, die gleichfalls nach oben abzieht, so dass dem Radkörper auch von unten her kühlende Luft zuströmt. Nach erfolgtem Härten des Zahnrades schliesst man das Ventil 3 und öffnet sodann den an der Zweigleitung 2 angebrachten Ablasshahn   18,   der zum Entleeren des Raumes 7 sowie der Zweigleitung 2 dient. 



   Zum Härten der Nabe des Zahnrades 9 benutzt man das Mundstück   16,   wobei das Zahnrad mit anderen Mitteln in seiner Lage zu sichern ist. Durch Öffnen des Ventiles 10 der Leitung 1 wird dann die Kühlflüssigkeit dem Mundstück 16 zugeleitet und durch letzteres der Radnabe von oben zugeführt. Die Kühlflüssigkeit tritt durch die Löcher der Dichtungsscheibe 8 in den Hohlkegel 5 um von hier durch die Stutzen 6 abzulaufen. 



   Der Hohlkegel 5 besitzt in seiner abwärts gerichteten Spitze eine Gewindeöffnung, in welche gemäss Fig. 2 eine Spindel 19 eingesetzt werden kann, die durch die Nabe des Zahnrades 9 hindurchgeht und mittels einer Scheibe 20 und einer Flügelmutter 21 das Zahnrad 9 in seiner Lage sichert. Die Scheibe 20 dient gleichzeitig zur Abdichtung der oberen Fläche des Zahnrades 9 gegen den Zutritt von Kühlflüssigkeit an nicht erwünschte
Stellen. 



   Selbstverständlich kann der zur Aufnahme des zu härtenden Gegenstandes dienende Behälter auswechselbar angeordnet sein, um ein und dieselbe Vorrichtung möglichst vielseitig verwenden zu können. Ebenso können an die Zuleitung 1 mehrere Zweigleitungen angeschlossen sein, welche alle so ausgebildet sind, dass sie unabhängig voneinander benutzt werden können, was ermöglicht, gleichzeitig mehrere Gegenstände, die eventuell untereinander verbunden sein können, zu härten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen und Metallgegenständen, bestehend aus zwei einander umgebenden Hohlkörpern, durch deren Zwischenraum Kühlflüssigkeit zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Hohlkörper (5) oben 
 EMI2.1 
 nach aussen führen, zum Zwecke durch den inneren Hohlkörper Kühlluft nach oben und dann Kühlflüssigkeit nach unten durchtreten zu lassen und dadurch innen liegende Teile der Gegenstände allmählich abkühlen oder härten zu können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (1) für die Kühlflüssigkeit oberhalb der Auflagerplatte (8) in eine Düse (16) endet, die mit der Leitung nachgiebig verbunden ist und auf den zu härtenden Gegenstande aufgepresst werden kann.
AT82491D 1912-07-22 1913-06-09 Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw. Metallgegenständen. AT82491B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH82491X 1912-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82491B true AT82491B (de) 1921-01-25

Family

ID=4337431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82491D AT82491B (de) 1912-07-22 1913-06-09 Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw. Metallgegenständen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT82491B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT82491B (de) Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Metallen bzw. Metallgegenständen.
DE3007016A1 (de) Von hand zu bedienendes strassenmarkierungsgeraet
DE607929C (de) Metallstrangpresse mit Blockeinbringevorrichtung
DE619780C (de) Mit Drillspindelantrieb und Speiseoelbehaelter versehenes Geraet zum Anruehren von Mayonnaise
DE263777C (de)
DE350764C (de) Niederschraubventil
DE524047C (de) Absperrvorrichtung
DE202010004151U1 (de) Vorrichtung zur Positionierung eines Aufsatzes einer Sprühpistole
DE283803C (de)
AT30127B (de) Vorrichtung zur Verdrehung der Regulierscheibe für die Durchflußöffnung eines Strahlrohrmundstückes.
DE224841C (de)
DE507370C (de) Anschlussstutzen fuer Schmierpressen
AT35055B (de) Farbenzerstäuber.
DE542825C (de) Kuekenhahn, dessen Kueken durch Drehung einer mit dem Kuekenschaft verschraubten Buechse vor der OEffnungsbewegung von seinem Sitz im Gehaeuse abgehoben und nach der Schliessbewegung in den Sitz eingedrueckt wird
DE397372C (de) Vorrichtung zum Einstellen von Hebeln (Vergasergestaenge o. dgl.) an Kraftwagen
DE303787C (de)
DE416719C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Sicherheitsrasierklingen nacheinander an allen vier Schneideflaechen
DE545672C (de) Rotierende Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen u. dgl.
DE500419C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Kohlengas
DE476887C (de) Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn
DE586850C (de) Vorrichtung zum Spuelen von Glaesern
DE362244C (de) Einschaltstueck fuer Spuelversatzrohrleitungen zum Beseitigen von Verstopfungen derselben
AT84996B (de) Füllreißfeder.
DE589855C (de) Vorrichtung zum Verputzen von Waenden und Decken
DE594059C (de) Vorrichtung zum Beregnen von Feldern