DE476887C - Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn - Google Patents

Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn

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DE476887C
DE476887C DESCH83513D DESC083513D DE476887C DE 476887 C DE476887 C DE 476887C DE SCH83513 D DESCH83513 D DE SCH83513D DE SC083513 D DESC083513 D DE SC083513D DE 476887 C DE476887 C DE 476887C
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DE
Germany
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throwing
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skittles
lever
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Expired
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DESCH83513D
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JOSEPH SCHROPP
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JOSEPH SCHROPP
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D3/00Table bowling games; Miniature bowling-alleys; Bowling games

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  • Toys (AREA)

Description

  • Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn Die Erfindung bezieht sich auf ein Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn für die Kugel, an deren Anfang ein zu ihr tangential liegendes Wurfgehäuse angeordnet ist, von dem aus die Kugel nach dem Kegelaufstelltisch gerollt werden kann. Bei den bekannten Spielen dieser Art hängt der Lauf der Kugel bzw. das Umwerfen der Kegel wenig oder gar nicht von der Geschicklichkeit der Spieler ab.
  • Um nun die Geschicklichkeit der Spieler mehr zur Geltung zu bringen,. wird erfindungsgemäß in dem Wurfgehäuse ein federbeeinflußter Wurfhebel und am Ende der Rollbahn eine ihrer Biegung angepaßte Flachfeder angeordnet,deren eines Ende an der Seitenwand der Rollbahn befestigt ist und deren anderes Ende mittels einer von Hand einzustellenden Stellvorrichtung mehr oder weniger in die Kugellaufbahn hineingeschwenkt werden kann. Der Lauf der Kugel wird somit von zwei Komponenten abhängig gemacht, nämlich von der Schleuderkraft des Wurfhebels und von der Einstellung der Flachfeder.
  • Eine Regulierung der Schleuderkraft des Wurfhebels wird weiterhin dadurch möglich gemacht, daß die Feder des Wurfhebels mittels eines auf der Federachse sitzenden Sperrrades mehr oder weniger angespannt werden kann. Ein der Erfindung gemäß ausgebildetes Kegelspiel ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Seitenansicht der Kegelbahn, Abb. 2 den Grundriß derselben, Abb. 3 einen Querschnitt durch die Kegelbahn entsprechend Schnittlinie A-B von Abb. z, Abb. q. eine Stellvorrichtung für die als Leitvorrichtung dienende Flachfeder in der Kugelbahn.
  • Das Kegelspiel besteht im wesentlichen aus dem zylindrischen Wurfgehäuse i, der Kugelrollbahn 2 mit innenliegender Leitvorrichtung und aus dem Kegelaufstelltisch 3 mit einer darunter befindlichen Kegelaufstellvorrichtung.
  • Das von einer Säule q. getragene Wurfgehäuse i besitzt einen um die Achse 5 schwenkbaren Wurfhebel 6, der von außen entgegen der Wirkung einer Feder 7 in Pfeilrichtung 8 geschwenkt werden kann und nach dem Loslassen durch Federkraft die Rollkugel g in Pfeilrichtung io wegstößt. Die Kugel kann durch eine Öffnung i i in das Gehäuse eingeführt werden, worauf sie sich gegen eine Stoßplatte 12 des Wurfhebels 6 legt. Um den Wurfhebel besser bedienen zu können, ist außen an dem Wurfgehäuse als Gegenlage für den Daumen der Hand ein Knopf 13 angebracht. Damit der Wurfhebel beim Zurückschlagen nicht zu hart aufstößt, ist für ihn ein Anschlag 14 aus Leder, Gummi o. dgl. Material - vorgesehen. Die Rollkugel selbst kann aus Stahl, Stein, Holz oder anderem passenden Material hergestellt sein. Eine Regulierung der Schleuderkraft des Wurfhebels 6 wird dadurch möglich gemacht, daß die Spannfeder 7 mittels eines auf der Federachse sitzenden Sperrades 7d, das von einer federbeeinflußten Sperrklinke 7b arretiert wird, mehr oder weniger anspannbar ist.
  • An das Wurfgehäuse schließt sich tangential die spiralförmig gewundene, aus Metall, Holz oder anderem passenden Material angefertigte Kugelbahn 2 an, deren Einmündung in das Wurfgehäuse der Kugel 9 gerade gegenüber liegt und somit ein sicheres Auffangen und Weiterleiten der Kugel gewährleistet. Die Kugelbahn wird zweckmäßig im geschlossenen -rechteckigen Querschnitt ausgeführt und besitzt nach dem Kegelaufstelltisch 3 hin ein bestimmtes Gefälle. Die Decke der Kugelbahn läßt sich dabei vorteilhaft zum Anbringen einer auswechselbaren Schreibtafel 15 ausnutzen.
  • Innerhalb der Kugelbahn, und zwar kurz vor deren Ausmündung nach dem Aufstelltisch 3 hin, ist als verstellbare Leitvorrichtung für die Rollkugel eine lange Flachfeder 16 angebracht, welche sich der Windung der spiral= förmigen Kugelbahn anpaßt. Das eine Ende 17 der Flachfeder ist mit der Seitenwand der Kugelbahn fest verbunden (erforderlichenfalls durch Scharniere), während das andere freie Ende 18 mittels einer Stellvorrichtung mehr oder weniger in die Kugelbahn hineingebogen werden kann, um so die Richtung, der Rollkugel n zu beeinflussen. Die Stellvorrichtung besteht beispielsweise aus einer von :außen drehbaren Schraube i9, die in .einem Längsschlitz 2q der Kugelbahn gehaltert ist und die sich beim Drehen in eine Gewindemutter 21 der Flachfeder mehr oder weniger hineinschraubt. Dadurch wird dann die Flachfeder nach der Kugelbahnwandung hin- oder von dieser abbewegt. .
  • An die Kugelbahn schließt sich der nach oben offene Kegelaufstelltisch 3 an, dessen Ränder von einer genügend hohen Leiste 22 eingefaßt sind. Die auf ihm aufstellbaren Kegel 23 besitzen die übliche Form und können in bekannter Weise mit ihrer Rufstellfläche an Ketten 24 angeschlossen sein, die durch Öffnungen 25 des Aufstelltisches 3 hindurchführen und an einem horizontal unier dem Tisch liegenden, auf- und niederbewegbaren Rahmen 26 befestigt werden. Lurch Druckfedern 3o und durch Zugfedern 31 wird dann der Rahmen in seiner oberen Stellung festgehalten, während die Abwärtsbewegung des Rahmens mittels eines Hebels 33 erreicht wird, der um den Punkt 34 schwenkbar gelagert ist und durch ein doppeltes Gelenkglied 35 mit dem Rahmen 26 in Verbindung steht. Beim Abwärtsschwenken des Hebels 33 wird der Rahmen 26 mit nach unten bewegt, wobei die Ketten 24 sich straff ziehen und die umgefallenen Kegel aufrichten.
  • Die Innenflächen der Rollbahn 2 und des Wurfgehäuses r werden vorteilhaft mit Leder, Gummi o. dgl. weichem Stoffe ausgelegt, damit beim- Spielen eingeräuschloser -Lauf der Kugel erzielt wird. Ebenso werden die Stoßplatte 12 des Wurfhebels 6 und die als Leitvorrichtung dienende Flachfeder 16 mit dem gleichen Stoffe belegt, um ein hartes Anschlagen der Kugel zu vermeiden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn für die Kugel, an deren Anfang ein zu ihr tangential liegendes Wurfgehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Wurfgehäuse ein federbeeinflußter Wurfhebel (6) und am Ende der Rollbahn eine ihrer Biegung angepaßte Flachfeder(z6) angeordnet ist, deren eines Ende (z7) an der Seitenwand der Rollbahn befestigt ist und deren anderes Ende (r8) mittels einer von Hand einzustellenden Stellvorrichtung (2z) mehr oder weniger in die Kugellaufbahn hineingeschwenkt werden kann, so daß der Lauf der Kugel von zwei Komponenten, nämlich von der Schleuderkraft des Wurfhebels (6) und der Einstellung der Flachfeder (z6), abhängig wird.
  2. 2. Kegelspiel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verstellbarkeit der Schleuderkraft des Wurfhebels(6) dessen Spannfeder (7) mittels eines auf der Federachse sitzenden Sperrades (7a) mehr oder weniger angespannt werden kann.
DESCH83513D 1927-08-10 1927-08-10 Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn Expired DE476887C (de)

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DESCH83513D DE476887C (de) 1927-08-10 1927-08-10 Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn

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DESCH83513D DE476887C (de) 1927-08-10 1927-08-10 Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn

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DE476887C true DE476887C (de) 1929-05-25

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ID=7442754

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DE (1) DE476887C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2999689A (en) * 1959-02-27 1961-09-12 Victor W Litwinczuk Portable table bowling game

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2999689A (en) * 1959-02-27 1961-09-12 Victor W Litwinczuk Portable table bowling game

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