AT82299B - Impulsgebemaschine für halbselbsttätige Fernsprechän ter. - Google Patents

Impulsgebemaschine für halbselbsttätige Fernsprechän ter.

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AT82299B
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Austria
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rod
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brush
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Hubert Gottlieb Ing Dietl
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Hubert Gottlieb Ing Dietl
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Description


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  Impulsgebemasehine für halbselbsttätige Fernsprechän ter. 



   Die Erfindung betrifft eine Impulsgebemaschine für Fernsprechämter mit halbselbsttätigem Betrieb, welche unter Vermeidung von drehmechanismen aussliesslich nur mit Relais arbeitet und bei welcher sowohl die Ziffernimpulse a] s auch die   Drehimpulse durch   eine einzige Relaisreihe gesteuert werden. 



   Bekanntlich soll die   Impulsmaschine   im Amt den Impulssender beim Teilnehmer ersetzen, d. h. sie hat dieselbe Aufgabe zu erfüllen wie der letztere; die vorliegende Darstellung befasst sich daher nur mit der den   Ernndungsgegenstand betreffenden Impuisgebung   und sind alle 
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   Das   Ausführungsbeispiel   in   Fig. l zeigt   nun.   auf welche Weise die vorstehende Impuls-   serie abgegeben wird. 



   Das   Tastenwerk   T besitzt im vorliegenden Fall drei Reihen von je zehn Tasten. die auf bekannte Art beim   Niederdrücken   festgehalten werden und sich   gegenseitig auslosen. Die   Sperrschiene jeder Reihe schliesst beim   Drücken   eines jeden Tasters je einen der Kontakt k1, k2, k3, welche Kontakte hintereinandergeschaltet und zwischen Batterie B und Auslösetaste Ta eingefügt sind. 
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 impulse in die Leitung U senden kann. und eine Stromteilungseinrichtung WE, welche die aus SU kommenden Stromstösse teilt und die geraden Impulse in die LEitung U2. die ungeraden in die Leitung U1 leitet. 



   Dies   vorausgeschickt, Soli nun   die Arbeitsweise der Impulsmaschine geschildert werden : 
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 wird nun, da die drei Kontakte k1, k2, k3 geschlossen sind, ein Strom über die Lampe L zum Relais ER fliessen und dieses zum   Ansprechen bringen. Über   den eigenen Kontakt l und Kontakt 2 des Schlussrelais SR wird sich ER während des ganzen Wahlvorgangs festhalten. DAs vorübergehende Aufleuchten der Lampe L zeigt der   Beamtin   an. dass am   Tastenwerk alle, in Ordnung   ist, während ein Nichteluchten auf einen Fehler hinweist.

   Natürlich kann die Einrichtung auch so getroffen werden. dass die Lampe beim Drücken   der     Auslösetaste nur dann leuchtet,   wenn am Tastenwerke etwas nicht in Ordnung ist. 
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 d. h. ungekürzt, und zur richtigen Zeit zur Wirkung gelangen. 



   Jetzt beginnt erst die eigentliche   Impubsendung   : Die Stromstösse U1 and U2 können abwechselnd arbeitend, die Ziffernrelais ZR1, ZR2...ZR0 nacheinander zum Anspruchen bringen, 
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IndemRahmen3istparallelzudemBürstenträger1eineStenerstange28drehbargelagert. 



  Diese Stange ist mit mehreren den einzelnen Bürstenhaltern zugeordneten Stiften   29   versehen, welche   in vertikaler   Richtung in zunehmenden Abständen von den in der Ruhestellung befindlichen Schaltgliedern 24 angeordnet sind. Diese Stifte sind in einer Linie übereinander, und zwar in der Ruhestellung der Stange 28 ein wenig seitlich der Bewegungslinie der einzelnen Schaltglieder   ¯74 gelegen.   wie in dem oberen Teil der Fig. 7 gezeigt ist. Wenn der   Bürstenträger 1   aufwärts bewegt wird, bis ein bestimmtes der Schaltglieder, M der Bürstensätze in derselben wagrechten Ebene mit dem entsprechenden Stifte steht, und die Stange 28 dann rasch im Uhrzeigersinne gedreht wird. wird der Stift 29 den Schalthebel 24 ergreifen und so den Bürstensatz auslösen.

   Entsprechend dem verschiedenen Abstand der Stifte 29 kann jeweils nur ein einziger der Schalthebel 24 freigegeben und nur ein Bürstensatz in Kontaktstellung gebracht werden. 



   An dem unteren Ende der Steuerstange 28 ist eine   Büchse 30 befestigt,   mit weicher das eine Ende einer am Rahmenteil 32   angelenkten Feder J7 veibunden   ist (siehe Fig. i unterer und   Fig. 2   oberer Teil). Die Büchse 30 trägt einen Zapfen 33, der sich gegen einen Vorsprung 34 an dem um die Achse   93 drehbaren Anker 3. S   des Schaltmagneten 36 anlegt. Die Feder 31 sucht die 
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 Rahmenvorsprung 37 anlegt. Bei Erregung des Magneten 36 dreht dessen Anker 35   die Stange 28   im Uhrzeigersinne unter Spannung   der Feder 31,   die bei Aberregung des Magneten die Stange M in ihre Ruhelage zurückbringt. 



   Um die   Büfstensätze   zu heben und zu senken, sind dauernd angetriebene Rollen 38, 38', 38" (Fig. 2) vorgesehen, welche auf einer Seite einer mit dem Bürstenträger 1 verbundenen Hubstange. 39 angeordnet sind und mit elektromagnetisch bewegbaren, losen Rollen   40,   40', 40" zusammenwirken, die entsprechend auf der anderen Seite der Hubstange gelagert sind. Die 
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 Auf denselben Achsen sind auch die Anker 43 der Kupplungsmagnete 44,44',   44"gelagert. An   den Ankern 43 ist eine Stange 46 angebracht, deren freies Ende eine Feder   47 tlägt,   während das andere Federende mit einem Bolzen 48 verbunden ist, der in dem Winkelhebel" 42 durch eine Mutter 49 verstellbar befestigt ist.

   Der Winkelhebel 42 wird feiner durch eine Stellschtaube 50 gegen den Zug der Feder 47 in geeignetem Abstand von dem Anker gehalten. Ein Vorsprung 51 
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 und hält so den Anker in 0geeignetem Abstand von den Magnetpolen. 



   Bei Erregung eines der Magnete 44 wird die   zugehörige Rolle 40 gegen   die Stange 39 und damit diese gegen die dauernd laufende Rolle 38 angedrückt. so dass diese die Stange 3. 9 und damit den Bürstenträger 1 in Bewegung versetzt. Die rollen 38 und 38" bewirken die Aufwärtsbewegung. die   Rolle-M'die Abwärtsbewegung   der Stange 39. Diese Bewegung erfolgt bei Antrieb durch die Rolle 38'' mit erhöhter, z. B. zehnfacher Geschwindigkeit. 



   Die   Erregung der Antriebsmagnete erfolgt über   eine von der Stellung des Bürstenträgers 1 beeinflusste Unterbrechervorrichtung. Diese besteht aus zwei. durch ein mit dem Träger I ver- 
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   Die Wirkungsweise des Wahlschalters ist die folgende : Die Kupplung des Bürstenträges mit der mit geringer Geschwindigkeit laufenden Antriebsvorrichtung 38 wird vollzogen, um den Hub des   Bürstenträgers   für die Auswahl der betreffenden Bürste zu bewirken, wobei die Länge des   Ilubweges   vor der Drehung der Schaltstange 29 durch die am Unterbrecher 56, 57 erzeugten Stroomstösse bedingt wird. Hierauf wird der Kupplungsmagnet der schnellaufenden Antriebsvorrichtung 38" errgt, um die Bürsten in Zehnereinheiten über die Anschlüsse zu schleppen, und   schliesslich   wird die langsame Antriebsvorrichtung 38 wieder eingeschaltet, um den Weg bis zu dem gewünschten   Anschluss   in   Einerschritten fottzusetzen.   Es weiden dabei die letzteren 
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 beeinflusst.

   Wenn   die gewünschten Anschlüsse erreicht   sind, wird die Aufwrtsbewegung des   Bürstenträgers   durch. Aberregung des Kupplungsmagneten gehemmt und dieser in seiner gehobenen Stellung durch den Eingriff einer von einer Feder   6s'beeinflussten   Sperrklinke 63 in den entsprechenden einer Reihe von Schlitzen 64 in der Hubstange 39 (Fig. 2, 3 und 4) fest- 
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 Dieser zieht die Sperrklinke 63 an und bringt gleichzeitig die Stange 39 in Eingriff mit der abwärtstreibenden Rolle 38'. 



   Wenn der   Bürstenträger   1 seiner unteren Ruhestellung sich nähert, tritt die Bürste 68 der Unterbrechervorrichtung in Eingriff mit dem Kontaktteil 69. Hiebei wird der Stromkreis für einen Folgeschalter, ein Relais o. dgl. vervollständigt und der Stromkreis des Magneten   44'   
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 drehen, so dass diese Bürsten seitwärts und wieder in die in dem oberen Teil der Fi,., gezeigte Ruhestellung gebracht werden. 
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 Rahmen angeordnet. Die Platten greifen am oberen Ende mit Zapfen.   S'J   in die festgelagerte Rahmenplatte 3 ein : am unteren Ende bilden sie einen sich verjüngenden Schlitz 84. durch den eine einzige. den gesamten Rahmen haltende bEfestigungsschraube 99 greift.

   An dem Rahmen ist schliesslich eine Feder   87 befestigt.   die sich gegen einen Teil 188 des festen Rahmens 3 anlegt und das Klappern des Rahmens 75, 76 verhindert. Die Antriehsstange 39 ist an ihrem oberen Ende mit einem Zapfen 95   versehen,   der in dem unteren Ende des hohlen Bürstenträgers 1 mittels einer federnden Klinke 96 festgehalten wird, wie Fig. 2 oben zeigt. 



   Die leicht lösbare Anordnung des Rahmens gestattet, diesen zur   Vornahme von   Prüfungen und Ausbesserungen oder um den Rahmen durch einen anderen zu ersetzen, äusserst rasch durch Lösen der Schraube 99 und der Klinke 96 zu entfernen oder in entsprechender Weise zu befestigen. 



   Damit die   überwachende   Person auf der Suche nach einer   Störung   rasch bestimmen kann, mit welchem   Satz von Anschlüssen einer Abteilung die Bürsten   in Eingriff stehen. ist   die Antriehs-   
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 stange sieht, mit   welchem Anschluss der Abteilung   die Bürsten in Eingriff stehen. kann sie rasch erkennen, ob der Fehler in diesem oder einem anderen der zur Herstellung des   Sprechstromkreises   dienendenWählergelegenist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Wähler für voll- oder halbselbsttätige Fernsprechanlagen. bei welchem ein Bürsten- 
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 angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Wählt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dass der Bürstenträger (1) leicht EMI3.5 6. Wähler nach den ansprühen i und 4. dadurch gekennzeichnet. dass die Schaltvorrichtung (28, 29) den Drehkörper (22, 23) in solcher Richtung dreht, dass die Bürsten (9, 10) EMI3.6
AT82299D 1911-05-02 1919-03-01 Impulsgebemaschine für halbselbsttätige Fernsprechän ter. AT82299B (de)

Applications Claiming Priority (2)

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