AT82231B - Verfahren und Vorrichtung zur Überführung schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Überführung schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Überführung schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlen- wasserstoffe. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überführung schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe, z. B. solche, welche bei den gewöhnlichen Vergasern von Explosionsmaschinen gebraucht werden können. Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Umwandlung dadurch herbeizuführen, dass das schwere Öl mit Wasser oder Dampf gemischt durch Retorten geleitet wird, in denen es mit EMI1.1 ungefähr 50011 C befinden, in Berührung gebracht wird. (Siehe österreichische Patentschrift ni. 51464 und deutsche Patentschrift Nr. 226135,) Bei diesen bekannten Verfahren werden mit Eisen gefüllte Rohre verwendet, durch. welche der umzuwandelnde Kohlenwasserstoff hindurchtritt, wobei die Rohre auf einer Temperatur von etwa 4800 C erhalten werden. Es hat sich nun gezeigt, dass sich das Eisen rasch mit einer Schichte von Kohlenstoff überzieht und die Zwischenräume zwischen den Eisenstücken verstopft werden, wobei auch die Wirksamkeit des Eisens als Kontaktsubstanz vermindert wird. Ausserdem bewirkt der Durchtritt des Wassers oder Dampfes mit dem umzuwandelnden Kohlenwasserstoff in den Rohren eine rasche Oxydation des Eisens und macht dieses als Kontaktsubstanz unwirksam. Der Erfinder hat beobachtet, dass Nickel nicht nur eine wirksamere Kontaktsubstanz als Eisen ist, sondern, dass es sich auch nur langsam mit einer Kohlenschichte überzieht bzw. bei einer geeigneten Temperatur überhaupt nicht überzogen wird, so dass es stets weit wirksamer als Eisen bleibt. Auch unterliegt Nickel nicht in solchem Masse der Oxydation, dass es bei Berührung mit Dampf wie das Eisen unwirksam würde, weshalb etwa abgesetzter Kohlenstoff mittels Dampf ausgeblasen werden kann, was bei Eisen eine tiefgehende Oxydation zur Folge haben würde, die es ebenso unwirksam macht wie die Kohlen schichte, die durch den Dampf zu entfernen wäre. Wickel besitzt demnach in Verbindung mit der Eigenschaft, dass es in hervorragendem Masse geeignet ist, die Überführung in leichte Kohlenwasserstoffe zu erleichtern, noch die wichtige Eigenschaft, dass es seine Oberfläche rein und wirksam erhält, so dass es nicht häufig gereinigt zu werden braucht, wie dies bei Eisen der Fall ist. Die vorliegende Erfindung besteht demgemäss vor allem darin, dass bei der bekannten destruktiven Destillation schwerer Kohlenwasserstoffe, bei welcher diese gemeinsam mit Wasser über ein auf Rotglut erhitztes metallisches Kontaktmittel geleitet werden, in kompakter Form befindliches Nickel verwendet wird. Es werden vorzugsweise ungefähr 20 bis 60 Teile Wasser auf 100 Teile Öl benutzt, wobei die erforderliche Zufuhr dieser beiden Stoffe in geeignetem Verhältnis zueinander durch miteinander in Verbindung stehende Pumpen bewirkt werden kann. Die Zeichnung stellt in Fig. i eine Anlage zur Ausführung des Verfahrens teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt und in Fig. 2 in Oberansicht dar ; Fig. 3 ist ein Schnitt einer Einzelheit. Übereinander angeordnete Pumpen A und B sind durch Zahnräder Al, BI miteinander EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 Die Temperatur dieser Rohre kann man durch eine Schah-hoffnung hindurch beobachten, oder durch ein Pyrometer G, das elektrisch mit einer Anzeigevorrichtung G1 verbunden ist, kon- trollieren. EMI2.3 werden, wodurch die Bildung sehr leicht flüchtiger Destillationsprodukte, welche durch die permanenten Gase zum grossen Teile mitfortgerissen werden, quantitativ herabgesetzt wird. Der Druck kann durch Drosseln des Auslasses vom Gas aus der Kühlschlange F mittels eines EMI2.4 durchzuführeii, um die Bildung von permanenten Gasen soweit als möglich zu vermeiden und dann mit den nach dem AbdestiHieren des leichten-Destillates aus dem bereits einmal behan- delten Öl zurückbleibenden Rückständen die Operation mehrere Male in gleicher Weise jedoch bei nach und nach höheren Temperaturen zu wiederholen. Wenn das Verfahren mit der richtigen EMI2.5 können dann noch einmal behandelt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : i, Verfahren zur Überführung schwerer Kohlenwasserstoffe in leichteres Öl, bei welchem das schwere Öl gemeinsam mit Wasser über ein in einer Retorte befindliches, auf rotglut erhitztes metallisches Kontaktmittel geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Kontaktmittel Nickel in kompakter Form-verwendet wird.
Claims (1)
- 2-. Ausfiibrungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Retorte während des ersten Durchganges der Mischung auf beginnender Rotglut gehalten wild und ihre Temperatur für jeden darauffolgenden Durchgang der von den leichteren Bestandteilen durch Destination getrennten, mit Wasser gemischten schweren Bestandteile des-bereits ein-oder mehreremale behandelten Öles nach und nach erhöht wird.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch mehrere Förderl : orrichtungen (z. B. die Pumpe-4 und B) für die Zuführung von 01 und Wasser zu der Retorte, die derart miteinander (z. B. durch die Zahnräder A1, B1) verbunden sind, dass die Flüssigkeiten in demselben Verhältnis zueinander bei jeder Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung zugeführt werden, wobei eine Brennstoffzuführungsvorrichtung (z. B. die EMI2.6
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