DE326282C - Verfahren zum UEberfuehren schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoff - Google Patents

Verfahren zum UEberfuehren schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoff

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DE326282C
DE326282C DE1913326282D DE326282DD DE326282C DE 326282 C DE326282 C DE 326282C DE 1913326282 D DE1913326282 D DE 1913326282D DE 326282D D DE326282D D DE 326282DD DE 326282 C DE326282 C DE 326282C
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    • C10G47/02Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions characterised by the catalyst used
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    • C10G9/02Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in retorts

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Description

  • Verfahren zum Überführen schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen schwerer Kohlen@wasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe, z. B. solche, welche bei den gewöhnlichen Vergasern von Explosionsmaschinen gebraucht werden können.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Umwandlung- dadurch herbeizuführen, daß das schwere öl mit Wasser oder Dampf gemischt durch Retorten geleitet wird, wo das 0l mit Eisenspänen von dunkler Rotglut oder ungefähr 5oo° G in Berührung gebracht wird. Es sind -auch andere Metalle an Stelle von Eisenspänen bereits vorgeschlagen worden.
  • Ferner ist bekannt, die Dämpfe von schweren Kohlenwasserstoffen mit fein verteilten Metallen, z. B. fein verteiltem Nickel, in der Hitze in Berührung zu. bringen.. Die Zersetzung der Kohlenwasserstoffe unter Benutzung von fein verteiltem Nickel in der Hitze geht so durchgreifend und#heftig vor sich, daß sie praktisch kaum anwendbar ist. ' Im übrigen haben die entstehenden Produkte einen abscheulichen Geruch und sollen nach dein bekannten Verfahren wiederum in . Gegenwart von fein verteiltem Metall bei niederer - Temperatur mit Wasserstoff behandelt werden, um diesen Geruch zu entfernen.
  • Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß schwere Kohlenwasserstoffe zusammen mit Wasser oder Dampf mit Nickel in kompakter Form in einer Retorte o. dgl. in Berührung gebracht werden, wobei die Retorte auf dunkler Rotglut oder in der Nähe dieser Temperatur gehalten wird. Falls gewünscht, kann ein größerer oder geringerer Überdruck in der Retorte angewendet werden. Nickel in kompakter Form hat die wertvolle Eigenschaft, die Überführung ,der schweren Kohlen= wasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe zu erleichtern und dabei seine Oberfläche im Verhältnis zu den anderen, bekannten Kontaktmetallen länger rein und wirksam zu erhalten, so daß es nicht häufig gereinigt zu werden braucht, wie dies bei Eisen der Fall ist. Überdies kann,, - wenn eine Verschmutzung der Oberfläche eintritt, die. Reinigung durch Durchblasen von etwas überschüssigem Dampf in bekannter Weise erfolgen.. Dies. läßt sich, wenn die Retorte mit Eisen beschickt wird, nicht durchführen, da bei der hohen Temperatur der Dampf sofort das Eisen angreift und- es vollständig oxydiert.
  • Es können beispielsweise 2o bis 6o Teile Wasser auf iöo Teile Öl benutzt werden.. Die benutzten Nickelkörper erhalten zweckmäßig die Form von Stangen oder Kugeln oder eine sonst geeignete Gestalt und werden zweckmäßig in rohrförmige Räume eingeführt, durch. welche das Öl und das Wasser fließt.. Die Heizung der die Rohre mit den Nickelstangen o. dgl. aufnehmenden Retorte erfolgt in beliebiger geeigneter Weise. Das Öl und das Wasser verläßt die Retorte bzw. die Retortenrohre in Form von permanenten Gasen und Dämpfen und geht dann zweckmäßig. zu einer Kühlvorrichtung, etwa einer Kühlschlange, wo die Dämpfe zu Wasser, Öl und leichtem- Destillat, wie es gewöhnlich bei Kraftwagen benutzt wird, kondensiert wer--den. Die -Kondensate werden dann voneinander getrennt und können rektifiziert werden. Die -Umwand lung kann unter Druck vorgenommen werden, un',d-= es kann ein erheblicher Druck angewendet werden, d'a die Mengen etwa entstehender flüchtiger Destillate, die durch die;."pexriafied@ri5 C`xäse mit fortgenommen werden, :- hierdtzrch* verringert werden. Die entstehenden' permänenten Gase können dazu benutzt werden, um Wärme für irgendeine der `Operationen zu liefern.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens hat es sich herausgestellt, daß zur Erreichung der Maximalausbeute an leichtem Destillat es wünschenswert ist, die Mischung von schwerem öl oder Dampf schnell durch die Retorte bzw. die Retortenrohre bei Beginn der Rotglut hindurchzuführen, so daß soweit als möglich die Bildung von permanenten Gasen vermieden wird, und dann nach dem Abdestillieren des leichten Destillats die Operation mit dem zurückbleibenden undestillierten Öl mehrere Male zu wiederholen und dabei die Retorte nach und nach auf höhere Temperaturen zu erhitzen. Wenn das Verfahren mit der richtigen Geschwindigkeit bei geeigneten Mengenverhältnissen und Tempe-_raturen ausgeführt wird, die sich leicht bei einiger Übung herausfinden lassen, so wird nur sehr wenig Kohlenwasserstoff nach dem Durchgehen durch die Retorte bzw. die Rohre un.verwandelt .bleiben, und solche unverwandelten Rückstände können dann noch einmal behandelt werden.

Claims (1)

  1. ` PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Überführen schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoffe, bei dem die schwereren Kohlenwasserstoffe zusammen mit Wasser oder Dampf in eine Retorte, die etwa bei dunkler Rotglut gehalten wird, gebracht werden, wobei, falls erforderlich, Druck in der Retorte und in der Kondensiervorrichtung aufrechterhalten wird, gekennzeichnet durch die Anwesenheit von Nickel in kompakter Form, beispielsweise in Form langer Stangen, die in Röhren enthalten sind, durch welche die Mischung von 01 und Dampf hindurchgeht:
DE1913326282D 1913-04-25 1913-04-25 Verfahren zum UEberfuehren schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoff Expired DE326282C (de)

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DE1913326282D Expired DE326282C (de) 1913-04-25 1913-04-25 Verfahren zum UEberfuehren schwerer Kohlenwasserstoffe in leichtere Kohlenwasserstoff

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