<Desc/Clms Page number 1>
Laufwerk für einseilige Hängebahnen.
Vorliegende Erfindung bezieht, sich auf Einrichtungen an Laufwerken von einseiligen Hängebahnen jener Art, bei welchen die Rader des Laufwerkes auf einem Tragseil laufen und der Antrieb durch ein Zugseil erfolgt, bei dessen Reissen selbsttätig eine mit einem besonderen Bremsseil zusammenarbeitende Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Bei diesen bekannten Laufwerken (österr. Patent Nr. 43535) liegt deI Angriffspunkt der bewegenden Zugkraft ausserhalb des Schwerpunktes des Laufwerkes, demzufolge ruft diese ein Drehmoment hervor, das das Bestreben hat, die entsprechenden Räder des Laufwerkes vom Tragseil abzuheben. Die Folge hiervon ist eine ungleichmässige Lastverteilung auf das Tragseil und die Gefahr des Entgleisens.
Gemäss vorliegender Erfindung wird nun das Zugseil derart mit dem Laufwerk verbunden. dass die Richtung der Zugkraft durch den Schweipunkt des Laufwerkes hindurchgeht, so dass bei
EMI1.1
kommt und die Lastverteilung auf die einzelnen Räder vollkommen gleichartig ist. Um dies zu erreichen, fasst das Zugseil ein Organ, BÜgel, Hebel, Traverse o. dgl., an, das an eine im Schwerpunkt des Laufwerkes vorgesehene Achse unabhängig von dem Aufhängerahmen des Wagens augelenkt ist.
Um auch bei der Betätigung der Bremsvorrichtung, d. i.
EMI1.2
richtung im Gegensatze zu ihrer bekannten, starren Befestigung am Laufwerk selbst, an ein um dessen Schwerpunktsachse schwingbares Organ befestigt, vorzugsweise an dem Hängerahmen des Wagens und möglichst im Schwerpunkte des ganzen Systems, nämlich des Laufwerkes samt Zubehör und des Wagens, so dass ohne Schwingbewegung sofort ein Stillstehen des Wagens hervorgerufen wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Vorder-und Stirnansicht dargestellt.
Das mit seinen Räderpaaren 1 auf dem Tragseil : 2 ruhende Laufwerk 3 besitzt in seinem Schwerpunkt eine. Achse J, auf der eine Traverse ; gelagert ist, an deren einem Ende B das Zugseil 6 und an dessen anderem Ende C das Ballastseil 7 befestigt ist.
Die Grössenverhältnisse der Arme der Traverse sind derart gewählt, dass der Schwerpunkt des Laufwerkes nahezu in der Verlängerung des Zugseiles liegt ; die Anzugskraft wirkt daher im Schwerpunkt und Richtungsänderungen im Zugseil werden durch entsprechendes Ausschwingen der Traverse ausgeglichen. so dass stets die Last vorkommen, gleichmässig auf sämtliche Laufräder verteilt ist und einer Tendenz des Al) hebens eines Teiles der Räder vom Seil, infolge Fehlens eines Drehmomentes, vorgebeugt ist.
Es ist klar, dass statt der dargestellten Traverse auch ein anderes, an die Achse des Laufwerkes angelenktes Organ, etwa ein Bügel, vorgesehen sein könnte ; die Traverse ist insoferne zweckmässiger, als an
EMI1.3
rädern 1 angeordnet werden können, dass der Zwischenraum 9 zwischen den genannten Teilen kleiner als der Durchmesser des Tragseiles ist, um in bekannter Weise als Sicherung gegen Entgleisen der Laufräder dienen.
Unterhalb des Zugseiles 6 ist das besondere Bremsseil 10 vorgesehen, welches von einer Klemmvorrichtung 11 beliebiger bekannter Bauart angefasst wird. die bei Reissen des
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
wird erfindungsgemäss die Brems- oder Klemmvorrichtung möglichst im Schwerpunkte des ganzen Fahrsystems montiert. d. h. im Angriffspunkt der Resultierenden der freien, parallel zum Tragseil gerinchteten Komponenten, des an der Achse @l angreifenden Gewichtes des Laufwerkes samt Zubehör. wie Traverse und Ballastseil. und des Gewichtes des Wagens.
EMI2.2
i.
Laufwerk für einseilige Hängebahnen, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil unter Vermittlung eines an einer Achse im Schwerpunkt des Laufwerkes schwingbaren, von dem Aufhängerahmen des Wagens unabhängigen Organes mit dem Laufwerk verbunden ist, um durch Verhinderung des Entstehens von Drehmomenten eine gleichmässige Lastverteilung auf sämtliche Laufwerksräder zu sichern und ein Entgleisen des Laufwerkes, howie ein
EMI2.3