DE82208C - - Google Patents

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DE82208C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/02Manually-operated, e.g. lever-actuated, devices operating on ropes, cables, or chains for hauling in a mainly horizontal direction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/02Hoists or accessories for hoists
    • B66D2700/021Hauling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wagenziehwinde.
Die vorliegende Erfindung soll auf kleinen Rangirbahnhöfen bezw. Geleisen, auf Nebengeleisen für Privatwerke und überall da verwendet werden, wo eine Lokomotive zum Rangiren und Verschieben von Eisenbahnwagen nicht zur Verfügung steht, leere oder gefüllte Wagen aber auf längere oder kürzere Strecken öfters verchoben werden sollen. Dies geschieht bekanntlich bisher meist unmittelbar durch Menschenkraft, indem entsprechend viele oder starke Mannschaften durch Anfassen den Wagen verschieben, oder es wird bewirkt mittelst Hebelkraft, sogenannter Knippen, indem ein gekrümmter Hebel auf die Schiene gelegt und unter das Rad gesteckt wird und so durch wiederholtes Auf- und Abbewegen und von neuem Ansetzen des Hebels der Wagen langsam und stofsweise vorwärts bewegt wird.
Diese schwerfällige Art der Wagenverschiebung hat man durch eine besondere Winde zu beseitigen gesucht, indem man diese Winde an den Buffer eines Wagens ansetzte und die Kette in entsprechender Entfernung auf der Schiene einhängte, dann aufwand und dadurch den Wagen bis zum Kettenhaltepunkte hinzog und nun diesen weiter verlegte u. s. w. Bei dieser Winde war das Abwinden der Kette lästig und die Winde war unbequem, oft gar nicht passend an den Wagen anzubringen, weil deren Buffer und Enden nicht dafür geeignet waren.
Meine Wagenziehwinde vermeidet diese Uebelstände, indem sie vom Wagen selbst unabhängig ist, während das Abwinden der Kette selbstthätig durch das Versetzen der Winde erfolgt, dieses aber wieder deshalb sehr leicht und bequem bewerkstelligt werden kann, weil die Winde als einfacher, auf der Schiene fahrbarer Wagen gebaut ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Winde,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein lothrechter Schnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht;
Fig. 5 stellt einen Theil und
Fig. 6 die Verwendungsart der Wagenwinde dar.
Die Winde besteht aus dem Doppelgestell A mit den zwischen demselben angebrachten Laufrädern B, auf welchen der geschlossene Bügel C aufgesetzt ist. Zwischen den Bügel, welcher der Trommelspindel E im oberen und unteren Querstück Führung giebt, ist die Kettentrommel D eingesetzt, während in einem der senkrechten Rahmenstücke die Antriebs- und Kurbelspindel F gelagert ist. An den Seitenstücken sind auch die Stützen G befestigt, mittelst welcher die Winde in senkrechter Stellung auf der Schiene gehalten und gegen Umkippen durch den Zug des Wagens geschützt wird. Gegen das eigentliche Abheben der Winde von den Schienen durch den Wagenzug ist eine noch zu erläuternde Zange vorgesehen.
Die Aufstellung der Wagenwinde ergiebt sich durch einen Blick auf die Abbildungen 1, 2, 3 und 6 der Zeichnung.
Die Trommel D sitzt lose auf der Spindel E; der obere Nabenkopf der Trommel ist zu einer Klauenkuppel ausgebildet, mit welcher
das darüber sitzende Kegelrad J1 durch Senken oder Heben in oder aufser Eingriff gebracht werden kann; über dem Rad J1 sitzt auf der Spindel E eine Büchse H, die als Lagerung für die Spindel F dient, auf welcher das mit J1 in Eingriff stehende Kegelgetriebe / sitzt. Dadurch, dafs das Rad J1 mit seiner Nabe auf der durch die Verjüngung der Spindel auf ihr entstehenden Brüstung aufsitzt, kann es durch Hebung und Senkung der Spindel am Griff K mit sammt der Büchse H und dem Getriebe J und Spindel F in und aufser Eingriff mit der Trommel D gebracht werden (Fig. 3), ohne dafs J und J ] in ihrer Lage zu einander gestört würden. Ein länglicher Schlitz L in dem Rahmen C gestattet die Hebung der Spindel F.
Um die Spindel E mit ihrem Zubehör in gehobener Stellung zu erhalten, schiebe ich ein Zwischenstück M zwischen den Griff K und das obere Querstück des Bügelrahmens C (Fig. 3 und 5).
Durch die Hebung und Senkung der Spindel E bezwecke ich nun nicht allein die Ent- und Verkuppelung des Antriebs mit der Kettentrommel D, sondern auch die Oeffnung und den Schlufs der Zangen R, durch welche die Wagenziehwinde gegen Abheben von den Schienen gesichert wird. Zu dem Ende ist die Spindel unten mit einem gegabelten Gelenkkopf O versehen; an diesen sind die zweiarmigen Hebel P angeschlossen, die einen festen Drehpunkt zwischen den Rahmen A haben; das vordere Ende der Hebel wird von je zwei Zugstangen Q erfafst, die ihrerseits die Schenkel je einer Zange R ergreifen und diese kniehebelartig öffnen oder schliefsen, je nach der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Spindel E. Die Zangen R haben feste Drehpunkte in am Bügel A befestigten Lagern S.
Die Abbildungen 1, 2 und 3 erklären nun ohne Weiteres die Wirkung der Zangen in Verbindung mit E.
Die Anwendung und Gebrauchsweise der Wagenziehwinde ist folgende: Bei abgewickelter Kette wird sie in der zulässigen Entfernung von dem anzuziehenden Wagen auf der Schiene festgestellt durch entsprechende Einstellung der Stützen G und Schliefsen der Zangen bei niedergelassener Spindel. Hierdurch ist zugleich der Antrieb mit der Trommel in Eingriff gebracht, und durch Drehung der Kurbel T wird die Trommel gedreht und die Kette aufgewunden, der Wagen herangezogen (Fig. 6).
Wenn die Kette nahezu aufgewickelt ist, wird die. Spindel gehoben, Trommel und Triebwerk werden aufser Eingriff mit einander gebracht durch Hebung der Spindel, wodurch aber auch zugleich die Zangen geöffnet werden, und nun wird die Winde einfach auf der Schiene weiter gefahren, wodurch sich die Kette von selbst von der Trommel abwickelt, indem diese sich frei um die Spindel dreht. :
Bei gänzlicher oder genügender Abwickelung wird die Winde wieder festgestellt und dasselbe Spiel wie vorhin wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wagenziehwinde, gekennzeichnet durch eine auf einem Fahrgestell montirte Seil- oder Kettentrommel, die sich lose um eine in geeignetem Bügel geführte Achse drehen kann, während durch Hebung und Senkung dieser Achse das mit ihr verbundene Triebwerk mit der Trommel ent- oder verkuppelt wird und zugleich auch ein mit der Spindel verbundenes Zangenpaar (kniehebelartig) geöffnet oder geschlossen wird, um den Apparat unverrückbar auf der Schiene zu befestigen und gegen Umkippen zu sichern, oder ihn zu lösen und verschieben zu können bei gleichzeitiger Abwickelung der Kette.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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