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Selbsttätiger Seilgreifer für Seilhängebahnen.
Durch die österreichische Patentschrift Nr. 27640 ist ein selbsttätiger Seilgreifer für Seilhängebahnen mit einem die Einstellung bewirkenden, unter dem Einfluss des Wagengewichtes stehenden Gleitstücke bekannt gewo den, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der zangenartige, an den festen Backen angelenkte bewegliche Backen mittels eines Hebelfortsatzes von entsprechender Länge mit einem Führungsstück beweglich verbunden ist, das durch einen in dem Gleitstück angeordneten Schlitz, der auf eine in Führungsstücke gelagerte Rolle einwirkt, hin und her bewegt wird, zu dem Zwecke, eine grosse Schliesskraft der Klemme durch die doppelte Übersetzung, d. h. durch die Übersetzung im Schlitz infolge der Keilwirkung desselben und der des Hebels bei möglichst kleinem Eigengewicht des Wagens zu erzielen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vereinfachung dieser bekannten Konstruktion, indem nämlich ein Arm des beweglichen Backens einen gegen die Lotrechte geneigten Schlitz besitzt, in den ein vorteilhaft mit einer Rolle versehener Zapfen des Gleitstückes eingreift. Dass hiedurch die Konstruktion wesentlich vereinfacht wird, wird an der Schilderung einer Ausführungsform eines solchen Seilgreifers ohne weiteres klar werden.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, dass der Schlitz des Hebelarmes oder des Gleitstückes, wenn die bekannte Konstruktion angewendet werden sollte, entweder zur Gänze oder zumindest in seinem unteren Teil nur in einem so kleinen Winkel gegen die Lotrechte geneigt ist, dass eine Selbsthemmung infolge des Reibungsdruckes des Zapfens in dem Schlitz erreicht ist, derzufolge auch bei Belastungverminderungen der Zapfen in dem Schlitz keine Bewegung im Sinne der Eröffnung der Backen macht.
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und in einem lotrechten Schnitt.
An dem Schild a des Laufwerkes ist das Gleitstück b lotrecht beweglich gelagert, an dem die Last des Wagengewichtes angreift. Ein vorzugsweise mit einer Rolle umgebener Zapfen c dieses Gleitstückes b greift in einen schrägen Schlitz d eines an dem Schild a mittels des Bolzens e gelagerten Hebelarmes f ein, der mit einer Klemmbackenfläche g versehen ist. Diese Klemmbackenfläche g liegt dem an dem Schild a befestigten feststehenden Klemmbacken h gegenüber, so dass also g und h zusammen eine zangenartig wirkende Klemme für das Seil i bilden.
Wird das Gleitstück b durch die Last des Wagens niede gezogen, so schwenkt der Zapfen c durch seinen Eingriff in den schrägen Schlitz d des Hebels/, diesen im Sinne der Fig. 2 nach links, wodurch das Seil zwischen den Backen g und h festgeklemmt wird.
Wird das Gleitstück b durch Auffahren der Rolle k auf eine \uflaufschiene gehoben, so dass also das Gleitstück von dem Wagengewicht entlastet wird, so wird der Hebel t und damit auch der Klemmbacken g rechts geschwenkt und die Klemmung wird vermindert oder hört ganz auf.
Man sieht also, dass auf diese Weise ein besonderes Zwischenstück zwischen dem Gleitstück und dem Hebelarm des beweglichen Backens erspart we. den kann, ohne dass deshalb die Konstruktion weniger betriebssicher werden würde.
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Wie aus Fig. 2 zu ersehen, ist der Schlitz d in seinem oberen Teil gegenüber der Lotrechten mehr geneigt als in seinem unteren Teil, und dies hat den Zweck, der Seilklemme Selbsthemmung zu verleihen. Ist nämlich der Zapfen c durch die Abwärtsbewegung des Gleitstückes b in den unteren Teil des Schlitzes d hineingekommen, wobei der Zapfen c
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last entstehen, die Reibung des Zapfens an der anliegenden Schlitzfläche nicht überwunden werden kann und infolgedessen derartige Entlastungen des Gleitstückes b nicht bewirken können. dass der Zapfen c im Schlitz aufwärts bewegt werden würde.
Ist einmal der Zapfen c in dem Schlitz durch die Wagen last entsprechend tief abwärts bewegt worden, wodurch auch eine ganz bestimmte Seilklemmung entsteht, so behält er diese Lage unter allen Umständen bei, so dass auch eine Verminderung der Seilklemmung hei den normalerweise auftretenden Entlastungen nicht eintreten kann. Die Verminderung der Seitklemmung oder deren gänzlich Aufhebung kann nur durch gewaltsames Anheben des Gleitstücke, b mittels der Auflaufschiene er ; eicht werden.
Selbstverständlich könnte der Schlitz c über seine ganze Länge diese eine Selbstsperrung erzeugende geringe Neigung erhalten ; es genügt aber. nur den unteren Teil des
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aufweisen kann, um die anfängliche Schliesshewegung des beweglichen Backens zu vergrössern.
Diese besondere Ausbildung des Schlitzes kann selbstberständlich auch bei Seilgreifern anderer Art Anwendung finden. rATEXT-AXSPR. rCHE : i. Selbsttätiger Seilgreifer für Seilhängebahnen. bei dem der bewegliche Backen mittels eines Hebelarmes durch Keilwirkung von dem lotrecht beweglichen. unter dem Einfluss des Wagengewichtes stehenden Gleitstöck gegen den festen Backen gedrückt wird. dadurch gekennzeichnet. dass ein Arm des beweglichen Backens einen gegen die Lotrechte geneigten Schlitz besitzt, in den ein vorteilhaft mit einer Rolle versehener Zapfen des Gleitstückes eingreift.
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