AT285875B - Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen

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AT285875B
AT285875B AT912967A AT912967A AT285875B AT 285875 B AT285875 B AT 285875B AT 912967 A AT912967 A AT 912967A AT 912967 A AT912967 A AT 912967A AT 285875 B AT285875 B AT 285875B
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Stefan Sowitsch & Co Ing
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen 
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen unter Verwendung einer an der Kabine beweglich befestigten und sich zwischen Kabinenboden und Schachttür bzw. 



  Schachtwand eines Aufzuges über die Breite der Kabinenöffnung erstreckenden, von Federn in ihrer Ausgangslage gehaltenen Leiste, die bei ihrer Betätigung mittels Lenker über eine Unterbrechereinrichtung den Stromkreis der elektrischen Fahranlage unterbricht und zu ihrer Fixierung in der Normallage unterhalb ihrer Oberfläche bewegliche Anschläge aufweist, gegen die anstellbare, von einer Zugstange betätigbare Schwenkriegel vorgesehen sind. 



   Bei türlosen Fahrkabinen kommt es immer wieder vor, dass Personen, vornehmlich Kinder, zwischen Fahrkabinenfussbodenkante und Schachtwand eingeklemmt und verletzt werden. 



   Es sind daher bereits Sicherheitseinrichtungen geschaffen worden, bei welchen die Leiste gegen das Fahrkabineninnere unter den Kabinenboden zurückweicht und so einen erforderlichen Spalt freigibt, der ein Einquetschen und ein Verletzen eines Fusses oder einer Hand verhindert. Bei dieser bekannten Sicherheitseinrichtung tritt der Nachteil auf, dass durch Verschmutzung bzw. Durchbiegen des Kabinenbodens unter grosser Last die Trittleiste am Ausweichen behindert und somit unwirksam wird. 



   Weiters sind schwenkbar am Kabinenboden angelenkte Trittleisten bekannt, die während des Aufenthalts in den Haltestellen nicht verriegelt sind, so dass eine einsteigende Person auf die   ausweichende Trittleibte   treten und sich verletzen kann. Andere Ausführungen von diesbezüglichen Sicherheitseinrichtungen müssen wieder durch besondere Betätigungsorgane, wie   z. B. zus : itzliche   Elektromagneten verriegelt werden ; diese zusätzlichen Mittel sind aufwendig und kostspielig. 



   Ferner ist eine Sicherheitsvorrichtung bekannt, bei der jedem beweglichen Anschlag je ein gesonderter Riegel zugeordnet ist und diese Riegel mit einer Stange verbunden sind und von der Zugstange über einen Winkelhebel und Lenker betätigt werden, wobei ein Gegengewicht, das auf einer Stange angeordnet und mit dieser mit einem Riegel verbunden ist, die Arretierstellung der Riegel bewirkt. Es muss demnach zur Aufhebung der Arretierung von der Zugstange über den ganzen Mechanismus das Gegengewicht angehoben werden. 



   Da die magnetische Türriegelkurve nur über geringe Kraftreserven verfügt, macht es bisher immer Schwierigkeiten, die Verriegelung der Sicherheitstrittleiste einwandfrei zu betätigen. 



   Um die Sicherheitseinrichtung bzw. Leiste in einfacher Weise in Abhängigkeit von einem bereits bei einem Aufzug vorhandenen Gerät in den Haltestellen zu verriegeln, sind die Riegel von einem einzigen doppelarmigen und im wesentlichen parallel zur Leiste angeordneten, gegensinnig auf-und abschwenkbaren Verriegelungshebel gebildet, der annähernd in der Mitte der Leiste am Fahrstuhl gelagert ist sowie während der Fahrt der Kabine mit seinen Armen zwischen und bei Stillstand der Kabine gegen schwenkbare Anschläge liegt. 



   Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung der Sicherheitseinrichtung ist der Verriegelungshebel durch dessen mittige Lagerung im wesentlichen ausbalanciert, so dass ganz geringe Verstellkräfte für diesen notwendig sind und er von einem bereits am Aufzug vorhandenen Verstellgerät, wie der magnetischen Türriegelkurve, ohne dieses wesentlich mehr zu belasten, betätigt werden kann, da lediglich die Überwindung der dynamischen und der Lagerreibungskräfte erforderlich ist. 

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   Die Ver-und Entriegelung der Trittleiste nach der Erfindung erfordert demnach einen wesentlich geringeren Kraftaufwand als bei den bekannten Sicherheitseinrichtungen, so dass die erfindungsgemässe Sicherheitseinrichtung betriebssicherer ist. 



   Zum Unterfassen der Anschläge mit dem Verriegelungshebel durch die doppelarmige Schwenkbewegung desselben Verriegelungshebels liegt der auf der der Zugstange näherliegenden Seite vorgesehene Anschlag näher zur Leistenoberfläche und seine Unterseite ist von der Anschlagfläche in Richtung zur Schachtwand für eine Bewegung bzw. ein Gleiten über den Verriegelungshebel nach einem Kreisbogen konvex ausgebildet. Der andere Anschlag liegt von der Leistenoberfläche weiter entfernt und seine Oberseite ist für eine Bewegung bzw. ein Gleiten unter dem Verriegelungshebel von seiner Anschlagfläche nach einem Kreisbogen konkav geformt, wobei die Kreisbogen beider Anschläge ihren Mittelpunkt in den zugeordneten Anschläge-Gelenkachsen haben.

   Der Verriegelungshebel ist im Bereich der Anschläge in am Fahrstuhlrahmen befestigten Kulissen oder am Widerlager geführt und weist Stellschrauben gegen die Anschläge auf. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, wobei auf weitere Erfindungsmerkmale hingewiesen ist. Fig. 1 zeigt die Trittleiste von vorne, Fig. 2 von der Seite und Fig. 3 von der Seite den unteren Parallelogrammlenker der Gegenseite. 



  Fig. 4 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Sicherheitseinrichtung mit klappbarer Trittleiste. 



     Mit-l-ist   ein Teil des Fahrstuhlrahmens bezeichnet, an dem die   Sicherheits-oder   
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Kabinenboden-3-und Schachtwand-4-gelenkigParallelogrammlenker in horizontalen Ebenen angeordnet. oberhalb der Gelenkachsen der Leiste - sind in den Parallelogrammlenkern Gelenke mit lotrechten, auf beiden Seiten der Leiste   --2--   die oberen und unteren   Parallelogrammlenker--5, 6 bzw. 5, 7--   verbindenden Lenkern --8-- vorgesehen, die verhindern, dass beim Hochgehen der Leiste aus der untersten Totpunktlage ein 
 EMI2.2 
 der ein   Anschlag-11-für   die am   Fahrstuhlrahmen-l-montierte   Unterbrechereinrichtung   - 12-für   den Stromkreis der elektrischen Fahranlage vorgesehen ist. 



   Damit die Leiste--2--in der Station bei ihrem Betreten nicht absinken kann, ist sie in den Haltestellen in ihrer Normallage durch eine Verriegelung gesichert. Für diesen Zweck ist annähernd in der Mitte der Leiste parallel zu dieser am Fahrstuhl ein doppelarmiger   Verriegelungshebel --15-- im   Gelenk--16--gelagert, der auf-und abschwenkbar ist, in   Kulissen --17-- als   Widerlager am 
 EMI2.3 
 



   Ist die Zugstange--18--entlastet, dann nimmt der   Verriegelungshebel --15-- eine mittlere.   vorzugsweise waagrechte Normallage ein. In dieser kann sich beim Betätigen der   Leiste-2--   während der Fahrt des Aufzuges der Anschlag --19-- über und der   Anschlag--20--unter   den   Verriegelungshebel --15-- bewegen,   so dass bei einer ungewollten Belastung der Leiste--2--, sei es aus welchem Grunde immer diese sich abwärtsbewegen kann, wobei der Spalt zwischen ihr und der Schachtwand sich vergrössert, und ein dazwischen geklemmter Gegenstand oder Körperteil sofort wieder frei wird.

   Beim Abwärtsbewegen und Einschwenken der   Leiste--2--verdrehen   die 

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 Parallelogrammlenker-6, 7- die   Achse-10--,   die ihrerseits über den   Anschlag --11-- den   Stromkreis der elektrischen Fahranlage in der   Unterbrechereinrichtung --12-- unterbricht,   wodurch der Fahrstuhl stehenbleibt. 



   Damit nach Entlastung der   Leiste --2-- diese in   die Normallage hochschwenken kann, wenn gleichzeitig auch der Verriegelungshebel betätigt ist, ist der der Zugstange näherliegende Anschlag   --19--   des Parallelogrammlenkers--6--von der   Anschlagfläche --19a-- in   der Richtung zum breiteren   Schenkel-2b-der Leiste-2-bzw.   zur   Schachtwand --4-- für   ein Bewegen bzw. 



  Gleiten über den   Verriegelungshebel --15-- unten   nach einem Kreisbogen konvex und der andere   Anschlag--20--des   gegenüberliegenden   Parallelogrammlenkers--7--für   ein Bewegen bzw. Gleiten unter dem Verriegelungshebel von der   Anschlagfläche-20a-oben   nach einem Kreisbogen konkav geformt, wobei die Kreisbogen ihren Mittelpunkt in der Gelenkachse der Parallelogrammlenker --6, 7-- haben.

   Diese Ausbildung der Anschläge ist deshalb notwendig, weil beim Unterbrechen des Stromkreises durch die Unterbrechereinrichtung auch die elektromagnetische Türriegelkurve gesteuert wird und daher der Verriegelungshebel--15--verschwenkt wird, der sich dabei gegen die Anschläge   --19, 20-- legt.   Durch die Zugkraft der   Feder-9-und   die kreisbogenförmige Gestaltung der Anschläge können sich diese selbstätig von dem   Verriegelungshebel lösen,   so dass die   Leiste --2-- in   die Normallage zurückgehen kann, worauf nach Betätigen des Fahrdruckknopfes in der Kabine die Fahrt mit dem Aufzug fortgesetzt werden kann. 



   Um die   Anschläge-19, 20- gegen   den   Verriegelungshebel --15-- gleichzeitig   zur Wirkung zu bringen, sind in diesem gegen die Anschläge gerichtete Stellschrauben --21-- justierbar angeordnet. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach   Fig. 4 ist mit-2'--eine   schwenkbar mit dem Kabinenboden --3'-- verbundene Sicherungsleiste bezeichnet, die an ihren Enden je einen von ihrer Oberfläche in verschiedenem Abstand angeordneten Anschlag--19', 20'-- aufweist, die gegen einen analog im Ausführungsbeispiel nach den Fig. l bis 3 gezeigten und ausgebildeten   Verriegelungshebel --15-- in   dessen verschwenkter Lage anliegen, hingegen bei waagrechter Lage des Verriegelungshebels über bzw. unter diesen sich hinwegbewegen bzw. hinweggleiten können.   Mit--17'--sind   die Widerlager im Bereiche der Anschläge bezeichnet. Die Federung der Trittleiste und die Unterbrechereinrichtung, die in konstruktiver beliebiger Weise angeordnet sein können, sind bei diesem Ausführungsbeispiel nicht dargestellt. 



   Die Anschläge können auch gleichen Abstand von der Leistenoberfläche haben, in welchem Falle die Normallage des Verriegelungshebels etwas schräg sein wird, so dass die beiden Anschläge an den Armen des Verriegelungshebels vorbeischwenken können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen unter Verwendung einer an der Kabine beweglich befestigten und sich zwischen Kabinenboden und Schachttür bzw. Schachtwand eines Aufzuges über die Breite der Kabinenöffnung erstreckenden, von Federn in ihrer Ausgangslage gehaltenen Leiste, die bei ihrer Betätigung mittels Lenker über eine Unterbrechereinrichtung den Stromkreis der elektrischen Fahranlage unterbricht und zu ihrer Fixierung in der Normallage unterhalb ihrer Oberfläche bewegliche Anschläge aufweist, gegen die anstellbare, von einer Zugstange betätigbare 
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 einzigen doppelarmigen und im wesentlichen parallel zur Leiste angeordneten, gegensinnig auf-und abschwenkbaren Verriegelungshebel (15) gebildet sind, der annähernd in der Mitte der Leiste (2, 2') am Fahrstuhl   (1)

     gelagert ist sowie während der Fahrt der Kabine mit seinen Armen zwischen und bei Stillstand der Kabine gegen schwenkbare Anschläge liegt. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Umfassen der Anschläge mit dem Verriegelungshebel (15) der auf der der Zugstange (18) näherliegenden Seite vorgesehene Anschlag (19) näher zur Leistenoberfläche (2a) liegt und seine Untelseite von der Anschlagfläche (19a) in Richtung zur Schachtwand (4) für eine Bewegung bzw. ein Gleiten über den Verriegelungshebel (15) nach einem Kreisbogen konvex ausgebildet ist und der andere Anschlag (20) weiter entfernt von der Leistenoberfläche (2a) liegt und seine Oberseite für eine Bewegung bzw. ein Gleiten unter dem Verriegelungshebel (15) von seiner Anschlagfläche (20a) nach einem Kreisbogen konkav geformt ist und die Kreisbogen ihren Mittelpunkt in den zugeordneten Anschläge-Gelenkachsen haben.
    <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 dass der Verriegelungshebel (15) im Bereiche der Anschläge (19, 20) in am Fahrstuhlrahmen befestigten Kulissen (17) als Widerlager geführt ist und Stellschrauben (21) gegen die Anschläge (19, 20) aufweist. EMI4.2 dass die mit dem Verriegelungshebel (15) zusammenwirkenden Anschläge am unteren Ende von in bekannter Weise die Leiste (2) tragenden und verstellenden unteren Parallelogrammlenkern (5, 6, 7) angeordnet sind, die als Platten in Form von rechtwinkeligen Dreiecken ausgebildet sind, wobei in den Eckpunkten der Dreiecke die Gelenkachsen liegen, die am Fahrstuhl (1) und an der Leiste (2b) bei Normallage derselben in horizontalen Ebenen angeordnet sind und oberhalb der Gelenkachsen der Leiste in den Parallelogrammlenkern Gelenke mit lotrechten, auf beiden Seiten der Leiste (2)
    die oberen und unteren Parallelogrammlenker (5, 6 bzw. 5, 7) verbunden den Lenkern (8) vorgesehen sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-AS 1 110 836 FR-PS 1 222 963 (l Add. Nr. 77 888)
AT912967A 1967-10-09 1967-10-09 Sicherheitseinrichtung für türlose Aufzugskabinen AT285875B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995032145A1 (en) * 1994-05-23 1995-11-30 Selcom S.P.A. An anti-crush safety device for automatic doors, in particular for lifts and elevators having transparent doors

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WO1995032145A1 (en) * 1994-05-23 1995-11-30 Selcom S.P.A. An anti-crush safety device for automatic doors, in particular for lifts and elevators having transparent doors

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