AT81295B - Kathode für Röntgenröhren. Kathode für Röntgenröhren. - Google Patents
Kathode für Röntgenröhren. Kathode für Röntgenröhren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kathode für Röntgenröhren. Die Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung von Kathoden, wie sie nach der Schweizer Patentschrift 73034 beschrieben sind. Es hat sich ergeben, dass die dort beschriebene Anordnung besonders dann einer Abänderung bedarf, wenn der Durchmesser der Bohrung des Kathodenkopfes K (Fig. i) eine gewisse Grenze unterschreitet oder wenn andere Mittel angewendet werden, um den Brennfleck besonders klein zu gestalten, wie z. 13., wenn mit dem Kathodenkopf K nach Fig. 2 der zylindrische oder konische, den Querschnitt des Kathodenstrahlenbündels einschränkende Ansatz Z verbunden wird. Derartige Anordnungen erschweren die zündende Wirkung des von der Antikathode A ausgehenden IIochspannungs- feldes auf die von der Seite G der Glühelektrode nach der Öffnung im Kathodenkopf K einsetzende sogenannte Zündentladung. Die Folge davon ist bei der alten Anordnung häufig die, dass das Zünden der Entladung von der Glühelektrode aus nicht nach der Öffnung in der Kathode K stattfindet, sondern dass die Entladung ungeachtet der metallenen, auf das EMI1.1 Raum zwischen dem ineren Quarzrohr und dem äusseren Glasrohr ihren Verlauf nimmt und demnach an dem zylindrischen Mantel der Kathode ansetzt. Derartige Erscheinungen kommen oft auch bei Röhren mit normaler Bohrung vor, wenn Schwingungen im Hochspannungkre ; se auftreten oder wenn der Hochspannungsstrom eine sehr steil ansteigende Kurvenform besitzt. Zeitlich weit auseinanderliegende Stromstösse von sehr steiler Kurvenform begünstigen das Entstehen der beschriebenen Störung ganz besonders. Die Figuren zeigen Anordnungen, welche bezüglich der erwähnten Nachteile der ursprünglichen Bauart bei weitem überlegen sind. Die Anordnung nach Fig. i unterscheidet sich von der ursprünglichen Anordnung dadurch, dass das Quarzrohr Q nicht innerhalb, sondern ausserhalb des Glastubus T, welcher die ganze Kathode trägt, angeordnet ist. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Entladung bedeutend schwerer in den Zwischenraum EMI1.2 nach Fig. 2. Bei letzterer ist dem den Glastubus T umgebenden Quarzrohre noch ein zweites Quarzrohr hinzugefügt, welches zu einer Art doppelwandigen Gefässes mit dem ersteren vereinigt ist, so dass der Glastubus T in dem Raume zwischen den beiden Wänden hineingreift. Diese Ausführungsform vereinigt mit den Vorteilen der Fig. I noch eine weitere Erschwerung für den Verlauf der Entladung auf dem ungewünschten Wege und ist in der Tat in dieser Hinsicht so vollkommen, dass es selbst mit voller Absicht nicht gelingt, eine Entladung in den schädlichen Raum hineinzuzwängen. Abgesehen von der verschiedenen Gestaltung des Quarzkörpers und dem Kathodenfortsatzes Z der Fig. 2 sind beide Figuren einander gleich und auch gleich bezeichnet. Der Kathodenkopf K trägt ein Gewinde, auf welches das Metallrohr M aufgeschraubt ist. Im Metallrohr 111 befindet sich ein mit ihm starr verbundener Einlagering E, welcher beim Anziehen des Gewindes die Metallfeder F zusammenpresst, die ihrerseits auf die Ver- dickung F des Quaizrohres ss einen Druck ausübt und bewirkt, dass der Quarzkonus gegen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Metallrohr M und der Quarzteil Q bilden somit nach erfolgter Anziehung des Gewindes am Kopfe K ein starres Ganze, welches auf den Glastubus T aufgesetzt wird. Dieser Tubus trägt die ganze Kathode. Damit jedoch die Kathode ihre Lage nicht verändern kannund das ist notwendig, um den Brennfleck unverrückbar festzuhalten-muss dafür gesorgt werden, dass ihre Verbindung mit dem Glastubus T eine starre wird. Dies kann auf verschiedenen Wegen erzielt werden. In den Figuren ist diese Forderung dadurch erreicht, dass das äussere Quarzrohr an seiner, der Glühelektrodenseite G zugekehrten Mündung angeschliffen ist und diese Schleiffläche auf einen entsprechenden Innenkonus des Glastubus T an der mit S bezeichneten Stelle aufsitzt. Die Schliffläche muss eine möglichst geringe Steigung haben, weniger als 4, o, da sonst bei Erwärmung des Ganzen der Quarz infolge seiner EMI2.2 - des Quarzteiles Q und des Glastubus y-geschieht vermittdst fest angezogener Drahtschlingen, welche in der aus den Figuren ersichtlichen Weise um die Glas-oder Quarznasen V geschlungen sind. R1 und R2 sind Metallringe, welche auf das Quarz-oder EMI2.3 zwischen den beiden Röhren zu erschweren. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Röntgenkathode für Lilienfeldröhren mit einem innerhalb der Kathode angeordneten Isolatorrohre aus Material von hoher Schmelztemperatur (Quarz, Porzellan usw. ), durch welches die Zündentladung ihren Weg nimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolatorrohr den der Antikathode zugekehrten Teil desjenigen Glasrohres umhüllt, welches die Kathode trägt und von der Zündentladung durchstrichen wird.
Claims (1)
- 2. Röntgenkathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem das Glasrohr umhüllenden Teile des Isolatorrohres aus Material von hoher Schmelztemperatur auch noch ein in das Glasrohr hineingreifender Teil vorhanden ist, welcher mit dem ersten Teile zu einem doppelwandigen Gefässe derart vereint ist, dass das Glasrohr in den ringförmigen Raum des doppelwandigen Gefässes hineingreift. EMI2.4 Röntgenröhre, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Quarzrohr an seinem der Glühelektrode zugekehrten Ende über das mit dem Kathodenspiegel verbundene Metallrohr (M) hinausragt und eine flache, konische Erweiterung trägt, welche auf einen entsprechenden Innenkegel des die Kathode tragenden Glasrohres passt, wobei die Verbindung der beiden EMI2.5 hxw. am Glasrohr angeoidnet sind.4. Kathode nach den Ansprüchen 1, 2. 3. dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erzielung eines hesonders kleinen Brennfleckes auf der der. \ntikathode zugekehrten EMI2.6
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1919
- 1919-04-12 AT AT81295D patent/AT81295B/de active
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