AT81231B - Fernschaltvorrichtung, insbesondere für EisenbahnsFernschaltvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnischerungseinrichtungen. icherungseinrichtungen. - Google Patents

Fernschaltvorrichtung, insbesondere für EisenbahnsFernschaltvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnischerungseinrichtungen. icherungseinrichtungen.

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AT81231B
AT81231B AT81231DA AT81231B AT 81231 B AT81231 B AT 81231B AT 81231D A AT81231D A AT 81231DA AT 81231 B AT81231 B AT 81231B
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Christoph Wirth Christop Wirth
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Christoph Wirth Christop Wirth
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Description


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  Fernsehaltvorriehtung, insbesondere für Eisenbahnsieherungseinrichtungen. 



   Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, durch welche ermöglicht wird. aus der Ferne durch elektrische Stromimpulse, welche wieder durch elektrische Wellen veranlasst sein können, Maschinen oder andere Einrichtungen, ein-und auszuschalten, 
 EMI1.1 
 zugleich zu verhindern, dass durch jeden elektrischen Impuls, wie er beispielsweise von einem
Blitz ausgeht, die bezeichnete Wirkung eintritt, ist Vorsorge getroffen, dass die Maschinen oder Einrichtungen erst ein-oder ausgeschaltet werden, nachdem eine bestimmte Anzahl von Stromimpulsen hintereinander erfolgt ist oder eine bestimmte Anzahl überschritten wird. 



   Demgemäss werden die die Maschinen o. dgl. beeinflussenden Stromkreise mittels einer durch   aufeinanderfolgende tromimpulse schrittweise   weitergeschalteten Scheibe geschlossen, wenn diese eine der Impulszahl entsprechende Drehung ausgeführt hat. Die Stromkreise werden wieder geöffnet, nachdem eine bestimmte Wirkung herbeigeführt ist. Die Vorrichtung zum
Ein-und Ausschalten ist ferner so ausgebildet, dass sie ständig überwacht werden kann, ob sie sich in Ordnung befindet, damit sie nicht etwa gerade bei Gefahr unwirksam bleibt. 



   In den Zeichnungen ist eine Vorrichtung, die zum Signalgeben und zum Stillsetzen von Eisenbahnzügen geeignet ist, dargestellt. Fig. i zeigt die Empfangsstation und Fig. 2 die Senderstation. In Fig. 3 ist schematisch eine Eisenbahnanlage mit Zugsicherung ver- anschaulich. Fig. 4 und 5 stellen eine abgeänderte Ausführungsform zum Ein-und Aus- schalten der Maschinen oder Einrichtungen dar. 



   Von dem später beschriebenen Sender aus kann der Elektromagnet 8 (Fig. i) stossweise erregt werden. Hierdurch werden jedesmal die Kontakte 9, 10 des   Strom, kreises 1, 4,   3,6, 7 geschlossen, in welchem die Stromquelle und der Elektromagnet 12 liegen. Der Anker 13 dieses Magneten ist an einem unter Federwirkung stehenden Arm 80 angebracht. dessen Ende eine Klinke 14 trägt, welche auf das Schaltrad 15 wirkt. Auf der Achse dieses Schaltrades sitzt das Zahnrad 17, welches mit dem Zahnkranz einer Scheibe 18 in Fingriff steht. Die Scheibe 18 ist an einem Arm 39 gelagert, mit dem der Anker 62 eines Elektromagneten 38 verbunden ist, der im Stromkreis 5, 4, 11, 3,60, 37,36, 61 liegt.

   Die Scheibe 18 sieht unter der Wirkung einer Spiralfeder 63, welche bei Drehung derselben gespannt wird und die Scheibe in ihre Ausgangsstellung zurückdreht, wenn sie unter Vermittlung des Ankers 62 durch den Elektromagneten 38 ausser Eingriff mit dem Triebrad 17 gebracht wird. 



   Auf der Scheibe 18 ist ein gleichzeitig als Anschlag dienendes Kurventstück 19 angebracht, welches bei Drehung der Scheibe zunächst gegen die Feder 20 trifft und diese in Kontakt mit der Feder 21 bringt. In dem an die Feder 20 angeschlossenen Stromkreis 20, 65,66, 60,3,   11,   4, 21 liegt ein Glockensignal 22. Bei weiterer Drehung der Scheibe 18 stösst das Kurventstück 19 gegen die Kontaktfeder 24 und bringt diese mit der Kontaktfeder 23 zur Berührung. In dem Stromkreis dieser Federn 23,5, 4, 11, 3,60, 67,   68,     24   befindet sich der Elektromagnet 25 eines Doppelrelais. Durch den Anker 26 dieses Relais und seine Kontakte 28 und 27 können wechselweise zwei Stromkreise geschlossen oder geöffnet werden.

   In dem einen Stromkreis 28, 69,70, 60,3, 11, 4,5, 71 liegt der Elektromotor 29. durch den unter Vermittlung von Kupplungsscheiben 30 und unter Zwischen- 

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 schaltung eines Zahnrädergetriebes 31 eine Trommel 32 in Drehung versetzt wird, auf welche das Seil 34 aufgewickelt ist, durch welches unmittelbar die Bremsvorrichtung des Zuges in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Die Welle 3. 3 der Seiltrommel steht unter der Wirkung einer Spiralfeder 86. welche beim Aufwinden des Seiles gespannt wird und die Trommel. wenn der Motor 29 stromlos geworden ist, in seine   Ausgangsstellung zurückdreht.. \ut   dem Ende der Trommelwelle 33 ist eine Nocke   3J   angeordnet. Diese bringt ; wenn die Trommel eine bestimmte Teildrehung ausgeführt hat, die Federn 36 und 37 zur   Berührung.   



   Die Wirkung der bisher beschriebenen   Vo.   richtung ist folgende. 



   Wenn durch aufeinanderfolgende Wellenstösse der Elektromagnet 12 erregt ist, wird unter Vermittlung der Klinke 14 das Schaltrad 17 und durch dieses und das Zahnrad 17   d : e Scheibe 18 schrittweise   gedreht und nach einer bestimmten Anzahl von Teilschaltungen, etwa acht, entsprechend der Anzahl der   Wellenstösse   der Kontakt   20, 21 geschlossen,   
 EMI2.1 
 nach 20 Stromstössen, wird der Kontakt   23,     24   und unter Vermittlung des Elektromagneten   25   der Kontakt 26 und dadurch der Stromkreis des Motors 29 geschlossen, der die Bremsung des Zuges dulch Drehung der Trommel 32 bewirkt.

   Nach einer bestimmten Drehung der letzteren werden die Kontakte   36,   37 und dadurch der Stromkreis des Elektromagneten 38 geschlossen, der die Scheibe 18 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 17 bringt, so dass sie in ihre   Ausgangsstellung zurückkehlt.   Hierbei werden die Kontakte   23,     24   wieder geöffnet, so dass auch der Motor 29 stromlos wird. 
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 dem Schaltrad   15   ist ein Arm oder Zeiger   41   verbunden, der mit einem Kontaktstück 42 über eine Scheibe   43   hinweggleitet, die abwechselnd leitende Felder 87 und nicht leitende Felder 88 besitzt. Bleibt dieser Zeiger nach einer Anzahl von Stromstössen,   beispielsweise   zwei, auf einem nichtleitenden Felde stehen, so tritt eine besondere Wirkung nicht ein.

   Beim folgenden Stromstoss wird dann der Arm auf ein leitendes Feld 87 gestellt. Diese leitenden Felder liegen in einem Stromkreis, der gebildet wird durch den Arm   41,   die Achse des Sperrades, den Leiter 72, den Kontakt   27,   die Leiter 71, 5, 4, das Element 11, die Leiter 3 und 73, die Wicklung eines Elektromagneten 44 und den Leiter 74. Durch den Elektromagneten 44 wird unter Vermittlung des Ankers 45, der an einer Feder   52   aufgehängte Arm   76   beeinflusst, der mittels der Klinke 46 auf das Sperrad 77 wirkt, welches mit einem Zahnrädergetriebe nebst Windrad 47 gekuppelt ist.   Vermöge dieser Verzögerungs-   
 EMI2.3 
 feder   48,   die am Ende der Bewegung des Armes 76 mit dem Kontakt 49 zur Berührung kommt.

   Hierdurch wird der den Elektromagneten 38 enthaltende Stromkreis 49,   M.   61, 5, 4, 11. 3,60,   79.   48 geschlossen und der Arm 39 aus seiner Lage gebracht, so dass die Scheibe 18 vom Eingriff des Zahnrades 17 befreit wird und in die Nullstellung zurückkehrt. 



  Durch die Bewegung des Armes 39 wird zugleich eine Kontaktfeder 50 mit einer Feder 51 in Kontakt gebracht. Hierdurch bekommt auch die Wicklung des Elektromagneten 72 
 EMI2.4 
 auch der Elektromagnet 44 stromlos und der Anker 4. 5 kehrt in seine Ruhelage zurück, so dass auch der   Elektromagnet 38 unmagnetisch   wird und der Arm 39 und die übrigen aus ihrer Lage gebrachten Teile in ihre Ausgangsstellung   zurückkehren   lässt. 



   Damit während des beabsichtigten Bremsens ein   Zurückschalten   in die Nullage durch die vorbeschriebene Vorrichtung verhindert wird, selbst wenn der Kontaktarm 41 auf einem leitenden Feld stehen bleibt, ist das Relais   25, 27, 28   als Doppelrelais ausgebildet. Beim Schliessen des Bremskontaktes   23, 24 nämlich   erhält zunächst der Elektromagnet Strom und bewirkt einerseits den Schluss des Motorstromkreises, andrerseits die Öffnung des die Ver-   zögerungsvorrichtung 77   beeinflussenden Stromkreises. 



   Um ferner zu verhindern, dass bei lang andauerndem   Stromschluss   des Elektromagneten   12,   oder wenn der Anker dieses Magneten am Kern hängen bleibt, gleichzeitig der Elektromagnet 44 und der Elektromagnet 38, welcher wieder auf den Magneten 12 einwirkt, in einem geschlossenen Stromkreis bleiben, ist in der Leitung 74 der Kontakt 126 angeordnet. Dieser wird, wenn der Anker 13 angezogen wird und der Arm 80 sich abwärtsbewegt, geöffnet und erst wieder geschlossen, wenn der Arm 80 in seine ursprüngliche Lage zurückgekehrt ist. 



   Die Vorrichtung zum Senden der elektrischen Wellen ist folgendermassen eingerichtet. 



  An die Stromquelle a (Fig. 2) ist mittels der Leitungen b, c, d der Funkeninduktor e, sowie eine Stromschliessvorrichtung f angeschlossen. Durch Drehen ihrer Handkurbel kann in regelmässigen kurzen Zwischenräumen der Strom geschlossen und wieder unterbrochen 

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 werden. Hierbei entstehen an der Funkenstelle g Wellen, die durch die Selbstinduktion h und die   Sekundärwicklung t   über die an den einen Pol dieser Wicklung angeschlossene Leitung i in die Antenne k übertragen werden, welche eine beliebige Telephon-oder Telegraphenleitung sein kann. Der andere Pol der Sekundärwicklung i ist zur Erde geführt und mit einer Unterbrechungsvorrichtung   1   verbunden, welche den Übergang schwach gespannter Ströme hindert, dagegen das Überspringen von durch Hochfrequenzströme erzeugten Funken ermöglicht.

   In die zur Erde führende Leitung ist hinter der Unterbrechungsvorrichtung   1   und der zur Antenne führenden Leitung i eine Blitzschutzvorrichtung m eingeschaltet. Mittels eines im Stromkreis b, n, c, e, d, a liegenden Morsetasters o kann ausserdem zu beliebiger Zeit der Stromkreis des Funkeninduktors geschlossen werden. Der in der Leitung b liegende Kontakt des Morsetasters ist ferner mit einem drehbaren Hebel p in leitender Verbindung, desses freies Ende einer Kontaktfeder q gegenüberliegt. Auf den Hebel p drückt eine Feder r, so dass er in jeder Stellung stehen bleibt.

   Oberhalb des Hebels p ist ein Hebel u angebracht, der unter dem Einfluss einer Feder s abwärtsgezogen wird, so dass der Hebel u den Hebel p gegen die Kontaktfeder q drückt und infolgedessen durch die an diese Feder angeschlossene Leitung t über n, c, e, d, a, b den Stromkreis der Stromquelle a schliesst. Damit der Stromschluss nicht rasch erfolgt, ist am Hebel u eine Schaltklinke v angeordnet, die auf das Schaltrad w eines mit Windflügeln versehenen Räder- 
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 die Leitungen b, c, x, z der Stromkreis eines Relais y geschlossen, dadurch der Ankerhebel 95 angezogen und über den Kontakt 96 und die das Element al enthaltenden Leitungen 97 und 98 der Elektromagnet 99 erregt, so dass dieser den Hebel u entgegen der Wirkung der Feder s anzieht und bei den Kontakten p, q den Stromkreis des Funkeninduktors e unterbricht.

   Damit diese Unterbrechung erst nach hinreichender Sättigung des Elektromagneten 99 erfolgt, ist auf dem durch die   Feder r in   jeder Lage festgehaltenen Hebel p der Mitnehmer 100 angebracht, der erst nach einer Teildrehung des Hebels u von diesem   erfasst wird.   



   Zur Aufnahme der elektrischen Wellen dient die an einem Fahrzeug o. dgl. angebrachte Antenne   101   (Fig.   i),   von der eine Leitung 102 zu der durch die Regelvorrichtungen 103 auf verschiedene Wellenlänge einstellbaren und durch eine Blitzschutzvorrichtung   104   gesicherten Selbstinduktion   106   führt, in deren Sekundärwicklung der Kohärer 106 eingeschaltet ist. 



  Der Kohärer liegt in dem Stromkreis 107, 108 der Stromquelle   109,   durch welche der in dem gleichen Stromkreis angeordnete Elektromagnet 110 bei Stromschluss durch den   Köhärer   erregt wird. Der Ankerhebel 111 schliesst bei dieser Erregung den Kontakt   112,   wobei zugleich der von der Stromquelle 113 gespeiste Stromkreis 114, 115, in dem der Elektromagnet 116 liegt, geschlossen wird. Infolgedessen wird durch diesen Elektromagneten der Anker 117 angezogen und dadurch nicht nur der Stromkreis 118 des Klopfers 119 geschlossen, sondern zugleich unter Vermittlung des Wellenisolators 120 eine Verbindung des Kontaktes 121 mit dem Kontakt 122 hergestellt und der Stromkreis des Elementes 123 über die Leitungen 123 und   IM   geschlossen.

   Der Isolator 120 verhindert die Übertragung der durch Öffnungsfunken verursachten Schwingungen dem Stromkreis des Bremsapparates auf die Stromkreise des 
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 durch den auf die vorher beschriebene Weise die Glocke 22 zum Ertönen gebracht oder die Notbremse in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Unter Vermittlung des Elektromagneten 8 wird nach der Erfindung ferner eine Kontrollvorrichtung beeinflusst, welche in der Weise wirkt, dass sie in regelmässigen Zwischenräumen kurze optische oder akustische Signale giebt, wenn die vorher beschriebenen Bremsoder Warnungseinrichtungen in Ordnung sind, dass dagegen ein lang dauerndes Signal ertönt oder auch die Bremse fahrender Eisenbahnzüge in Tätigkeit kommt, wenn eine Störung eingetreten ist. Zu diesem Zwecke werden von einem besonderen Sender, der von der Empfangstation weit entfernt sein kann oder auch in der Nähe derselben aufgestellt ist, in bestimmten Zwischenräumen Wellen ausgesendet, durch die der Elektromagnet 8 erregt wird, der den Kontakt 9, 10 schliesst.

   Hierdurch bekommen auch die parallel zum Elektro- 
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 hebel 160 des Relais 127 wird durch eine Feder 129 abwärts gezogen und sucht daher den Kontakt 130, 131 zu schliessen. Zur Verzögerung dieses Kontaktschlusses ist an dem Hebel 160 eine Klinke   132   angeordnet, welche das mit einem Räderwerk verbundene Rad 133 weiterschaltet. Der Kontakt 130 ist durch die Leitung 134 an den einen Pol einer Signalglocke 135 angeschlossen. Der andere Pol ist mittels der Leitung 136 über die Stromquelle 137 und die Leitung 138 mit dem Ankerhebel 139 des Elektromagneten 128 verbunden. Das freie Ende des Hebels 139 steht dem Kontakt 140 gegenüber, zu dem die Leitung   134   geführt ist. Durch die Feder würde, wenn weitere Einwirkungen fehlen, der Stromkreis 130, 134, 135, 136, 137.   138,   139, 141 geschlossen gehalten werden.

   Wenn jedoch 

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 in gewissen Zwischenräumen der Stromkreis 121, 122, 123, 124 geschlossen wird, wird der Ankerhebel 160 von dem Magneten 127 angezogen, bevor er den Kontakt 130, 131 schliessen kann. Gleichzeitig wird aber durch den ebenfalls angezogenen Ankerhebel 139 der Stromkreis 140, 134   13J, 136, 137, 1. 38, 139 gescMossen   und infolgedessen durch die Glocke 135 
 EMI4.1 
 richtung des Empfängers nicht in Ordnung ist und deshalb der Schluss des Stromkreises 121, 122,   123,   124 in bestimmten Zwischenräumen unterbleibt, dann wird durch die Feder 129 der Kontakt   130, 131 geschlossen   und es ertönt durch die Glocke 135 ein lang andauerndes Signal. 



   Die Glocke 135 ertönt auch, wenn die zulässige Fahrgeschwindigkeit überschritten wird, oder es wird der Zug gebremst, wenn das Glockensignal nicht beachtet wird. Dies ist durch folgende Einrichtung bewirkt. Gegenüber dem Zeiger 142 eines Geschwindigkeitsmessers 143 ist ein   Kontakt 144, 145 angeordnet.   Der Kontakt 144 steht durch die Leitungen 146, 134, 136 mit dem einen Pol des Elementes 137 in Verbindung. Der andere Pol des Elementes 137 ist durch die Leitungen   138,   147 durch die Wicklung des Magneten 148 und die Leitung 149 mit dem Kontakt   145   verbunden. Der Magnet 148 wirkt auf den Ankerhebel 150, der gewöhnlich durch die Feder   7a4 vom   Magneten abgezogen wird und dessen freies Ende dem Kontakt 153 gegenübersteht.

   Der Drehpunkt des Hebels 150 ist mit dem Kontakt   153 über 151, 68,   Wicklung des Magneten 25, 67,60, 3, Element 11, 4, 5, 152 
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 geschlossen wird, erhält der Elektromagnet   25   Strom, der infolgedessen den Stromkreis   28,   69,70, 60,3, 11, 4, 5, 71 schliesst, in welchem der Motor 29 liegt, der auf die Trommel 32 der Bremsvorrichtung wirkt. 



   Um von dem Sender aus in grösseren Zeiträumen, beispielsweise 10 bis 15 Sekunden, Stromimpulse hervorzurufen, kann das Schaltrad w (Fig. 2) auf der Welle eines Uhrwerkes angeordnet sein, so dass erst nach einer bestimmten, durch das Uhrwerk geregelten Teildrehung des Schaltrades w der Ankerhebel   it den   Stromschluss der Bremse bewirkt. In gleicher Weise könnte bei den verschiedenen anderen Verzögerungseinrichtungen das mit   Windflügeln versehene   Räderwerk durch ein Uhrwerk mit Unruhe ersetzt werden, um grössere Verzögerungen zu erzielen. 



   Fig. 3 veranschaulicht schematisch eine Bahnanlage mit der beschriebenen Sicherungseinrichtung. A ist das Betriebstelephon, B ist der Wellensender mit dem Erdisolator C, dem Kurbelapparat D und dem automatischen Zeichensender E. F ist ein Schienenkontakt, welcher Warnungszeichen sendet oder die Bremsung des Zuges bewirkt, wenn das auf ., Halt" stehende Signal G überfahren wird. H ist ein tragbarer Apparat zum Zeichengeben, J ist ein Kurbelsender, K das Telephon einer Blockstation, L ist die Lokomotive, welche Warnungsglocken. Lichtsignale und Geschwindigkeitsanzeiger besitzt,   M   ist der Tender, N ein Wagen, zweckmässig der Gepäckwagen, welcher mit der Empfangsantenne den 
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 0 ist ein gewöhncicher Wagen, P, P ist der Betriebstelephondraht, welcher gleichzeitig als Senderantenne dient, R, R ist der Erregerdraht für den Sender. 



   Bei der abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten 
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 in Fig. 5 im Grundriss veranschaulicht ist, ist nur ein einziges Schaltrad 15 vorgesehen und die Kontaktscheibe 43 mit dem Arm 41 kommt in Fortfall. Statt dieser ist eine Scheibe 163 angeordnet, welche dazu dient, ein Bremsen des Zuges durch zufällig entstehende Stromimpulse, wie sie durch Blitze hervorgerufen werden, zu verhindern. Das Ertönen des Warnungssignals 22 und die Drehung der Bremstrommel 32 wird in gleicher Weise wie vorher beschrieben, herbeigeführt. Hierzu dient die auf der Achse 162 des Schaltrades 15 sitzende Nockenscheibe. 161, welche zuerst den Kontakt 20, 21 und darauf den Kontakt 23, 24 schliesst.

   Hierdurch erhalten Strom der Stromkreis 20, 65, 66,60, 3, 11, 4, 21, in welchen die Glocke 22 liegt, der Stromkreis 23, 5,   4,   11, 3,60, 67,   68,     24,   in welchem der Elektromagnet   25   angeordnet ist, und unter Vermittlung dieses Magneten der Stromkreis   28,   69, 70, 60, 3, 11,   4,   5, 71, welcher den Motor 29 enthält. Nach dem Bremsen wird der Kontakt 36, 37 geschlossen, und dadurch der Stromkreis   5,     4,   11, 3,60, 37,36, 61 unter Strom gesetzt, in welchem der Elektromagnet 38 liegt. Dieser bewirkt das Zurückschnellen des von der Feder 63 beeinflussten Schaltrades 15 in seine Ausgangsstellung auf folgende Weise.

   Der doppelarmige Ankerhebel 169 des Magneten 38 ist mit seinem freien Ende an einem Dreharm   170   angelenkt, welcher   seitlich vom Schattrade 75   auf der Achse 162 gelagert ist. An den Enden   des Dreharmes   sind seitwärts vorspringende Ansätze vorgesehen, welche Nasen 171,   172   besitzen. Die Nase 171 steht der Schaltklinke 14 und die Nase 172 der ebenfalls in das Rad   15   eingreifenden Sperrklinke 164 gegenüber. Wenn beim Erregen 
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 eine Drehung und die   Nasen 171, 172   stossen die Klinken   14   und   164   zurück, so dass das Schaltrad 15 frei wird und in die Nullage zurückspringt. 



   Die Scheibe 163 beeinflusst die Kontakte 167 und 168. Der letztere besitzt eine Erhöhung 165, welche sich bei der Ausgangsstellung der Scheibe in eine flache Vertiefung der letzteren einlegt. In diesem Falle sind die Kontakte 167, 168 ausser Berührung. Wenn 'bei einzelnen Wellenimpulsen das Rad 15 weitergeschaltet wird, wird die Erhöhung 165 aus der Vertiefung herausgedrängt und der Kontakt zwischen 167, 168 hergestellt. Hierdurch 
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 dann das Zurückspringen des Schaltrades 15, sowie der anderen auf der gleichen Achse. sitzenden Räder in die Nullage. Durch den Kontakt   126,   der in der Leitung 74 angeordnet ist, wird verhütet, dass auf die obenbeschriebene Weise der Magnet 38 die Schaltung des Rades unterbricht, während zwecks Bremsens regelmässige Wellenimpulse erfolgen.

   Denn der Kontakt 126 ist nur geschlossen, nachdem der Hebel 80 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. Da nun bei rasch aufeinander folgenden Wellen der Kontakt 126 jedesmal geöffnet wird, also auch der Leiter 74 stromlos wird, so kann vermöge der Verzögerungsvorrichtung 77 die Schaltung des Rades 15 nicht unterbrochen werden. 



   Wenn ein länger andauerndes Warnungssignal mit der Glocke 22 gegeben werden soll, muss die Rückstellvorrichtung 167, 168, damit sie das Signal nicht schon nach etwa einer Sekunde unterbricht, ausser Wirkung gesetzt werden. Hierzu ist auf der Scheibe 163 eine weitere Vertiefung 166 vorgesehen, in welche die Erhöhung   165   einspringt und die Kontakte ausser Berührung bringt. Das Signal ertönt dann solange bis durch einen weiteren Stromimpuls die Kontakte 168 und 167 wieder zur Berührung gebracht sind, die mit Hilfe des Elektromagneten 38 das Schaltrad   15,   sowie die anderen auf der gleichen Achse sitzenden Organe in die Nullage zurückspringen lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Fernschaltvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnsicherungseinrichtungen, mit einer durch Stromimpulse weiterschaltbaren, elektrische Stromkreise schliessenden Kontaktvorrichtung. dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung (18, 19) mit einer Ausschaltevorrichtung   (38,   39) in Verbindung steht, welche bei einzelnen Stromimpulsen und folgenden Pausen derart zur Wirkung kommt, dass die durch die Impulse weitergeschaltete Kontaktvorrichtung in den Pausen freigegeben wird und in die Nullage zurückspringt, wogegen bei einer Anzahl verhältnismässig rasch aufeinander folgender Impulse eine fortschreitende Weiterschaltung der Kontaktvorrichtung und dadurch nach einer bestimmten Anzahl von Schaltungen der Stromschluss bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das die Weiterschaltung der Kontaktvorrichtung (18, 19) vermittelnde Schaltrad (15) mit einem Arm (41) verbunden ist, der abwecchselnd über leitende und nichtleitende Felder (87, 88) einer Scheibe (43) gleitet, und beim Stillstand über einem leitenden Feld den Stromkreis einer Verzögerungsvorrichtung (44, 45, 77) schliesst, die den Kontaktschluss einer Leitung bewirkt, welche einen zum Ausschalten der Kontaktvorrichtung (18, 19) dienenden Magneten (38) enthält.
    3. Vorrichtuug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der Arbeitsleistung bei einer bestimmten- Anzahl von Stromimpulsen vor die die Bremsvorrichtung des Zuges o. dgl. betätigende elektromagnetische Vorrichtung (29) ein Doppelrelais (25, 27, 28) geschaltet ist, welches infolge des durch die Kontaktvorrichtung (18, 19) herbeigeführten Stromschlusses derart beeinflusst wird, dass der Stromkreis der elektromagnetischen Vorrichtung geschlossen, zugleich aber der Stromkreis einer Verzögerungs-und Rückstellvorrichtung (44, 45, 77) geöffnet wird. EMI5.2 liegt, so dass beim Ausschalten der Kontaktvorrichtung der Elektromagnet (12) erregt und der Kontaktarm (41) auf ein isoliertes Feld der Scheibe (43) gebracht wird, EMI5.3 zurückkehren.
    5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Empfangsstation ein durch die Wellenimpulse beeinflusster Hebel (160) angeordnet ist, welcher derart unter Federkraft steht, dass er beim. Ausbleiben der Impulse nach einer bestimmten Zeit <Desc/Clms Page number 6> einen zum Betrieb eines Signales (1.'35) oder der Bremsvorrichtung dienenden Kontakt (1-30, 1. 31) schliesst.. diesen Kontakt aber nicht zu schliessen vermag, wenn immer vor Ablauf der bestimmten Zeit ein neuer Wellen- oder Stromimpuls kommt.
    6. Vorrichtung nach den Ansp üchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (160) mit einer Schaltklinke (132) versehen ist, die ein Schaltrad (133) beeinflusst, welches mit einem Räderwerk mit Windflügeln oder einem anderen Verzögerungsorgan verbunden ist, so dass die auf Schliessung des Kontaktes (130, J.'31) gerichtete Bewegung des Hebels verlangsamt wird.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Schaltklinke (132) beeinflusste Rad (133) mit einem sich langsam bewegenden Rad eines Uhrwerks verbunden ist. so dass die Schaltklinke sich nur im Tempo dieses Rades weiter bewegen kann.
    8. Vorichtung nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der EMI6.1 ist, welches bei normal kurzem Stromschluss einen Glockenschlag, bei lang dauerndem Stromschluss dagegen ein längeres Läuten des Signals (135) verursacht.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreise des Elektromagneten (44) der Kontaktverzögerungsvorrichtung (46, 47) ein Kontakt (126), vorgesehen ist, der vom Hebel (80) der Schaltvorrichtung in der Weise beeinflusst wird. dass er erst geschlossen ist, wenn sich der Hebel der Schaltvorrichtung EMI6.2 andauerndem Stromschluss des den Hebel beeinflussenden Elektromagneten (12) gleichzeitig der Elektromagnet (44) und der wieder auf den Elektromagneten (12) einwirkende Elektromagnet (38) geschlossen bleiben.
    10. Vorrichtung nach Ansp uch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Senders ein durch einen langsam hewegten Ankerhebel (u) gebildeter Kontakt vorgesehen ist, der am Ende der Hebelbewegung geschlossen wird, darauf aber sogleich infolge der EMI6.3 wird, so dass die bei der entfernten Sendestation oder einer besonders aufgestellten Kontrollstation regelmässig abzugebenden Wellenimpulse selbsttätig erfolgen. ii. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 10. dadureh gekennzeichnet, dass der Ankerhebel (u), welcher am Ende seiner Bewegung den Senderstrom auf kurze Zeit schliesst, direkt oder indirekt durch Vermittlung eines Relais (y) zur Erregung des Elektromagneten (99) dient, welcher die Zurückbewegung des Hebels (It) bewirkt.
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur EMI6.4 Ankerhebels (It) ausser diesem Ankerhebel ein von ihm beeinflusster Hebel (p) angeordnet ist, der ohne äussere Einwirkung in jeder Stellung in Ruhe bleibt und daher den Kontakt solange bestehen lässt, bis er durch den Ankerhebel (tt) kurz vor Ende der Rückbewegung unter Vermittlung eines Mitnehmers mitzurückbewegt wird und dadurch den Kontakt öffnet.
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kontakt bewirkende Hebel (p) unter dem Druck einer schwach gespannten Feder (r) EMI6.5 werden kann, ohne dass seine Bewegungsfähigkeit bei Eingriff des Ankerhebels behindert wird. 14. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Schalt- EMI6.6 Freigabe des Schaltrades (15) auf dessen Achse ein unter dem Einfluss eines Elektromagneten (38) stehender Dreharm (170) angeordnet ist, der bei Ausführung einer Schwingung unter Vermittlung von Nasen (171, 172) die Klinken (14, 164) aus dem Schaltrade hebt.
    16. Vorrichtung nach den Ansprüchen I, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des Schaltrades (15) eine Kontaktscheibe (164) angeordnet ist. welche bei EMI6.7 Elektromagnet (38) Strom erhält und durch den Dreharm (170) das Schaltrad in die Ausgangsstellung zurückspringen lässt.
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