AT80898B - Schiebersteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. Schiebersteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Schiebersteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. Schiebersteuerung für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT80898B
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Giulio Silvestri Ing Silvestri
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Giulio Silvestri Ing Silvestri
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schiebers teuerung   für Verbrennungskraftmaschinen. 



   Die Erfindung bildet eine   iür Verbrennungskraftmaschinen   aller Art geeignete Schiebersteuerung. Gemäss der Erfindung ist der   Steuerschieber im Schiebergehäuse querbcweg ! ich     gelage@t   und im   Bereiche des bzw.   der Eröffnungskanäle durch Dichtungen mit querbeweglichen Spiel abgedichtet, so dass er   durch den Überdruck   des vom Schieber gesteuerten Mittels gegenüber dem jeweilig im Arbeitszylinder arbeitenden Mittel oder umgekehrt, durch   den Überdruck   des im   Arbeitszylinder arbeit@nden Mittels gegenüber   dem vom Schieber gesteuerten Mittel an das   Schiebergehäuse angepresst   wird. 



   In der Zeichnung ist die   Erfindung an der Hand zweier beispielsweser Ausfüllt ungs-   fo : men veranschaulicht. Die Fig. i und 2 veranschaulichen in Längsschnitten das Spiel der neuen   Schieberstel1erung   im Schiebergehäuse. Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für   Zweitakt-Verbiennungskraftmaschinen,   bei denen Ladegemisch und Luft getrennt in den 
 EMI1.1 
 des Steuerschiebers im Bereiche der Eintrittskanäle der Gemischleitung. Die Fig. 5 und 7 zeigen das hierbei eintretende Spiel der Dichtungen des Steuerschiebers. 



   1 ist der Arbeitszylinder, 2 der Kolben einer Verbrennungskraftmaschine, 3 ist ein im Gehäuse 4   gelagerter Steuerschieber.. j ist   die Ladungszuleitung zum Schiebergehäuse, 6 der Steuerkanal des Steuerschiebers und 7 die Einlassöffnung in den Arl) eitszylinder. Im Bereiche des Steuerkanals 6 des Steuerschiehers sind Dichtungen, z. B. dichtungsringe 10, 11 vorgesehen. die entweder im Steuerschieber oder im   Schiehergehäuse   mit querbeweglichem Spiel eingebaut sind. 



   Die   Betätigung   des Schiebers in der Pfeilrichtung P erfolgt beispielsweise durch ein   Gestänge 13   von einer beliebig ausgestalteten, in der Zeichnung nicht näher dargestellten 
 EMI1.2 
   gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Dem eingangs erwähnten Zwecke - getrennte Zuführung   des Ladegemisches und der Luft in den Arbeitszylinder-entsprechend, sind im Schiebergehäuse zwei leltungen 5, 5' vorgesehen, von denen die eine. 5 zur Einführung des Ladegemisches und die zweite   J'zur Lufteinführung dient. Demgemäss   ist der Steuerschieber auch mit zwei   Steuerkanälen   6,6'und die Wandungen des Arbeitszylinders mit zwei Einlasskanälen 7, 7' versehen.

   Der zweite Steuerkanal 6' besitzt gleichfalls zwei Dichtungsringe 11, 12 mit querheweglichem Spiel, von denen der Dichtungsring 11 in Verbindung mit dem Dichtungsring 10 gleichzeitig zur Abdichtung des Steuerkanals dient. 



   Um die Wirkungsweise der steuerung nicht für alle bei diesen Maschinen   bekannten   und   möglichen Arbeitsprozesse be-prechen   zu müssen, wird darauf hingewiesen, diss der   Arbeitsprozess   aller Verbrennungskraftmaschinen bekanntlich durch das Eigenartige Wechselspiel von Über- und Unterdrücken des im Arbeitszylinder arbeitenden Mittels und des vom Schieber gesteuerten Mittels bzw. der Mittel gekennzeichnet ist. Angenommen z. B., dass bei der in Fig. i und 2   dargestellten Ausführungsform   der Einrichtung, hei welcher der Schieber als. Ansaugschieher wirkend gedacht ist, durch den Kanal 5 in dem Arbeitszylinder irgend ein Druckmittel eingeführt wird.

   Wird heim Gange der Maschine der Steuerkanal 6 des 

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   Sch : ebers   3 mit den   Einlasskanälen 5,   7 zur Deckung gebracht, so wird der Schieber, was für das Wesen der Erfindung noch nicht von besonderer Bedeutung ist, schwach gegen die 
 EMI2.1 
 Richtungsänderung unmittelbar in   den. \rbeitszylinder   ein. wobei sein Entweichen aus dem Schiebergehäuse schon vom Beginne des Einlasses an durch die mit querheweglichem Spiel eingebauten Dichtungen   10,   11 wirksam verhindert wird. 



   Würde nun beispielsweise das in vorstehend beschriebener Weise in den Zylinder eingeführte Mittel in einem drauffolgenden Takt des Arbeitsspiels im Arbeitszylinder verdichtet werden sollen, so muss die   Verbindung zwischen Einlasskanal 5   und dem Arl) eitszylinder 1 unterbrochen werden. Dies geschieht in   einfacher Weise dadurch.   dass der Steuerschieber um den kleinen   Weg 7     nach abwärts bewegt wird. Wird jetzt verdichtet, so wird der querbeweglich gelagerte Steuerschieber. 3 durch den im Arbeitszylinder entstehenden Überdruck augenblicklich gegen die Schieberwandung 21 (vgl. Fig. 2.6) gedrückt.

   In dieser Lage des Steuerschiebers ist der Arl) eitszylinder 1 vollständig abgedichtet, und zwar gegenüber der   Zuleitung J durch   die   Überdeckung   des Schiebers und gegenüber der Atmosphäre durch 
 EMI2.2 
 



   Das vorstehend beschriebene Spiel des Steuerschiebers wiederholt sich in ähnlicher Weise bei allen anderen bei Verbrennungskraftmaschinen möglichen Arbeitstakten, da bekanntlich bei allen   Arbeitsver@ahren von derartigen Maschinen ständig   ein Wechselspiel von Über-und Unterdrücken der im Arbeitszylinder und in den Zuleitungen zum Arbeitszylinder befindlichen Mittel vorhanden ist. 



   Die Erfindung ist auf Grund der vorstehenden allgemeinen Darlegungen und der an 
 EMI2.3 
 Luft- und Ladegemischzuführung an Hand der in Fig. 3 dargestellten Schiehersteuerung ohneweiteresverständlich. 



     PATP. XT-AXSPRÜCHE   :
1. Schiebersteuerung für Verhrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber im Schiebergehäuse querbeweglich gelagert ist und im Bereiche des   Eröffnungs-   
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. denen Ladung und Luft gesondert in den Arheitszylinder eingeführt wird, gekennzeichnet durch einen mit zwei Eröffnungskanälen (6, 6') versehenen Steuerschieber (. der zu beiden Seiten der Eröffnungskan le und zwischen diesen durch Dichtungen (10, 11. 12) mit querbeweglichemSpielahgedichtetist.
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