AT142136B - Kolben für mit staubförmigem Brennstoff arbeitende Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Kolben für mit staubförmigem Brennstoff arbeitende Brennkraftmaschinen.

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AT142136B
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Johann Leimgruber
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Johann Leimgruber
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  Kolben für mit staubförmige Brennstoff arbeitende Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen Kolben für mit staubförmigem Brennstoff arbeitende Brennkraftmaschinen, bei denen die   Verbrennungsrückstände   durch ein Spülmittel entfernt werden, und besteht darin, dass in den Kolben ein an sich bekannter Elektrofilter eingebaut wird, um die Verbrennungsgase von den Staubteilchen zu reinigen. 



   Der Kolben ist mit einem bei Kolben dieser Art üblichen Ansatz versehen, der zwischen sich und der Zylinderwand einen Ringspalt belässt. Erfindungsgemäss wird dieser Ringspalt durch einen an dem Kolbenansatz angeordneten   Staubabschlussring   in zwei Räume unterteilt und der Ansatz von einem oder mehreren, von dem vorderen zum   rückwärtigen   Ringspaltraum führenden Kanälen durchsetzt, in deren Mitte die Elektroden des Filters angeordnet sind. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt die Fig. 1 den Kolben im   Längsschnitt ;   die Fig. 2 stellt einen Teil des Kolbens in Ansicht dar, die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Kolben. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 den Brennraum und 2 den Ringspalt, den der Kolbenansatz zwischen sich und der Zylinderwand belässt. 



   Ein zwei-oder mehrteiliger Staubabsehlussring 3 der mittels Federn an die Zylinderwand gepresst wird (Fig. 3), unterteilt den Ringspalt 2. Der   Staubabschlussring   3 muss aus weichem Material sein, da dieser Ring an seiner Laufbahn nicht geschmiert wird. Der Kolbenansatz muss so lang ausgeführt werden, dass sich die Laufflächen am   Staubabsclllussring. 3   und der übrigen Kolbenringe nicht überschneiden. 



  Die staubhaltigen Verbrennungsgase gelangen beim Arbeitshub vom Verbrennungsraum 1 in den vorderen, vom   Staubabschlussring -3   begrenzten Ringspaltraum 2, passieren die am Eingang des Filterkanals 5 befindliche, als Sieb ausgebildete Rückschlagklappe 4, die jetzt verschlossen ist. Von dem Sieb, das die grösseren Staubteile des Gases   zurückhält,   strömt das Gas bis zur Mitte des Filterkanals   5,   zum Elektrofilter, passiert hier das elektrische   Hochspannungsstrahlenbündel   der Sprühelektrode 6, wodurch die Staubteilchen geladen und von der gegenpoligen   Anffangelektrode   7 angezogen werden.

   Das nun durch den Kanal 5 weiter zum   hinteren Ringspaltraum 2 a   und somit zur   Gleitfläche   des Kolbens vordringende Gas vermag hier nicht mehr die Gleitfläche zu zerstören, da aus ihm der Staub entfernt ist. 



   Die während der Auspuffperiode benötigte Spülluft wird in bekannter Weise durch das Rohr 10 zu dem abgeschlossenen Raum 9 geführt, gelangt von hier durch Rückschlagventile 8 zu dem Ringspalt 2 a. Durch den   Staubabschlussring. 3   wird die Luft gezwungen, durch   den Filterkanal   zu strömen, spült hier bei ausgeschalteten Elektrofilter die von der Auffangelektrode 7 angezogene Asche weg und führt sie durch das von dem Druck der Spülluft geöffnete Siebklappenventil 4 über den Verbrennungsraum durch das Auspuffventil ins Freie. 



   Die elektrische Leitung für den Elektrofilter, kann von der Kurbelseite durch das Innere des Kolben zum Filter geführt werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Kolben für mit staubförmigem Brennstoff arbeitende Brennkraftmaschinen, bei denen die   Verbrennungsrückstände durch   ein Spülmittel entfernt werden, gekennzeichnet durch den Einbau eines an sich bekannten Elektrofilters zwecks Steigerung der Verbrennungsgase von den Staubteilchen. 

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Claims (1)

  1. 2. Kolben nach Anspruch 1, mit einem Ringspalt zwischen einem Kolbenansatz und der Zylinderwand, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenansatz einen Staubabschlussring (3) trägt, der <Desc/Clms Page number 2> den Ringspalt (2) unterteilt, und der Ansatz von einem oder mehreren, von dem vorderen zum hinteren Ringspaltraum führenden Kanälen (5) durchsetzt wird, in deren Mitte die Elektroden (6, 7) des Filters angeordnet sind. EMI2.1 des Fllterkanals (5) ein als Rückschlagklappe ausgebildetes Sieb (4) angeordnet ist, das sich beim Durchtritt des Spülmittels öffnet.
    4. Kolben nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein abnehmbares Einsatzstück, das beide Mündungen des Filterkanals umgibt. EMI2.2
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