AT80530B - Verfahren zur Herstellung eines festen BrennstoffeVerfahren zur Herstellung eines festen Brennstoffes für Verbrennungskraftmaschinen. s für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines festen BrennstoffeVerfahren zur Herstellung eines festen Brennstoffes für Verbrennungskraftmaschinen. s für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung eines festen Brennstoffes für Verbrennungskraftmaschinen.
Bei der Verwendung von festen Brennstoffen für Verbrennungskraftmaschinen handelte es sich meist um hochbrisante Explosivstoffe, die infolge ihrer stark detonierenden Wirkung die Maschine schädlich beanspruchten und überdies zur Vermeidung von Verbrennungsrückständen und damit einer Verschmutzung der Maschine starke künstliche Luftzufuhr erforderten.
Beide Übelstände kommen bei dem erfindungsgemäss hergestellten festen Brennstoff in Wegfall.
Brennstoffe, die aus Ammoniumperchlorat oder Ammonnitrat und einem Gemenge von Stärke und Zellulose bestehen, sind bekannt. Das Wesen des vorliegenden Verfahrens besteht nun darin, dass das den einen Hauptbestandtt il des Brennstoffes bildende. mit. Ammoniumperchlorat oder Ammonnitrat zu mischende und in an sich gleichfalls bekannter Weise mit Agar-Agar zu gelatinierende Gemenge von Stärkemehl und Zellulose lediglich durch Ausmahlen von Maiskörnern, die vorher nach einem bestimmten Verfahren getrocknet werden, gewonnen wird.
Das Endprodukt ist he vorragend schlagsicher. besitzt hohe Plastizität und verbrennt ohne Sauerstoffzufuhr bei 4000 sehr rasch. ohne feste Rückstände zu hinterlassen.
Zur Herstellung dieses Brennstoffes werden erfindungsgemäss die Maiskörner vorerst hei 1300 durch mehrere Stunden übertrocknet, hierauf grob vermahlen, sodann weiter getrocknet und schliesslich bis zur erforderlichen Feinheit (d. i. jene, die im Mühienhetrieh mit 60 bezeichnet wird) vermahlen. Dieses Produkt verbrennt völlig aschefrei.
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gleicher Feinheit im Gewichtsverhältnis 2 : 3 gemischt und hierauf mit Agar-Agar in der Weise gelatiniert, dass man 50 g dieser Pflanze 2500 cm3 reinen Wassers zusetzt und in diese Lösung soviel des oben erwähnten Gemenges einträgt, dass die Gelose 0#05 Gewichtsprozente der Lösung beträgt.
Die jsich bildende plastische Masse wird durch ein 2#5 mm-Sieb, geschickt, luftgetrocknet, leicht verrieben, durch ein 1/2 mm-Sieb vom Groben getrennt und schliesslich durch ein Feinsieb abgestaubt, um ein gleichmässiges, leichtfliessendes Pulver zu erhalten.
Das so hergestellte Pulver brennt bei Zündung sehr rasch ab, detoniert andrerseits selbst bei Beschiessung mit einem Armeegewehr bis auf 25 Schritt Distanz nicht, ist also vollkommen reibungs- und transportsicher.
Die Verbrennung, die bei einer Entzündungstemperatur von 4300 eintritt, also die Gefahr einer Vorzündung ausschliesst, hinterlässt bei Verbrennungsverhältnissen. wie sie in einer Verbrennungskraftmaschine vorliegen, keinerlei Rückstände.
Nach vorgenommenen Versuchen liefert i Ag des Brennstoffes
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Die Zusammenfassung dieser Eigenschaften ergibt, dass sich der Brennstoff zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen vorzüglich eignet ; er wird auch in ökonomischer Beziehung, die zahlreichen während des Krieges entstandenen Anlagen zur Herstellung von Ammoniak aus der Luft ausnutzend, mit den bisher verwendeten Betriebsstoffen infolge der leichten und billigen Herstellung des Stärke-Zellulosegemenges in erfolgreichen Wettbewerb treten können.
PATENT-ANSPRÜCHE :. i. Verfahren zur Herstellung eines festen Brennstoffes für Verbrennungskraftmaschinen. bestehend aus Ammoniumperchlorat oder Ammonnitrat und einem Gemenge von Stärke und Zellulose, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Gemenge durch Vermahlen von Maiskörnern gewonnen wird.
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1300 getrocknet, hierauf grob vermahlen und sodann erst nach weiterem Trocknen auf die erforderliche Feinheit gebracht werden. zum Zwecke, ein vollkommen aschefrei verbrennendes Produkt zu erhalten.
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