AT79174B - Abwehreinrichtung gegen Gasangriffe und künstliche Nebel. - Google Patents

Abwehreinrichtung gegen Gasangriffe und künstliche Nebel.

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AT79174B
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  Abwehreinrichtung gegen   6asangr ! ff0   und künstliche Nebel. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Abwehreinrichtung gegen die im Kriege zur Anwendung kommenden giftigen Gase und künstlichen Nebel. 



   Das Wesen der Erfindung besteht in einer   Expansionsdüse,   durch welche Explosionsgase oder hoch verdichtete andere Gase hindurch getrieben werden, wodurch ein Windstoss bedeutender Energie erzeugt wird, welcher imstande ist, die Wände, Wolken und Schwaden von giftigen Gasen oder Nebel, deren spezifisches Gewicht in der Regel grösser ist, als jenes der atmosphärischen Luft, zu durchstossen und sie zu zerstreuen. 



   Gemäss der Erfindung kann die Düse entweder an die   Mündung   irgend einer Feuerwaffe angesetzt werden oder für die Düse wird eine besondere Abwehrkanone gebaut, welche entweder   dürr     h     Schiessputver oder komprimierte Gase   betätigt werden kann, wobei auch brennbare Gase zur   Verwendung gelangen können, ao   dass bei deren Verbrennung sowohl deren kinetische Energie, wie auch deren Wärmeenergie zur Wirksamkeit gelangen. 
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 Weise vier- bis sechzebnmal und dementsprechend die äussere Düsenweite zwei-bis sechsmal so gross, Nie die Geschützbohrung gewählt werden. 



   Die Betätigung dieser Düse kann von dem Geschütz 2 nur mit Pulverladung oder mit Pulverladung und Geschoss erfolgen. 



   Die in den Fig.   2,   3 und 4 dargestellten Düsen, welche auch an beliebigen Feuerwaffen 
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   gaze   für kurze Schussweiten rasch verbreitert. 



   Die Fig. 5, 6 und 7 stellen für die Abwehreinrichtung Doppeldüsen mit Saugwirkung nach Art der   Strahlgebläse   dar, weiche durch die Geschütze, entweder wie nach den Fig. 5 und 6 mit Pulverladung und Geschoss, oder wie in Fig. 7, nur mit Pulverladung bedient werden. 



   Die Fig. 7 zeigt eine Anordnung für Feuerwaffen ohne Rohrkopf, bei welcher für den Zweck des Schiessens von leeren   Patin.   nen. ohne Geschoss, ausserhalb der Geschützmündung ein länglicher, beiderseits spitz zulaufender Streudorn 4 vorgesehen ist, um ein Andrücken der Feuer- 
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 düse und   Expansionsdüse   ansetzt, auf welche dann noch eine zweite und dritte    usw. Expansions-   düse folgen kann. 



   Fig. 9 zeigt eine Anordnung, bei welcher zur Erzeugung eines stossartigen Luftstromes von grösserer Energie ein mit Pressluft oder Gas von etwa 20 Atm. gefüllter Behälter von ent-   sprechender Grösse   gemäss der Erfindung durch eines der beschriebenen Düsensysteme entleert wird. Der Behälter 10, welcher mit Sicherheitsventil 11 und dem sonst erforderlichen Zubehör in bekannter Weise ausgestattet ist, wird durch das Rohr 12 mittels einer Verdichteranlage oder aus einer Stahlbombe mit Pressluft oder Pressgas gefüllt.

   Der Behälter 10 kann entweder unmittelbar erhitzt werden, oder es kann von einem eigenen Dampfkessel 13, der durch die Fiillsehale 14 mit Wasser oder mit einer brennbaren   Flüssigkeit   gefüllt und vom Rost 15 angeheizt wird, durch das Rohr 16 Dampf von Wasser oder von einer brennbaren Flüssigkeit in den Behälter 10 eingeleitet werden, um dessen Inhalt Wärmeenergie zuzuführen. Durch das Rohr 17 wird sodann die Pressluft, das Pressgas oder Gasgemisch in die Düssereihe 19, 20, 21 geleitet. 



   Bei Öffnen der   Abschlussvorrichtung   18 strömt der Inhalt des Behälters in die Expansionsdüse 19 ein, welche gegebenen Falles mit einem Streudorn ausgestattet sein kann. 



   An der Mündung der   Expansionsdüse   wird das Gas oder Gasgemisch, wenn es brennbar ist, mit Hilfe eines Glühdrahtes, einer   Zündnamme,   oder dgl. entzündet. Behufs leichterer Entzündung kann dem Gas oder Gasgemisch schon bei der Auffüllung in den Behälter 10 Phosphorwasserstoff beigemengt werden. Ein brennbares Gemisch wird demnach in der Expansionsdüse nicht nur expandieren, sondern es wird in der angesaugten atmosphärischen Luft auch verbrennen, wodurch der angestrebten Luftströmung weitere Energie zugeführt wird. Auch bei dieser Anordnung kann, so wie bei der Anordnung in Fig. 8, an die erste Strahldüse noch eine zweite und dritte usw. Strahldüse angesetzt werden. 



   Die Fig. 10 zeigt eine Anordnung, bei welcher aus einer   Stahlflasche   22   verflüssigte   oder verdichtete brennbare Gase, wie   Kohlenwasserstofi,   Azetylen oder dgl., durch das Rohr 23 und den   Verschluss   der Düsenreihe 2-5 zugeführt und bei 26 zur Entzündung gebracht werden, so dass auch bei dieser Anordnung ausser der Strömungsenergie auch Wärmeenergie zur Bildung eines kräftigen Luftstosses herangezpgen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abwehreinrichtung   gegen Gasangrine   und künstliche Nebel, gekennzeichnet durch   eine sich konisch erweiternde Expansionsdüse,   durch welche Explosionsgase oder hoch verdichtete Gase mit oder ohne Geschoss zu dem Zwecke hindurchgetrieben werden, um einen   kräftigen Windstoss   zu erzeugen.

Claims (1)

  1. 2. Expansionsdüse zu der Abwehreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. EMI2.1
    3. Expansionsdüse zu der Abwehreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass in ihr zugespitzte Rotationskörper oder Stege vor deren Austrittsöffnung zu dem Zwecke eingebaut sind, um die expandierenden Gase an die innere Düsenwandung zu drücken. EMI2.2
AT79174D 1918-07-09 1918-07-09 Abwehreinrichtung gegen Gasangriffe und künstliche Nebel. AT79174B (de)

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