DE333040C - Steilfeuergeschuetz - Google Patents

Steilfeuergeschuetz

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DE333040C
DE333040C DE1918333040D DE333040DD DE333040C DE 333040 C DE333040 C DE 333040C DE 1918333040 D DE1918333040 D DE 1918333040D DE 333040D D DE333040D D DE 333040DD DE 333040 C DE333040 C DE 333040C
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Germany
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combustion chamber
combustion
gun
fire gun
guns
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DE1918333040D
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FELIX MAGENER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Steilfeuergeschütz. Bei Steilfeuergeschützen großer Schußweite entspricht man der Förderung, auch kleinere Entfernungen zu beherrschen, dadurch, daß man die Treibladungen abstuft, sie also aus entsprechend vielen Teilladungen bestehen läßt. Da aber der Verbrennungsraum mit Rücksicht auf den höchst zulässigen Gasdruck der größten Treibladung angepaßt sein muß, so entstehen für die kleineren Treibladungen ungünstige Verbrennungsverhältnisse. Diese können zwar vermieden werden, wenn der Verbrennungsraum den verschiedenen Teilladungen entsprechend veränderlich gehalten wird; hierdurch entsteht aber eine unerwünschte Komplikation des Geräts, außerdem können Bedienungsfehler hierbei schwere Nachteile verursachen.
  • Beide Mängel werden unter Gewähr einwandfreier Verbrennung auch der kleinsten Teilladung gemäß der Erfindung durch Unterteilung des Verbrennungsraumes in zwei Räume mittels einer nach dem Geschoß zu offenen Büchse vermieden. Durch die Büchse entsteht ein innerer Verbrennungsraum, der für die Aufnahme der Treibladung bestimmt -ist, und ein äußerer. Zur Beschleunigung des Druckausgleiches zwischen dem inneren und dem äußeren Verbrennungsraume empfiehlt es sich, die Büchsenwandung zu durchlochen.
  • Die Einfügung einer besonderen Explosionskammer für die Treibladung ist bei Dynamitgeschützen bekannt. Die innerhalb einer besonderen Geschützrohrerweiterung liegende Kammer ist aber nach dem Geschoß zu geschlossen und stellt einen derart großen Fangraum dar, daß sich die Verbrennung vollständig in ihr vollzieht und in den umgebenden Erweiterungsraum des Geschützes nur Gase treten. Beim Erfindungsgegenstand ge. hört der Umschlußraum um die Büchse zum Verbrennungsraum.
  • In der Zeichnung ist Fig. x ein Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel in Anwendung auf einen Vorderlader; Fig. z zeigt Gasdruckkurven.
  • Im Boden B des Rohres A ist durch die Büchse C der Verbrennungsraum in einen inneren Raum Vi zur Aufnahme der Treibladung und in einen äußeren Raum Va, den eigentlichen Verbrennungsraum, unterteilt. Vi und Va können durch Lochung in Verbindung stehen.
  • Bei dem dargestellten Vorderlader dient der vordere Büchsenrand als Widerlager für das Gesehoß, das durch sein -Gewicht auf diese Weise der Treibladung eine erste gleichmäßige. Verdämmung gibt.
  • Eine solche Unterteilung des Verbrennungsraumes ist bei jeder Art Geschütz, auch'Minenwerfern, anzubringen. Auch bei Hinterladern reicht die Büchse C zweckmäßig b:s an den Geschoßboden. Sie kann mit dem Rohre oder dem Verschluß aus einem Stück bestehen (linke Seite auf Zeichnung) oder besonders für sich aufgeschraubt sein (rechte Seite auf Zeichnung).
  • Aus dem Vergleich der ausgezogenen Gasdruckkurve eines Geschützes ohne Einsatzbüchse mit der Strichpunktkurve eines Geschützes mit Einsatzbüchse ist die vorteilhafte Wirkung der Büchse deutlich zu entnehmen.
  • Infolge des bedeutend kleineren Verbrennungsraumes Vi bei Verwendung der Büchse steigt der Gasdruck sofort steil an. Hierdurch< wird eine bessere, gleichmäßigere und zuverlässigere Verbrennung des Pulvers eingeleitet. Sobald der äußere Verbrennungsraum Va mitwirkt, sobald also das auf dem vorderen Rande der Einsatzbüchse aufsitzende Geschoß sich in Bewegung setzt, erfolgt ein kleiner Spannungsabfall, weil der Anfangsverbrennungsraum Vi 5ich plötzlich mit dem äußeren Raum T 'a zum Gesamtverbrennungsraum Vi + Va zu- sammensetzt. Der Gasdruck steigt aber sofort wieder an und nimmt dann den normalen Verlauf.
  • Das Kennzeichnende der Gasdruckkurven bei Verwendung der Einsatzbüchse ist somit der sofortige steilere Anstieg und der dann folgende kurze Spannungsabfall. Die durch den steileren Anstieg erreichte bessere und gleichmäßigere Verbrennungseinleitung ist besonders bei Anwendung der kleineren Ladungen einer aus mehreren Teilfadungen bestehenden Geschützladung vorteilhaft. Ohne Einsatzbüchse mußte man bisher unregelmäßigere Verbrennung und infolgedessen größere Streuungen in Kauf nehmen, wenn man auch kleinere Entfernungen beherrschen wollte. Die Gefahr der Kurzschüsse wird durch die Einsatzbüchse behoben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschütze, insbesondere Steilfeuergeschütze, gekennzeichnet durch eine räumliche Unterteilung des Verbrennungsraumes durch Anordnung einer nach dem Geschoß zu offenen Büchse.(C) in einen inneren, die Treibladung aufnehmenden Raum (Vi) und einen äußeren Raum (Va) zur Vollendung der Verbrennung.
  2. 2. Geschütz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume (Vi und Va) durch Lochung in Verbindung stehen.
DE1918333040D 1918-11-19 1918-11-19 Steilfeuergeschuetz Expired DE333040C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE333040T 1918-11-19

Publications (1)

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DE333040C true DE333040C (de) 1921-02-12

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ID=6207235

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DE1918333040D Expired DE333040C (de) 1918-11-19 1918-11-19 Steilfeuergeschuetz

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