AT78824B - Damenhandtasche mit netzartigem Sack bzw. für Galanterieartikel. - Google Patents

Damenhandtasche mit netzartigem Sack bzw. für Galanterieartikel.

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AT78824B
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Austria
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sack
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Johann Ulbrich
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Johann Ulbrich
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  Damenhandtasche mit netzartige Sack bzw. Netz für   Gatanterieartiket.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Damenhandtasche mit einem Sack aus Metallgeflecht. Damenhandtaschen, deren Wandungen aus Metallgeflecht in Form von ineinander gehängten Ringen, Kettengliedern oder Schuppen bestehen, sind bekannt. Kettenglieder aus 
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 mässig steife Netze aus ringartigen, auf sich zurückgebogenen Elementen sind gleichfalls bekannt. Neu ist gemäss vorliegender Erfindung die Anordnung von stabförmigen Ösengliedern in V-Form mittels eines Scharniergelenkes, bei Einhängung je eines Nachbarelementes auf einen Schenkel des V mit dem Auge oder der Öse dieses Nachbarelementes. 



  Man erhält derart nach allen Richtungen sehr bewegliche, fliessende Netze. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise   Allsführungsformen   des Gegenstandes vorliegender Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Tasche nach vorliegender Erfindung. Die Fig. 2 bis 4 zeigen einzelne Elemente für die Netzglieder, Fig. 5 und 6 Teile von Netzen. Natürlich ist aber mancherlei Kombination der Elemente oder Variation in der Netzform. beispielsweise dem Netzgrundriss möglich. 



   Die einzelnen Netzelemonte sind verhältnismässig kurze, volle oder hohle   Stäbchen 1   von rundem Querschnitt oder sonstwie profiliert, oder es sind gestanzte Plättchen. Die Stäbchen sind wenigstens an einem Ende abgeplattet und durchbrochen, so dass Scharnieraugen   : ! entstehen,   mit welchen die einzelnen Elemente in   V-Form     aneinandergeschl08sen   werden können. Die Verbindung erfolgt durch entsprechende Bolzen 3, die vernietet werden, oder durch Schraubenbolzen. Die Köpfe der Bolzen sind zweckmässig gleich so ausgel) ildet, dass sie auf dem Netz dekorativ wirken. Die Verbindung könnte auch mit hohlen Nieten nach Art der   Schuhösen   durch Umbörtelung erfolgen.

   Natürlich muss der Schaftteil des   Stäbchenelementes   nicht geradlinig verlaufen, sondern kann eine aus dekorativen oder konstruktiven Gründen sich ergebende Form haben. 



   Der Vorteil der V-förmigen Scharnierverbindung ist, dass die Elemente bei ihrer Verschiebung eine   Fullrung   erhalten und sich daher nicht zusammenballen können, also ein Aufrichten, dabei aber dennoch eine allseitige Beweglichkeit des Sackes gesichert bleibt. Letztere wird erzielt durch die Auffädelung der Nachbarelemente auf die Schenkel des V.

   Hiezu kann man am Schaftteil eine Schleife 5 vorsehen, beispielsweise so, dass man den Schaft auf sich selbst   zurückbiegt   (Fig.   2).   Es liegen dann die   Scharnieraugen I ?   eines Elementes übereinander, so dass sie mit den Scharnieraugen eines nächsten Elementes durch einen Scharnierbolzen 8 verbunden werden können und mit der Schleife 5 wird das Element auf das Nachbarelement aufgefädelt und dadurch an letzteres angeschlossen (Fig. 5), ohne an seiner Beweglichkeit irgendwie behindert zu sein. 



   Man kann aber auch die beiden Enden des   Stäbchenelementes   ungleich ausbilden, 
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 und 4), welches unter einem Winkel zum   charnierauge   gestellt und auf ein Nachbarstäbchen aufgefädelt ist, wobei dadurch, dass man das Öhr 8 und das   Scbarnierauge   2 in verschiedenen Ebenen verlegt, d. h. die Ebenen dieser zwei Anlcnkorgane versetzt, ein glattes Verlegen der Elemente und eine grosse Beweglichkeit nach der Seite gewährleistet wird. 



   Das   Öhr   8 kann auch, wie Fig. 4 zeigt, durch eine Schleife 6 ersetzt sein ; der 
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   vor und stockt das Ende des Stäbchons   durch diese Öffnung hindurch, um es an der Rockseite zu vernieten. Es könnten auch beide Enden des Elementes in Schlaufen 6 auslaufen. 



   Ebenso könnte man auch   Stäbchenelemente   herstellen, die einerseits in ein   Öhr   8   l. ndigen und sm   anderen Ende zu einer Schlaufe 6 geformt sind. 



     Man erhält   derart sehr haltbare unzerreissbare Netze, die auch für Serviettenringe uni andere Galanterieartikel verarbeitet werden können, Die Grundformen müssen natürlich   d. it wie   gezeichnet, ein Viereck sein, sondern man könnte die Elemente auch zn Dreiecken oder   i     olygonen   verbinden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Damenhandtasche mit netzartigem Sack bzw. Netz für Galanterieartikel, dadurch gekennzeichnet, das ein Netz aus V-förmig aneinander gelenkten Elementen besteht, wobei auf jedem Schenkel des V ein nebenligendes Nachbarelement mit seiner Schleife (Öhr) aufgeschoben ist und die Gelenkaugen des V durch Bolzen mit dekorativ wirkenden
Köpfenverbundenseinkönnen.

Claims (1)

  1. 3. Damenhandtasche bzw. Netz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Netzelementes scharnierartig an das Nachbarelement angeschlossen ist und das andere als Öse über ein nächstliegendes Nachbarelement gefädelte Ende unter einem Winkel EMI2.1
AT78824D 1918-07-11 1918-07-11 Damenhandtasche mit netzartigem Sack bzw. für Galanterieartikel. AT78824B (de)

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