AT78663B - Kunsthand. - Google Patents

Kunsthand.

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AT78663B
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Heinrich Feist
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Heinrich Feist
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kunsthand. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Kunsthand mit verstellbaren Fingern, die durch ein Zugorgan, also mittels Achselzug oder dgl. betätigt wird. Gemäss der Erfindung wird bei Be-   tätigung   der Zugvorrichtung der Daumen nach auswärts geschwenkt, hernach werden die Finger gebeugt und gesperrt und dann der Daumen nach einwärts zurückbewegt, ferner ist die Fingerbeugewelle verschwenkbar, um die Krümmung der Finger ändern zu können, und die im Handgehäuse als Handgelenk angebrachte Klemmkugel wird mittels einer die Kugel durchsetzenden Spindel mit Schwenkarm festgeklemmt. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung zeigt die   Zeichnung.   



  Fig. 1 ist die Innenseite der Handfläche, teilweise im Schnitt, Fig. 2 ein vertikaler Längsschnitt durch Fig. 1, bei gestreckten Fingern, Fig. 3 ein horizontaler Querschnitt durch das Handgehäuse und Fig. 4 zeigt die Gestängestellung bei gebeugtem Finger. Fig. 5 zeigt schematisch die Verbindung der Fingergliederplättchen und Fig. 6 die Anordnung der Fingerhülsen. 



   Die Finger bestehen aus gelenkig aneinander angeschlossenen   Fingergliederhülsen   I, II,   111.   welche über die   Fingergliederplättchen   a, b, c geschoben sind, die miteinander durch die Gelenkbolzen f   und Koppelglieder J, c   verbunden sind. Das Koppelglied d verbindet das Einsatz-   plättchen   a des ersten Gliedes I mit dem   Einsatzplättchen   c im dritten Glied   III,   das im unteren Teil durch ein Koppelglied i an einen Kurbelarm h angeschlossen ist, welcher auf der im Handgehäuse gelagerten Welle y sitzt. Das Einsatzplättchen b im Mittelglied II ist an einen Lenker   e   
 EMI1.1 
 wird, so dass der Finger sich in   natürlicher   Form   krümmt, rie   in Fig. 4 dargestellt.

   Um hiebei die Verschwenkung der Hülsen nicht zu behindern, sind die   Einsatzplättchen     bund   c an ihrem   fbcrpn   Ende eingeschnitten (Fig. 4 und 5). 



   Die Drehung der Welle g erfolgt durch ein Zugorgan,   z.   B. mittels Achselzug, von welchem der in einer   Fül1i ung l   des Handgehäuses laufende Kloben nb bewegt wird, der mittels einer
Zugstange it an die Kurbel k der Welle g angeschlossen ist. Der Verbindungsbolzen des Klobens mit der Zugstange läuft in einem Längsschlitz der Zugstange, so dass diese und mithin die Welle erst verstellt werden, nachdem der Kloben unter Einwirkung des Zugorganes ein Wegstück   zurückgelegt hat,   wobei diese Anfangsbewegung des Klobens zur Verschwenkung eines Hebels s herangezogen wird, der durch ein über die Rollen t laufendes Seil   9 ; ur Auswärtsbewegung   des   Daumens dient.

   Wird   also der Kloben   w.   durch eine Zugeinwirkung verschoben, so verschwenkt   Pt.   zuerst den anliegenden Hebel s, wodurch eine Bewegung des Daumens nach aussen entgegen der   Daumenfeder   r erfolgt ; dann erst werden die Finger gemeinsam gebeugt, wobei eine Sperre sie in der gebeugten Lage verriegelt. Das Sperrad kann an der Kurbel " vorgesehen sein, während   eIN Sperriegel 0 am   Handgehäuse gelagert ist und durch den Drücker p auslösbar ist.

   Hört die
Zugwirkung am Kloben auf, so kehrt dieser sich im Schlitz der Zugstange ? verschiebend unter   dem Einfluss seiner Feder w gegen die Anfangsstellung zurück und gibt den Hebel s frei, so dass I sich der Daumen unter dem Einfluss seiner Feder r gegen die gebeugten Finger oder einen er-     'inenen   Gegenstand anlegen kann.

   Zwecks Streckung der Hand wird das   Sperrad k freigegeben,   so dass sich die Welle g unter dem Einfluss ihrer gespannten Feder y (Fig. 1 und 3)   zurückdreht   und die Finger durch das   Gestänge   gestreckt werden ; dabei ist der Grad der Streckung durch dieSperrverzahnungoregelbar. 

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 EMI2.1 
   kau'"'o   beim Anheben der   Klappe i   den Zeigefinger strecken, wobei sich die Welle g wie in Fig. 1 gestrichelt gezeigt, schrägstellt. 



   Als Handgelenk dient eine im Handgehäuse befestigte Kugel u mit zwei aussen anliegenden   Klemmschalen,   von welchen die untere auf der   Arnihülse   befestigt ist. Um   eine Feststellung   durch Klemmung bei geringem Kraftaufwand zu ermöglichen, ist ein Schwenkarm v vorgesehen, der eine achsiale Verschiebung eines mit Schraubengewinde versehenen Bolzens bewirkt, welcher die Kugel durchsetzt und die obere   Klemmschale   trägt. Die Kugel ist zur Ermöglichung der 
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   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Kunsthand mit durch ein Zugorgan verstellbaren Fingern, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung der Zugvorrichtung zuerst der Daumen nach aussen geschwenkt, hernach die Finger gebeugt und in der Beugestellung gespent werden, worauf sich der Daumen nach einwärts   zurückbewegt.   



   2. Kunsthand mit durch ein Zugorgan oder dgl. verstellbaren Fingern und gemeinsame 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Kloben erst nael der Verstellung des Daumens das Gestänge der Fingerwelle mitnimmt, um nach Aufhören der Zugwirkung gegen die Anfangslage zurückzukehren und hiedurch auch den Daumen dem Einfluss seiner Daumenfeder zu überlassen.
    4. Kunsthand mit durch ein Zugorgan verstellbaren Fingern, dadurch gekennzeichnet. EMI2.4 denen in bekannter Weise das erste und dritte Fingergliedplättchen (a bzw. c) durch ein Koppelglied (d) miteinander verbunden sind, während das als Verbindungsorgan zwischen dem Gelenk des ersten Fingcrgliedes und dem Gelenk (f) des zweiten Fingergliedes dienende Plättchen (b) an einen um einen festen Punkt (z) schwingenden Lenker (e) angeschlossen ist, um bei Veischwenkung des durch eine Zugstange an das dritte Fingerglied angreifenden Wellenarmes den Finger in allen Gelenken abzubiegen. EMI2.5
AT78663D 1916-02-10 1916-02-10 Kunsthand. AT78663B (de)

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