AT78653B - Verfahren zur organischen Trennung des Gummis und der Gewebefaser von Gummiabfällen mit Gewebeeinlage. - Google Patents
Verfahren zur organischen Trennung des Gummis und der Gewebefaser von Gummiabfällen mit Gewebeeinlage.Info
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Description
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Verfahren zur organischen Trennung des Gummis und der Gewebefaser von
Gummiabfällen mit Gewebeeinlage.
Die Rückgewinnung von Gummi aus Gummiabfällen mit Gewebeeinlage, wie alten Autodecken und dgl., erfolgt vorwiegend auf chemischem Wege durch Zerstörung der Gewebeteile mittels Säuren. Diese Zerstörung der in den Abfällen enthaltenen grossen Mengen Gewebeteile erfordert naturgemäss eine lang andauernde Behandlung mittels der erwähnten stark wirkenden
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Man hat nun versucht, die Rückgewinnung auf mechanischem Wege vorzunehmen, indem die Abfälle einem trockenen Feinmahlprozess unterzogen wurden, wobei Gummi und Gewebe miteinander vermahlen und dabei die Gewebe grösstenteils in staubförmige Beschaffenheit übergeführt wurden. Beim Feinmahlen eines derartig widerstandsfähigen Stoffes tritt eine ausserordentlich starke mechanische Erhitzung auf, welche sich häufig bis zur Selbstentzündung steigert. Bei der bekannten Empfindlichkeit des Gummis gegen starke, insbesondere trockene Erhitzung verliert aber auch hiebei der Gummi an Qualität.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, welches die erwähnten Mängel beseitigt. und besteht in einem nassen Zerfaserungsprozess, bei welchem einesteils eine schädliche Erhitzung des Gummis infolge der hohen Feuchtigkeit nicht auftreten kann und anderenteils das Gewebe in Form aufgelöster Fäden wiedergewonnen wird.
Zur Ausübung des Verfahrens verwendet man vorzugsweise an sich bekannte, zu anderen Zwecken dienende Maschinen, wie Knetmaschinen, deren gegeneinander arbeitende Knetwerkzeuge zweckmässig mit Schneidflächen oder Zähnen versehen sind, z. B. nach Art der be-
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z. B. Autodecken, nachdem sie in grössere Stücke zerschnitten sind, in die Maschine der vorerwähnten Art gebracht und dort eine Zeitlang bearbeitet.
Hiebei tritt eine allmähliche Auflösung der Abfallstücke in gröbere Faserbündel und Gummistückchen ein, welche bei fortschreitender Bearbeitung infolge der Einwirkung der Knetwerkzeuge, namentlich aber infolge der fortwährenden Reibung der Masseteilchen aneinander, sich mehr und mehr zerkleinern und auflösen, bis als Endprodukt schliesslich eine feuchte, lockere, aus organisch nicht mehr in Zusammenhang stehenden gröberen und feineren Gummitcilchen und längeren und kürzeren Gewebefäden bestehende Masse gewonnen wird.
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einzelnenAbfallstückchen.
Bei dem zerfaserten Endprudukt besteht zwischen den Gewehefasern und den Gumnu- teilen kein organischer Zusammenhang mehr.
Das schIiessliche Abscheiden der beiden Stoffe. d. h. Gummi und Faser, voneinander ktum auf beliebige Weise erfolgen.
Die Anzahl und Bauart der zur Ausübung des Verfahrens dienenden Maschinen ist natürlt h von untergeordneter Bedeutung, wesentlich bei der Erfindung ist, dass die Trennung des Gummis und der Fasern mit Hilfe eines feuchten Zerfaserungsprozesses vorgenommen wird.
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