DE482125C - Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor oder aehnlichen faserigen Stoffen - Google Patents

Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor oder aehnlichen faserigen Stoffen

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DE482125C
DE482125C DEJ28617D DEJ0028617D DE482125C DE 482125 C DE482125 C DE 482125C DE J28617 D DEJ28617 D DE J28617D DE J0028617 D DEJ0028617 D DE J0028617D DE 482125 C DE482125 C DE 482125C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F7/00Working-up peat

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor oder ähnlichen faserigen Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor und anderen fasexi.-gen Stoffen, bei der das Gut einem umlaufenden, walzenförmigen Schleifkörper zugeführt wird. Gemäß der Erfindung ist der walzenförmige Körper am Umfange mit dünnwandigen Fräsern oder anderen scharfkantigen Zerkleinerungswerkzeugen versehen, zwischen welchen das zerkleinernde Gut hindurchgeführt wird. Der walzenförmige Schleifkörper kann auch aus Einzellamellen bestehen oder mit Stahlbürsten o. dgl. besetzt sein.
  • Es ist bekannt, an- der Stirnfläche von Schleifwalzen dünnwandige Glieder anzubringen, die entweder parallel oder senkrecht zur Achse befestigt sein können. -Es ist auch schon vorgeschlagen worden, für körniges Gut, z. B. zum Reinigen und Schälen von Getreide, als Schleiffläche Bürsten zu verwenden. Es handelt sich aber hierbei um eine von der Erfindung grundverschiedene Aufgabe, da das körnige Gut nicht vollständig zerrieben, sondern vielmehr nur von seiner harten Haut oder Verunreinigungen befreit werden soll, während es sich beim Torf um eine breiige Masse handelt, bei der die festen Bestandteile dieser Masse vollständig aufgeschlossen werden. Gegenüber der obengenannten Einrichtung mit dünnwandigen Gliedern an der Stirnfläche einer Walze weist der Erfindungsgegenstand den Vorteil auf, daß durch Wahl einer beliebigen Länge des walzenförmigen Körpers eine große Schleiffläche erzielt wird, so daß eine beliebig große Menge Rohtorf gleichzeitig zerkleinert und aufgeschlossen werden kann und die Maschine somit leistungsfähiger ist.
  • Die Vorrichtung, durch welche ein vollständiges Abschleifen der Rohstoffe erreicht wird, so daß man als Endprodukt eine homogene und feste, steinartige Masse erhält, wird vorzugsweise in Verbindung mit einer Strangpresse benutzt.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • In Abb. i der Zeichnung ist i ein Zuführungstrichter, a eine Art Kurbelwelle, die den Torf oder das Moor aus dem Trichter i der Schnecke 3 zuführt, welche das Gut durch das Mundstück 45 der Strangpresse auspreßt. Vor dem Preßmundstück 45 ist das walzenförmige Schleiforgan 47 angeordnet, das mit seiner Umdrehungswelle 44 senkrecht zur Achse der Strangpresse liegt. Die Strangpresse drückt das Gut gegen die Umfangsfläche der in der Pfeilrichtung sehr schnell umlaufenden Walze 47, die das Gut mitreißt und in der Pfeilrichtung 46 abschleudert. Durch die zerreißende und schabende Wirkung der Einzelfräser wird ein vollständiges Aufschließen des Rohstoffes erzielt.
  • Die Einzelfräser der Walze 47 sind vorzugsweise leicht auswechselbar angeordnet und können z. B. aus federnden Lamellen, Stahlbürsten usw. bestehen.
  • Abb. 2 zeigt ebenfalls die Anwendung eines walzenförmigen Schleiforgans 48. Dasselbe ist jedoch noch in dem Verengerungsmundstück 49 so eingebaut, daß es das Material gegen eine Schleifbacke 5o drücken und zerkleinern muß. Die Schleifbacke ist in 5 1 gelagert und durch ein. Gewicht oder Feder 52 nachgiebig gemacht, so daß beim Vorkommen von etwaigen Fremdkörpern, welche die Walze nicht zermalmen kann, die Backe 5o durch das Heben des Gewichtes 52 nachgibt und der Fremdkörper herausgeschleudert werden kann.
  • In Abb.3 ist eine ähnliche Vorrichtung wie in Abb.2 dargestellt, nur daß hier die untere Backe ebenfalls aus einer Walze 53 besteht. Dabei läuft die eine Walze langsamer als die andere, so daß sich zwischen beiden Walzen ein Reibungs- bzw. Schleifprozeß vollzieht. Die Umfangsgeschwindigkeit ist also verschieden.
  • Abb. 4 und 5 zeigen gleichfalls zwei walzenförmige Zerkleinerungsorgane 54 und 55, die jedoch in der Strangpresse so eingebaut sind, daß sie das von ihnen zerkleinerte: Gut durch die Düse 56 in Form eines Stranges herausdrücken. Die Bewegung des Materials ist mit Pfeilen angegeben. 57, 58 in Abb. 4 sind Abstreichorgane für die an den Walzen hängenbleibenden Massen.
  • Die Abb.6 bis 8 sind Ausführungsformen, bei denen die walzenförmigen Zerkleinerungsorg.ane 54,55 von dem Vorzerkleinerungsein,richtungen 59 getrennt sind.
  • Durch die beschriebenen Vorrichtungen wird das Gut, das aus den Strangpressen immer noch sehr grob und stark faserig austritt und noch sehr wasserhaltig ist, so stark zerkleinert, daß es nach dem Pressen und Trocknen sehr homogen, fest und steinartig wird.
  • Es können vor oder nach der Zerkleinerung des Rohmaterials Chemikalien zugesetzt werden,, welche die Zerstörung der Kolloide beschleunigen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHL: i. Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor und anderen faserigen Stoffen, bei der das Gut einem umlaufenden walzenförmigen Schleifkörper zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der walzenförmige Körper am Umfange mit dünnwandigen Fräsern oder anderen scharfkantigen Zerkleinerungswerkzeugen versehen ist, zwischen welchen das zu zerkleinernde Gut hindurchgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der walzenförmige Körper aus Einzellamellen besteht oder mit Stahlbürsten o. dgl. besetzt ist.
DEJ28617D 1923-01-21 1923-01-21 Einrichtung zum Zerkleinern, Schleifen oder Mahlen von Torf, Moor oder aehnlichen faserigen Stoffen Expired DE482125C (de)

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