DE554335C - Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von losen Fasern bzw. Fasermasse oder Faserstoff aus Gummigeweben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von losen Fasern bzw. Fasermasse oder Faserstoff aus Gummigeweben

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DE554335C DEW79625D DEW0079625D DE554335C DE 554335 C DE554335 C DE 554335C DE W79625 D DEW79625 D DE W79625D DE W0079625 D DEW0079625 D DE W0079625D DE 554335 C DE554335 C DE 554335C
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von losen Fasern bzw. Fasermasse oder Faserstoff aus Gummigeweben Bei der Verwertung von Altgummi mit Gewebeeinlagen, beispielsweise vulkanisierten Fahrzeugreifen, technischen Gummiartikeln u. dgl., hat man bisher das Hauptaugenmerk auf die Wiedergewinnung des Gummis gelegt und in dieser Richtung die angewendeten Verfahren ausgebaut, um eine möglichst vollständige Erfassung des Gummis zu gewährleisten, während die Gewebeeinlagen als Abfall übrigbleiben oder günstigstenfalls in einer Art Holländer unter Wasserzusatz in der gleichen Weise zermahlen werden wie die Lumpen für die Papierfabrikation. Auf diese Weise ist es selbstverständlich nicht möglich, aus dem Gummigewebe spinnfähige Fasern zu gewinnen.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, in dieser Richtung Verbesserungen beim Zerkleinern der Gummigewebe unter Wasser zu schaffen, um auf diese Weise die Fasern in einen Zustand zurückzugewinnen, der eine textilmäßige Wiederverwendung zuläßt. Dies geschieht dadurch, daß das Gummigewebe derart langsam gegen die Zähne oder Stifte einer schnell umlaufenden Reißtrommel o. dgl. geführt wird, daß die Fasern, durch Auseinanderkämmen, -zupfen oder -reißen losgelöst, durch einen auf die Bearbeitungsstelle gespritzten Wasserstrom weitergefördert und schließlich von dem Wasser getrennt werden. Zur Durchführung des Verfahrens kann an sich jeder beliebige Reißwolf, dem das Gummigewebe in der richtigen Weise zugeführt wird, verwendet werden. Besonders vorteilhaft hat sich eine mit Zähnen oder Stiften versehene Trommel o. dgl. erwiesen, die hohl ausgebildet ist und in ihrer Mantelfläche Öffnungen hat, durch die das notwendige Spülwasser durch die Trommel hindurch zugeführt wird.
  • Die praktischen Versuche haben gezeigt, daß man ganz nach Wunsch die wiedergewonnenen Fasern entweder vollkommen rein, also ohne Beimengung von Gummiteilchen, oder aber mit geringen Gummimengen untermischt wiedergewinnen kann, da im Wasser eine allmähliche Scheidung von Fasern und Gummiteilchen vor sich geht. Die Wasserzufuhr beim Auseinanderkämmen bietet Gewähr dafür, daß die einmal losgerissenen Fasern nicht wieder aneinanderhaften können, sondern voneinander und von den Gummiteilchen getrennt im Wasser schweben. Selbstverständlich kann, vor allen Dingen zur Erzielung langer Fasern, das Wasser angewärmt werden.
  • Das Gummigewebe kann entweder nachdem es von der Hauptmasse des Gummis befreit ist oder auch mit diesem zusammen dem Reißwolf zugeführt werden, und zwar geschieht dies durch Walzen, gegebenenfalls über eine Schlagleist, die in geringer Entfernung von den sich drehenden Zähnen o. dgl. angeordnet ist, so daß sämtliche Fäden des Gewebes auseinandergeschlagen werden. Ist die Hauptmasse des Gummis von dem Gewebe bereits entfernt, so wird letzteres vollkommen zerrissen und auseinandergekämmt, während, sobald größere Mengen Gummi auf dem Gewebe sitzen, als Abfall die Gummiteile übrigbleiben, von denen das Gewebe im Sinne der Erfindung losgerissen ist.
  • Nachdem die losgelösten Fasern sich im Wasser gesetzt haben, bilden sie einen sehr losen Filz, den man nach Trocknung wieder auseinanderschlagen kann, wonach die so erzielten Fasern in für diese Zwecke bekannten Vorrichtungen gereinigt und sortiert werden können. Vor allen Dingen kommt es natürlich auf die noch spinnfähigen Fasern an. Es ist bekannt, daß die Leinwandeinlagen von Automobilreifen, besonders in den Wülsten dieser Reifen, starke und lange Baumwollfasern enthalten, welche einen gut spinnbaren Stoff ergeben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRTICH$: r. Verfahren zur Wiedergewinnung von losen Fasern bzw. Fasermasse oder Faserstoff aus Gummigeweben, bei dem die Zerkleinerung unter Wasser vor sich geht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummigewebe derart langsam gegen die Zähne oder Stifte einer schnell -umlaufenden Reißtrommel o. dgl. geführt wird, daß die Fasern durch Auseinanderkämmen, -zupfen oder -reißen ,losgelöst, durch einen auf die Bearbeitungsstelle gespritzten Wasserstrom weitergefördert und schließlich von dem Wasser getrennt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Zähnen oder Stiften zum Reißen des Gewebes versehene Trommel o. dgl. hohl ausgebildet ist und in ihrer Mantelfläche Öffnungen hat, durch welche das notwendige Spülwasser durch die Trommel hindurch zugeführt wird.
DEW79625D 1927-07-06 1928-06-15 Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von losen Fasern bzw. Fasermasse oder Faserstoff aus Gummigeweben Expired DE554335C (de)

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