AT133760B - Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung kiinstlieher Schleifsteine zur Erzeuglmg von Holzsehliff.
Für die Erzeugung des mechanischen Holzstoffes wurden früher aussehliesslieh Natursteine benutzt.
Diese wurden jedoch mehr und mehr von künstlieh hergestellten Schleifsteinen (Defibreursteinen) ver- drängt. Der wichtigste Vorteil der Kunststeine ist teils die unbedingte Homogenität, teils die Möglichkeit, dem Stein die jeweils erforderlichen charakteristischen Eigenschaften zu geben, während man beim
Naturstein auf die in der Natur vorkommenden Zsammensetzungen angewiesen ist. Ebenso wie der
Naturstein besteht auch der Kunststein aus dem eigentlichen Schleifmaterial und einem Bindemittel.
Es ist bereits bekannt, für Mühlsteine und für Steine zur Metallbearbeitung (Schärfen, Polieren usw.) zerkleinertes kantiges Schleifmaterial zu verwenden. Diese künstliehen Steine sind aber als Holz- schleifer, die eine besondere Zusammensetzung erfordern, nicht verwendbar. Weiters wurde auch vor- geschlagen, dem Schleifmaterial zur Herstellung von Schleifsteinen kristallinische Korper beizumengen. welche leicht aussplittern, so dass die Arbeitsfläche stets rauh erhalten wird. Auch die Herstellung von Holzschleifern ans einem Gemenge von kantigen Schleifkörnern und Kalkstein, das mit Hilfe eines wasserfesten Bindemittels verformt wird, ist bekannt.
Diese Zusammensetzung der Steine konnte aber nicht verhindern, dass sie in der Verwendung als Holzschleifer rasch stumpf werden, weil die Kanten der Schleifkorner selbst stumpf werden. Die Erfindung besteht nun darin, dass das mit Hilfe des Binde- mittels verformte Gemenge von Kalkstein und kantigem Schleifmaterial aus Quarzkristallen und Kalkspatkristallen besteht. Diese Körper besitzen die Eigenschaft, dass sie sieh, wenn sie durch den Srhleif- prozess abgenutzt wurden, in kleinere Kristalle zerlegen, wobei die ursprüngliche kristallinische Form der einzelnen Schleifkörner insoweit beibehalten wird, als diese Grundform mit kleineren Abmessungen entsteht.
Durch diese Eigenart des kristallinischen Schleifkornes wird erzielt, dass sich die Arbeitsflächen des Steines, auch wenn die Spitzen der Körner abgebrochen werden, immer scharf erhält, indem an Stelle der ursprünglichen Spitzen eine Anzahl von kleineren Spitzen entsteht. Dadurch, dass nach kurzem
Gebrauch sowohl durch Bruch feine Spitzen entstehen, als auch aus dem Bindemittel herausgearbeitete unverletzt gröbere Spitzen vortreten, erhält man eine Arbeitsfläche, die sieh für die Holzzerfaserung dauernd als sehr günstig erweist.
Als besonders geeignetes Schleifmaterial zur Herstellung von Steinen gemäss dieser Erfindung wurde der Perger Mühlstein erkannt. Dieser besteht aus Quarz-und aus Kalkspatkristallen. Die beiden Mineralien kommen in dem Gestein teils einzeln, teils innig verbunden vor, u. zw. häufig derart, dass Kalkspat einzelne Quarzkornehen völlig umschliesst. Während des Betriebes kommen daher Quarz- körnchen nach Ma ssgabe des Abarbeitens der Kalkspathülle stets von neuem zur Wirkung. In zerkleinertem und entsprechend aufbereitetem Zustande bildet der Perger Mühlstein somit ein vorzügliches Schleif- material zur Herstellung von Kunststeinen.
Es ist bekannt, Abziehsteine für feinste Metallsehleifarbeit dadurch herzustellen, dass Arkansasstein gemahlen und das Mahlgut keramisch gebunden wird. me durch wurde gegenüber dem Naturstein aber lediglich der Vorteil erreicht, dass die in letzterem vorkommenden Risse vermieden und Homogenität gewährleistet wurde. Bei Herstellung von Kunststeinen aus dem Perger Mühlstein wird aber ausser diesen Vorteilen gegenüber dem Perger Naturstein auch eine sehr bedeutende Steigerung der Leistungs- fähigkeit erzielt. Genaue Betriebskontrolle hat eine Steigerung der Leistung um mehr als 25% erkennen lassen.
Weiters hat sich gezeigt, dass der Perger Naturmühlstein nach kurzer Betriebsperiode an der Oberfläche so hart wird, dass mechanische Sehärfvorrichtungen versagen. Auch dieser Nachteil tritt beim Perger Kunststein nicht auf.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff, welche ein mit Hilfe eines wasserfesten Bindemittels verformtes Gemenge von Kalkstein mit zerkleinertem, kantigem Schleifmaterial enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemenge aus Kalkspatkristallen und Quarzkristallen besteht.
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- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schleif- material zerkleinerter und entsprechend aufbereiteter Perger Mühlstein verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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