AT133760B - Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff.

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Rudolf Ing Burgholzer
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    Verfahren zur Herstellung kiinstlieher Schleifsteine zur Erzeuglmg   von Holzsehliff. 



   Für die Erzeugung des mechanischen Holzstoffes wurden früher   aussehliesslieh Natursteine   benutzt. 



   Diese wurden jedoch mehr und mehr von künstlieh hergestellten Schleifsteinen (Defibreursteinen) ver- drängt. Der wichtigste Vorteil der Kunststeine ist teils die unbedingte Homogenität, teils die Möglichkeit, dem Stein die jeweils erforderlichen charakteristischen Eigenschaften zu geben, während man beim
Naturstein auf die in der Natur   vorkommenden Zsammensetzungen angewiesen   ist. Ebenso wie der
Naturstein besteht auch der Kunststein aus dem eigentlichen Schleifmaterial und einem Bindemittel. 



   Es ist bereits   bekannt, für Mühlsteine   und für Steine zur Metallbearbeitung (Schärfen, Polieren usw.) zerkleinertes kantiges Schleifmaterial zu verwenden. Diese   künstliehen   Steine sind aber als Holz- schleifer, die eine besondere Zusammensetzung erfordern, nicht verwendbar. Weiters wurde auch vor- geschlagen, dem Schleifmaterial zur Herstellung von   Schleifsteinen kristallinische Korper beizumengen.   welche leicht aussplittern, so dass die Arbeitsfläche stets rauh erhalten wird. Auch die Herstellung von   Holzschleifern   ans einem Gemenge von kantigen Schleifkörnern und Kalkstein, das mit Hilfe eines wasserfesten Bindemittels verformt wird, ist bekannt.

   Diese Zusammensetzung der Steine konnte aber nicht verhindern, dass sie in der Verwendung als   Holzschleifer   rasch stumpf werden, weil die Kanten der   Schleifkorner selbst stumpf   werden. Die Erfindung besteht nun darin, dass das mit Hilfe des Binde- mittels verformte Gemenge von Kalkstein und kantigem Schleifmaterial aus Quarzkristallen und Kalkspatkristallen besteht. Diese Körper besitzen die Eigenschaft, dass sie sieh, wenn sie durch   den Srhleif-   prozess abgenutzt wurden, in kleinere Kristalle zerlegen, wobei die ursprüngliche   kristallinische   Form der einzelnen   Schleifkörner   insoweit beibehalten wird, als diese Grundform mit kleineren   Abmessungen   entsteht. 



   Durch diese Eigenart des kristallinischen Schleifkornes wird erzielt, dass sich die   Arbeitsflächen   des Steines, auch wenn die Spitzen der Körner abgebrochen werden, immer scharf erhält, indem an Stelle der ursprünglichen Spitzen eine Anzahl von kleineren Spitzen entsteht. Dadurch, dass nach   kurzem  
Gebrauch sowohl durch Bruch feine Spitzen entstehen, als auch aus dem Bindemittel herausgearbeitete unverletzt gröbere Spitzen vortreten, erhält man eine   Arbeitsfläche,   die sieh für die   Holzzerfaserung   dauernd als sehr günstig erweist. 



   Als besonders geeignetes Schleifmaterial zur Herstellung von Steinen gemäss dieser Erfindung wurde der Perger Mühlstein erkannt. Dieser besteht aus   Quarz-und aus Kalkspatkristallen.   Die beiden Mineralien kommen in dem Gestein teils einzeln, teils innig verbunden vor, u. zw. häufig derart, dass Kalkspat einzelne   Quarzkornehen   völlig   umschliesst.   Während des Betriebes kommen daher Quarz-   körnchen nach Ma ssgabe des Abarbeitens der Kalkspathülle stets von neuem zur Wirkung. In zerkleinertem   und entsprechend aufbereitetem Zustande bildet der Perger   Mühlstein   somit ein   vorzügliches Schleif-   material zur Herstellung von Kunststeinen. 



   Es ist bekannt, Abziehsteine für feinste Metallsehleifarbeit dadurch herzustellen, dass Arkansasstein gemahlen und das Mahlgut keramisch gebunden wird.   me durch   wurde gegenüber dem Naturstein aber lediglich der Vorteil erreicht, dass die in letzterem vorkommenden Risse vermieden und Homogenität gewährleistet wurde. Bei Herstellung von Kunststeinen aus dem Perger   Mühlstein   wird aber ausser diesen Vorteilen gegenüber dem Perger Naturstein auch eine sehr bedeutende Steigerung der   Leistungs-     fähigkeit   erzielt. Genaue Betriebskontrolle hat eine Steigerung der Leistung um mehr als   25%   erkennen lassen.

   Weiters hat sich gezeigt, dass der Perger   Naturmühlstein   nach kurzer Betriebsperiode an der Oberfläche so hart wird, dass mechanische   Sehärfvorrichtungen   versagen. Auch dieser Nachteil tritt beim Perger Kunststein nicht auf. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von   Holzschliff,   welche ein mit Hilfe eines wasserfesten Bindemittels verformtes Gemenge von Kalkstein mit   zerkleinertem,   kantigem Schleifmaterial enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemenge aus Kalkspatkristallen und Quarzkristallen besteht. 

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  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schleif- material zerkleinerter und entsprechend aufbereiteter Perger Mühlstein verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133760D 1932-09-05 1932-09-05 Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff. AT133760B (de)

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