DE701766C - Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff - Google Patents
Schleiferstein zur Erzeugung von HolzschliffInfo
- Publication number
- DE701766C DE701766C DE1938B0182408 DEB0182408D DE701766C DE 701766 C DE701766 C DE 701766C DE 1938B0182408 DE1938B0182408 DE 1938B0182408 DE B0182408 D DEB0182408 D DE B0182408D DE 701766 C DE701766 C DE 701766C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stone
- grinding
- sectors
- ring
- wood pulp
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 25
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 title claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000006004 Quartz sand Substances 0.000 description 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 206010041662 Splinter Diseases 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- -1 gravel Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007670 refining Methods 0.000 description 1
- HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N silicon carbide Chemical compound [Si+]#[C-] HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910010271 silicon carbide Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D5/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
- B24D5/06—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
- B24D5/08—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental with reinforcing means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JANUAR 1941
23. JANUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 a GRUPPE Ui
B 182408 VIIJ55a
ist als Erfinder genannt worden.
Max Böttger in Dresden Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1938 ab
Patenterteilung bekanntgemacht am 19. Dezember 1940
Es sind bereits Schleif er steine bekannt, bestehend
aus zwei oder mehreren verschiedenartigen, abwechselnd grob- und feinkörnigen Schichten, die eine von der zur Drehachse dies
Steines senkrecht stehenden Ebene abweichende Richtung haben. Durch einen solchen
Stein sollten die Fasern des Holzes leichter abgetrennt und demzufolge die Ausbeute gesteigert
sowie der Kraftbedarf herabgesetzt werden. Diese bekannten Steine haben sich
jedoch nicht bewährt, da sie einen durchaus splitterigen Stoff lieferten.
Im wesentlichen dasselbe gilt für mit Einsatzwerkzeugen ausgerüstete Schleifersteine.
Durch den Schleiferstein der Erfindung, der in bekannter Weise aus einem Schleifring
aus keramisch gebundenem Schleifmittel und einem Tragkörper für diesen besteht, soll
dieser Nachteil vermieden werden.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Abnutzungszone des Schleifringes in
parallel zur Welle des Steines über die ganze Steinbreite verlaufende Sektoren mit grober
und feiner Körnung unterteilt ist. Hierdurch wird auf einfachste Weise vor der gewöhnliehen
Holzzerfaserung eine mechanische Auflockerung des Schleifholzes bewirkt, wodurch
ein langfaseriger, schmieriger, fester und verfilzungsfähiger Stoff geringen Splittergehaltes
entsteht, wie er besonders zur Herstellung von Zeitungspapier erwünscht ist. Außerdem ergibt
sich eine Steigerung der Ausbeute, weil durch die zweistufige Arbeitsweise nicht nur
der Schleif Vorgang beschleunigt, sondern auch der Anfall an Raffineurstoff' verringert wird.
Durch die Wechselwirkung der grob- und feinkörnigen, parallel zur Welle des Steines
über die ganze Steinbreite verlaufenden Sektoren ergibt sich auch eine besonders große
Kraftersparnis, die sich am Holzvorschub, der die bisherige Geschwindigkeit weit überschreitet,
deutlich sichtbar macht.
Um die Sektoren des Schleifringes auf dem Tragkörper zu befestigen, benutzte man bis-
her Klemmleisten, die in die Zwischenräume von je zwei benachbarten Sektoren eingreifen
und im Tragkörper verankert sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Schleiferstein dagegen sind die Klemmleisten nicht im Tragkörper,
sondern lediglich an der inneren Mantelfläche des Steinringes verankert, so daß sich nunmehr der Schleifring beim Heißschleifen
ungehindert ausdehnen und nach ίο längeren Betriebsstillständen ebenso wieder
zusammenziehen kann, weil er an keiner Stelle festgeschraubt ist, was von außerordentlicher
Wichtigkeit ist, da der Kern des Steines im allgemeinen nicht denselben Ausdehnungskoeffizienten
besitzt wie der Steinring.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar
zeigt Abb. ι einen Querschnitt und Abb. 2 einen Längsschnitt des Steines.
ao Der Steinring α aus keramisch gebundenem Schleifmittel ist, wie an sich bekannt, in zueinander
konzentrische Schichten unterteilt, von denen nur die oberste, also die Abnutzungszone
b, zur Verbilligung des Steines verhältnismäßig teures Schleifmittel, z. B.
Siliciumcarbid, enthält, während das Schleifmittel der darunterliegenden, mit c bezeichneten
Schicht durch billigeres Schleif- bzw. Füllmittel, wie Kies, Quarzsand o. dgl., ersetzt
ist. Der Schleifring α ist ferner, wie ebenfalls
bekannt, in eine Mehrzahl von Sektoren,
z. B. 16, unterteilt, die mit d bzw. e bezeichnet
sind. Diese Sektoren sind in der Abnutzungszone b abwechselnd mit grober und feiner
Körnung ausgestattet und durch Klemmleisten/, aber nicht, wie bekannt, an dem beispielsweise
aus Beton bestehenden Tragkörper g, sondern an der inneren Mantelfläche h des Steinringes α unter Zwischenschaltung
von Platten / verschraubt. Mit k sind Eisenreifen im Tragkörper £ bezeichnet.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff, bestehend aus einem Schleifring aus keramisch gebundenem Schleifmittel und einem Tragkörper für diesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnutzungszone (b) des Schleifringes (fl) in parallel zur Welle des Steines über die ganze Steinbreite verlaufende Sektoren (d bzw. e) mit grober und feiner Körnung unterteilt ist.
- 2. Schleiferstein nach Anspruch 1 mit einem Schleifring aus Sektoren, die durch in die Zwischenräume von je zwei benachbarten Sektoren eingreifende Klemmleisten zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleisten (/) nicht im Tragkörper (g), sondern ledig-Hch an der inneren Mantelfläche (A) des Steinringes (a) verankert sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenUU1I.1N. GEI)IlIICKr IN I)EII
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182408 DE701766C (de) | 1938-03-16 | 1938-03-16 | Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182408 DE701766C (de) | 1938-03-16 | 1938-03-16 | Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701766C true DE701766C (de) | 1941-01-23 |
Family
ID=7009323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0182408 Expired DE701766C (de) | 1938-03-16 | 1938-03-16 | Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701766C (de) |
-
1938
- 1938-03-16 DE DE1938B0182408 patent/DE701766C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7434685U (de) | Verstaerkte harzgebundene schleifscheibe | |
| DE1752171A1 (de) | Schleifkoerper | |
| DE858378C (de) | Schleifwerkzeug | |
| DE1291957B (de) | Keramischer Ventilsitz und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE701766C (de) | Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff | |
| US2174453A (en) | Method of producing diamond grinding and lapping implements | |
| DE7306787U (de) | Schleifscheibe | |
| DE669364C (de) | Steinsaege | |
| DE1419956A1 (de) | Schleifkoerper | |
| DE1302073B (de) | Saugkasten-Belag fuer Papiermaschinen | |
| DE662615C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleifersteinen, insbesondere fuer Holzschleifer | |
| DE543011C (de) | Schleifscheibe zur Herstellung von Holzschliff o. dgl. | |
| DE365273C (de) | Schleif- oder Poliermittel aus Zirkonoxyd | |
| DE812294C (de) | Schleifkoerper mit Bindung aus feinverteilten Oxyden | |
| DE811799C (de) | Schleifscheibe | |
| DE589374C (de) | Mittel zum Polieren, Abziehen und Schleifen von Gegenstaenden grosser Haerte, insbesondere von Hartlegierungen | |
| DE648232C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleifscheiben | |
| AT215851B (de) | Zementgebundener, Korund enthaltender Schleifstein | |
| DE598755C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleifsteinen fuer Holzschleifereien | |
| DE670704C (de) | Getreidemuehle mit waagerechter Welle und kegelfoermig ineinandergreifenden Mahlsteinen | |
| AT341367B (de) | Schleifkorper | |
| DE196867C (de) | ||
| DE713802C (de) | Schleifscheibe | |
| AT133760B (de) | Verfahren zur Herstellung künstlicher Schleifsteine zur Erzeugung von Holzschliff. | |
| DE501716C (de) | Verfahren zur Herstellung von Glockenmessern fuer Lederschaerfmaschinen |