DE701766C - Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff - Google Patents

Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff

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DE701766C
DE701766C DE1938B0182408 DEB0182408D DE701766C DE 701766 C DE701766 C DE 701766C DE 1938B0182408 DE1938B0182408 DE 1938B0182408 DE B0182408 D DEB0182408 D DE B0182408D DE 701766 C DE701766 C DE 701766C
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Germany
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stone
grinding
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ring
wood pulp
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Expired
Application number
DE1938B0182408
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Inventor
Max Boettger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
    • B24D5/08Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental with reinforcing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JANUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 a GRUPPE Ui
B 182408 VIIJ55a
Max Böttger in Dresden
ist als Erfinder genannt worden.
Max Böttger in Dresden Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 19. Dezember 1940
Es sind bereits Schleif er steine bekannt, bestehend aus zwei oder mehreren verschiedenartigen, abwechselnd grob- und feinkörnigen Schichten, die eine von der zur Drehachse dies Steines senkrecht stehenden Ebene abweichende Richtung haben. Durch einen solchen Stein sollten die Fasern des Holzes leichter abgetrennt und demzufolge die Ausbeute gesteigert sowie der Kraftbedarf herabgesetzt werden. Diese bekannten Steine haben sich jedoch nicht bewährt, da sie einen durchaus splitterigen Stoff lieferten.
Im wesentlichen dasselbe gilt für mit Einsatzwerkzeugen ausgerüstete Schleifersteine.
Durch den Schleiferstein der Erfindung, der in bekannter Weise aus einem Schleifring aus keramisch gebundenem Schleifmittel und einem Tragkörper für diesen besteht, soll dieser Nachteil vermieden werden.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Abnutzungszone des Schleifringes in parallel zur Welle des Steines über die ganze Steinbreite verlaufende Sektoren mit grober und feiner Körnung unterteilt ist. Hierdurch wird auf einfachste Weise vor der gewöhnliehen Holzzerfaserung eine mechanische Auflockerung des Schleifholzes bewirkt, wodurch ein langfaseriger, schmieriger, fester und verfilzungsfähiger Stoff geringen Splittergehaltes entsteht, wie er besonders zur Herstellung von Zeitungspapier erwünscht ist. Außerdem ergibt sich eine Steigerung der Ausbeute, weil durch die zweistufige Arbeitsweise nicht nur der Schleif Vorgang beschleunigt, sondern auch der Anfall an Raffineurstoff' verringert wird.
Durch die Wechselwirkung der grob- und feinkörnigen, parallel zur Welle des Steines über die ganze Steinbreite verlaufenden Sektoren ergibt sich auch eine besonders große Kraftersparnis, die sich am Holzvorschub, der die bisherige Geschwindigkeit weit überschreitet, deutlich sichtbar macht.
Um die Sektoren des Schleifringes auf dem Tragkörper zu befestigen, benutzte man bis-
her Klemmleisten, die in die Zwischenräume von je zwei benachbarten Sektoren eingreifen und im Tragkörper verankert sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Schleiferstein dagegen sind die Klemmleisten nicht im Tragkörper, sondern lediglich an der inneren Mantelfläche des Steinringes verankert, so daß sich nunmehr der Schleifring beim Heißschleifen ungehindert ausdehnen und nach ίο längeren Betriebsstillständen ebenso wieder zusammenziehen kann, weil er an keiner Stelle festgeschraubt ist, was von außerordentlicher Wichtigkeit ist, da der Kern des Steines im allgemeinen nicht denselben Ausdehnungskoeffizienten besitzt wie der Steinring.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen Querschnitt und Abb. 2 einen Längsschnitt des Steines.
ao Der Steinring α aus keramisch gebundenem Schleifmittel ist, wie an sich bekannt, in zueinander konzentrische Schichten unterteilt, von denen nur die oberste, also die Abnutzungszone b, zur Verbilligung des Steines verhältnismäßig teures Schleifmittel, z. B. Siliciumcarbid, enthält, während das Schleifmittel der darunterliegenden, mit c bezeichneten Schicht durch billigeres Schleif- bzw. Füllmittel, wie Kies, Quarzsand o. dgl., ersetzt ist. Der Schleifring α ist ferner, wie ebenfalls bekannt, in eine Mehrzahl von Sektoren,
z. B. 16, unterteilt, die mit d bzw. e bezeichnet sind. Diese Sektoren sind in der Abnutzungszone b abwechselnd mit grober und feiner Körnung ausgestattet und durch Klemmleisten/, aber nicht, wie bekannt, an dem beispielsweise aus Beton bestehenden Tragkörper g, sondern an der inneren Mantelfläche h des Steinringes α unter Zwischenschaltung von Platten / verschraubt. Mit k sind Eisenreifen im Tragkörper £ bezeichnet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff, bestehend aus einem Schleifring aus keramisch gebundenem Schleifmittel und einem Tragkörper für diesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnutzungszone (b) des Schleifringes (fl) in parallel zur Welle des Steines über die ganze Steinbreite verlaufende Sektoren (d bzw. e) mit grober und feiner Körnung unterteilt ist.
  2. 2. Schleiferstein nach Anspruch 1 mit einem Schleifring aus Sektoren, die durch in die Zwischenräume von je zwei benachbarten Sektoren eingreifende Klemmleisten zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleisten (/) nicht im Tragkörper (g), sondern ledig-Hch an der inneren Mantelfläche (A) des Steinringes (a) verankert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    UU1I.1N. GEI)IlIICKr IN I)EII
DE1938B0182408 1938-03-16 1938-03-16 Schleiferstein zur Erzeugung von Holzschliff Expired DE701766C (de)

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