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Pressluftreifen.
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gegen die hervorstehendon Kanten der Halterrippe 6 anlegen, so dass, wenn auf sie ein grosser Druck ausgeübt wird, die Schutzstreifen umso inniger in Eingriff geraten mit der Halterrippe 6.
In der abgeänderten Ausführungsform, gemäss Fig. 5, ist die Halterrippe mit der Futterschicht 7 des Laufmantels einheitlich ausgebildet. Um die Schutzstreifen 3 wirksam in Stellung zu halten, wird zu beiden Seiten der Nut 8 eine grobgewebte Einlage 12 vorgesehen, die unter dem Namen Verstärkungsgewebe bekannt ist. Dieses Gewebe hält die Streifen in Stellung, verhindert ihre Ausdehnung nach jeder Seite und gewährleistet auch, dass irgend einem Gegenstand, der den Laufmantel durchstochen hat, geeigneter Widerstand entgegengesetzt wird, und verleiht weiterhin dem weichen Gummi genügend Festigkeit, um das Eindringen von spitzen Gegenständen in die Schutzstreifen zu verhindern. Daher wird die Nagelspitze umgebogen und ein Eindringen derselben in den Luftstreifen wirksam verhindert.
Die Halterrippe 6 kann in irgend einer geeigneten Weise mit dem Mantel 1 ver- bunden sein, oder einheitlich mit letzterem ausgebildet werden. Wenn der Luftschlauch aufgeblasen ist, werden die Schutzstreifen 3 in Eingriff gedrückt mit dem Laufmantel und bilden ausserdem eine Lagerung für den Luftschlauch.
Im Falle, dass der Mantel durch einen Nagel oder dgl. durchlöchert worden ist und die Nagelspitze in Berührung kommt mit einem der Schutzstreifen 3, so wird der Streifen gewöhnlich nachgeben, bevor er durchlöchert wird. Dadurch wird df'l Nagel zwischen dem
Schutztreifen und dem Mantel abgebogen oder der Streifen gibt genügend nach um, ein
Eindringen des Nagels in den Luftschlauch auszuschliessen. Im Falle dass der Nagel den
Laufmantel durchsticht und zwischen zwei Streifen eindringt, vire der Nagel gewöhnlich abgebogen infolge des Nachgebens des Streifens und der Zungen bevor der Nagel den
Luftschlauch berührt, und wird dann in einem oder dem anderen df-r Streifen eingelagert.
Wenn Einschnitte, Risse, Öffnungen oder dgl. sich in dem Lanfiuantel befinden, so über- decken die Streifen 3 diese Öffnungen und verhindern, dass der I. uftscblaucb durch diese Öffnungen hindurch beschädigt wird.
Der Laufmantel ist ebenfalls durch Streifen 3 geschützt, da es eine bekannte Tatsache ist, dass, im Falle der Laufmantel Öffnungen besitzt, die Öffnungen in der inneren
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Mantel hervorzurufen, wodurch letzterer dünn wird. so dass ein Platzen des Reifens stattfindet. Die Schutzreifen nehmen wirksam die Beanspruchung du Mantels auf, so dass dünnere äussere Mäntel benützt worden können, eine Tatsache welche von grösster Bedeutung ist, da die Kosten des Mantels von der Zahl der Schichten abhängen.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, dass der aussere Mantel in einem
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pressluftreifen. welcher zwischen Luftschlauch und Mantel eine aus Streifen gebildete Schutzeinlage enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzstreifen (3) an der
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anliegenden Schutzstreifens in Eingriff kommen, so dass die Dicks des einzelnen Schutzstreifens gewahrt und ein inniger Eingriff der aneinandergereihten Schutzstreifen gewährleistet ist.