AT77995B - Maximalrelais mit träger Auslösung. - Google Patents

Maximalrelais mit träger Auslösung.

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Karl Satori
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maximalrelais mit träger Auslösung. 



   Maximalrelais mit träger Auslösung werden in Hochspannungsanlagen verwendet, um bei Überlastung die Anlage in einer bestimmten, einstellbaren Zeit von dem Netze abzuschalten. Die bisher verwendeten Relais haben sich wegen ihrer zahlreichen und wenig verlässlichen Zwischenglieder im Betriebe nicht vollkommen bewährt. 



   Die vorliegende Erfindung sucht die Aufgabe durch eine besonders einfache und betriebssichere Anordnung zu lösen, die namentlich im Falle eines Kurzschlusses mit absoluter Zuverlässigkeit wirkt. 



   Das Relais zeigt folgende Anordnung :
Auf einer zwischen Platinen gelagerten Achse   u   (Fig. 1) sitzt fix ein Segment b, ferner lose ein Hebel c, in dessen Ende der geschlitzte Stahlzylinder d federnd eingehängt ist. Der   Stahlzylindf1r   ragt in eine Magnetspule e, die von dem Sekundärkreis des Stromtransformators erregt wird. Die Feder f kuppelt den lose sitzenden Hebel c mit dem Segment   ! \ Letzteres   steht im Eingriff mit einer magnetischen Hemmung, bestehend aus den Rädern g,   h, ?, dfr Aluminiumscheibe k   und dem Bremsmagneten l (Fig. 2), welcher an einer der Platinen verschiebbar angebracht ist.

   Das Segment b folgt der gespannten Feder f, bis es au einem Stifte m an die Nase   n   des Hebels   r anstösst.   Auf der verlängerten Achse des Segmentes b sitzt eine   Quecksilberschaltröhre   o (Fig. 2 und 3) mit eingeschmolzenen Kontakten p und   Pt.   Der Hebel c trägt ferner das Gegengewicht 1. wodurch er beim Sinken der Belastung bis zum Anschlagstift r zurückgeführt wird. Auf der Achse a sitzt ebenfalls lose ein zweiter Hebel s mit der einseitig angebrachten Schaltröhre t. Der Hebel s wird durch den an einer der Platinen angebrachten Stift   it   in etwa horizontaler Lage gehalten. Das andere Ende des Hebels s trägt den Stift   r, welcher   den Hebel c untergreift. 



   Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist nun folgende :
Von den   beiden Quecksilberschaltröbren   soll die eine o bei einer bestimmten, durch das Gewicht q einstellbaren Überlastung nach einer bestimmten, gleichfalls einstellbaren Zeit zum Kippen gelangen, während der zweite Kippschalter t bei   Kurzschluss   sofort wirksam werden soll. Um dies zu erreichen, ist die Schaltröhre o auf der verlängerten Achse des Segmentes b angebracht, welches, sobald die Feder f gespannt wird, unter Überwindung der verstellbaren magnetischen Hemmung g, h, i, k, l abzurollen beginnt und nach einer 
 EMI1.1 
 



   Der Hebel c ist jedoch nicht imstande, den Stift   1)   des zweiten Hebels s zu überdrücken. da dieser Hebel mit Übergewicht auf dem Stifte   u   aufruht. Tritt jedoch ein   Kurzschluss ein,   so genügt die magnetische Kraft zur   Überdrückong   des Stiftes   r,   wodurch die Schaltröhre t sofort zum Kippen gebracht wird. 



   Die   Schaltröhren   o und t sind parallel geschaltet ; durch das Kippen einer derselben wird ein Hilfskreis geschlossen, der die Abschaltung des   Hochspannungsölschalters   zur Folge hat. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Falle eines Kurzschlusses bewirkt hingegen der Apparat durch Kippen der Schaltrühre t die sofortige   Schliessung   des Hilfskreises und damit die sofortige Trennung des   Ölschalters   vom Netze.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Maximalrelais mit träger Auslösung, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine vom EMI2.2 Wirbelstrombremse (k, 1) in Bewegung setzt, während der andere Hebel (8), der als Hubbegrenzung (bei v) für den ersteren dient, nur bei Kurzsschluss dadurch gekippt wird, dass durch das plötzliche Anreissen des ersteren Hebels (c) das Übergewicht des Hebels (8) überdrückt wird, wobei durch das Kippen der beiden Hebel Quecksilberschaltröhren (o, l) betätigt werden, die den Auslösestromkreis schliessen.
AT77995D 1915-04-20 1915-04-20 Maximalrelais mit träger Auslösung. AT77995B (de)

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