DE464321C - UEberstromschutzschalter, insbesondere fuer Triebwagen - Google Patents

UEberstromschutzschalter, insbesondere fuer Triebwagen

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DE464321C
DE464321C DES78060D DES0078060D DE464321C DE 464321 C DE464321 C DE 464321C DE S78060 D DES78060 D DE S78060D DE S0078060 D DES0078060 D DE S0078060D DE 464321 C DE464321 C DE 464321C
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DE
Germany
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overcurrent
coil
main
switch
additional
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Expired
Application number
DES78060D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE464321C publication Critical patent/DE464321C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/06Limiting the traction current under mechanical overload conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Überstromschutzschalter, insbesondere für Triebwagen Damit die Triebmotoren elektrischer Bahnen vor zu starkem schädlichen Anwachsen des Stromes geschützt werden, verwendet man überstromschutzschalter, die den Strom beim überschreiten eines bestimmten Grenzwertes unterbrechen. Die bisher bei elektrischen Bahnen, insbesondere bei Straßenbahnen, verwendeten Lberstromschutzschalter besitzen jedoch den Nachteil, daß der Strom beim jedesmaligen überschreiten des Grenzwertes unterbrochen wird, beispielsweise auch bei vorübergehenden Spitzenbelastungen der Motoren, wie beim Anfahren besonders in Steigungen.
  • Durch die Erfindung wird ein zu häufiges Auslösen des überstromschutzschalters bei Spitzenbelastungen dadurch vermieden, daß dieser außer der vom Hauptstrom durchflossenen Auslösespule eine zusätzliche Auslösespule erhält, die unter gewissen Bedingungen durch ein Zeitrelais eingeschaltet wird. Die Spule des Zeitrelais liegt im Hauptstromkreis, und das Relais spricht an, wenn der durch die Relaisspule fließende Strom während einer bestimmten Dauer eine gewisse Höhe erreicht. In diesem Falle addieren sich die Wirkungen der beiden Auslösespulen ü1 dem überstromschutzschalter, so daß dieser auslöst und den Strom unterbricht. Bei beträchtlichem Ansteigen der Stromstärke innerhalb kurzer Zeit, z. B. bei einem Kurzschluß, wird der überstromschutzschalter unabhängig von dem Zeitrelais nur durch die Wirkung der Hauptauslösespule ausgeschaltet. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung werden zwei Sicherheitsorgane ersetzt, eine Schmelzsicherung und ein Höchststromschalter. Die 'Urirkungsweise der zusätzlichen Auslösespule in Verbindung mit dem Zeitrelais ist etwa die gleiche wie die einer Schmelzsicherung, während die Wirkungsweise des Höchststromschalters als Unterbrechungsorgan bei unzulässig hohen Stromspitzen unverändert bestehen bleibt.
  • In den Abb. i und -- ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der überstromschutzschalter i besitzt die vom Hauptstrom durchflossene Auslösespule 2 sowie eine zusätzliche Auslösespule 3., die durch das mit dem Uhrwerk 6 versehene Zeitrelais ¢ eingeschaltet wird, wenn der durch die Spule 5 des Zeitrelais fließende Hauptstrom während einer bestimmten, beispielsweise zwischen i bis 5 Sekunden, einstellbaren Zeit einen bestimmten Wert überschreitet. Es ist zweckmäßig, einen Dämpfungswiderstand, beispielsweise den Ohmschen Widerstand 7, im Nebenschluß- zu der Relaisspule 5 zu legen, um bei Kurzschlüssen ein zu starkes Anwachsen des Stromes in der Relaisspule 5 und damit mechanische Stöße auf das Uhrwerk 6 zu vermindern. Der Widerstand 8 ist vor die zusätzliche Auslösespule 3 des überstromschutzschalters gelegt, um den Strom in der Spule 3 zu begrenzen.
  • Abb. a zeigt ein Schaltbild, bei dem zwei im Hauptstromkreis liegende überstromschutzschalter io und i i mit zusätzlichen Auslösespulen verwendet werden. Die Zuleitungen für die beiden in Reihe geschalteten zusätzlichen Auslösiespulen sind an Klemmen 13 bzw. i q. des. auf jedem Führerstand angeordneten Fahrschalters angeschlossen, die bei Fahrt stets unter Spannung stehen, so daß auch die zusätzlichen Auslösespulen dauernd an Spannung liegen. Zwischen die beiden, bei vorübergehenden Stromüberlastungen geschlossenen Kontakte 16 und 17 des Zeitrelais kann sein Ohmscher Widerstand 18 gelegt werden. Bei eingeschaltetem Fahrschalter fließt dann ein dauernder, aber geringer Strom von gleicher Größe durch die zusätzliche Auslösespule des auf dem gleichen Führerstand befindlichen Überstromschutzschaltexs. Bei auftretenden Überlastungen löst alsdann. der Üb;erstromschalter aus, der sich auf dem jeweilig führenden Führerstand befindet. , Die Schaltung nach Abb. z besitzt noch den Vorteil, daß in dem Fahrschalter besondere Kontakte für die Umschaltung der Hauptstromspule in den übeTstromschutzschaltern nicht erforderlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANsPRÜcHr: i. Überstromschutzschalter, insbesondere für Triebwagen, mit einer vom Arbeitsstrom durchflossenen Haupt- und einer zusätzlichen Auslösespule, insbesondere für elektrische Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptauslösespule (z) erst bei einem starken Überstrom den Schalter (i) öffnet, während die zusätzliche Auslösespule (3), die bei Auftreten eines Überstromes nach Ablauf einer gewissen Zeit erregt wird, im Verein mit der Hauptauslösespule (z) schon bei geringem t'Jberstrom den Schalter (i) öffnet. z. Überstromschutzschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Hauptstrom äbhängiges Zeitrelais (q.) bei Überstrom zu laufen beginnt und nach einer einstellbaren Zeit einen Kontakt schließt, durch den die zusätzliche Auslösespule (3) erregt wird. 3. Überstromschutzschalter nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende des Triebwagens Überstromschutzschalter (i o, i i) angeordnet sind, deren zusätzliche, miteinander in Reihe liegende Auslösespulen über Kontakte (i3, i¢) des zugehörigen Fahrschalters an Spannung und bei Überstrom in der Hauptstromauslösespule durch ein von einem Zeitrelais (q.) beherrschtes Kontaktpaar bei Ablauf des Zeitrelais an Erde gelegt werden. q.. Anordnung nach Anspruch 3, . dadurch .gekennzeichnet, daß das von dem Zeitrelais (12) beherrschte Kontaktpaar (i6, 17) durch einen Widerstand (i8) überbrückt ist.
DES78060D 1927-01-25 1927-01-25 UEberstromschutzschalter, insbesondere fuer Triebwagen Expired DE464321C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043381B (de) * 1956-06-30 1958-11-13 Siemens Ag Sicherheitsfahrschalter, insbesondere fuer Grubenlokomotiven
DE1069179B (de) * 1959-11-19

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069179B (de) * 1959-11-19
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