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Oesterreichische
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CLASSE 50 : MÜHLEN. a) Müllerei im engeren Sinne des Wortes.
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Gegenstand vorliegender Erfindung sind Verbesserungen an Abstreichern, welche den Zweck verfolgen, einen beständigen, innigen und gleichmässigen Contact des Abstreichers
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allen. Arbeitsbedingungen aufrecht zu erhalten. Dieses Rcsuitat ist bei Abstreichern der bisher üblichen Constructionen nicht zu erreichen gewesen. besonders wenn die Abnützung der in Berührung befindlichen Theile nicht gleichmässig war, wenn der rotiefende Theil heiss wurde oder in federnden Lagern angeordnet war.
Der Abstreicher, welche aus einem einzigen oder aus mehreren Theilen bestehen kann, ist bei der vorliegenden Verbesserung auf einer Muffe angeordnet und zwar derartig. dass sie in der Lage ist, sich selbstthätig in die richtige Arbetsstellung einzustellen. Die Muffe kann zunächst eine Winkelbewegung um eine zur Achse des rotierenden Körpers
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normalen Achse auszuführen. Der Abstreicher wird durch das Eigengewicht oder durch geeigneteGewichteoderFedernandieArbeitsflächeangedrücktundseineEinstellung erfolgt selbstthätig unter dein Einflüsse der Ortsveränderung der Walzeuachse, der an der
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Der verbesserte Abstreicher ist in Fig. 1 der bcuiegenden Zeichnung in einer Stirn- ansicht und in Fig. 2 in einer Seitenansicht und theilweisem (uerschnitt dargestelt. Fig. 3 zeigt eine Moditication im Querschnitt und die Fig. 4, 5 und 6 zeigen einen kürzeren
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gesetzten Abstreichers Verwendung finden. Fig. 7 zeigt eine aus einer ununterbrochenen Reihe von einzelnen Elementen zusammengesetzten Abstreicher, während Fig. 8 einen ans einer doppelten, unterbrochenen Reihe von einzelnen Elementen zusammengesetzten Abstreicher veranschaulicht.
Der eigentliche Abstreicher A ist lösbar mit der Platte B verbunden, welche mit einem centralen Bolzen C versehen ist, der seinerseits in einem vorspringenden Theie der Hülse D gelagert ist. Die Hülse D ist auf einer Stange E, welche parallel zur Achse des rotierenden Körpers vorgesehen ist, derart angeordnet, dass sie eine Winkelbewogung aus- führen kann, aber an der Längsverschiebung gehindert ist. Der Abstand der Stange E von dem rotierenden Theilo ergibt sich aus den Diemsnionen des Abstreichers. Die Hülse D ist ferner noch mit einer hebelartigen Verlängerung F ausgestattet, welche noch mit einem Gegengewicht oder einer Spiralfeder (Fig. 5) versehen sein kann.
Bei der in Fig. 3 ver-
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anschaulichten Ausführungsform ist die Hülse D mit einem Zapfen D'versehen, welcher in eine entsprechende Bohrung des rechtwinklig abgebogenen Theiles der Platte B passt.
Bei diesen Anordnungen kann sich der Abstreicher um die Achse der Stange E und gleichzeitig um die Achse des Zapfens C bezw. D'frei bewegen. Auf die Stange E aufgeschobene Rohre G von entsprechender Länge verhindern die seitliche Verschiebung der Trägerhülse D, was jedoch auch in jeder anderen geeigneten Weise bewerkstelligt werden kann. In den Fig. 4-6 ist ein Abstreicher von geringerer Breite dargestellt, welche für sich allein gebraucht werden oder ein Element eines langen Abstreichers bilden kann, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
In Fig. 8 sind die einzelnen Elemente auf zwei parallelen Stangen E angeordnet, wobei der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elementen geringer ist als die Breite eines einzelnen Elementes, so'dass die Elemente einer Reihe die der anderen Reihe etwas übt1rdecken, wodurch jeder Theil des rotierenden Körpers der Wirkung des Abstreichers ausgesetzt wird. Die Elemente können auch in mehr als zwei Reihen oder Serien angeordnet werden. Auf die Stangen E aufgeschobene Rohre G halten auch hier den richtigen Abstand zwischen den einzelnen Elementen.
In Fig. 7 ist nur eine Reihe von Elementen vorgesehen, jedoch ist diese Anordnung weniger empfehlenswert, da infolge des Zwischenraumes zwischen den einzelnen Elementen Ringe von dem zu entfernenden Materiale auf dem rotierenden Körper zurückbleiben worden. In gewöhnlichen Fällen kann der Abstreicher die in Fig. 1 veranschaulichte einfache Form aufweisen. Sollte jedoch die Länge des Abstreichers zu bedeutend werden oder ein Warmlaufen der in Berührung befindlichen Theile zu befürchten sein, so dass die Möglichkeit eines Verziehen des Abstreichers vorliegt, so empfiehlt es sich, die in Fig. 7 und 8 veranschaulichten'Constructionen zu wählen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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welcher sowohl um eine in der horizontalen als auch um eine in der verticalen Ebene gelegene Achse drehbar ist.
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