AT76159B - Verfahren zur Gewinnung von Spinnfasern aus Ginster. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Spinnfasern aus Ginster.

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AT76159B
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gorse
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steamed
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Rudolf Suetterlin
Ernst Karl Zeise-Goett
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Rudolf Suetterlin
Ernst Karl Zeise-Goett
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  Verfahren zur Gewinnung von Spinnfasern aus Ginster. 



   Es ist bekannt, Spinnfasern aus Ginster dadurch zu gewinnen, dass man Ginster unter Sodazusatz kocht und die gekochten Stengel durch Auflegen auf   schneUaufende,   mit   kurzen,   spitzen Zähnen versehene   Walzen entfascrt. Die   gewonnene Faser wird zur Entfernung   der #   noch anhaftenden Rindenteilchen gequetscht und ausgewaschen, dann getrocknet und   in #   feuchtwarmem Zustande in Ballen gepresst, wo sie bis zur Verspinnung mindestens    zei) ii   Tage lagern muss. 



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Art der Entfaserung zeitraubend und   unvoll-   kommen ist. Die starke Verzweigung der Ginsterpflanze erfordert ein nochmaliges Wenden 
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 die Zähne der Walze nicht Uberall hingelangen können. 



   Es wurde gefunden, dass man wirtschaftlicher und in Bezug auf die Fasermenge vorteilhafter arbeitet, wenn man folgendes Verfahren anwendet :
Zur Lösung der Faser wird Ginster gedämpft, d. b. er wird in geschlossenem Kessel etwa 20 Minuten dem strömenden   Dampfe   ausgesetzt, alsdann mittels Durchlassen durch starkdritckende Walzen gequetscht. Die gequetschte Masse wird zur Lösung der der Faser noch anhaftenden harzigen Stoffe entweder nochmals gedämpft, oder aber, wo es sich um 
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  Hiernach wird zur Vernichtung des noch in der Faser befindlichen Holzes gebrochen, indem man das Material zwischen stark geriffelten Walzen   durchlässt.   Die Faser ist dann zum Verspinnen fertig. 



   Dio Vorteile dieses Verfahrens vor dem bekannten sind erheblich.   Dadu"h. dass b t   gedämpften Ginster die die Faser umgebende Rinde beim Quetschen in Pulverform abfällt, wird das beschwerliche und umständliche Auswaschen der Faser erspart, auch ist das Ergebnis an Faser grösser, weil jedes Fäserchen vom Holze frei wird. 



    Dämpfen, Quetschen und Brechen sind Arbeiten. die fortlaufend mit beliebigen. 



  Mengen vorgenommen werden können, so dass eine Arbeitskraft 15-20mal mehr leistet,   als bei dem bekannten Verfahren. Eine Lagerung der Faser vor dem Verspinnen ist nicht nötig, weil sie sofort spinnfähig ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Spinnfasern aus Ginster, dadurch gekennzeichnet, dass Ginster gedämpft, in möglichst warmem Zustande gequetscht, dann in Soda gekocht, aus- geschlendort, getrocknet und in diesem Zustande zur Vernichtung des Holzes gebrochen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76159D 1916-01-12 1917-02-16 Verfahren zur Gewinnung von Spinnfasern aus Ginster. AT76159B (de)

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